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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1968-02-01 · 2 (Febrero, 1968) · p. Seite 14

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXX (1968)
Issue
2 (Febrero, 1968)
Date
1968-02-01
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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14 BOLETIN INFORMATIVO FEBRERO 1968 ISRAELS FREIWILLIGE HELFER Von Herbert Freeden (Jerusalem) Eintausend der 7.200 freiwilligen Helfer, die seit den historischen Tagen des Juni nach Israel gekommen sind, wurden ueber ihre Erfahrungen und Eindruecke interviewt. “Nachdem die Gespraeche stattgefunden hatten, rief ich die Interviewer zusammen, um festzustellen, was sie herausgefunden hatten”, berichtet Chanoch Rinot, ehemaliger Generaldirektor des Erziehungsministeriums und mit der Leitung der Interviews betraut. “Ihre typische Reaktion war, dass schon allein das Zusammentreffen mit den Freiwilligen ein grosses Erlebnis war: sie begegneten dieser “neuen Generation” zum ersten Mal und empfanden, dass sie zum ueberwiegenden Teil eine feine, ausgezeichnete Jugend darstellt - abgesehen von einer kleinen Minderheit von Abenteurern, die nicht reif fuer diese Erfahrung waren”. Von den eintausend Freiwilligen, die befragt wurden, sprachen sich mehr als die Haelfte positiv ueber das ganze Unterfangen aus. Folgendes ist das Ergebnis: 41,5% kehren in ihre Heimatlaender zurueck ohne weitere Kontakte mit Israel; 11,5% gehen zurueck mit der Absicht, den Kontakt aufrecht zu halten; 3% erwaegen, in Israel staendig zu bleiben; 7,5% sehen sich nach Arbeitsmoeglichkeiten um (meist in freien Berufen); 1,2% lernen ein Handwerk; 10,9% bleiben fuer einige Zeit als Studenten; 10,3% lernen Hebraeisch in einem “Ulpan” (Intensivkurs), 4,8% arbeiten weiter in Siedlungen; 4% dienen bei “Nachal” (Land - Pioniere) oder anderen zivilen Hilfseinhieiten der Armee; (5,8% - Verschiedenes. Die entscheidende Frage, vor der jetzt die israelischen Instanzen stehen, ist, ob diese Freiwilligen - Bewegung ein einmaliges Phaenomen war, oder ob in ihr der Beginn der alten “Chalutziuth” in moderner Version zu sehen ist. Ueber 80 Prozent der Freiwilligen (ca. 6.000) kamen ins Land innerhalb der ersten fuenf Wochen seit Ausbruch des Sechstagekrieges, und nur 1.200 in den darauf folgenden drei Monaten. Natuerlich war am Anfang nicht genuegend Zeit, einen Apparat zu schaffen, der sich mit diesen jungen Helfern entsprechend befassen konnte, und erst allmaehlich entwickelte sich ein System, wie man sie einsetzen koenne - zu ihrem eigenen Besten und zum Besten von Israel. Das war nicht leicht, denn die Gruppe war keineswegs homogen. Es gab Akademiker, Studenten, und Leute ohne formal abgeschlossene Bildung; Jugend aus Arbeiterfamilien und Jugend aus wohlhabenden Haeusern; einige waren aus spontanem Antrieb nach Israel geeilt, um in der Stunde der Krise zu helfen, andere, weil sie am Aufbau des Landes teilnehmen wollten. Die gekommen waren, um zu kaempfen, zu UN COCHE CON PERSONALIDAD AUSTIN MINI retten, die Zerstoerung des Krieges wieder gutzumachen, mussten enttaeuscht sein. Es war alles mehr oder weniger vorbei, bevor sie ueberhaupt landen konnten. “Ich wollte mich auf Leben und Tod fuer Israel einsetzen, und was gaben sie mir zu tun? Aepfel pfluecken!” Dieser Ausspruch eines jungen Mannes kennzeichnet die Gefuehle gerade der Besten. Nur wenige waren psychologisch auf die Routine des Alltags vorbereitet - nach dem Drama, das sie erwartet hatten. Trotzdem haben sich von den 7.200 bisher 700 entschlossen, entweder als Einwanderer oder als “temporary residents” in Israel zu bleiben, und das muss unter diesen Umstaenden als Erfolg gewertet werden. Woher kamen sie? Die britische Judenheit von einer halben Million stellte das groesste Kontingent - 2.000; die 100.000 Juden Suedafrikas sandten mehr Freiwillige (801) als die 5 1|2 Millionen