Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXVII (1965)
- Issue
- 12 (Diciembre, 1965)
- Date
- 1965-12-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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DICIEMBRE 1965 BOLETIN INFORMATIVO 3 VDM CHANUKIA - GEIST Das Wort des Propheten Von Curt Wilk "Nicht durch Heeresmacht und nicht durch rohe Gewalt sondern durch Meinen Geist, spricht der Ewige der Heerscharen". Dieses Wort des Propheten Secharja vom Schabbat Chanuka spricht immer wieder mit besonderer Eindringlichkeit zu uns Juden, die wir eigentlich, nach allen Erfahrungen unserer Leidensgeschichte und bei Beobachtung der Begehungen zwischen den Nationen, die so oft Macht und Gewalt als politische Instrumente verwenden, zu ganz anderen Ergebnissen kommen muessten. Deshalb duerfte es richtig sein, Jahr um Jahr die Mahnung des Propheten zu vernehmen und dessen Verheis sung, die aus Gotteserkenntnis und Lebenserfahrung hervorgegangen ist. Wenden wir den Blick auf die Geschichte, so bietet sich in jener Epoche, von der Chanuka berichtet, dem Beobachtenden ein seltsames Bild dar: Antiochus Epiphanes versucht mit Gewalt, hellenistische Anschau ungen und griechischen Lebensstil bei den Juden Palaestinas einzufuehren, die jedoch anders reagieren, als der maechtige syrische' Koenig erwartet. Sie trotzten koeniglichen Befehlen, wurden also politische Be bellen. Schon frueher hatte es Zeiten gegeben da unsere Lehrer. um der Lebenserhaltung willen, voruebergehend religionsgesetzliche Vorschriften aufgehoben hatten; nur stets, und unter allen Umstaenden, blieben dem Juden drei Dinge verboten; Goetzendienst, Mord und Statt Karten Fuer die uns anlaesslich des Hinscheidens meines innigstgeliebten Mannes, Vaters, Schwiegervaters, Grossvater, Bruder, Schwager und Onkel Herrn CARLOS DARMSTADTER erwiesene Anteilnahme, sagen wir allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. ILSE DARMSTADTER MARION und CLAUDIO ZONDEK Fuer die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Hinscheiden meines geliebten Mannes, unser Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgrossvater MARTIN BECKER sagen wir allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. ALICE BECKER geb. BIRNBAUM Santiago, November 1965 Casilla 9882 Fuer die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme beim Hinscheiden meines lieben Mannes FRITZ DRESEL sprechen wir allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank aus ILSE DRESEL und FAMILIE Fuer die uns anlaesslich des Hinscheidens unseres teueren KARL GUGGENHEIM M. in so grossem Masse erwiesene Anteilnahme sagen wir allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. DIE FAMILIE Santiago, November 1965 Fuer die uns anlaesllich des Hinscheidens meines innigstgeliebten Mannes, unseres geliebten Vaters Herrn SIMON CYMBALIST erwiesene Anteilnahme, sagen wir allen Verwandten und Bekannten unseren herzlichsten Dank. LIESE CYMBALIST und TOECHTER Santiago, November 1965 Fuer die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme anlaesslich des Hinscheidens meines geliebten Mannes LEO MANASSE spreche ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten meinen Dank aus. Maipü 525 META MANASSE Frauenschaendung. Doch Epiphanes zwang den Juden den Goetzendienst auf. In einer spaeteren Zeit, die der Maertyrer unter Hadrian, waren sie in Thorarollen gehuellt, auf dem Scheiterhaufen gestorben, weil sie trotz Verbotes weiterhin in der Thora gelernt hatten. Die makkabaeischen Maertyrer aber erduldeten unmenschliche Qualen, weil man sie zwingen wollte, vom Schweinefleisch des heidnischen Opfermahles zu essen. Unter Hadrian, in der Epoche der Roemerherrschaft, hatten sich die Juden erhoben wegen des Beschneidungs Verbotes und wegen des Baues eines Jupitertempels auf dem heligen Tempelberg. Der makkabaeische Aufstand entbrannte aber nicht, weil heidnische Goetter in Jerusalem eingezogen waren oder, weil Beschneidung oder Sabbatfeier verboten wurden, sondern Mathatias griff zu den Waffen, weil des Koenigs Abgesandte Ort fuer Ort aufsuchten, um die Bevoelkerung zum heidnischen