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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1966-03-01 · 3 (Marzo, 1966) · p. Seite 6

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXVIII (1966)
Issue
3 (Marzo, 1966)
Date
1966-03-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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6 BOLETIN INFORMATIVO MARZO 1966 EIN STAATSBUDGET... üsa-kapital für Israel (Schluss von Seite 4) deren Staaten vielfach der Pall ist, das Staatsinstitut fuer iNationalversieherung an das Finanz— oder Wohlfahrtsministerium. Betraechtliche Summen Hessen sich dadurch einsparen. Solchen Sparmaasnahmen stand jedoch das Draengen der Koalitionspartner des Esehk'dschen ‘Sozialistischen Blocks’ nach Ministerposten fuer mre Parteifuehrer entgegen. Aber als haetten sie demzufolge nicht selber zur Aufblaehung des Sapirschen Budgets beigetragen, drohen die selben Parteifuehrer unter dem Eindruck der Steuererhoehungen, die es vorsieht mit ihrem Wiederaustritt aus der gerade ins Leben getretenen Koalitionsregierung! DAS GESPENST EINER GESUNDUNGSKRISE “Stuermischer Wellengang zerrt an unserem (Staatsschiff, aber wir halten das Steuer fest in den Haenden”. Eine Woche, bevor der neue Haushaltsplan der Knesseth vorgelegt .wurde, hatte der Ministerpraesident zu einer Redeblume wie dieser seine Zuflucht genommen, um einem ersten, gegen seine Regierung gerichteten Misstrauucr c/pj/Ooiu.iou za begegnen. Der Antrag ¡war von der sicheren Menrheit, ueoer die die Koalinonsparteien im Aogeordne Geilnaus verfuegen, zwar abgelehnt worden, aber das Misstrauen ist geoueben. Es besemaenxt sich neute ebensowenig auf die traditionellen cregner Eschkols und seiner Partei, die kommunistische Linke, den nationalistischen Rechtsfiuegel in der Knesseth, wie auf die ,Funktionaere der Regler ungspartnef des “sozialistischen Blocks”, von denen eben gesprochen wurde. Jedeiinanns suige ist c.s, wxe er durchkommt, wenn er fuer seinen taeglichen Bedarf von nun an zwischen 15 — 20% mehr ausgeben muss, iGehaltserhoehungen hin, Teuerungszulagen her, waehrend ihm zugleich nicht nur hoehere staatliche Steuern a b v e r 1 a ngt werden, sondern auch (wie schon verlautete) durchschnittlich etwa 40% mehr an staedtischen Steuern, verteuerte Verkehrstarife und was nicht! Befindet sich das Land etwa auf dem abschuessigen Weg zu einer galoppierenden Inflation? Der Finanzminister haelt sich als Rationalist von landbekannter Nuechternheit des Wesens und Auftretens im allgemeinen von jenen Floskeln;frei, mit denen sein Regierungschef, ein typischer “Mann des Volkes”, seine Reden mitunter ausschmueckt. Dennoch fand er in seinen Ausfuehrungen zum Budget, als er vom “Loch” der nationalen Handels— und Zahlungsbilanz' sprach, kein so treffendes Bild wie das der allzu duennen -Eisschicht, “die unter unseren Fuessen einbrechen wird, , wenn wir weiterhin jaehrlich Gueter im Wert von 500 $ pro Kopf der Bevoelkerung importieren”. Pinchas Sapir: “Der Schwund unserer Devisenreserven, der .die Folge waere, wenn dies Eis bricht, wuerde zu B e t r i e bsschliessungen grossen Stiles fuehllen; und die Massen der Arbeiter haetten dann die Rechnung der zum grossen Teil uebermaessigen Lohnaufbesserungen von heute zu zahlen”. Das ist goldrichtig, mag auch das Defizit der Zahlungsbilanz im Jahre 1965 um ca. 45 Millionen Dollar oder 9% zurueckgegangen sein. Nur folgerichtig sind so gesehen die in Aussicht genommenen