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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1967-08-01 · 8 (Agosto, 1967) · p. Seite 3

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIX (1967)
Issue
8 (Agosto, 1967)
Date
1967-08-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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AGOSTO 1967 BOLETIN INFORMATIVO 3 SERVICIO RELIGIOSO DIE DREI WOCHEN DER NATIONAL - REIBEN TRAUER September Av Schabbat, 2. 27. Dienstag, 5. 30. Elul Mittwoch, 6. 1. Schabbat, 9. 4. Schabbat, 16. 11. Schabbat, 23. 18. Schabbat, 30. 25. Sidra: Ree - Neumondsweihe 4. Buch Moses; 11,26 - 16,17 Jesaias: 54,11 - 55,5 1. Tag Rosch Chodesch 2. Tag Rosch Chodesch Sidra: Schoftim 4. Buch Moses: 18 - 21,9 Jesaias: 51,12 - 52,12 Sidra: Ki Teze 4. Buch Moses: 21,10 - 25,19 Jesaias: 54,1 - 10 Sidra: Ki Tawo 4. Buch Moses: 26,1 - 29,8 Jesaias: 60,1 - 22 Sidra: Nezawim - Vajelech 4. Buch Moses: 29,9 - 31,30 Jesaias: 61,10 - 63-10 MORGENGOTTESDIENSTE Sonn, und staatl. Feiertage Wochentags Schabbat Dienstag, 5. und Mittwoch, 6 September Schabbat Mincha Ausgang 2.9 9.9 16.9 18.00 18.00 18.15 19.00 19.05 19.09 LEHRVORTRAEGE 8.00 Uhr 7.30 Uhr 9.00 Uhr 7.15 Uhr 23.9 30.9 18.15 18.30 19.14 19.20 Nach dem Schabbat-Morgengottesdienst und Schabbat Nachmittag zwischen Mincha und Maariv. FRIEDHOF Der Friedhof ist am 5. und 6. September, sowie am Schabbat geschlossen. BATH-MITZWAII Am Freitag, den 8. September wird im Rahmen eines zweiten Freitag-Abendgottesdienstes eine Bath-Mitzwa abgehalten werden. Allen lieben Freunden und Bekannten teile ich hierdurch mit, dass am 18.. Juni 1967 nach langem schweren mit grosser Geduld ertragenen Leiden meine innigstgeliebte unvergessliche Frau LILLI STELLER geb. WIGD0RSKY im 74. Lebensjahre verstorben ist. Im Namen aller Hinterbliebenen KURT STELLER Berlin 65, Iranische Str. 3 Fuer die vielen Beweise herzlicher Teilnahme anlaesslich des Hin6cheidens meines innigstgeliebten, unvergesslichen Mannes und Schwagers DAVID KIMMELMANN sagen wir auf diesem Wege allen unseren Verwandten, Freunden und Bekannten unseren aufrichtigsten Dank. RUTH KIMMELMANN, Bat Jam, Israel ERWIN HERLINGER, Santiago Der Fasttag des 17. Tainus, der in diesem Jahre qm 25. Juli begangen wurde, ist einer der vier biblischen Fasttage. Wie die Mischna ueberliefert, wurde bei der Eroberung Jeruschalajims durch die Roemer (im Jahre 70 nach) an diesem Tage die Stadtmauer durchbrochen. Auch andere unheilvolle Geschehnisse verbinden sich mit diesem Datum, so das Zerbrechen der ersten Bundestafeln durch Mose, worueber das 2. Buch der Thora berichtet. Dieser Zeitabschnitt vom 17. Tamus bis zum 9. Aw gilt seit rund zweitausend Jahren als Trauerzeit; man spricht schlechthin von den “Drei Wochen”. An den entsprechenden Schabatot werden als “Haftaroth” prophetische Strafreden verlesen, die von tiefster Bedeutung sind. Die beiden ersten dieser Predigten sind dem Prophetenbuche Jirmijahu oder Jeremias entnommen, dem Werke des grossen Propheten, der den Untergang des Ersten Tempels und Staates vorausgesehen hatte und dessen Befuerchtüngen sich so schrecklich erfuellen sollten. Dieser Mann hatte unter den drei letzten Koenigen Judas gewirkt und ist vermutlich in Aegypten gestorben. Ihm verdanken wir auch die biblische Rolle “ECHA”, jene Klagegesaenge, die am Abend von Tischa B’Aw in unseren Synagogen verlesen werden, Die Haftarah des ersten Schabbat nach dem 17. Tamus handelt von des Propheten Berufung und bringt die beruehmtgewordenen Worte: “Sprich' nicht, ich bin ein Juengling, zeige keine Furcht; Ich bin mit dir, um Dich zu beschirmen”. Der Bericht dieser Berufung des Jirmijahu ist grandios und. an Erhabenheit vielleicht nur noch mit der Berufung Mose am Dornbusch vergleichbar. Diese erste Haftarah schliesst mit den schoenen Worten, die in unsere Rosch Haschana-Gebete uebernommen worden sind: “So spricht der Ewige: Ich gedenke de r Zartheit Deiner Jugend, der Lieblichkeit deines Brautstandes, als du mir folgtest in die Wueste, in unbesaetes Land ”. In einer grossartigen Rede, welche die Haftarah des zweiten Traurschabbat bringt, sagt der Prophet dem