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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1967-06-01 · 6 (Junio, 1967) · p. Seite 8

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIX (1967)
Issue
6 (Junio, 1967)
Date
1967-06-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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8 BOLETIN INFORMATIVO JUNIO 1967 lieren” oder als der Besiegte aus dem Abenteuer eines Angriffskrieges gegen die Juden hervorgehen werde. Und die Saudier provozierten ihn in der Hoffnung, dass ihn ein “Palaestinakrieg” zur militaerischen Raeumung des Jemen und schon damit zum Verzicht auf seinen Traum zwingen werde, sich ein Imperium zwischen Aden und dem Persischen Golf zu schaffen. An diesem Traum gemessen war Israel fuer den aegyptischen Staatsfuehrer tatsaechlich laengst zu einem Objekt von sekundaerer Bedeutung herabgesunken. Es ist deshalb gut denkbar, dass er dem Trommelfeuer der Propagandisten in Damaskus, Rabat Amon und Rijad anfangs wirklich nur mit dem stillen Vorbehalt nachgab, es beim Aufmarsch seiner Divisionen noerdlich des Suez- Kanals bewenden zu lassen, also bei einer militaerischen Demonstration, die die Syrer von seiner Bereitschaft zur Bildung einer Zweiten Front ueberzeugen und die Israelis in einen Nervenkrieg verwickeln wuerde. Dann aber liess er sich unlaengst dazu hinreissen, die Meerenge von Tiran — wie schon erwaehnt — in eklatantem Widerspruch zum internationalen Seerecht zu blockieren. Da die Flatterminen, die er vor der Bucht angeblich schon ins Rote Meer legen liess, keinen Unterschied zwischen blauweiss beflaggten und anderen Schiffen machen, traefe die Sperre gegebenenfalls ebenso wie den israelischen Hafen Eilath auch das jordanische Akaba in der gleichen Bucht. Als erklaerte Schutzmacht steht England so hinter dem Staat des Haschemitenfuersten Hussein, wie Nordamerika hinter dem Koenig Feisal, dessen Saudien ebenfalls bis zur Kueste der Bucht von Akaba reicht. Schon deshalb bleibt abzuwarten, ob Nasser hier nicht mit allzu hohem Einsatz gespielt hat. Seinerzeit hat Ministerpraesident Eschkol in der israelischen Volksvertretung mit besonderem Nachdruck f e s t g estellt, dass sich seine Regierung “mit dem verbrecherischen Versuch einer solchen Seeblockade und mit allem, was dieser gefaehrliche Praezendenzfail fuer die Freiheit der Meere bedeuten wuerde, unter-feinen Umstanden abfinden wird”. III. DER ISRAELISCHE GESICHTSPUNKT “Ich appelliere an alle Voelker der Welt, ihrer Verantwortung fuer diesen folgenschweren Verstoss gegen die Grundsaetze internationaler Beziehungen praktisch und wirksam Ausdruck zu verleihen”. In vollem Einklang mit dem Wunsch der israelischen Staatsfuehrung, die Krise im Verhandlungswege statt mit Waffengewalt aus der Welt zu schaffen, stand dieser letzte Satz der Parlamentserklaerung L e v i Eschkols. Zwar ist seine Regierung entschlossen, notfalls von der auch im UN- Charter zug estandenen Recht nationaler Verteidigung mit militaerischen Machtmitteln voll Gebrauch zu machen, und hat entsprechende Massnahme dazu im Wege einer Teilmobilisierung der Reserve-Jahrgaenge, ferner durch geeignete Schritte zur Sicherung der Lebensmittelversorgung usw. inzwischen getroffen. Eine andere Frage ist es, wielange sie sich den Herausforderungen ihrer langjaehrigen arabischen Gegner, der jetzt zu aktiven Feinden gewordenen Staaten, noch entziehen kann, ohne mit Kampfhandlungen zu antworten. U. Thant auf dem Weg nach Kairo. Hat der Mohr seine Pflicht getan, kann er nun gehen? (A.F.P.) Nicht weniger als 113 Minenlegungen und sonstige Sabotageakte haben die Terroristen des “El Fatach” (zu deutsch: “Sturmtruppen”) die “Helden der Rueckkehr” und wie die Verbaende dieser Illegalen sonst heissen, vom Januar 1965 bis Ende April dieses Jahres vor allem von Syrien, aber auch von Jordanien und dem Libanon aus in Israel durchgefuehrt. Wahrhaftig, kein Staat und am wenigsten der sowjetrussische haette derartiges widerstandslos hingenommen. Nichts ist deshalb irrefuehrender als der Versuch Nassers und seiner russischen Goenner, die israelische