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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1967-08-01 · 8 (Agosto, 1967) · p. Seite 6

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIX (1967)
Issue
8 (Agosto, 1967)
Date
1967-08-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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6 BOLETIN INFORMATIVO AGOSTO 1967 Die arabische Position... Wem &ehoert Jerusalem? (Schluss von Seite 5) Von Probst Heinrich Grüber ter israelischer Kontrolle wohl bald aus aegyptischem Kanonenfutter in Menschen verwandeln. So bleibt schliesslich nur noch die sehr begrenzte Moeglichkeit eines Guerilla - Kriegs gegen das israelische Heer an den Waffenstillstandslinien selbst, die sie wahrscheinlich ausnutzen werden. So sehr uns jede Wunde schmerzt, die ein israelischer Soldat dabei erleidet, so wichtig ist es, zu bedenken, dass ein solcher Typ Krieg vom militaerischen und politischen Standpunkt aus vollkommen bedeutungslos ist. Ein Feldzug im grossen Masstab dagegen ist fuer Jahre hinaus einfach ausgeschlossen. Ohne Aegypten ist keine wirksame arabische Koalition gegen Israel moeglich und Aegypten ist —siehe oben—, wie dies die Boxer nennen, “groggy”. Bleibt noch die Gefahr, die man nie aus dem Auge verlieren darf: die der direkten Sowjet - russischen Intervention. Sie war es, von der Nasser seine Rettung am 6. Juni erwartete, als er dem russischen Baer seinen Baeren von der anglo - amerikanischen Intervention aufbinden wollte, ohne Ruecksicht auf die damit gekoppelte Gewissheit eines atomaren Weltkriegs. Sie ist es, von der er sie weiter ertraeumt, so wie jeder bankrotte Geschaeftsmann sich noch an die Hoffnung auf das Grosse Los klammert. Diesem Thema gebuehrt eine gesonderte Betrachtung, weil es so wichtig ist, so wie dem Thema De Gaulle eine gebuehrt —weil es so grotesk ist—. Die Schlussfolgerung aber darf vorweggenommen werden, zumal sie sich auch aus dem Schweigen der Weltpresse zu diesem Problem ergibt: Die USSR wird kein eigenes Risiko eingehen. Man ist versucht, zu behaupten, dass das Gewitter von Juni endlich die Tatsachen und die Laender des Mittleren Ostens auf. IHR WAHRES FORMAT reduziert hat. Waren doch die Drohungen gegen Israel nichts als ein armseliges Feigenblatt der arabischen Nacktheit, und die Behauptung, Israel sei kein Faktor im Mittleren Osten, von der Wahrheit so entfernt wie Mekka von der Seligkeit der Fellachen. Manche Konsequenzen dieses Kriegs sind aber so ungeheuer weittragend, dass sie nicht nur das eigentliche Format der Teilnehmer, sondern einfach alle bisher gedanklich akzeptierten Proportionen sprengen. So die Tatsache der intakt in israelische Hand geratenen russischen Raketen, neun an der Zahl, von denen drei der U.S.A. uebergeben —wenn auch wahrscheinlich nicht geschenkt— wurden, mitsamt ihrer elektronischen Steuerung. Da aller Grund zur Annahme besteht, dass das gesamte russische Verteidigungs-Dispositiv vom Baltikum und Schwarzen Meer bis zum Pazifischen Ozean so und nicht anders geschaltet ist, wird sich die Sowjetunion zu einer militaerischen Umstellung bequemen muessen, die an Kosten die zweitausend Millionen Dollar, die im Sinai verpulvert wurden, als ein Trinkgeld erscheinen lassen wird. Offensichtlich haben die Wut und die obszoenen Erklaerungen der moskauer Machthaber noch andere Gruende, als das Mitleid mit den arabischen Verbündeten und Vasallen. Man bedenke, das kleine Israel hat aus dem Wind, mit dem man es wegblasen wollte, einen derartigen Sturm entfesselt. Es ist wirklich unglaublich. Mit dem Blick zurueck auf den engeren Rahmen des Mittleren Ostens bliebe jedenfalls, nach der Analyse der arabischen Moeglichkeiten, noch die Frage nach den israelischen Absichten. Sie bleiben, ganz allgemein, unveraendert: Frieden durch direkte Verhandlungen. Und im speziellen: wie soll di e s e r Frieden aussehen? Dazu Abba Eban: “Die Regierung ist nicht damit beschaeftigt, Karten zu zeichnen. Die Form und Ausdehnung der israelischen Grenzen werden durch die Form des Friedens bestimmt werden, zu dem wir mit unseren arabischen Nachbarn gelangen werden, und durch die Sicherheit, die dieser Frieden gewaehrleisten kann. Wer etwas ueber die Position von Israel in dieser Angelegenheit erfahren will, wird sich mit unserem Land am Verhandlungstisch hinsetzen muessen”. Die Anzeichen, dass sich jemand hinsetzen will, sind zur Zeit noch sehr gering. Nun, man kann niemanden zwingen. Man soll auch niemanden mit Gewalt daran hindern, fortgesetzt Fehler zu begehen. Irgendwann wird der Moment schon kommen. Und Israel kann jetzt darauf warten. Mit Ruhe. ATSCHEKA Importante Industria Textil necesita cajera para uno de sus depósitos de venta al detalle ubicado en Alameda Llamar en horas de oficina al Tel. 371664 (Don José) fuera de estas horas al Tel. 257402. 