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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1963-11-01 · 11 (Noviembre, 1963) · p. Seite 4

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXV (1963)
Issue
11 (Noviembre, 1963)
Date
1963-11-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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BOLETIN INFORMATIVO NOVIEMBRE 1963 AUS DEM JISCHUW W.I.Z.O. Zwischen dem 5. und 20. Oktober fand der diesjaehrige Kongress des Vaad Hajlnuj statt, an dessen Eroeffnung der israelische Botschafter, Herr Dr. Uri Naor teilnahm, dessen Rede wir separat veroeffentlichen (Siehe: “Sie gehen auf dem richtigen Weg”). Dem neuen Direktorium gehoeren Herr Adolf Schnitzer als General- Sekretaer, und Herr Meyer Berant als Direktor, der ¡paedagogischen Kommission sowie Frau Margot Gellerstem und’ die Herren Leo de Jong, Joaquin Michel, Gerardo Leisersohn, Rabbiner Lubliner, Daniel Rachmuth und Dr. Emilio Weintraub als Mitglieder an. Herr Professor Mendel Tennenbaum, der am Kongress des Vaad Hajinuj teilnahm, besuchte verschiedene Gemeinden der Provinz. Mit einer Reihe von Veranstaltungen im Gemeindehaus die ihren Hoehepunkt in einer akademischen Feier in Anwesenheit von Herrn Dr. Uri Naor, Botschafter Israels in Chile fanden, feierte die chilenische Bene Berith das 120 jaehrige Bestehen dieser Weltorganisation. In Anwesenheit des Presidenten der “B’ne Jisroel”, Herrn Dr. Hans Reich und Mitgliedern des Direktoriums Ansprache des israelischen Botschafters, Herrn Dr. Uri Naor, bei der Eroeffnung des 19. Kinus des Vaad Hajinuj: SIE GEHEN AUF DEM RICHTIGEN WEG Als ich nach meiner Ernennung zum Botschafter in diesem Lande mich als erstes, liatuerlich, ueber seine Judenheit zu interessieren begann, bekam ich viel Sehoenes und Schmeichelhaftes fuer! Sie zu hoeren. Aber am meisten erfreute mich die Mitteilung, dass Sie sich ernsthaft be'muehen, ihren Kindern eine moderne und juedische Erziehung zu geben. Ich kann mir neben der Mitarbeit am Aufbau Israels und der unmittelbaren persoenlichen Verbindung eines Juden mit Israel heute keine wesentlichere Leistung im juedischen Leben vorstellen, als die Sorge um eine ordentliche juedische Erziehung der juengeren Generation und das Bestreben, ein juedisches Sehulwerk zu erhalten und sogar auszubauen. } Die reichste Lebensquelle des juedischen Volkes, aus der wir durch Jahrhunderte hindurch geschoepft und von der alle Juden in der Welt an Juedischkeit profitiert haben, naemlich das osteuropaeische Judentum, gibt es fast nicht mehr oder es ist, soweit vorhanden, zum Schweigen verurteilt. Dieses unermesslich reiche Reservoir hat im vergangenen Jahrhundert die Judenheit im Westen, vor allem jedoch in Nord— und Suedamerika kraeftig befruchtet und solange diese Quelle so reich und stark sprudelte, brauchte man keine Sorge um die Zukunft des juedischen Volkes in der Galut zu haben. Aber diese Situation hat sich tragisch und grundlegend geaendert: die Quelle ist durch die | moderne Barbarei verschuettet und mutwillig zer- 1 stoert worden. Es stimmt zwar: in Israel waechst j heute dem juedischen Volke eine neue Kraftquelle heran, die von Jahr zu Jahr staerker und ergiebiger wird. Aber sie reicht allein noch nicht aus, um der ganzen neuen juedischen Generation em so starkes juedisches Gefuehl und juedisches Wesen einzupflanzen dass sich unser Volk auf sie so wie auf ihre Eltern wird .verlassen koennen Bei der staendigen Zunahme der Kraefte, die die Aufloesungstendenzen in der Judenheit foerdern, bin ich fest davon ueberzeugt, dass a la longue nur jene Zweige des juedischen Volkes sich werden behaupten koennen, die eine enge und lebensnahe Verbindung mit der neuen