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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1966-05-01 · 5 (Mayo, 1966) · p. Seite 6

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXVIII (1966)
Issue
5 (Mayo, 1966)
Date
1966-05-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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V BOLETIN INFORMATIVO MAYO 1966 WIR HABEN VERTRAUEN sehen Feier Praemien iuer ihre Arbeit erhalten haben. Ich danke meinen Mitarbeitern der Presse-Kommission, Frau Marianne Tobias und den Redakteuren, den Herren Hans Kaufmann und Hans Engel, die mit ausserordentlicher Hingabe, Fleiss und Geschicklichkeit d i e einzelnen Nummern zusammenstellten und mit ihren eigenen Artikeln, besonders Herr Kaufmann mit seinem stets fesselnden Monatspiegel, ausserordentlich wertvolle Beitraege lieferten. UNSER SCHIEDSGERICHT Hier moechte ich auch herzlichst den Herren Vorsitzenden und den Herren Schiedsrichtern fuer ihre Taetigkeit danken, durch die sie es erreicht haben, dass Streitigkeiten auf guetlichem Wege aus der Welt geschaffen wurden, ohne dass die Ordentlichen Gerichte sich mit ihnen beschaeftigen mussten. Unser Schiedsgericht ist auch im vergangenen Jahre in einer Anzahl von Faelientaetig geworden und es ist besonders interessant, dass ein Teil der Antragsteller nicht zu unserem Sektor gthoeren, sich aber trotzdem vértrauensvoll an unser Schiedsgericht gewandt haben. DIE JUEDISCHEN FONDS Keren Hajessod und Keren Kajemet haben auch im vergangenen Jahre einen grossen Teil unserer Taetigkeit in Anspruch genommen. Wir sind mit Recht ausserordentlich zufrieden mit den Ergebnissen dieser Arbeit, die auf allen Teilen anerkannt worden ist. IM HERZEN DES JISCHUW Unsere Schwestergemeinden in der Provinz, besonders die Kleinst-Gemeinden im ßueden unseres Landes werden von uns in jeder Weise unterstuetzt. Unsere Rabbiner haben wiederholt kleine Gemeinden —meistens in Zusammenarbeit mit dem Provinzdepartament der Federación Sionista— waehrend des vergangenen Janres besucht. Dem kleinen Haeuflein juedischer Menschen, die in Puerto Montt wohnen, haben wir leihweise eine Torahrolle ueberlassen, um ihnen so die gelegentliche Abhaltung von Gottesdiensten z u erinoeglichen. Mit saemtlichen Organisationen unseres Jischuw arbeiten wir aufs Herzlichste zusammen, insbesondere mit den beiden Dachorganisationen, der Federación Sionista und dem Comité Representativo. Dem Comité Representati vo gehoeren unser General- Sekretaer Herr Kurt A. Hofmann als Beisitzer und der Berichterstatter als Vize — Praesident an. An den Arbeiten der Federación Sionista nehmen eine Anzahl unserer Gemeindemitglieder a 1 s Direktoren bezw. Sub-Direktoren i n verschiedenen Departamentos teil. Ausserdem hat der letzte Zionistenk o n g r e s s beschlossen, dass der Exekutive der Federación Sionista, die wie Sie ja wohl wissen, von üen politischen Parteien gebildet wird, die Presidenten der drei groessten Sektoren unseres Jischuw, das sind Ungarn, Sefarden und wir, mit allen Rechten und Pflichten angehoeren und somit direkten Einblick in die Geschaeftsfuehrung und die Moeglichkeit der Intervention haben, wovon in den vergangenen Monaten wiederholt in erfolgreicher Weise Gebrauch gemacht worden ist. Besonders eng sind naturgemaess unsere Beziehungen zu der Kehilla Aschkenazi, der frueheren Jevra Kedischa. Der Vize-Praesident, Herr Daniel Rachmuth, und die ihn waehrend seiner mehrmonatlichen Abwesen heit von Chile vertretenden Herren Moisés P^lak, Hugo Nagel und Moisés Kaplan sinduns immer freundschaftlich bei den Verhandlungen entgegengetreten, die wir leider so oft fuer unsere Mitglieder in fuer sie so traurigen Stunden fuehren mussten. Ich danke den Herren fuer ihr Verstaendnis und hoffe, dass wir auch im kommenden Geschaeftsjahre mit ihnen wie bisher freundschaftlich Zusammenarbeiten werden. Im Vaad Hajinuj, den wir wie immer soweit es uns moeglich ist, materiell unterstuetzen, arbeiten ebenfalls 14 unserer Gemeindemitglieder als Direktoren