Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXVIII (1966)
- Issue
- 2 (Febrero, 1966)
- Date
- 1966-02-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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FEBRERO 1966 BOLETIN INFORMATIVO 3 DIE REPRÄSENTANZ (Schluss von Seite 2) Colecta und bittet die Herren des Repraesentanten — Kollegiums ihren diesbezüglichen Verpflichtungen baifimoeglichst nachzukommen um so der Gemeinde, die sie zu ihren Vertretern gewaehlt hat, mit gutem Beispiel voranzugehen. Herr Michel informiert das Repraesentanten Kollegium ueber die Taetigkeit der Kultus-Kommission. Es hat in letzter Zeit keine Sitzung dies'er Kommission istattgefunden, sodass er seinen Be rieht auf die am 26. November stattgefundene Bath- Mizwa toeschraenkt. Diese Bath-Mizwa von sieben Maeddhen, Schuelerinnen des Vaad Hajinuj, wurde in ansprechender und wuerdiger Form von Herrn Rabbiner Lubliner abgehalten und war ausserordentlich gut besucht. BERICHT UEBER DIE TAGUNG DES CJM Herr Dr. Reich erklaert, dass er sich in seinem Bericht auf die wesentlichsten Zuege beschraenken wird insbesondere auf die Situation in den anderen Jischuwim. Einleitend fuehrt er aus, dass bei der ersten Arbeitssitzung, der Generalsekretaer — Herr Mark Turkow — auf die Juden — Erklaerung des Konzils hinwies und darauf aufmerksam machten, dass — wenngleich diese auch mit grosser Mehrheit angenommen wurde — eine erhebliche Minoritaet (rund 20 Konzilsvaeter) dagegen stimmte: Es ist nicht anzlunehmbn, dass diese Kirchenfuersten nun ploetzhch ihr'en Standpunkt radikal geaendert haben und es waere falsch, sofortige Wendungen zum Besseren zu erwarten. Alsdann habe Herr Turkow den sowjetischen Antrag in der Kommission fuer Menschenrechte in den NU behandelt, der den Zionismus dem Nazismus gleichstellt, alles Ereignisse, ueber die in der juedischen und in der lokalen Presse bereits eingehend berichtet wurde. Das Hauptproblem der Gemeinschaften dieses Kontinents ist — nach Herrn Turkow — die Jugendfrage, deren Loesung durch die Zersplitterung der Organisationen erschwert wird, die sich mit dieser Angelegenheit befassen. Es ist unumgaenglich notwendig, doppelte Arbeit mit den entsprechenden Kosten, Lehrlauf usw. zu vermeiden, und die Taetigkeit fuer die Jugend in ei ne Hand zu konzentrieren. In diesem Zusammenhang wies Herr Turkow auf die Wichtigkeit hin, die akademische Jugend — in Lateinamerika in der FUSSA organisiert — zu erfassen. Es ist vordringliche Aufgabe der diversen Jischuwim. sich damit zu befassen und ausreichende Mittel fuer die sen Zweck zur Verfuegung zu stellen. Die Vertreter der verschiedenen Laender des Kontinents gaben anschliessend Bericht ueber die Situation ihrer Gemeinschaften, die im grossen und ganzen uebereinstimm e n d darauf hinlaufen, dass das Hauptproblem, wie schon Herr Turkow bemerkte, die Jugendfrage ist, die durch den Mangel an Lehrern und Jugendfuehrern sehr erschwert wird. Uebereinstimmend wurde von allen anwesenden Delegierten darauf hingewiesen, dass die akademische Jugend, soweit sie erfasst und organisiert ist, ein außerordentlich positiver und wertvoller Faktor innerhalb der verschiedenen Gemeinschaften ist. Ein weiteres Problem, mit dem