juedischen Realitaet in Israel aufrecht erhalten und die auch ihrerseits ihren Kindern und ihrer Jugend eine juedische Erziehung, die dem Niveau unserer Zeit angepasst ist, geben werden. Hier ist der Punkt, wo juedische Erziehung und vor allem die juedische Schule ihre historische Rolle zu spielen haben. Sie, meine Damen und Herren, haben dieses ernsteste Problem unseres Volkslebens richtig erkannt und gehen auch den richtigen Weg; um dieser grossen und zum Teil auch neuartigen Aufgabe gerecht zu werden. Ich beglueckwuensehe Sie zu ihren bisherigen Leistungen und bin sicher dass dieser Kongress des Vaad Hajinuj einen weiteren wichtigen Meilenstein fuer die Vertiefung und Ausweitung der juedischen Erziehung in Chile bilden wird. und des Repraesentanten— Kollegiums' der "B’ne Jisroel” wurde am 20. Oktober im Altersheim eine Plakette eingeweiht, , die der Cisroco anlaesslich des 25 jaehrigen Bestehens der Gemeinde gestiftet hat. A. T. I. Der A.T.I. - Ball findet in diesem Jahre, am Sonnabend, den 23. November um 22 Uhr (puenktlich) im Gemeindehaus, Portugal, 810, statt. Die Vorbereitungen zu diesem schon traditionellen Fest der guten Stimmung haben bereits begonnen und unter der bewaehrben Regie von Frau Lisa Scott-Schwarz wird' bereits fleissig fuer das Kabarett geprobt. Da auch diesmal die Plaetze wieder nummeriert sein werden, empfehlen wir, die Eintrittskarten rechtzeitig im Vorverkauf zu besorgen. TENIS EN EL ESTADIO ISRAELITA En el Campeonato de Tenis de Fiestas Patrias han tenido gran éxito nuestras damas de la Categoría de Honor. Las señoras Ruth Boehm y Marianne Westmann ganaron el doble damas, y la se¬ ñorita Aída Sobocki en compañía de Iván Díaz, el mixto El entusiasmo y amor propio de estas damas son e! mejor ejemplo para la juventud judía que practica el deporte bianco en nuestras canchas. Así, después del receso de invierno, comenzará nuevamente la Escuela de Tenis del Estadio Israelita. Ya S6 han inscrito una gran cantidad de jóvenes para participar en las clases colectivas, todos los domingos en la ma¬ ñana. El Estadio además está construyendo 3 canchas de babytenis, especialmente para los pequeños; en éstas podrán practicar sus primeros ensayos de éste deporte. Invitamos a todos para que envíen sus hijos a nuestra Escuela d'el sano deporte. LIGA DE DAMAS Vergessen Sie bitte nicht beim Sais'onwechsel an unsere Kleiderkammer, Wir benoetigen dringend Herren — Damen Kinderkleidung, Waesche und Schuhe. Wir bitten Sie. uns nur guterhaltene Sachen in unsere Kleiderkammer, Calle Maipti 525, zu schicken. Sollte Ihnen das nicht moeglich sein, rufen Sie bitte unser Buero unter Nr. 32357 an, wir lassen gern alles abholen. Unsere Fruehling-Modenschau, abgehalten unter dem Motto: “Die Frau, wie sie sein ¡soll und die Frau, wie sie nicht sein soll” wurde wie zu erwarten war, auch in diesem Jahre wieder zu einem grossen sozialen und praktischen Erfolg. Der darstellende Teil der Show, von Frau Kitty Schwarz inszeniert, die Vorfuehrungen der Modelle selbst, von Frau Ruth Wolf dirigiert, fanden ein dankbar begeistertes Publikum in vollem Haus. Die geschmackvollen Modelle der Firma Zoltan Klein und Berkovich Modas, die eleganten Schuhe von Creaciones Chanel, der attraktive Schmuck von Donitz die schoenen Huete von Lilly Hats wurden von unseren Damen in Grazie und Anmut zur Vorfuehrung gebracht. Die reizende Kinderbekleidung stammte von Modas Famosa. Hervorragend wie immer, die wundervolle Musikbegleitung an der Hammond-Orgel durch Herrn Helmut Herzfeld, abgestimmt fuer jede gegebene Situation. Glaenzend , die Mimikdarbietung von Herrn Peter Schwarz, humorvoll die bekannte und beliebte Conference von Herrn Walter Schaeftan. Wir bitten