bezw. Sub- Direktoren an verantwortlicher Stelle. Auch im abgelaufenen Geschaeftsjahre haben die drei Organisationen aus unserem Sektor, die uns besonders nahe stehen, naemlich die A. T. I., die Logen und die Wizogruppe Henriette Szold den groessten Teil ihrer Veranstaltungen kulture 11er und sozialer Art in unserem Hause abgehalten. Wir haben uns bemueht, ihnen den Aufenthalt bei uns so angenehm wie moeglich zu machen. Auch einer Anzahl von Organisationen des hiesigen Jischuw haben wir unseren Saal gern und freudig zu Veranstaltungen ¡zur Verlegung gestellt. So fand bei uns ausser dem von mir bereits erwaehnten Vertrag S. Eminenz des Herrn Kardinal Erzbischof von Santiago die Feier anlaesslich des Jahrestages des Warschauer Ghettos statt, ebenso der offizielle Festgottes dienst zum Jom Haazmaut 5725, ein Teil der Arbeitssitzungen des letzten Zionistenkongress c s und seine starkbesuchte Schlussitzung. An zwei Tagen tagte bei uns die lateinamerikanische Exekutive des juedischen Weltkongresses, deren Sitzungen ebenfalls bei uns mit einer grossen oeffentlichen Kundgebung beendet wurden, bei der der Herr Minister des Inneren Don Bernardo Leighton eine tiefempfundene, viel beachtete Rede hielt. * UNSER HAUS Im Zusammenhang mit der vielfaeltigen Benutzung unseres Hauses moechte ich nicht unerwaehnt lassen, dass wir ¡einige unumgaenglichnotwendige Reparaturen vornehmen lassen mussten. Infolge des Erdbebens vom 28. Maerz 1965 bildete sich eine starke Filtration, die von den Heizungsrohren herruehrte. Wir sahen uns daher gezwungen leinen Teil dieser Rohre auszuwechseln, und benutzten die Gelegenheit, vier neue Heizkoerper anbringen zu lassen, durch die eine staerkere Waermeversorgung unseres Saales gewaehrleistet wird. Weiterhin haben wir die Front unseres Hauses abwaschen und den Sockel vollkommen neu belegen lassen, wovon Sie sich wohl inzwischen ueberzeugt haben. Leider muessen wir aucn einen Teil unseres Daches und zwar den ueber den Logenraeumen und den Schulzimmern befindlichen neu impermeabilisieren lassen, da dort verschiedene kleine Loecher sind, durch die das Regenwasser eintritt. All diese grossen aber fuer die Instandhaltung des Hauses unbedingt notwendigen Auslagen beeinflussen natuerlich die Lage unserer Gemeinde ausserordentlich ungue n s t i g Hinzu kommen die Ihnen Ja schon bekannten Erhoehungen auf jedem Gebiete des taeglichen Lebens. Sie alle wissen, .in welch erschrekkender Weise die Preise in der t letzten Zeit gestiegen sind und koennen sich vorstellen, wie sehr sich unsere allgemeinen Unkosten e rhoeht haben. Hinzu kommt noch die gesetzliche Erhoehung der Gehaelter unserer Beamten, denen wir bereits seit dem 1. Oktober 196o o i n en; Teuerungszojschlag von 20% unter Anrechnung auf die kommende gesetzliche Erhoehung gewaehrt haben. Das von der gesamten Gemeinde immer wieder verlangte Engagement eines guten Kantors und die unumgaengliche Anstellung eines Jugendfuehrers haben weiterhin dazu beigetragen, unsere wirtschaftliche Lage ausserordentlich zu v c rschaerfen. Direktorium und Repraesentanten-Kollegium haben zwar auf Grund des lfmen von Artikel 31 Paragraph A zustehenden Rechtes, die Mitgliedsbeitraege festzusetzen, Gebrauch machen muessen und ab 1. Januar dieses Jahres die Beitraege gering erhoeht. Es hat sich .aber leider bei der Aufstellung unserer Etats herausgesteiit, dass wir aus den von mir in kurzer Form skizzierten Gruenden, die Ihnen unser Schatzmeister dann eingehend darstellen wird, mit dieser geringfuegigen Erhpeh u n g nicht auskommen koennen, da wir sonst innerhalb weniger Wochen nicht nur voellig desfinanziert, sondern fast zahlungsunfaehig waeren. Schweren Herzens haben wir uns daher entschliessen muessen, Ihnen heute eine weitere Erhoehung unseres Beitrags vorzuschlagen, die unser Schatzmeister dann in Form ¡eines IDringlichkeitsantrages Ihrer Entscheidung unterbreiten wird. Wir hoffen, dass wir mit dieser Erhoehung, fuer die jeder von unseren Freunden Verstaendnis haben wird, auskommen koennen, falls