der groesste Teil des lateinamerikanischen Judentums zu kaempfen hat, ist der latente Antisemitismus, der in rrandhen Fae’i’en (Argentinien) auch virulente Formen annimmmt, obwohl alle Regierungen von jeder Art rassischer wie religioeser Diskriminierung abru ecke n. Nichtsdestoweniger 1 a e s s t sich, wie schon immer in solchen Facllen, besonders in Laendern mit schwieriger wirtschaftlicher Situat i o n, ein Anwachsen des Antisemitismus feststellen, gegen den sich die juedischen Gemeinschaften zur Wehr setzen muessen. Herr Dr. Lehmann clankt Herrn Dr. Reich fuer seine Ausführungen und erteilt alsdann das Wort Herrn Kurt Loebel fuer einen BERICHT UEBER DEN 45. ZIONISTENKONGRESS Herr Loebel fuehrt eingangs aus, dass er sich ueber den Kongress selbst nicht aeussern wird, da alle Gemeindemitglieder aus dem "Mundo Judío’’ der ihnen zugesandt wurde, die notwendigen Informationen entnehmen konnten. Er moechte sich in seinen Auszehrungen auf die Struktur der F. S. als solche beziehen, da er der Auffassung ist, dass darueber im Kreise der Gemeinde Unkenntnis herrscht. Die F. S. vertritt in Chile die Sochnut auf allen Gebieten. Sie ist demokratisch zusammengesetzt, aus Vertretern der Parteien und - jetzt zum ersten Male — der grossen Sektoren, die gleichberechtigt am Tische der F. S. sitzen. Anschliessend gibt Herr Loebel seiner Auffassung Ausdruck, dass ddfe Federación Sionista de Chile in ihrer Arbeit wie auch in den Ergebnissen derselben sich glaenzend von den zionistischen Zentralor ganisationen anderer Laender unterscheidet, die mit grossem Aufwand und enormem Apparat keine besseren Resultate erzielen. In Chile ist der Personalapparat auf ein Minimun beschraenkt und ein Grossteil der wichtigste Teil der Arbeit, wird von Asfcanim geleistet, die ihre Person in den Dienst der juedischen Sache gestellt haben. In diesem Zusammen hang bezieht sich Herr Loebel auf die Konstitution der F. S. und gibt der Tatsache Ausdruck, dass sich die Struktur der F. S. von Jahr zu Jahr - wie bei jeder demokratischen Organisation aen dert und dass naturgemaess jede neue Exekutive der Arbeit ihren Stempel aufdrueckt. In diesem Jahr z. B ist es dem Wunsch des Praesidenten der Federación zu verdanken, dass die Vertreter der drei grossen Sektoren mit Stimmrecht an den Sitzungen der Mesa teilnehmen, um so die Arbeit besser kennen zu lernen und den Kontakt zu vertiefen. Anschliessend erlaeutert Herr Loebel eingehend die Taetigkeit der verschiedenen Sektionen der F. S. und schliesst mit den Worten, dass die Existenz und die Arbeit der F. S. ein Ruhmesblatt fuer den chilenischen Jischuw darstellt und dass es Aufgabe Aller sei, diese Taetigkeit durch persoenlichen Einsatz zu unterstuetzen. Herr Schnitzer ist der Auffassung, dass das Parteisystem, das in der F. S. vorherrscht, schaedlich ist. Ebenso gibt er der Meinung Ausdruck, dass — trotz der Worte von Herrn Loebel — auch in Chile ein zu grosser bureaukratischer Apparat, besonders was die Shlijim betrifft, besteht. Herr Michel bittet Herrn Loebel, ihm zu erlaeutern, welche Aussichten fuer die Mitarbeit von parteipolitisch nicht organisierten Kreisen in der Federación besteht. Herr Loebel bezieht sich auf die Ausfuehrungen der