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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1967-08-01 · 8 (Agosto, 1967) · p. Seite 20

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20 BOLETIN INFORMATIVO AGOSTO 1967 DAS ERSTE 5ELB5TGEWAEHLTE JUEDISCHE WELTPARLAMENT (1. Zionisienkongress zu Basel, 20. — 31. August 1897) Die neueste Geschichte des juedischen Volkes, so darf man vielleicht sagen, begann, vor 70 Jahren mit dem ersten Zionistischen Weltkongresse, der am 29. August 1897 zu Basel zusammentrat. Dieser trug gewiss noch einen etwas improvisierten Charakter, und es musste noch jene gute Vorbereitung fehlen, die fuer die spaeteren Kongresse selbstverstaendlich wurde. Und doch war es ein ganz grosser Augenblick, wie uns Aelteren, in unserer Jugend, die Teilnehmer von damals erzaehlten. Viele innere Zweifel, die an Dr. Theodor Herzl und seinen Getreuesten genagt hatten, mussten behoben werden, und den ursprünglichen Plan, nach Muenchen zu gehen, hatte man fallenlassen muessen infolge der Aktion der dortigen Juedischen Gemeinde und der unglückseligen Haltung der “Protestrabbiner’, die Ende Juni 1897 eine scharfe antizionistische Erklaerung abgegeben hatten. (Von dieser hatten sich zwei junge Rabbiner distanziert: “Dr. Kaatz in Hindenburg und Dr. Leo Baeck in Oppeln; dieser war zu jenem Zeitpunkt 24 Jahre alt.). Durch jene “Protestrabbiner”, wie Herzl sie nannte, war der Streit in die Oeffentlichkeit gedrungen. Die kleine Gruppe deutscher Zionisten unter Fuehrung von Max Bodenheimer, David Wolffsohn und Fabius Schach stellte nunmehr ein Programm auf, das demjenigen Herzls entsprach und fuer den Kongressverlauf sehr wichtig wurde. Zahlreiche Zionisten aus Mittel —und Osteuropa fanden sich ein, unter ihnen Nathan Birnbaum, Prof. Schapira, Dr. Zlocisti, Leib Jaffe, Nahum Sokolow und Leo Motzkin, Namen, die spaeter mit besonderem Stolzgenannt wurden. Die Delegation aus Erez Israel wies sogar einen deutschen Zionisten auf: Dr. Heinrich Loewe, der einige Zeit im Lande geweilt hatte, spaeter Redakteur der "Juedischen Rundschau” wurde, danach Bibliothekar an der Koenigl. Preuss. Staatsbibliothek, Professor, und einige Jahre nach der Staatsgruendung in Israel in hohem Alter starb. Insgesamt gab es auf jenem Kongress 197 Delegierte, die der Alterspraesident, Dr. Karl Lippe, begruesste. Rabb. Dr. Arthur Cohn (1862-1926) hiess dieses erste freigewaehlte juedische Parlament im Namen der Basler Kultusgemeinde willkommen, worauf Herzl zur eigentlichen Eroeffnungsrede das Wort nahm, die' viele Aussprueche aufwies, die sich tief dem Volksgedaechtnis einpraegten. Unvergaenglich sind besonders die folgenden Herzl-Worte: “Das Gefuehl der Zusammengehoerigkeit, welches man uns so haeufig Die Kammerspiele 1967 Intendant: Reinhold K. Olszewski Teatro Abono A September Donnerstag 21. Samstag 23. Oktober Mittwoch 11. Freitag 13. Munieipal Komoedie der Irrungen von Shakespeare Napoleon in New Orleans von Georg Kaiser Meine Schwester und ich von Ralph Benatzky Nach dem Suendenfall von Arthur Miller Abono B September Freitag 22. Sonntag 24. Oktober Donnerstag 12 Samstag 14. Nach dem Suendenfall von Arthur Miller Meine Schwester und ich von Ralph Benatzky Napoleon in New Orleans Von Georg Kaiser Komoedie der Irrungen von Shakespeare Preise der Abonos: Sillón orquestra. E? 80.— platea . 68.— palco I. 68.— palco II . 55.— balcón . 33.— anfiteatro pref. 18.— Abschiedsvorstellung Dienstag den 17. Oktober: Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny von Berthold Brecht _____ Der Vorverkauf der Abonos beginnt am Mittpoch den 16. August taeglich ausser Samstag und Sonntag bis einschliesslich Freitag den 1. September von 9 — 12 Uhr im Deutsch-Chilenischen Kultur Institut, Esmeralda 650. Umtausch der Abonos im Teatro Munieipal ab 11. August. Vorverkauf der Einzelplaetze im Teatro Municipal ab 11. August. und grimmig vorwarf, es war in voller Aufloesung begriffen, als uns der Antisemitismus anfiel. Wir sind sozusagen nach Hause gegangen, denn der Zionismus ist die Heimkehr zum Judentum noch vor der Rueckkehr ins Judenland”. Ein weiterer Hoehepunkt der Kongressberatungen war das grosse Referat von Dr. Nordau ueber “Die allgemeine Lage der Juden”. Es wurde zu einer tiefgehenden Analyse der juedischen Situation. Schonungslos entwarf der grosse Redner ein Bild von den physischen und seelischen Leiden, denen an der