sich nicht im Laufe dieses Geschaeftsjahres Situationen ergeben sollten, die wir so wenig vorher sehen koennen wie irgendjemand von Ihnen. EIN DANK DEM CISROCO Meine Damen und Herren: Es ist selbstverstaendlich, dass in dem Geschaeftsbericht des Gemeindepraesidenten nicht einige Worte ueber den iCisroco fehlen duerfen. Der Cisroco wird mit Recht das Wohlfahrtsamt unserer Gemeinde genannt. Es gibt immer noch so manchen unserer Freunde, der fragt, ist denn heute eine solche Institution noch noetig, wo so viele unserer Mitgiied e r durch Wiedergutmachungszahlungen mit einem festen ¡Einkommen rechnen koennen? Leider muss die Frage nach der Berechtigung unseres Wohlfahrtsamtes bejaht werden. Ich bedaure sehr, dass die letzte Generalversammlung ,des Cisroco, die genau vor vier Wochen stattfand, nur von so wenigen Mitgliedern besucht war. Ich moechte Ihnen daher einige Zahlen mitteilen, damit Sie sich ein Bild von der gewaltigen Arbeit unserer Freunde in der Leitung des Cisroco machen koennen. Es werden monatlich 77 Personen unterstuetzt, von denen etwa ein Drittel anderen Sektoren unseres Jischuw angehoeren. Allein E9 32.000 wurden im vergangenen (Jiahre an jKr.ankenhauskosten und fuer die Betreuung von Kranken in ihren Wohnungien bezahlt. Der Cisroco erhaelt sich von den Beitraegen seiner 776 Mitglieder, von (freiwilligen Spenden und von der Subvention, die wir ihm zahlen, die aber im Rahmen unserer Mittel leider sehr beschraenkt ist. Irgendwelche Zahlungen von der Claims - Conference erhaelt er nicht mehr. Ich trage Ihnen dies alles vor, damit Sie sehen, wie notwendig es ist, unsere Freunde, die in so hingebungsvoller Arbeit den Cisroco leiten, in jeder Weise zu unterstuetzen. Die besondere Fuersorgs des Cisroco gilt unseren aelteren Bruedern und Schwestern. In seinem vorbildlichen Altersheim auf der Strasse Maipü wohnen 59 aeltere Menschen, von denen 28 volle Pension bezahlen, — jeder Bewohner kostet den Cisroco selbst E9 300 den Monat — 22 zum Teil sehr grosse Ermaessigungen erhalten und 9 ueberhaupt nichts zahlen. Wenn man wie wir taeglich in engstem Kontakt mit dem Cisroco steht, dann weiss man, meine Freunde, was dort in aller Stille geleistet wird, und •dann kann man den Wert dieser Arbeit in ihrem ganzen Umfange schaetzen und wuerdigen. Der Leitung des Cisroco und des Altersheims gebuehrt unser aller Dank fuer ihre stille und aufopferungsvolle Arbeit, verbunden mit dem Wunsche, dass die Maenner, die an der Spitze diser beiden Organisationen stehen, noch recht lange wirken moegen fuer unsere Kranken und aiten Mitmenschen mit der gleichen Tatkraft und der gleichen Begeisterung wie sie es bisher getan haben und dass sich ihnen auch moeglichst viele junge Mitarbeiter zur Verfuegung stellen, damit dieses grosses Werk ifortgefuehrt werden kann. Wie alljaehrlich, meine Freunde, moechte ich Sie in diesem Zusammenhang auch heute wieder daran erinnern, dass unsere Gemeinde einen Fonds fuer verschaemte Arme hat, der lediglich von uns freiwillig ¡gegöbendn .Spenden erhalten wird. Wir sind dadurch in der Lage, Brueder und Stehwestern zu unterstuetzen, die unverschuldet in eine unvorhergesehene Notlage geraten sind, die sich aber scheuen, an eine Wohlfahrtsorganisation heranzutreten. Als juedische Gemeinde haben wir die unbedingte Pflicht, ueber a 11 nach bestem Koennen zu helfen, wo unsere Hilfe benoetigt wird, ohne erst lange zu fragen und sogar ohne, dass man uns ruft. Denken Sie, meine Damen und Herren, auch in dem nunmehr beginnenden .Geschaeftsjahre an diesen Fonds und verschaffen Sie uns die Mittel, dieser unserer juedischen Pflicht nachkommen zu koennen. (Fortsetzung Seite 8) JOYERIA IA XD r/aamn AHUMADA RIESENAUSWAHL von Ohrringen aus Gold fuer Bables. Colliers, Chevalier-Ringen, Armbaendern. etc. in Gold 18K. bis zu BRILLANTUHREN UMARBEITUNGEN Wir modernisieren Ihren alten Schmuck oder nehmen Ihr Gold u. s. w. in Zahlung. AHUMADA 319 Fragen Sie nach Don Juan oder señora Inge

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