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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1965-07-01 · 7 (Julio, 1965) · p. Seite 3

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXVII (1965)
Issue
7 (Julio, 1965)
Date
1965-07-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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JULIO 1965 BOLETIN INFORMATIVO SERVICIO RELIGIOSO Juli Tamus Sonnabend 24. 24. AW Pinchas - Neumondsweihe 4. Buch Moses: 25,10 - 30,1 Jeremias; 1,1 - 2,3 Freitag 30. 1. Rosch Chodesch Sonnabend 31. August 2. Sidra: Matot-Masse 4. Buch Moses: 30,2 - 36,13 Jeremias: 2,4 - 28; 3,4 Sonnabend 7. 9. Sidra: Dewarim-Chason 5. Buch Moses: 1,1 - 3,22 Jesaias: 1,1 - 27 Sonntag 8. 10. Tischa B’Aw Sonnabend 14. 16. Sidra: Waetchanan - Nachamu 5. Buch Moses: 3,23 - 7,11 Jesaias: 40,1 - 26 Sonnabend 21. 23. Sidra: Ekew 5. Buch Moses: 7,12 - 11,25 Jesaias: 49,14 - 51,3 MORGENGOTTESDIENSTE Sonn- und staatliche Feiertage: 8-00 Uhr Wochentags: 7.30 Uhr Rosch Chodesch (30. Juli) 7.15 Uhr Schabbat Puenktlich 9.00 Uhr Ausheben 9.45 Uhr ABENDGOTTESDIENSTE Wochentags, alltaeglich 19.30 Uhr Freitag, 23. Juli 18.00 Uhr Freitag, 30. Juli 18.00 Uhr Freitag, 6. August 18.00 Uhr Freitag, 13. August 18.15 Uhr Freitag, 20. August 18.15 Uhr Schabbat 24.7 31.7 7.8 14.8 21.8 Mincha 17.45 17.45 17.45 18.00 18.00 Ausgang 18.32 18.36 18.40 18.44 18.49 TISCHA B’AW Schabbat Minch.a im Anschluss an den Schabbat-Vormittaggottesdienst nach dem Lehrvortrag. Abendgottesdienst (Echo) 19.00 Uhr Morgengottesdienst 8.00 Uhr Mincha 17.40 Uhr Nach dem Schabbat-Morgengottesdienst, Lehrvortraege unserer Herren Rabbiner. Desgleichen zwischen Mincha und Maariv. Am Freitag den 23. Juli wird Herr Pablo Ostroviecki seine Taetigkeit als Kantor beginnen. FRIEDHOF Der Friedhof ist am Freitag den 30. Juli geschlossen. Allen denen die uns beim Hinscheiden unseren geliebten Mutter, Schwiegermutter Grossmutter und Tante IRMA ADLER so mitfuehlend zur Seite standen, sagen wir hiermit unseren aufrichtigen Dank. FAMILIEN ADLER und NEUSCHUL Allen Verwandten und Freunden, die mir so lieb und verstaendnisvoll beigestanden haben waehrend der Krankheit und Beisetzung meines lieben Mannes OTTO MAYER L. danke ich hiermit herzlich. ELLA MAYER geb. WITTGENSTEIN STATT KARTEN Fuer de vielen Beweise herzlicher Anteilnahme anlaesslich des Hinscheidens unseres geliebten Gatten und Vaters MARTIN MOSES S. sprechen wir hiermit allen Freunden und Bekannten unseren herzlichen Dank aus. ELSE MOSES Santiago, Juni 1965. GERARDO MOSES und Familie ZUM TODE VON HOCHSCHILD Vor einigen Wochen ist in Paris Mauricio Hochschild zur letzten Ruhe gebettet worden. Unsere Gemeinschaft hat Anlass, dieses ausser gewoehnlichen Mannes dankbar zu gedenken. Es kann nicht Aufgabe dieser Zeilen sein, den Aufstieg des in Sueddeutschland geborenen Mineningenieurs zu einem der bedeutendsten Wirtschaftskapitaene Südamerikas und Eigentuemer grosser Zinnvorkommen in Bolivien zu beschreiben, oder von seinem bis zur Todesverachtung gehenden Mut zu erzaehlen, als die bolivianische Regierung ihm die Minen enteignet und ihn selbst zum Tode verurteilt hatte. In dieser vielschichtigen Persoenlichkeit, ausserordentlich interessant und sympatisch fuer jeden, der ihn kennen lernte, lebte ein Stueck praktischer Philosoph der die Welt verbessern wollte und seine Ideen gelegentlich in Artikeln propagierte; uebrigens eine Eigenschaft, die man nicht selten bei Wirtschaftsfuehrern findet. Und wahrscheinlich verdanken wir dieser Eigenschaft, das Unrecht in der Welt zu bekaempfen, und seinem juedischen Herz, das ihn trieb, Notleidenden zu helfen, die groesste und bestorganisierteste private Hilfsorganisation fuer die aus Deut schland vertriebenen Juden. Wir erinnern uns noch der Jahre, in denen Bolivien fast das einzige Land in der Welt war, das den vertriebenen Juden eine Zuflucht bot. Als die Schiffe kamen, eines nach dem anderen, in grosser Zahl, die vollbeladen mit mittellosen juedischen Menschen, die Jahre der Hoelle durchgemacht hatten, da empfing sie in Arica ein Beauftragter Mauricio Hochschilds, brachte sie an Land, quartierte sie ein und organisierte ihre Weiterreise nach La Paz oder Santiago. Sie waren von dem Augenblick an, in dem sie suedamerikanischen Boden b e t r a ten, Gaeste dieses grosszueglgen Mannes und ¡blieben es, bis sie sich in Bolivien neu eingeordnet hatten. Denn seine Fuersorge fuer die Einwanderer beschraenkte sich nicht auf ihre Landung und Befoerderung, er unterhielt darueber hinaus viele Jahre lang aus eigenen Mitteln und ohne Inanspruchnahme juedischer Organisationen in La Paz ein Kommitee, das fuer die Unterbringung und Einordnung in den Arbeitsprozess dieser Tausende von Neueinwanderern sorgte. Die Arbeitsweise des Kommitees war vorbildlich, sie spiegelte die Organisationsfaehigkeit seines Schoepfers wider. Heute ist ein grosser Teil der nach Bolivien gewanderten Juden in andere Laender, meist nach den USA, weitergegangen. Aber letzten Endes verdanken sie ¡auch ihre jetzige Existenz der Hilfe, die ihnen Mauricio Hochschild seinerzeit grosszuegig gewaehrte. Sein Name wird mit der Emigration deutscher Juden nach Suedamerika unloesbar verbunden bleiben. B. K. KAETHE u. WILHELM RUDOLPHSON danken allen Freunden fuer die liebevolle Teilnahme heim Heimgange ihrer Mutter. Fuer die vielen Beweise herzlicher Teilnahme heim Hinscheiden unserer geliebten Frau, Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter und Urgrossmutter META MEYER geb. SALINGER sagen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. JULIO MEYER EVA MEYER DE CYMERMAN SALOMON CYMERMAN ALEJANDRO SEGALL und FAMILIE Am Dienstag, 27 Juli 1965-21.30 Uhr Vortrag des Herrn Dr. Hardi Swarsensky Herausgeber der“$emana Israelita” (Buenos Aires), der in Mission der Centra unsere Gemeinde besucht, lieber AKTUELLE TAGESFRAGEN EINTRITT FREI. 8970

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