Volke, was der Ewige ihm an Gutem seit dem Auszug aus Mizrajim erwiesen, wie Er ihm ein Land des Segens und der SERVICIO-RELIGIOSO MODERNO para la gente joven Viernes 22 de Septiembre de 1967,20,30 hrs. Av. Portugal 810 Alocución: Excmo. Sr. Dr. Uri Naor, Embajador de Israel sobre: “Una fase nueva en la historia judía” Fuelle gegeben, doch, wie das Volk falschen Propheten und heidnischen Goettern nachgegangen sei. In unerbittlicher Schonungslosigkeit haelt Jeremia dem Volke seine Verfehlungen vor, endet jedoch mit einer zuversichtlichen Botschaft: “So du, Israel” zu Mir zurueckkehrst, die Greuel vor Meinem Angesichte entfernst, wirst du nicht unstet werden. Du wirst, so wahr der Ewige lebt, in Wahrheit schwoeren, mit Recht und Froemmigkeit, und segnen werden sich mit ihm die Voelker, sich seiner ruehmen”. Nach dieser vernichtenden Kritik des sittlichen Verfalls enthaelt die dritte Haftarah, am “schwarzen Schabat”. unmittelbar vor dem 9. Aw, die grosse Strafpredigt des Propheten Jesaja, die mit ihrem Anfangswort “Chason” (Weissagung) dem Schabbat seinen Namen gegeben. Jesaja, der im 8. Jahrhundert vor lebte, hatte das goettliche Strafgericht ueber das “Zehnstaemme-Reich”, das Nordreich Israel. vorausgesehen und fuerchtete die gleiche Katastrophe fuer das Suedreich Juda; deshalb richtete er seine Anklagen gegen die Koenige' in erster Linie, welcne Unrecht und Sittenverwilderung duldeten. Dieses erstr Kapitel des Propheten Jesaja ist von ungeheurer Wucht der Sprache und ausserordentlicher Eindringlichke i t des Inhalts. Scharf und eindeutig ironisiert Jesaja den Opferkult und die Festtagsheiligung in den vielen Faellen, in dene sie nicht begleitet sind von sittlichen Taten, von Naechstenliebe und wirklicher Menschlichkeit. Doch auch diese schlimmen Anschuldigungen, die Ankündigungen des sicheren Unterganges der Nation bei Fortsetzung eines solchen Treibens, sie schliessen mit Worten der Hoffnung und des Trostes. Die erschütternden Anklagen muenden ein in die frohe Zukunftsgewissheit des ewigen Bestandes des Volkes, wenn dieses auf den rechten Weg zurueckfaende: “Deine Richter setze ich ein wie vormals, deine Raete wie einst. Dann wird man dich nennen “Stadt des Rechtes, treue Burg”; Zion wird erloest durch Gerechtigkeit und seine Heimkehrenden durch Froemmigkeit”. Wenn in diesem Jahre, nach einer Unterbrechung von fast zwei Jahrzehnten, Juden Israels und Besucher aus der Diaspora an der heiligen Tempelstaette in der Altstadt von Jeruschalajlm am 9. Aw und den vorangehenden Tagen weilen und beten werden, dann duerfen sie der Vorsehung zugleich danken fuer das Glueck, das dem juedischen Volke zuteil wurde dadurch, dass ihm Propheten gesendet worden waren, die es belehrten und ermahnten, es in se.i n e m Glauben staerkten und ihm eine Botschaft der Freiheit und des Friedens uebermittelten. CURT VVILK Fuer die vielen Beweise aufrichtigster Teilnahme beim Hinscheiden unseres lieben Vaters, Schwiegervaters und Opas Herrn ERICH ROHM sprechen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank aus. Im Namen der Familie WERNER ROHM und SUSY BREUER de BOHM Fuer die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme anlaesslich des Hinscheidens meines geliebten Mannes, Vaters, Schwiegervaters und Grossvaters HERMANN AREN5ERG sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. FAMILIE ARENBERG Fuer die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme anlaesslich des Hinscheidens unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter ULRIKA BAER geb. SILBERSTEIN sagen wir auf diesem Wege allen Freunden und Bekannten, ganz besonders den Insassen des Altersheim Maipu, unseren aufrichtigen Dank. KURT BAER und FAMILIE Santiago, Juli 1967 WERNER BAER und FAMILIE Fuer die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme anlaesslich des Hinscheidens meines geliebten Mannes, Vaters, Schwiegersohnes, Schwiegervaters, Opas und Schwagers SIEGFRIED FRIEDLAENDER S. sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. Im Namen der Hinterbliebenen FAMILIE FRIEDLAENDER FAMILIE STERN FAMILIE DORFMAN Santiago, Juli 1967.

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