Herren Michel und Schnitzer und erklaert, dass laut den Statuten der Federación, eine Gruppe von 25 wahlberechtigten Menschen Kandidaten zur Wahl der Exekutive Vorschlägen kann, wobei es in keinem Falle festgelegt sei, dass dies nur fuer Parteien gelte. Es stehe also jeder Organisation frei, ihre eigenen Kandidaten zur Wahl zu praesentieren, und im Falle eines Wahlsieges, die Leitung der F. S. zu uebernehmen. Was die Frage des Apparats anbetrifft und der damit verbundenen Kosten, so ist er — Herr Loebel — der Ansicht, dass in Chile mit einem denkbaren Minimum von bezahlten Kraeften gearbeitet wird. was auch fuer die Shlijim gilt. JUGENDTAGUNG IN MONTEVIDEO Ausserhalb der Tagesordnung berichtet Herr Marcos Wisch ueber eine in Montevideo abgehaltene Tagung der Centra und des Jazit. Als wichtigste konkrete Beschluesse erwaehnt Herr Wisch die Schaffung eines "Beratungskomit e e s’’, u m etwaige Schwieri g k e i t e n zwischen den Jugendorganisationen und den Gemeinden zu ueberbruecken, ausserdem Projekte bezueglich von Seminaren und Sommer-Kursen, und vor allem die Notwendigkeit, mehr geschulte Kraefte fuer die Jugendarbeit zu bekommen, die gleichzeitig auch die Taetigkeit der Gemeinden und der Jugendorganisati o n e n koordinieren sollten. In Anbetracht der Wichtigkeit des Themas und der Tatsache, dass Herr Rabbiner Loewenstein infolge der vorgeschrittenen Stunde nicht mehr seinen Bericht ueber diese Tagung halten konnte. wird beschlossen, auf einer Sitzung am 6. Januar diesen ganzen Komplex eingehend zu behandeln. VERSCHIEDENES Her Dr. Reich teilt mit, dass am 5. Dezember im Estadio ,Israelita .eine Veranstaltung des Keren Hajessod stattfindet, zu der er die Herren der Repraesentanz einlaedt. r SERVICIO RELIGIOSO Februar Adar Montag- 21. 1. Sonnabend 26. 6. Maerz 2. Tag Rosch Chodesch Sidra: Teruma 2. Buch Moses: 25,1 - 27,19 1. Buch Koenige: 5,26 - 6,13 Donnerstag Sonnabend Sonntag Montag Sonnabend Sonnabend 3. 5. 6. 7. 12. 19. 11. Taanit Ester 13 Sidra: Tezawe - Sachor 2.Buch Moses: 27,20 - 30,10 5. Buch Moses: 25,17 - 17,19 1. Buch Samuel: 15,2 - 34 14. Purim 15. Schuschan Purim 20. Sidra: Kitisa - Para 2. Buch Moses: 30,11 - 34,35 4.Buch Moses: 19,1 - 22 Ezechiel: 36,16 - 38 27. Sidra: Wajakhel - Pekude Hachodesch - Neumondweihe 2. Buch Moses: 35,11 - 40,38 2. Buch Moses: 12,1 - 20 Ezechiel: 45,16 - 46,18 MORGENGOTTESDIENST Wochentags Sonn, und staatl. Feiertage Jom Tow Schabbat Schabbat Ausheben (puenktlich) 7.30 Uhr 8.00 Uhr 9.00 Uhr 9.00 Uhr 9.45 Uhr ABENDGOTTESDIENSTE Freitag, 25. Februar Freitag, 4. Maerz Sonnabend, 5. Maer: Freitag, 11,. Maerz Freitag, 18. Maerz Schabbat Mincha Ausgang i 19.30 Uhr 19.15 Uhr 19.00 Uhr (Purim) 19.00 Uhr 19.00 Uhr 18.45 Uhr 26.2 5.3 12.3 19.3 19.00 19.00 18.45 18.30 19.59 19.52 19.42 19.32 Ab. 1. Maerz nach dem Schabbat-Morgengottesdienst, Lehrvortraege unserer Herren Rabbiner FRIEDHOF Der Friedhof ist, ausser am Schabbat am 20. und 21. Februar sowie am 6. und 7. Maerz geschlossen. ZEITEN FUER PURIM Megillat Ester, Sonnabend, 5. Maerz 19.00 Uhr Sonntag, 6. Maerz 8.00 Uhr Escuela de Religión de la SCI “R’ne Jisroel” Matrícula abierta Portugal 810-Fono 398101 Las clases se inician el 18 de Marzo a las 17.30 horas.