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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1965-07-01 · 7 (Julio, 1965) · p. Seite 12

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXVII (1965)
Issue
7 (Julio, 1965)
Date
1965-07-01
Page
Seite 12 (sequence 12)
Language
German
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12 BOLETIN INFORMATIVO JULIO 1965 r ZWISCHEN 2 UND 3 FORTSETZUNG DES ALPHABETS Es ist erstaunlich und erwaehnenswert, wie wenig effektiv und echt Erfreuliches die Geschichte der Juden erzaehlt; das erheblich Ueberwiegende ist ernst und erschuetternd, angefangen mit den Exodus Adam und Eva’s aus dem Elysium, dem Garten Eden, bis zum Entset z e n der europaeischen Schreckens- Epoche. Das erhebende Erlebnis der Wieder-Erstehung von Erez Israel liess zum Teil etwas von dem erlittenen Elend vergessen. Es gibt eine enorm grosse Anzahl eminenter juedischer Entdecker. Erfinder, .Erforscher, von denen nur Einzelne hier zur Erwaehnung kommen koennen: Albert Einstein und Paul Ehrlich, ebenso die Kuenstler: Benno Elkan, Jacob Epstein, Mischa Elman, Ilja Ehrenburg und der Politiker Kurt Eisner. Gegen die Erwaehnung unseres Ehrenmitgliedes. Herrn Adolf Ebstein, der mit grosser Energie und Emphase so vielen Emigranten Hilfe mit Rat und Tat durch seine Erfahrung, Einfühlungsgabe und endlose Geduld angedeihen liess. duerfte wohl niemand etwas einwenden. —Die Ehe wird im Himmel eingegangen, aber auf der Erde erlebt. In ihr steht man ewig im Examen. Bei extremem Egoismus duerfte sie schwer ein eklatanter Erfolg sein. (Jedes Wort enthaelt ein oder mehrere e in diesem Satz). ¡Chiles Erzvorkommen lassen es eine erstklassige Stellung im Weltmarkt einnehmen; leider ebenso seine Erdbeben. Als chilenische exclusive E-Namenstraeger sollen unter etlichen die Erzieher Echaurren und Egana erwaehnt werden, fundadores des Instituto Nacional (10. August 1813). Fangen wir bei den “Fuenf Frankfurtern”, diesen famosen Soehnen der Familie Rothschild, an, deren fenomenale Faehigkeit fuer Finanzwirtschaft sie zu an’s Fantastische grenzendem Reichtum fuehrte. Ihre Familien fassten in England, Frankreich, Oesterreich und Italien Fuss, wo sie in der Folge ohne Frage Faktoren der Hoch-Finanz blieben. Der Oberrichter der Vereinigten Staaten. Felix Frankfurter, ist in Wien geboren. Fuer juedische Nobel-Preistraeger finden sich 2 Beispiele unter ¡F: Alfred Fried (Friedenspreis 1911) und James Frank (Physik 1939).— Das Tagebuch der Anne Frank ruettelte, auch in seiner Fassung als Buehnenstueck, am Gewissen der faschistisch infizierten Welt; ob von Fortdauer, muss noch festgestellt werden.— Siegmund Freud, Arzt und Forscher, enthuellte frank und frei den fruehen Einfluss der Sexualitaet auf das Seelenleben, eine damals an’s Fuerchterliche g r e n zende, fortschrittliche Theorie, die wie eine Fanfare und zuendender Funke in die pruede und feige Falschheit auf diesem Gebiet schlug.— Die bedrohte, fast fanatische Freiheitsliebe der chilenischen Frau trug erheblich zum, fabelhaften Wahlsieg Freis bei.— Das Feuerland steht nur zum Teil unter chilenischer Flagge. Eine Fahrt durch die fjord-aehnlichen Kanaele des fernen Suedens gehoert zu den faszinierendsten Ferienreisen die_Chile bieten kann, Februar ist dafuer der beste Monat. Eine Frachtschiff- Fahrt ist, obwohl furchtbar primitiv, einem Flug vorzuziehen. Unter den Attraktionen um Punta Arenas figurieren die Schaf-Farmen, die Festung (Fuerte) Bulnes und ferner jene, weite Flaechen bedeckenden, rosa-farbenen Flamingos, die wie eine Blueten-Fata Morgana wirken.— Frisch, fromm, froehlich, freundlich, froh und frei sollten alle unsere Gedanken sein. Auf dem Gebiet der juedischen Geschichte und Gemeinschaft gibt es, von jedem Gesichtspunkt aus, Genuegendem zu gedenken. Grossem und Gutem, genauso, wie kaum glaubwüerdig Gemeinem. Von David’s gewaltigem und gefaehrlichem Gegner Goliath (aus dem Dorfe Gat) ueber den er durch goettliche Gnade gesiegt Ihat, bis Gurs grausigen Gedenkens, im Geschehen unserer Generation. Vom Grenz-Mauer umschlossenen Ghetto, vom Galut ins gesamt, vom Golem, jener sagenhaften, aus Lehm geschaffenen Gestalt gigantischer Grösse, bis zu Herschel Grinspan, der in verstaendlicher, gesunder Reaktion, aus gluehender Verzweiflung, die Gewalttaten gegen seine Glaubens-Genossen, gemartert und gefoltert ohne jeglichen gesetzlichen Schutz, vergelten wollte. Von Glueckel von Hameln, dieser grossartigen, tapferen Frauen-Gestalt, bis zu Golda Meir, unserer ueberall geehrten, geschaetzten, geschickten, geistreichen Spezial-Gesandtin So gibt es in unserer grossen und gewaltigen Geschichte immer wieder Grund und Gelegenheit zu gluecklichem Stolz und dankbarem Gebet, wenn wir uns das Gute ins Gedaechtnis rufen, und nicht nur grausamer und gefaehrlicher Geschehnisse gedenken.