Steuererhoehungen also nicht allein, um den gesteigerten Bedarf der Staatskasse zu decken, sondern auch, um die inlaendische Kaufkraft unter den Durchschnitt jener 500 $ importierter Waren herabzusetzen. Doch wird sich diese Kaufkraft drosseln lassen, nachdem die Histadruth, die Landesgewerkschaft, Anfang Februar einer Erhoehung der Grundloehne der Arbeiter um 5—10% und ihrer Teuerungszulagen noch dazu rueckwirkend, um 9,3% zugestimmt hat? Wird sich die Regierung nicht schliesslich, wenn sich die beruechtigte Lohn — und Preisspirale infolgedessen weiter und weiter nach oben windet, in die Zwangslage versetzt sehen, das Israelpfund wieder wie vor vier Jahren abzuwerten, um der wachsenden Kluft zwischen seinem offiziellen Kurs und seiner geschwaechten realen Kaufkraft zu begegnen? Das Gespenst einer Arbeitslosigkeit von kritischen Ausmassen koennte mit allem, was an sozialer Unruhe damit verbunden waere nach der Meinung der fuehrenden inlaendischen Experten das ungewollte Ergebnis einer solchen waehrungspolitischen Eisenbartkur sein. So pder so, ob ungezuegelte Inflation oder die Schockbehandlung einer deflationistischen Kursherabsetzung; die arbeitenden Massen der Bevoelkerung waeren das Objekt, das Opfer der Gesundungskrise. Herrn Eschkol und dem Kreis seiner Mitarbeiter kann der Vorwurf nicht erspart werden, dass sie in ihrer Neigung, um der neuen Koalitions willen radikale Gegensaetze in den Grundauffassungen ihrer Regierungspartner im Kompromisswege zu verschleiern, dies Dilemma mitverschuldet haben, und der viel zu schwachen Fuehrung der Histadruth nicht, dass sie den Forderungen scharfmacherischer Gewerkschaftsfunktionaere zu rasch nachgegeben hat. Es steht dahin, welchen der beiden Wege der Ministerpraesident und seine Kollegen als den des kleineren Uebels waehlen werden, immer weitere Zugestaendnisse an die Lohnforderungen der Arbeitsvertreter oder einen Kurs, der auf eine zweite Abwertung des Israelpfundes hinsteuert. Dass sie sich auf andere, bessere Loesungen besinnen werden ,laesst jedenfalls der wenig haushaeiterische Haushaltsplan fuer das Fiskaljahr 1966-67 leider nicht erkennen. Israelische Quellen in New York berichteten, dass die Regierung Israels die Gründung einer G e s e 1 Ischaft plant, die für Kapitalzufuhr fuer die Privatwirtschaft des Landes taetig sein soll. Die Gründung der Gesellschaft wurde auf einer Beratung beschlossen, an der sich Finanzminister Sapir und die Führer der Entwicklungsanleihe beteiligten. Bei der Gesellschaft, die den Namen “Kapital .für Israel Inc.” tragen wird, handelt es sich zunaechst um ein reines Projekt, da noch die Genehmigung der Regierung der Vereinigten Staaten eingeholt werden muss. Im Gegensatz zu den Bonds werden die für diese Gesellschaft aufgebrachten Mittel der Privatwirtschaft Israels zufliessen. Die neue Gesellschaft will im Jahre 1966 für 20 Millionen Dollar Aktien absetzen und hofft mit dem Verkauf schon im Frühjahr beginnen zu können. Die israelischen Vertreter, die über den neuen Plan berichteten, sind hinsichtlich der Aussichten der Genehmigung durch die Regierung der Vereinigten Staaten optimistisch. Sie weisen darauf hin, dass es im Handelsverkehr zwischen den USA und Israel ein grosses Dollardefizit zu ungunsten Israels gibt. Ferner machen sie darauf aufme rksam, dass Israel grosse Summen in Dollars an die Inhaber von Bonds bei Herannahen des Faelligkeitstermins zurueckzahlt. (“Canfit”) BANANEN - EIN