Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXVIII (1966)
- Issue
- 9 (Septiembre, 1966)
- Date
- 1966-09-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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8 BOLETIN INFORMATIVO SEPTIEMBRE 1966 Zum neuen Jahr 5727 Von Hans Silber — Montevideo Sei Du ins Buch des Lebens eingeschrieben zur Bruderliebe und zur guten Tat. Die Dir als Erbe Deines Volks geblieben Und sei Erfuellung Deines Schaffens Saat. Sei jeder Tag fuer Dich ein neu Erwachen, Ein Wunder Dir der Sonne Glanz und Schein. Des Aermsten Bioesse hilfreich zu bedecken, Soll wie ein stiller Gottesdienst uns sein. Nimm hin in Demut Deines Schicksals Gaben, Vollend’ das Werk, das Dir zum Auftrag war, Denn alles, was wir sind und was wir haben, Ist uns zum Leben auch im Neuen Jahr. Sei Du ins Buch des Lebens eingeschrieben, Gewaehrt sei Dir, was Du Dir fromm erflehst. Sei Frieden Dir, Sei Frieden Deinen Lieben, Gesegnet alle Wege, die Du gehst. DEPARTAMENTOS SE VENDEN Entrega inmediata D. F. L. 2 Edificio Av. Suecia esquina Coronel 6.0 Piso: 2 Dormitorios, recibos, etc. Ascensor, calefacción Critall y Agua Caliente. Estacionamiento Auto. Edificio Av. Américo Vespucio esquina Av. Colón, l.er Piso 3 dormitorios, recibos, calefacción, etc. Estacionamiento Auto. Edificio Tajamar, Cuerpo A, Piso 19 3 Dormitorios, recibos, etc. TRATAR: ALFONSO WOLF S. A. C. L Teléfono: 83081 — 69072 — Atención: Sra. Silvia 100. GEBURTSTAG EIS FRIZÛESISCH ■ JUEDISCHEN DICHTERS Am 7. September sind hundert Jahre seit der Geburt des Dichters Tristan Bernard vergangen, der ein beruehmter Dramatiker und Novellist war und 1947 in Paris im Alter von 81 Jahren verstorben ist. Er galt als einer der groessten Humoristen unserer Zeit, eine Art franzoesischer Mark Twain. In Besançon war -’er zur Welt gekommen in einem guten juedischen Hause. Er begann sene Laufbahn als Anwalt in Paris, wurde dann Fabrikant und schliesslich Direktorder Buffalo - Radrennbahn in Paris. Nach diesem Intermezzo begann Paul Bernard, der sich als Autor Tristan nannte, Theaterstuecke und Romane zu schreiben. Seine Komoedien mit grazioesen und witzig - boshaften Dialogen sind teilweise Bestandteil des franzoesischen Theaterrepertoires geworden. Er war auch der geborene Anekdoten.erzaehler voller brillanten Humors. Unter der Naziherrschaft wurde der greise Dichter an der Riviera verhaftet und im Konzentrationslager Drancy festgehalter. Nachstehend sollen einige seiner bekanntesten Anekdoten widergegeben werden: Tristan Bernard: “Der Unterschied zwischen einem Herrn und seinem Diener? Beide rauchen die gleichen Zigarren, doch nur einer bezahlt sie”. In den letzten Tagen des Juli 1914; der Weltkonflfikt muss jede Minute ausbrechen, ein jeder trifft die letzten Vorsichtsmassnahmen. Tristan Bernard, der einige tausend Francs in der Banque de France deponiert hat, geht hin und zieht diese zurueck. Beim Herauskommen aus der Bank sagt er zu dem draussen Wache haltenden Polizisten: “Mein Freund, Sie koennen. jetzt nach Hause gehen”. Zwei bekannte Pariser Chirurgen duellieren sich. “Rein persoenliche Dinge” erklaert man Tristan Bernard. “Die Beiden wollen sich absolut gegenseitig umbringen”. Diese Aerzte - sagt Tristan nachdenklich - jetzt genuegen wir ihnen schon nicht mehr”. Curt Will« GHETTO - SONDERAUSGABE & :: í i ms SáÉS tMm „DAS N£ÜS 3£-.8UN” T oman&mAm wMmm mtm r g * m : Anlaesslich des Jahrestages des Aufstan des im Warschauer Ghetto hat die Landespostdirektion Berlin in ihrer Sonderpostwertzeichenserie “Das neue Berlin” eine mehrfarbige 30—Pfennig—Marke mit der Abbildung des Berliner Juedischen Gemeindehauses in Verkehr gebracht (Erstausgabe am 19. April 1966), die von allen Postaemtern der Bundesrepublik und Westberlin ausgegeben wird. Aus diesem Anlass hat die Juedische Gemeinde zu Berlin einen Erstattungsumschlag mit Sonderstempel der Gemeinde und Abbildung des Mahnmals herausgegeben. (IPD). WIZO CENTRO HENRIETTE SZOLD bringt: "Risas y Sueños" L Teil: Lauter Schwindel (Lachen— eine unfehlbare Medizin) Regie Lisa Scott—Schwarz 2. Teilen Sommemachtstraum. (Eine musikalische Delikatesse) Regie: Kitty Schwarz. Am Klavier: David Goldstein. Sonnabend, den 8. Oktober 1966, 10 h abds. Sonntag, den 9. Oktober 1966, 10 b abds. Sonnabend, den 15. Oktober 1966, 10 h abds. Sonntag, den 16. Oktober 1966, 10 h abds. Im Teatro Talla, Sara Diego 246 M. R. Soi:. Ltda. Estado 46 Ahumada 89