p,lle die Firmen, 'die uns ¡freundlicherweise die Modelle zur Verfuegung stellten, die Darsteller und Helfer, sowie die vorfuehrenden Damen und alle Freunde, die zum Gelingen dieses ln jeder Hinsicht genussreichen Nachmittags beigetragen haben und die wir aus Platze mangel nicht alle namentlich hier aufzaehlen koennen, unseren herzlichsten Dank im Namen der Wizo entgegennehmen zu wollen. Aber auch ueber besonders erfreuliche Gruppenarbeit koennen wir neuerlich berichten: Anfangs des vorigen ¡Monats veranstaltete die Gruppe Hanna Maisei eine Abschiedsfeier fuer unsere Chawera Mary Hollaender, anlaesslieh ihrer Alijah, die in diesen Tagen stattgefunden haben wird. Die lang jaehrige, wohlverdiente Mitarbeiterin unserer Wizo wurde mit der Eintragung in das Goldene Buch des K.K.L. ausgezeichnet und erhielt auch sonst noch viele Beweise ihrer grossen Beliebtheit. Viele gutgelungene Darbietungen, die Anwesenheit von nahezu 100 Frauen und der besonders schoene materielle Erfolg zeichneten diesen Nachmittag besonders aus. Im Hause von Frau Ilse Bab fand die Konstituierung der angekuendigten spanisch-sprechenden G r u ppe statt, welche eine grosse Anzahl von jungen Frauen vereinigte, die freudig und in vielversprechender Form die Anregungen aufnahmen, bezw. bereits die erste Gruppenzusammenkunft bestimmten. Unsere Gruppe Emunah veranstaltete anlaesslieh des Sukkothfestes einen Kinder- Festnachmittag dessen Gastgeberin die Leiterin der Gruppe, Frau Trude Stein, war. Das grosse Programm erfreute alt und jung das vergnuegte Publikum war kaum in unserer Gemeinde-Sukkah unterzubringen. Desgleichen veranstaltete diese Gruppe im Hause von Frau Ruth Rebolledo eine improvisierte “Modenschau”, fuer welche die Modelle vom Hause Fanny-Modas (Ilse Naschelsky) freundlicherweise zur Verfuegung gestellt wurden. Die sehr huebschen Modelle wurden von 3 Damen der Gruppe unter der launigen Conference von Frau Reni Ruschin in anmutiger Weise zur Vorfuehrung gebracht. Schliesslich laden wir Sie alle, liebe Wizo-Schwestern, hoeflichst ein, an unserem (nicht sehr traurigen) Abschiedsnachmittag teilzunehmen, der zu Ehren des 25jaehrlgen Bestehens des Centro Henrietta Szold fuer alle Gruppen am Donnerstag, den 5. Dezember 1963, 5 Uhr, im Estadio Israelita in festlicher Weise programmiert werden wird. Gaeste aus allen Teilen der Welt sind herzlichst willkommen. PROGRAMM Der Abschiedsnachmittag fuer alle Gruppen findet am Donnerstag, den 5. Dezember 1963, 5 Uhr nachmittags, im Estadio Israelita statt. Gruppe Henrietta Szold Donnerstag, 21. November 1963 5 Uhr nachm. Gruppe Golda Meir Montag, 2 Dezember 1963 9 Uhr abends Montag, 16. Dezember 1963 9 Uhr ¡abends Gruppe Hannah Maisei Dienstag, 26. November 1963 verschoben vom 31. 10.: “Lebensbild Martin Bubers” Frau Rosi Rubens "Bunter Reisebericht” Frau Klara Weintraub "Gemuetlicher Abend" MONEDA 1037 5 Uhr nachm Dienstag, 17. Dezember 1963 5 Uhr nachm Gruppe Vera Weizmann Dienstag, 26. November 1963 puenktlich 112 5 Uhr nachm. Dienstag. 17. Dezember 1963 5 Uhr nachm Gruppe Ahawah ausnahmsweise Dienstag 26. November 1963 puenktlich 112 5 Uhr nachm. Mittwoch, 11 Dezember 1963 5 Uhr nachm Gruppe Emunah ausnahmsweise Dienstag 26. November 1963 puenktlich 115 5 Uhr nachm Montag, 9. Dezember 1963 1/2 5 Uhr nachm. “Die Geschichte meiner Heimatgemeinde” Herr Enrique Freudenthal “Gemuetliches Chanukka- Beisammensein” “Der Stellvertreter" Frau Dr. Edith Goldschmidt "Abs'chiedsnachmittag” “Der Stellvertreter’ Frau Dr. Edith Goldschmidt "Bunter Reisebericht” Frau Klara Weintraub (verschoben vom 6.11.1963 “Der Stellvertreter" Frau Dr. Edith Goldschmidt “Abschiedsnachmittag”

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