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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1964-07-01 · 7 (Julio, 1964) · p. Seite 6

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXVI (1964)
Issue
7 (Julio, 1964)
Date
1964-07-01
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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6 BOLETIN INFORMATIVO JULIO 1964 -E5 MONATSSPIEGEL V DER ISRAELISCHE STIL... (Schluss von Seite 1) auf die eigene Kraft und besehen Stil: sachlich nuechmueht sich, sie staendig zu tern, ruhig, selbstsicher, entwickeln. ‘'Aber der Minister der V Und wenn 16 Jahre viel- A. R. ist hier im Lande, um leicht eine zu kurze Zeit isc, den aegyptischen Standum .eine Tradition zu entpunkt zum Jordan-Projekt wickeln, so haben sie jedenzu erklaeren”, beharrte der falls genuegt, um einen Stil von der Ableugnung des Zu zu schaffen. Einen isralelisammenhangs zwischen den LA DBRA HIDRAULICA DE ISRAEL HECHDS BASICOS : De los 20.800 kilómetros cuadrados que tiene Israel de superficie, .tan sólo una cuarta parte es cultivable — de disponerse de suficiente agua. Los recursos hidrológicos anuales del país totalizan 1500 millones de m3, ,1o que basta para regar nada más que 2.000 kilómetros cuadrados. El ochenta por ciento de esta agua ya está en explotación. Del resto, la mayor parte se halla en la cuencia del río Jordán, en el norte. La mayor parte de la tierra arable aún no cultivada se encuentra en el Néguev, en el sur, donde existe poca agua. LA DBRA: El acueducto Lago Kinéret (Tiberí a des)—Néguev está destinado a trasladar agua del norte al sur. Consiste en un canal de 32 kilómetros de longitud, 8 kilómetros de túneles a través de montañas y 77 kilómetros de tubería de 108 pulgadas de diámetro. Al cabo de 5 años extraerá un máximo-anual de 320 millones de m3 directamente del Lago Kinéret, embalse natural del río Jordán que se halla integramente dentro de Israel. A completarse en 1964, el acueducto trasladará al comienzo 150-180 millones de m3 por año. Debido a los últimos cinco años de sequía, la mayor parte de esta cantidad recargará los agotados recursos subterráneos de agua en la llanura litoral. Para 1970 casi todo el suministro anual de 320 millones de m3 llegará al Néguev. . HECHDS PDLITICDS: Israel se mantendrá dentro ,de la cantidad que se le asignara en el Proyecto Hidráulico Unificado para la región, negociado entre los estados árabes e Israel por el finado Embajador Eric Johnston de los Estados Unidos de 1953 a 1955. En este plan se satisfacían las necesidades hidrológicas de los árabes. Tanto los estados árabes como Israel aceptaron el Proyecto Hidráulico Unificado en un plano técnico, pero aquéllos se negaron a ratificarlo aduciendo que ¡beneficiaría tanto a Israel como a a los estados árabes. El Reino de Jordania fue el primero en extraer agua en forma .unilateral del sistema hidrográfico del Jordán. Al completar el Canal del Ghor Oriental en 1961, comenzó a desviar para sus propios fines .el río Yarmuk, fuente principal del Jordán inferior. Siria también está extrayendo independientemente agua de las fuentes en la cabecera del Jordán. Según la ley internacional, ningún estado ribereño tiene derecho a vedar el desarrollo hidráulico en otro estado por no existir acuerdo entre ambos. Como Israel aceptó en 1955 el proyecto Hidráulico Unificado y los estados árabes lo rechazaron, son éstos los responsables de la falta! de acuerdo. El curso del río Jordán no será modificado ni tampoco se alterará su carácter histórico o religioso. El agua será extraída del Lago Kinéret (Tiberíades), que se halla .