Opfer zu veranlassen; mit anderen Worten; Jeder Jude sollte fuer den neuen Gilauben erfasst .nicht nur das alte Gesetz der Thora sollte aufgehoben, sondern ein neues Religionsgesetz eingefuehrt werden. Die Makkabaeer fue.hlten die grosse Bedeutung jener Stunde. Um der Einheit des Glaubens, der Gewissensfreiheit, der Heiligkeit des Tempels und des Familienlebens willen, nahmen sie den ungleichen Kampf auf. Der maechtige Gegner hatte die selbstgewaehlte Absonderung des juedischen Volkes, dessen ihm eigenen Lebensstil, brechen wollen, jene Absonderung, welche die juedischen Griechenfreunde, die juedischen Hellenisten, die "Quislinge” von damals als Natlonalunglueck und Ursache allen Leidens ansahen. Doch den Juden, welche an der Lehre Mose, dem Gottesgesetz, festhielten, erschien ihr Sonderdasein notwendig und selbstversta endlich als Schutzwall gegen den Wahn des Goetzendienstes, S i e fuehlten sich im Besitze des reinen Gottesglaubens dessen vor vielen Jahrhunderten entzuendetes Licht sie vor dem Verloeschen bewahren wollten. Genau drei Jahre, nachdem am 25. Kislew des Jahres 167 (vor der uebl. Zeltrechn), zum ersten Male im Tempelvorhofe auf Moria den heidnischen Goetzen Opfer dargebracht worden waren, konn. te, im gereinigten Heiligtum, das Tempelweihefest begangen werden. Dazwischen lagen schwere Kaempfe Heldentaten ohnegleichen, lagen die glorreichen Siege Juda Makkabis bei Emmaus und JAHRZEITEN Um unseren Mitgliedern, die Jahrzeit haben. Schwierigkeiten zu vermeiden, bitten wir, diese jeweils' drei Tage vorher dem Gemeindebureau — Teleif. 398101 >— bekannt zu geben. Bet Zur, hatten die Wenigen ueber die Vielen triumphiert, waren Wunder ueber Wunder geschehen. Ruhmreiche Waffentat e n vermochten dem juedischen Namen neue Ehre und Ansehen zu verschaffen, weil ein heroischer Kampf fuer eine gerechte Sache und eine erhabene Idee gefuehrt worden war. Deshalb bat die Erinnerung an den Makkabaeeraufstand auf die neue juedische Generation, die sich in den Tagen von Theodor Herzl und Chaim Weizmann ihres Judeseins wiederum bewusst wurde, so besonders nachhaltig wirken koennen. Sie fuehlte, dass sie fuer die Reinhaltung unseres Volkes, fuer die Bewahrung seiner nationalen und kulturellen Eigenart, schwere Opfer wuerde bringen muessen. Und sie brachte diese Opfer fuer die Rettung von Juden nach Erez Israel, fuer die Sicherung der Grenzen des juedischen Landes, fuer ein starkes Israel in der Gemeinschaft friedliebender Voelker. Letztlich ist man sich aber dessen bewusst, dass der Makkabaeergeist, den uns Chanuka Jahr um Jahr aufs neue naeher zu bringen versucht, jener Geist des Propheten Secharja ist, der von Recht und Frieden spricht als des Kampfes Endziel, nach dessen Erreichung der grosse Tempel des ewigen Lichtes errichtet werden muss, der Tempel einer geeinigten Menschheit. dl SERVICIO RELIGIOSO Dezember Sonnabend, 25. Tewet 2. Sonntag, 26. Januar 1966 Sonnabend, Sonntag, Sonnabend, Sonnabend, 1. 2. 8. 15. Sonnabend, 22. Sidra: Mikez 7. Tag Chanuka 1. Buch Moses: 41.1 44,17 4. Buch Moses: 7,48 53 Secharja: 2,14 — 4,7 3. 8. Tag Chanuka 9. Sidra; Wajigash 1. Buch Moses: 44,18 — 47,27 Ezechiel: 37,15 — 28 10. Assara B’Tewet 16. Sidra: Wajechi 1. Buch Moses: 47,28 — 50,26 1. Buch Koenige: 2,1 •— 12 23. Sidra; Shemot Neumondsweihe 2- Buch Moses: 1,1 — 61 Jesaias: 27,6 — 28,13 29,22 — 23 Schwat 1. Sidra: Waera ■ Rosch Chodesch 2. Buch Moses: 62 - 9,35 4. Buch Moses: 28,9 - 15 Jesaias,- 66,1 - 24 MORGEN GOTTESDIENSTE Sonn. - und staatl. Feiertage Wochentags Schabbat 8.00 Uhr 7.30 Uhr 9.00 Uhr ABENDGOTTESDIENSTE Wochentags, alltaeglich B'reitag, 24. Dezember Freitag, 31. Dezember Freitag, 7. Januar 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 19.30 Uhr 1.1 8.1 15 1 21*. 1 19.30 19.30 19.30 19.30 20.29 20.30 20.30 20.27 Nach dem Schabbat-Morgengottesdienst Lehrvortraege unserer Herren Rabbiner. Desgleichen zwischen Mincha und Maariv. FRIEDHOF Der Friedhof ist ausser am Schabbat in der Chanuka- Woche vom Sonntag, 19 — 26 Dezember geschlossen. Freitag, 14. Freitag, 21. Schabbat Mincha Ausgang Januar Januar 25.12 19.30 20.20