30 años INDUSTRIA MADERERA FERNANDO MAVER FABRICA DE MUEBLES INSTALACIONES SU HOGAR OFICINA GENERAL VELASQUEZ 1280 FONOS 95872 98575 STGO. Es ist sehr merkwuerdig, dass jetzt so viele Stimmen fuer eine Internationalisierung Jerusalems laut werden, von denen man frueher nichts gehoert hat. Wer von denen, die jetzt fuer die Internationalisierung eintreten, hat 1956 seine Stimme erhoben, als die Jordanier die Stadt in Besitz behielten? Ob man meint, die Israelis waeren nicht in der Lage die Wuerde und den ungehinderten Besuch der Heiligen Staetten in derselben Weise zu garantieren, wie die Jordanier? Nach der Besetzung durch die Israelis ist es zum erstenmal moeglich, dass die Angehoerigen aller drei grossen Religionen die Staetten besuchen koennen, die ihnen wertvoll und verehungswuerdig erscheinen. Das Judentum, als die aelteste der Religionen, hat auch den aeltesten Anspruch, aber die Juden konnten bisher die Staetten nicht besuchen. Dass fuer die Jordanier ja ganz andere als nur religioese Gesichtspunkte wesentlich sind, die ihnen den Besitz der Altstadt wertvoll erscheinen lassen, ist selbstverstaendlich. Merkwuerdig und fuer den Laien unverstaendlich ist dagegen die Haltung des Vatikans in dieser Frage, wie ueberhaupt das Verhalten in dem arabisch - israelischen Konflikt. Dankbar hoeren wir immer die Stimmen aus Kreisen der katholischen Kirche, die von der Verpflichtung gegenueber Israel sprechen. Diese Kreise haben es mir ermoeglicht, waehrend des Vatikanischen Konzils ueber den vatikanischen Sender ueber die Judenfrage und die Toleranz zu sprechen. Viel staerker und auf die Dauer nachhaltiger wirksam sind die anderen Kraefte in der Kurialbuerokratie. Es sind ja nicht nur die alten, antijuedischen Ressentiments, die im Unterbewusstsein in weitesten Kreisen noch wirksam sind, sondern oft sehr praktische Erwaegungen. Es gibt mehr Christen unter den Arabern als unter den Israelis. In der grossen arabischen Welt sind groessere Wirkungs- und Ausbreitungsmoeglichkeiten gegeben als im kleinen Israel. Nie hat der Vatikan seine Stimme erhoben, als die Araber die totale Vernichtung Israels forderten. Um so staerker wird jetzt das Mitleid mit den arabischen Fluechtlingen laut, deren Notlage zum groessten Teil auf das Schuldkonto der arabischen Staaten geht, die immer eine klare konstruktive Hilfe aus politischen Gruenden verhindert haben. Wer die Staetten kennt, die von den verschiedenen Religionen verehrt werden, ist oft angewidert von der zur Schau getragenen religioesen Betriebsamkeit, die oft nur merkantilem Interesse oder propagandistischen Zie len dient. Ich weis,s dass die Offenbarer und Stifter der grossen Religionen nichts uebrig gehabt haetten fuer einen solchen Streit um die Staetten, an denen sie gewirkt haben, dass sie alle jeder in seiner Art fuer die Anbetung im Geist und in der Wahrheit waren. THANTERIAS Pasó por Santiago el conocido actor U Thantinflas. Interrogado sobre su opinión respecto al conflicto del Medio Oriente, declaró a la prensa: “Prefiero no opinar, porque me tiene Medio Desorientado”. En realidad, su actuación ya lo había revelado. ——u- El Gobierno Egipcio rehusó aceptar un cargamento enviado como ayuda para las víctimas árabes de la guerra, por el Gobierno de Holanda. El envío había consistido principalmente, en alimentos y jabón, Su devolución no causó asombro. -O- En “El Mercurio” del 12 de julio se publica una fotografía con la siguiente leyenda (página 37): “En la fotografía aparece José Piñera, Embajador de Chile ante las Naciones Unidas. Junto a Piñera se encuentra U Thant Secretario General de la RAU... ¡De la RAU! Pues méritos no le faltan. -O- El Vaticano ha reaccionado contra la acusación israelí de que durante la ocupación musulmana de los Santos Lugares, nada habría dicho en favor de la Internacionalización de Jerusalén. El “Osservatore Romano” afirma de que la política que sigue la Santa Sede al respecto no es nueva, sino que es la continuación de la política del Papa Pío XII. Siendo ese diario el vocero oficial del Vaticano, habrá que darse por notificado: El Papa Paulo VI es continuador de la política del Papa Pío XII, por lo menos en lo que a Jerusalén se refiere. -O- Con sus declaraciones en Quebec, el Presidente De Gaulle ha dejado en claro que sigue una política desafiante frente a casi todas las potencias occidentales: Estados Unidos, Gran Bretaña y Canadá, principalmente. La excepción la constituye Alemania, pues desea conservarla como aliada. A todas .luces, con respecto a ella sigue una política de Bonn aparte. O Thante

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