GUTER EXPORT-ARTIKEL Waehrend die Anbauflaeche von Bananen seit 1959/60 von 18.000 auf 20.600 Dunam zunahm, wovon 95% in 68 Kibbuzim und nur der Rest in Privathand ist, ist die Ernte von 32.000 auf 50.000 Tonnen im Jahre gestiegen. Waehrend von einem Gesamtverbrauch von 18.000 Tonnen Fruechten im Jahr 1960 die Bananen noch 40% ausmachten ,ist dieser Anteil seither auf 20% zurückgegangen und der Durchschnittsverbrauch pro Kopf sank von 14,5 kg. pro Jahr auf 14 kg. Doch ist es gelungen die Ueberschüsse zu exportieren und es kamen 1965 17.000 Tonnen zur Ausfuhr. Dabei war Italien mit 10.000 Tonnen der staerkste Abnehmer, gefolgt von Griechenland, Jugoslawien, Frankreich und Zypern. Der Export in entferntere Laender lohnt sich nicht, u. a. angesichts der Bananenflotte Deutschlands, die eine sehr billige Versorgung fuer die eigenen und Nachbarmaerkte ermoeglicht. Italien hat jedoch mit 200.000 Tonnen jaehrlich einen so grossen Verbrauch, dass Israel trotz der EWG keine Schwierigkeiten zu fürchten hat. Unser Export entspricht derzeit in Prozenten etwa 1/2% des Weltexports, da naemlich bei einer Gesamt-Weltproduktion von 12 Millionen Tonnen (hauptsaechlich in Südamerika; Indien, China und Afrika) mir 4 Millionen Tonnen exportiert werden. Der Umsatz unserer Bananenpflanzer betrug 1965/ 66 IL 20-22 Millionen, plus.3 Millionen Dollar fuer Exporte, bei einem sehr hohen Zusatzwert von 80% (gegenueber Diamanten, 17%). f “Canfit”) NEUE WOHNUNGEN IN CARMIEL In der Stadt Carmiel im Galil sind im Moment 500 Wohnungen im Bau, von denen 50 bereits in der naechsten Zeit fertiggestellt werden. In diesem Jahr und 1967 sollen weitere 650 Wohnungen gebaut werden, und nach den Plaenen der Regierung soll die Zahl der Einwohner der Stadt im Jahre 1970 rund 10.000 erreichen. In Mai 1966 wird die Fabrik ‘Model-Beton” in Carmiel mit der Erzeugung praefabrizierter Haeuser beginnen. Das Unternehmen arbeitet mit einer Investition von PRODUCTOS DE CMurmA KêctfuL SOMMIERES REVESTIDOS DE MANIO. VARIOS MODELOS 6,5 Millionen IL. Diese Fabrik gliedert sich in den Rahmen eines grossen Planes ein, der Bau von 15% aller Wohnungen mit Hilfe der Praefabrikations-Methode v o r s i eht. Dieser Plan wurde vom Wohnb auministerium und dem Handels- und Industrieministerium gemeinsam ausgearbeitet, und die Ministerien hoffen vor allem mit Hilfe dieser Methode Arbeitskraefte, die heute im Baugewerbe sehr knapp sind, sparen zu können. (“Canfit”) ESCUELA REPUBLICA BE ISRAEL Como en años anteriores, el Comité de Damas Cooperadoras de la Escuela República de Israel realizará una venta de ropa usada a beneficio de las obras sociales de la Escuela. Rogamos a todos nuestros amigos, hacer llegar sus donativos de ropa en desuso a las siguientes direcciones: Sra. Susi de Boehm, San Pascual 841, Sra. Minna de Pincus, R. Wagner 2266, Fono 272138. Sra. Trude de Scharfstein, Pres. Riesco 3619, Fono 480689. Sra. Oiga de Schwarz, La Brabanzón 2770, Fono 465352. Sra. Sofie de Simonsohn, Irarrázaval 028, Depto. 7, Fono 397743. El Comité de Damas Cooperadoras de la Escuela República de Israel agradece su cooperación. CAMAROTES METALICO» C.UPER »OLI DOSVARIADOS Y ATRACTIVO» COLORES. G- SOFA CAMA .CONVERTIBLE EN DOS CAMAS O EN UNA DOBLE MODELO 8IMBO EXCLUSIVIDAD DE COLCHONES RECORD EXIJALOS EN LAS MEJORE* TIENDAS. 'VISITE LA EXPOSICION PERMANENTE EN LAS DALIAS 3237 -FONO 499407 HEDIDAS ESPECIALES

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