íntegramente fuera de la zona desmilitarizada. SALINIDAD : Los árabes alegan que si Israel extraerá del Lago 320 millones dé m3, ello reducirá la corriente en el Jordán inferior y aumentará su salinidad. El hecho es que debe censurarse principalmente la desviación del río Yarmuk por el Gobierno de Jordania, ya que el agua dulce del Yarmuk siempre había incrementado la cantidad de agua en el Jordán inferior y reducido su salinidad. Tanto los agricultores jordanos como los israelíes se ven afectados por ello, e Israel y el Reino de Jordania pueden resolver el problema por separado. beiden Besuchen aeusserst enttaeuschte Reporter. “Sofern dies in meinem Schulatlas richtig eingezeichnet ist, gehoert Aegypten , nicht zu den Anrainerlaendem des Jordan”, lautete die freundliche Antwort. Darauf die bedingungslose Kapitulation: “Aber vielleicht wuerden Sie trotzdem so zuvorkommend sein, uns den Standpunkt Ihrer Regierung zu dem Wasser-Konflikt auseinanderzusetzen?” “Mit dem groessten Vergnuegen”, lautete die spontane Antwort und .es folgte die klare und praezise Erlaeuterung, deren Grundlinien wir in diesen gleichen Spalten —aus naheliegenlden Gruenden ausnahmsweise in spanischer Sprache—. wiedergeben. Die Tatsache, dass Dr. Ya~ chil den Premier-Minister Levi Eschkol zu seinem Staatsbesuch bei Praesident Johnson in Washington begleitet hatte, gab natuerlich Anlass zu Fragen ueber das gemeinsame Entsalzungs — Projekt. Er bestaetigte, dass ein gemischtes Komitee, dessen drei amerikanische Mitglieder bereits ernannt worden sind und das in diesem Monat Juli seine Arbeit aufnimmt, entscheiden wird, ob es zweckmaessiger ist, einen mittleren oder grossen Kernreaktor in Betrieb zu setzen. Die Arbeiten sollen jedenfalls naechstes Jahr voll in Gang ' sein und man plant fuer die Betriebnahme eine Ausbeute von 100 Millionen Kubikmeter Suesswasser jaehrlich; das Jordan-Projekt soll 320 Millionen liefern. Damit werden die U. S. A. und Israel die ersten Laender sein, die Entsalzung des Meerwassers wissenschaftlich und in wirtschaftlich nutzbarem Masstab betreiben. Die praktischen Resultate ihrer Arbeit werden allen Voelkern dank der Information, die der Internationalen Atomenergie-Kommission mit Sitz in Wien zugeleitet wird, zugaenglich sein. “Glauben Sie, die Vereinigten Staaten wuerden ein solch wichtiges Projekt und eine solch bedeutende Investition ausgerechnet mit und in einem Lande vornehmen, an dessen Zukunft und Sicherheit sie nicht glauben?” lautete eine seiner Gegenfragen auf die ebenso private wie besorgte Interpellation bezueglich der Resultate des Besuchs in Washington. Und eine der kategorischen Antworten: “Wir sind sehr zufrieden mit den Resultaten. Sehr”. Inzwischen hat es aufgehoert, ein Geheimnis zu sein, dass Praesident Johnson und Premier Eschkol sich menschlich besonders gut verstanden haben sollen. Als alte Landwirte, so wird gesagt, haben sie die gleiche Einstellung zu praktischen Dingen. Praktisch ist aber in dieser zweiten Jahrhunderthaeftd sehr vieles, was in der ersten noch utopisch war so wie... Atomenergie und Entsalzung des Meerwassers. Dr. Yachil muss empfunden haben, dass es in diesem Zusammenhang ungerecht gewesen waere, nicht daran zu erinnern, dass , Ben Gurion schon vor einem Jahrzehnt und mehr immer wieder darauf hingewiesen hatte: “Die Zukunft Israels haengt in hohem ¡Masse von der Ausnutzung der Atomenergie, der Nutzbarmachung der Sonnenenergie und der Entsalzung des Meerwassers ab”. Es muss eine tiefe Befriedigung fuer den grossen alten WASSERLEITUNG IM BETRIEB Zum erstenmal floss Wasser aus der Kinerthsee durch die Wasserlandesleitung nach Rosch Haajin, ohne dass sich dabei die geringsten Stoerungen ergaben. Das gab Landwirtschaftsminister Mosche D a j a n auf der Jubilaeumsfeier der Kwuza Kinereth bekannt. Damit wurde erstmalig die gesamte Leitung einer Pruefung unterzogen, wobei auch alle Pumpstationen auf ihre Leistungsfaehigkeit ausprobiert wurden. Dies erfolgte im ¡Rahmen der Kontrolle der ganzen Leitung und aller dazu gehoerigen Anlagen. Vorher waren einzelne Stocrungen durch mangelhafte Materiallieferungen aus dem Auslande festgestellt worden die inzwischen durch Auswechslung von Teilen hatten beseitigt .werden koennen. Waehrend , des Versuchs besichtigten Praesident Salman Schasar und^eine Gattin in Begleitung des Land Wirtschaftsministers Mosche Dajan die Anlagen von Escher Kinereth”, um dann mittels eines Helikopters die ganze Strecke der Wasserlandesleitung aus der Vogelperspektive zu beobachten. . Das aus dem Kinereth gepumpte Wasser gelangte nach Rosch Haajin und damit konnten praktisch die Probeversuche der Leitung zum Abschluss gebracht werden. Der Generaldirektor der Mekorot, General Zur gab Vizeministerpraesident Aba Eban und dem Knessetvorsitzenden Kaddisch Luz, die die Anlagen d. Landeswasserleitung besichtigten, eine Bericht über das mit Erfolg d u r chgeführte Durchleiten von Wasser aus dem Kineret. See nach Rosch Haajin. Auch weitere Mitglieder der Regierung beteiligten sich an der Besichtigung u. auch der Leiter . von Tahal, Ingenieur Wiener, gab einen Ueberblick über das Geleistete. 