— Greta Garbo, genannt die Goettliche, (ihr wahrer Name ist Gustavson) gilt generell als die groesste der gewesenen und gegenwaertig e n Film-Schauspielerinnen.— Fuer Geschmack, Geruch und Gefuehl gibt es genau gleiche Gesetze, naemlich garkeine; was dem einen gefaellt, gilt dem anderen gering.— Grosszuegige Geldspenden werden oft gemacht, um gegen grobe Gewissensbisse anzugehen.— Hier geboren zu sein, ist garkeine Garantie, nicht doch als “Gringo” zu gelten, selbst nach Generationen. In der “Guía de Teléfonos” nehmen die García 8 Spalten, die González ganze ,11 ein, waehrend im Gegensatz dazu fuer Namen, die mit “Gold” anfangen (wie z.B. Goldmann, Goldfarb, Goldenberg, Goldstein) nur gerade eine einzige gedruckt steht; also ein gewichtloser Prozentsatz.— Lord Cochrane gab den “Cohetes”, die ein Techniker namens Goldsack gebaut hatte, Wichtigkeit über Gebuehr, als er am 1. Oktober 1819 Callao angriff. Sie versagten gründlichst. Es konnte also gestern, wie Heute so etwas geben und geschehen. “Hatikwa”, uebersetzt die Hoffnung, der Hymnus des hebraeischen Staates, wurde 1878 von Nathan Herz Imber geschrieben. Von ihr zur respektvollen Huldigung des Vaters der juedischen Heimat, Theodor Herzl, ist ein auf der Hand liegender Gedanke.— Hingebettet in den harmonisch - geschwungenen Halbmond der Bucht von Akko liegt Haifa, in der Hut des Carmeis, des hohen Huegels mit seinen schoenen Haeusern, die sich hangaufwaerts ausbreiten. Hier halten die “oberen Hundert” Haus, die sozusagen ihr Leben nach dort verlegt haben,— Viele historische Daten draengen sich um den Buchstaben H, aus Hoch — und Tief—, Alt— und Neuzeit der Hebraeer, hasserfuellte Hepp-Hepp, die herrliche Hagada, die heroische Hagana, Henrietta Szold1, Gruenderin der Hadassa, Hi- ,cem, das Hilfswerk fuer Hunderttausende, die ohne Hab und Gut heimatlos geworden waren. Höchst anerkannte und hoch geehrte Namen, wie: Magnus Hirschfeld, Bronislav Hubermann, Wladimir Horowitz, Jascha Heifetz, Baron von Hirsch, Fritz Haber, Jaques Halevy, Heinrich Heine, Hueter juedischen Geistes, juedischer Kultur.— Hast und Hetze der taeglichen Routine droht uns mit Haut und Haaren zu verschlingen, wenn wir nicht hart dagegen Halt gebieten.— Gegen Gemeinheit ist Humor die beste Handhabe.—Halbe Hilfe ist ein Vorgehen, wobei man moralisch fuer die fehlende- Haelfte haftbar bleibt; heimliche Hilfe zeigt warme, uneigennützige Herzensguete, die wahre, helle Freude ¡schaffen kann.— Wer herb und hermetisch Haus und Herz verschliesst, tut sich selbst am meisten Harm und vegetiert durch eigene Schuld im Halbdunkel.— Heftige Winde umbrausen Cap Horn; seine erste Umschiffung 1526 stellt eine wahre Heldenfahrt dar. Eine fiktiv e Schilderung solcher halsbrecherischer Reisen findet man in Mitchener’s Roman “Hawaii”.— Chile’s huebscher Volkstanz, “la cueca”, stellt die Werbung des Hahn's um die Henne dar.- Dass der Cerro Santa Lucia frueher Huelén hiess, ist bekannt; weniger, dass im araukischen Aberglauben der “heilige” Geist der haltlos Betrunkenen “Hueyelpuruncahuin” heisst.— Man könnte es hoeflicheweise mit humorvoll bezeichnen, dass unter H in Encina’s “Historia de Chile” die meisten Namen englischen oder deutschen Hintergrund verraten. Das sind hypothetische Hiesige, wie wir sie im Lauf der Generationen alle werden. Fortsetzung folgt K.. g ISRAELITA DE VALPARAISO DESPEDIDA A AARON BURSZTYN E1 6 de junio, primer día de Shavuoth, se reunieron en el Hotel O’Higgins de Viña del Mar, la Directiva de la Comunidad Israelita de Valparaíso y el Directorio del Colegio Jaim Weítzman, en un almuerzo de camaradería para despedir al Mefakeaj Aaron Bursztyn y señora. Fue una demostración de verdadero aprecio y cariño, en la cual los dirigentes de la colectividad querían rendir homenaje al matrimonio Bursztyn, por la abnegada labor realizada para