Vergeltungsaktion vom 7. April als die Initialzuendung der jetzigen .Entwicklung hinzustellen. Und nicht weniger unwahr - die in diesem Zusammenhang von ihm am 22. Mai in einer Ansprache an seiner Sinai-Front aufgestellte Behauptung, der israelische Regierungschef und hohe Offiziere haetten am 12. Mai oeffentlich von ihrer Absicht gesprochen, “Damaskus zu erobern und die legale syrische Regierung zu stuerzen”. Vielmehr zeigt eine noch so minutioese Pruefung des Wortlauts der Reden Eschkols, seines Generalstabschefs und saemtlicher Kabinettsmitglieder, die in jenen Tagen das Wort genommen hatten, dass sie sich darauf beschraenkten, die syrischen Behoerden vor weiteren Sabotageakten der von ihnen dirigierten Freischaerler zu warnen. OFENSIVA DIPLOMATICA Aba Eban a la salida de una entrevista con el General De Gaulle. (Foto A.F.P.) k Weiterhin hoffen die Israelis, dass es der staatsmaennischen Kunst der grossen Maechte gelingen werde, die Kriegsgefahr im letzten Augenblick zu bannen. Auch die Sowjetunion hat — vermutet man hier im Lande, letzten Endes schon im Hinblick auf ihren schweren Konflikt mit Peking- China kein Interesse an einem Ausbruch von Feindseligkeiten, die zu einem Dritten Weltkrieg eskalieren koennten. Sollten die Israelis in dieser Hoffnung aber enttaeuscht werden, setzen sie ihr Vertrauen in die Guete ihrer Sache und die eigene Kraft, die sich schon zweimal seit der Gruendung ihres Staates bewaehrt hat, 1948-49 in ihrem Unabhaengigkeitskrieg und 1956 im Sinai-Feldzug. ZU VERKAUFEN: 1 schwarzer Persianermantel 1 grauer Pelzmantel Groesse 46 beide Maentel neu. Herrenanzuege und Groesse 46 Maentel Fono: 33930 Joyería y Relojería "BERMUDEZ" [Hechuras y Transformaciones de Joyas, Composturas de Relojes, Agatas y Lapizlazulli. Monjitas 825 - Local 583 - Fono 393311 — (Lado Cine Capri). LA VOZ DE LA CORDURA El Vicepresidente del Consejo de Italia, Pietro Nenni, auspició la intervención inmediata de los Estados Unidos, Gran Bretaña y Francia, quienes en 1947 garantizaron las fronteras del Estado de Israel, como asi también las de la Unión Soviética y la ONU”, antes que las armas se disparen solas en el estado de exasperación que se ha creado. “Italia hará y está haciendo por su parte todo cuanto puede”, añadió Nenni en Pisa, hablando en un acto socialista. “Nada es más injusto —según Nenni— que encuadrar el conflicto entre los Estados árabes y el Estado de Israel en el más vasto contexto de la lucha de potencias y de hegemonía mundial, en el que el mundo arriesga caer y que tiene reflejos sumamente pavorosos en el Medio Oriente. Los Estados árabes —dijo— están empeñados en una lucha de carácter económico y social, de definitiva liquidación de los restos colonialistas, en la que están sostenidos. Pero la guerra contra Israel nada tiene en común con el anticolonialismo. A su vez el Estado de Israel está llevando adelante una experiencia política y social basada en los ideales de democracia y socialismo y que son no una amenaza, sino en todo caso un ejemplo”. “Se trata —concluyó Nenni— de acomodar, en la medida de lo posible, definitivamente, el Armisticio del 48 y transformarlo en paz, con la garantía de las fronteras y de la libertad de los mares”. EL PUEBLO JUDIO ESTRECHA FILAS ‘‘En esta hora grave, cuando la existencia del Estado de Israel se ve amenazada, el pueblo judío en todo el mundo, se estrecha junto a sus hermanos de Israel y compromete su firme apoyo a la defensa de la libertad y de la independencia del Estado Judío”. Tales fueron las palabras de Nahum Goldman, hablando en representación de 65 comunidades en la sesión inaugural del Ejecutivo Europeo del Congreso Judío Mundial. En un mensaje que denominó “llamado de Israel a la conciencia del mundo”, apeló a las grandes potencias que “hace veinte años tomaron la histórica resolución de reconocer al pueblo judío el derecho de vivir en libertad en la tierra de sus padres, a no negarle el derecho a defenderse en la hora de peligro y a no abandonarlo contra las fuerzas que amenazan su destrucción”.

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