1 , (“Canfit”) MUSEUM EROEFFNET Das Museum fuer Wissenschaft und Technik wird im Museumsviertel von Tel-Aviv, i m Viertel Ramat-Aviv, eroeffnet werden. Dies gab Bürgermeister Narnir auf einer Pressekonferenz im neuen Museum selbst bekannt. Dieses Museum ist das vierte ,von insgesamt acht Museen, die in der “Museums- Stadt” eroeffnet werden sollen. Bisher wurden schon das Glas-Museum, das Museum für Münzen und Folklore, /sowie das für Ethnographie eröffnet. Ein weiteres Museum soll im naechsten Jahr folgen. Das neue Museum für Wissenschaft und Technik gliedert sich in drei Abteilungen: Aeronautik und Astronautik, Mathematik, Energie ¡und Verkehr. Die Idee zu diesem Museum stammt von dem Ingenieur Fiatelli s.A., Die Vorbereitungsarbeiten fuer verschiedene Ausstellungs - Gegenstaende wurden unter Anleitung von Prof. E. D. Bergmann, dem Vorsitzenden der Kommission fuer Atomenergie, gemacht. Abgesehen von den Pavillons der Abteilungen wurde ein Kinosaal mit 100 Plaetzen zur Vorführung wissenschaftlicher Filme eingerichtet. Ferner!wurde ein Pavillon für Laboratorien und technische Dienste , vorgesehen. Das Museum wird von Ing. A. Moskowitz geleitet werden. Prof. Bergmann betonte, das Museum werde der Legende ein Ende machen, die Wissenschaft entwickle sich so dass der Durchschnittsmensch ihr nicht mehr zu folgen verstehe. Die Jugend, die an den Vorgaengen in Wissenschaft und Technik interessiert ist, wird im Museum eine wichtige Hilfe finden. Die Kinovorführungen werden dazu beitragen, die Kenntnisse der Schüler zu ergaenzen. 1 (“Canfit”) NEUE KUPFERDRAHTFABRIK Eine Fabrik zur Herstellung von Kupferdrahten wurde in Petach Tikvah eingeweiht. Sie gehoert der von Barseiith gegruendeten Gesellschaft Ch. M. M., an der ausser Barselith auch eine auf diesem Gebiete taetige englische Gesellschaft und die Firma .Philipp Brothers (New York und London) beteiligt ist. Die Produktionskapazitaet der neuen Fabrik betraegt 300 Tonnen im Monat. Die Investition belaeuft sich auf 1,7 Mill. II., davon IL. 800.000 in eingezahltem Aktienkapital. Aus dem Entwickiungsbudget erhielt die Gesellschaft eine Anleihe von IL. 300.000. Der Jahresumsatz der beiden Unternehmen (Barselith und Ch. M. M.) belaeuft sich auf etwa 4.5 Mill. IL. (“Canfit”) NIEMEYER WIRD NEGEW-STADT PLANEN Mann sein, dass nicht nur zwei von den drei Punkten dieses prophetisch intuierten Wissens chaftlichen Programms heute schon zu einem jPolitikum ersten Ranges geworden sind, sondern dies zum Ueberfluss ln engstem Zusammenhang. Es ist vielleicht diese einzigartige Wechselwir k u n g, die den israelischen Stil ausmacht: auf hoechster Ebene die Ueberzeugung, dass "wer nicht an Wunder glaubt, kein Realist sein kann” und auf diplomatischem Niveau die ruhige Sachlicheit (der , Yachil, Tzur, Darom, Naor: “Wir sind nicht allein da. Aber wir sind da”. ATSCHEKA Prof Niemeyer, der bekann te Architekt aus Brasilien wird an . der Spitze einer Gruppe von , Staedteplanern und Ingenieuren des Wohnbauministeriums stehen, dei auch Assistenten des brasilianischen Architekten angehoeren werden. ] Diese Gruppe wird eine neue Stadt im Negew und ein neues Stadtviertel in Eilath planen. [ Dies wurde bei Abschluss einer Begegnung zwischen Prof. Niemeyer undEntwicklungs- und Wohnbauminister Almogi bekanntgegeben Ferner wird Prof. Niemeyer die Planung einer Reihe von oeffentlichen Institutionen, von Schulen etc. uebernehmen. ("Canfit”)

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