Wende des 20. Jahrhunderts juedische Menschen nicht nur in Osteuropa, sondern auch im angeblich so fortgeschrittenen Mittel— und Westeuropa husgesetzt waren.' Naturgemaess war es das russische Judentum, dessen Schicksal Nordau breit darstellte. Nach dieser seiner Basler Begegnung mit russischen Juden sagte Herzl: “Die russischen Juden fuehlen sich als Nationaljuden, aber ohne beschraenkten und unduldsamen Nationalduenkel. Es plagt sie kein Gedanke, sich zu assimilieren; ihr Wesen ist einfach und ungebrochen, Sie assimilieren sich keiner anderen Nation, aber sie sind bemueht, von allen Voelkern das Gute zu lernen”. Der 3-taegige 1. Kongress hatte das “Basler Programm"' geschaffen, das bis zur Proklamation des juedischen Staates seine volle Gueltigkeit hatte. Der Begriff der “oeffentlich - rechtlich - gesicherten Heimstaette” hat 20 Jahre spaeter in der historis c h e n “Balfour-Deklaration” vom 2. November 1917 eine einstweilige Realisierung gefunden; immerhin wurde diese fuer dreissig Jahre (1917-1947) die gesetzliche Grundlage der juedischen Aufbauarbeit in Erez Israel. Especialidad Comida Idish Gefilte Fisch, Beigele j, Joloydietz, Kuchen quesillo, Strudel, etc. Se reciben órdenes. Fiambreria El 14 Tel. 395646 - Tenderinl 14 (por Alameda entre San Antonio y Mac Iver) Die Kongresse als Willensausdruck der zionistischen Bewegung sollten sich in jenen fuenf Jahrzehnten, bis der Staat geschaffen werden konnte, wunderbar bewaehren. Als Dr. Herzl vom 1. Kongress heimkehrte, machte er im Schnellzug Basel- Wien folgende Tagebucheintragung: “Wenn ich es mir recht ueberdenke, habe ich in Basel den Judenstaat geschaffen; ich werde mich hueten, dies laut hinauszurufen, denn ein universelles Hohngelaechter wuerde mir antworten; doch in fuenf Jahren, spaetestens aber in fuenfzig, wird es jedermann einsehen. In der Tat: Es vergingen fast auf den Monat 50 Jahre, bis die “Vereinten Nationen” am 29. November 1947 die Errichtung eines souveraenen, unabhaengigen, juedischen Staates beschlossen”. Curt Wilk »SÄLEN, DE JERUSALEN (OJI).— La recién libertada y reunificada capital de Israel, ya se ha convertido en sede de grandes actividades judías de carácter universal. Una de las primeras conferencias internacionales que tuvo lugar en la primera semana de julio, fue una reunión del Consejo de Gobierno del Congreso Judío Mundial, que preside el Dr. Joachim Prinz, de los Estados Unidos. La sesión del Consejo de Gobierno del C.J.M. había sido convocada para Ginebra, pero debido a los últimos acontecimientos fue trasladada a Jerusalén. Asistieron los dirigentes más descollantes del Congreso, incluso el Dr. Nahum Goldmann, titular de la institución representativa. Desde Nueva York han anunciado ya su participación el Dr. Maurice L. Perzweig, director del Departamento de Asuntos „Internacionales del Congreso, y el señor Max Melamet, nuevo director ejecutivo de la oficina neoyorquina y del Ejecutivo Norteamericano. Desde Buenos Aires concurrió el señor Herzl Gesang, secretario general de la DAIA. En la misma semana se efectuó en Jerusalén también una reunión de la Conferencia Mundial de Organizaciones Judías (WCOJO). Tanto ésta como la directiva del Congreso trataron muchos nuevos problemas judíos de gran alcance, creados por la guerra árabe-israelí y los hechos de las armas de Israel. Uno de los problemas más dolorosos es el de la precaria situación de las comunidades judías en tierras árabes que ansian liquidarse por haber sido víctimas de arbitrarias persecuciones durante las hostilidades con Israel. Durante el mismo mes de julio había en Israel otras grandes conferencias judías, inclusive la del 70“? aniversario de la Organización Sionista Norteamericana. Torten Sandkuchen Galletas Queque Inglés Hochzeitstorten Fábrica de Pasteles n tf _n Vienesa RODOLFO AIGNER Portar»! 551 Fono S6U0 Tee-Salon Coppelia Providencia 2211, TeL 40450, Santiago Wir erwarten Sie mit unseren bekannten Spezi&litaeten in unserem gemuetlichen Salon UN SENTIDO ESPIRITUAL JUDIO PARA NUESTROS HIJOS, NUESTROS NIÑOS: LOS CONOCIMIENTOS NO SE HEREDAN, SE ADQUIEREN EN LA ESCUELA JUDIA. NO EXISTE INVERSION MAS INTELI¬ GENTE QUE LA,QUE SE HACE EN EDUCACION. EL COLEGIO "J. N. BIALIK" - COPIAPO 744 - INVITA A UD. A MATRICULAR A SUS HIJOS EN EL KINDERGARTEN - MAÑANAS - SIN COSTO DE MATRICULA POR EL AÑO 1967. 4315

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