grosse amerikanische Judenheit (nur 707). Alles in allem trafen aus den englischsprechenden Laendern 4.000 ein, etwa 1.300 aus Latein- Amerika und 1.800 vom europaeischen Kontinent. Weniger als die Haelfte von ihnen hatten vorher Kontakte mit zionistischen oder ueberhaupt juedischen Gruppen oder Jugendbewegungen, fass te also ihren Entschluss aus eigener Initiative und wurde zum ersten Mal mit juedischer Wirklichkeit konfrontiert. Von den 7.200 freiwilligen Helfern arbeiteten 4.850 in Kibbuzim; 1.010 in zivilen Hilfseinheiten der Armee; 415 in Moschawim; 255 aJs Aerzte und Schwestern; 230 auf dem Skopusberg und •anderen Restaurierungsplaetzen in Jerusalem; 124 ln “Nachal”; 125 bei archaelogischen Ausgrabungen; 110 bei Aufforstung und Landurbarmachung des KKL; und 85 auf verschiedenen anderen Gebieten. Was ist die Planung fuer die Zukunft? Die Mindestzeit der Verpflichtung ist auf ein Jahr verlaengert worden. Jeder Freiwillige muss wissen, dass ihn keine Aura des Heldentums erwartet, aber dass er an Projekten teilnehmen kann, die lebenswichtig fuer Israel sind - wenn er bereit ist, auf. persoenlichen Konfort zu verzichten und sich vor wirklicher Anstrengung nicht scheut. Es gibt Aufgaben, die fuer junge Menschen zuendend wirken sollten und persoenlichen Einsatz fordern - neue Siedlungen zu gruenden, in Einwandererdoerfern zu arbeiten, bei besonderen Entwicklungsprojekten mitzumachen, in “Nachal” zu dienen oder in anderen zivilen Hilfseinheiten der Armee. Die Freiwilligenbewegung kann ein Instrument der Einwanderung sein. Aber daoei sollte man nicht vergesset^ dass ein Freiwilliger, der nach geleisteter Arbeit in seine Heimat zurueckkehrt, keineswegs so etwas wie ein “Deserteur” ist - im Gegenteil, er hat eine wichtige Funktion erfuellt, auf die er mit Recht stolz sein darf. Dr. URI NAOR (Schluss von Seite 1) EL FABULOSO AUSTIN MINI TIENE UN SISTEMA ESPECIAL DE REFRIGERACION. Un condensador de vapor qoe permite olvidarse de colocar agua al radiador hasta por un año, si se qmere,y como no es un sistema sellado permite también vaciarlo o agregar aditivos. Otra “g^cia” más de la personalidad de su futuro AUSTIN MINI. Entonces... ¿POR QUE NO SER DUEÑO DE UN AUSTIN MINI, AHORA? INSCRIBASE INMEDIATAMENTE PARA ENTREGAS EN FEBRERO (POCAS DISPONIBILIDADES) OTRO PRODUCTO 1 DE LA AVANZADA INGENIERIA OE mURICia HOCHSOMD 8JU.C. Avda. Grecia 310 Fono 495027 t Agustinas 1360 - Fono 82816 THE BRITISH MOTOR CORPORATION 8. Was ist die wichtigste Aufgabe der Gemeinde B’ne Jisroel und welchen Eindruck hatten Sie von ihrer Taetigkeit? Ich hatte waehrend der gesamten Zeit meines Aufenthaltes in Chile die besten und freundschaftlichsten Beziehungen zu Ihrer Gemeinde, zu Ihrem besonders aktiven und stets zur Kooperation bereiten Praesidenten Dr. Hans Reich, zu Ihrem Direktorium und zur Mitgliedschaft. Ich habe besonders viele und gute Freunde in den Reihen Ihrer Gemeinde. Was mich besonders beeindruckt hat, ist, dass diese Gemeinde nicht nur in organisatorischer Hinsicht fuer viele andere auch in anderen Laendern ein Vorbild sein kann, sondern dass es hier noch eine gute juedische Atmosphaere gibt und dass Sie — unter der verstaendnisvollen Initiative Ihrer beiden Rabbiner — den Kontakt mit Ihrer zweiten Generation und den noch Juengeren gefunden haben und sich immer wieder bemuehen, diese junge Generation zu aktivieren. In diesem Bestreben intensiv fortzufahren, sehe ich die wichtigste Aufgabe auch der Gemeinde B’ne Jisroel und wuensche Ihnen viel Erfolg bei dieser wichtigen Arbeit! Zu ermaessigten Preisen Santiago — Lissabon — Madrid — Genf — Paris — London — Frankfurt — Mailand — Rom — Zuerich — Santiago. Mit Hotels und Ausfluegen Auf Wunsch anschliessend Tel Aviv und New York Naehere Auskuenfte fuer diese, sowie auch fuer sonstige In-und Auslandsreisen bei SPORTSTOUR Teatinos 304, Tel. 68832 - 83770 - 63100

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