fortalecer y profundizar la enseñanza judía en nuestro colegio. Dr. Alejandro Zeldis, presidente del Directorio del Colegio, subrayó en su alocución ¡que Don Aaron Bursztyn fue el primer enviado de la Sojnut para la educación judía quien se presentó aquí no sólo para actos académicos, sino que también visitó nuestro plantel periódicamente, preocupándose por la elaboración de programas de enseñanzas y vigilando por un real cumplimiento de los planes trazados. Fue gracias a él, que la Sojnut nos envió un profesor israelí con la consiguiente posibilidad de ampliar el aprendizaje del idioma hebreo, como también de costumbres, cantos y danzas del Israel en nuestros días. A continuación tomó la palabra el director del colegio, Don Isaac Bergstein, quien dio conmovida expresión a la gratitud de "jav.erut”, el verdadero compañerismo que le había brindado el Sr. Bursztyn. Este compañerismo fue la base que posibilitó una labor fructífera en pro de la educación, sobre todo en los ramos de enseñanza hebrea. Tal como el Sr Bursztyn buscó y encontró el contacto con la directiva del colegio, supo también conquistar la simpatía de todo el profesorado, y muy en especial de los ¡educandos. Logró inculcar un espíritu nuevo en los ramos de educación hebrea, ayudando así en ampliar el interés por estas asignaturas. El señor Guenther Friedlaender, Rabino de nuestra colectividad ,hizo ver a los festejados, que si bien habían terminado un capítulo de su shlijut, a saber, su trabajo en Chile en pro de la ense¬ ñanza hebrea, estaba por empezar una vez de vuelta en Israel, una segunda etapa y quizás la más árdua, la de hacer ver a las autoridades competentes, en Israel la verdadera situación dei daísmo en América Latina y especialmente en Chile. Dijo el Rabino Friedlaender una y otra vez, que era obligación del mefakeaj despertar a los encargados israelíes ante el enorme peligro que existe en este continente, de que yishuvim. actualmente fuertes podrían perderse, en el lapso breve de 15 a 20 años, no por aniquilación sino a consecuencia de la asimilación. Recalcó nuestro Rabino la necesidad imperativa en hacer comprender a las autoridades en Israel que esta asimilación no podía ser frenada por los aquí vivientes aun con la mejor intención. Dejó el señor Rabino encargado al matrimonio Bursztyn, la tarea de insistir en las nec esidades de nuestras colectividades, para poder seguir viviendo como judíos conscientes. Don Aaron Bursztyn agradeció con verdadera emoción el homenaje que Valparaíso le brindaba .y destacó la buena acogida que tanto él como su esposa, habían encontrado desde el primer momento en esta ciudad. Cada una de las personas con las que tomó contacto en ésta, habían aportado sus fuerzas para hacer posible el desarrollo de la actividad para la cual fue enviado a Chile y que ahora cuando terminaba su período en este bello país, podía mirar con orgullo los frutos de esta labor. El presidente de la colectividad, don Boris Zeldis, se adhirió al homenaje, expresando sus agradecimientos al matrimonio Bursztyn y destacó que ellos, como nadie antes, se habían preocupado por las comunidades de las provincias. Además no sólo estaban presentes en cada momento con ayuda y consejos cuando se les pedían, sino siempre aportaban algo más de lo que de ellos, se esperaba. Era justamente este "algo más” que impresionó ¡tan gratamente a los que con ios Bursztyn tenían, contacto, y ese "algo más”, que también fue la base de un trabajo tan fructífero y capaz de despertar el entusiasmo de los miembros de nuestra colectividad.; Al terminar el acto, se le entregó un ramo de flores a la señora Meira Bursztyn y qn pergamino de agradecimiento a don Aaron por el éxito alcanzado en favor de la educación judía en este puerto. ju- SEÑORA BORI ex propietaria de la residencial “Laramendi”, ahora concesionaria de la Comunidad Israelita de Valparaíso tiene el agrado de poner en el conocimiento de la colectividad israelita, que se ha hecho cargo de esta sede donde atenderá toda orden de pedidos como ser: desayunos, almuerzos, onces, comidas, banquetes, cocktails, manifestaciones,!etc. Cocina europea (especialidad en comida húngara). Atención esmerada. Sírvase llamar al fono 80373 de Viña del Mar donde se le atenderá oportunamente.

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