Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXV (1963)
- Issue
- 9 (Noviembre, 1963)
- Date
- 1963-09-01
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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12 BOLETIN INFORMATIVO SEPTIEMBRE 1963 CENTRO DR. HERZL-VALDIVIA .. EINE MUSTERGUELTIGE INSTITUTION" Soc. Cult. Israelita “B’ne Jisroel Santiago. Sehr geehrter Herr Praesident: Anlaesslich des 25 jaehrigen Jubilaeums der Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel” und des “Boletín Informativo” erlauben wir uns. WIZD, ORG. INT. DE Señor Hans Reich Presidente de la S. C. I. “B’ne Jisroel” Presente. De nuestra mayor consideración: La Directiva de la Federación Wizo de (Cthile tiene el placer de dirigirse a Ud. y Honorable Directorio, para expresarles sus más sinceras felicitaciones en ocasión del vigésimoquinto aniversario da vuestra institución. Ihnen unsere besten Glueckwuensche zu uebermitteln. Die Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel” ist im Laufe der Entwicklung zu einer mustergueltigen Institution nicht nur fuer das j u e d i sehe Leben in der Hauptstadt, sondern darueber hinaus auch massgeblich wegweisend fuer unsere klei- Editha de Cohn Secretaria MUJERES JUDIAS "... APLAUSO UNANIME" En esta oportunidad queremos sumarnos al aplauso unánime de toda la colectividad judía de Chile, para brindarles el caluroso elogio que se merecen después da 25 años de esforzada y bien lograda labor. Vuestro trabajo en pro de la cultura judía y del bienestar social de nuestra comunidad, ha llevado a buen término todos vuestros propósitos y formulamos votos porque este éxito continúe ne Provinzgemeinde geworden. Gerne geben wir dem Wunsch und der Hoffnung Ausdruck, dass Ihre Bestrebungen auf juedisch religioesem und kulturellem Gebiete auch in Zukunft von Erfolg gekroent sein moegen. Wir begruessen Sie mit herzlichem Schalom. Rodolfo Goldberger I. Director acompañándolos siempre y constituya, como hasta ahora, la mejor demostración de vuestra capacidad, cariño sionista y alto espíritu de responsabilidad, que son vuestras características preponderantes. Con nuestros mejores deseos por seguir manteniendo cordiales relaciones de solidaridad y colaboración entre nuestras instituciones y reiterando nuestras felicitaciones, nos suscribimos con un cordial .Shalom, Sara de Beloj Secretaria Perla de Arón Presidente BLINDE KINDER IN ISRAEL bedürfen Eurer Freundschaft und Hilfe Usterstuelzi da« Blindenheim in Jerusalem Asociación de los Amigos de los Ciegos Israelitas "TORMEI - OR" Portugal 810. Casilla 2487 Die wahre Geschichte des waghalsigsten Spions der Allierten kommt wieder mm Leben in dem Film “kpia por Mandata" (The counterfeit traitor) COUMTtftrtIT ÎBA1T0B -1 Aj I>ie wahre, gewaltige, kuehne I und verwegene Geschichte von Eric Erikson, Amerikaner aber nationalisierter Schwede, dei vom allierten Oberbefehlsstab als der glaenzendste Spion des Zweiten Weltkriegs ausgezeichnet wurde, erscheint auf der Leinwand mit einem Realismus, der ausserordentlich, eindrucksvoll und spannend ist. Es ist der hervorragende {paramount Film Espía por Mandato. (The Counterfeit Traitor) fotografiert in prachtvollem Technicolor, der am 4. September im Kino Rex uraufgefuehrt wird. Die Hauptdarsteller sind William Holden und Lilly Palmer, hervorragende Schauspieler der amerikanischen und europäischen Filmwelt. Obgleich viele von uns zu jener Zeit nicht in Europa selbst gelebt haben, ist dieser ausgezeichnete Film allen waermstens zu empfehlen zeigt er doch eine dler misterioesesten Tatsachen des letzten Weltkrieges, gefilmt an denselben Stellen wie Berlin, Hamburg, Stockholm und London, wo zum Teil der Sieg der Allierten entschieden wurde. tasßjg POSITIVER JAHRESBERICHT DTR STMTSB1K “Seit Jahren war die Wirtschaftslage nicht so zufriedenstellend wie jetzt”, sagte IStaatsbankpraesldent David Horowitz auf eineir Pressekonferenz, die anlaesslich der Veroeffentlichung des Jahresberichts der Staatsbank (Bank Israel) fuer 1962 stattfand. Gleichzeitig wurde der Bericht der Regierung und dem Finanzausschuss der Knesseth vorgelegt. In der Beurteilung der Folgen . der neuen Wirtschaftspolitik, sagte Horowitz muesse man die Zurueckgelegte Uebergangsperiode in drei Teile teilen: die Zeitspanne vom 1.1. 1962 bis zum Tage der Abwertung (9.2.62,), die Phase von der Abwertung bis zum I. Oktober 1962 und dann die darauf folgenden Monate. Die zweite Zeitspanne war durch Anpassungsbe- .'muehungen (gekennzeichnet, ohne dass sich aus ihr eine einheitliche Tendenz ergab. Nach dem 1. Oktober 1962 zeichneten sich jedoch klare Formen des Fortschrittes ab. Da die dritte Zeitspanne auch chronologisch die letzte ist, kann man sie als Basis fuer Schluesse auf die zukünftige Entwicklung ansehen. Allerdings koennen die erzielten Erfolge nicht gewaehrleisten, dass auch die Entwicklung weiterhin positiv sein wird. Hingegen stehe schon fest, dass die .angewandten Methoden richtig waren, wenn sie auch im Verhaeltnis zu den gegebenen Dimensionen nicht immer die Wirtschaftsentwicklung in die richtigen Bahnen zu lenken vermochten. Horowitz wies als Anhalt fuer seine optimistische Deutung der Lage auf folgende Tatsachen hin: Auf dem Gebiete des Aussenhandels vergroesserte sich zwar das Devisendefizit der Ein— und Ausfuhr zwischen 1960|61 und 1961j62 von 134 Millionen Dollar auf 160 Millionen Dollar, konnte jedoch danach zwischen 1961162 und 1962[63 wieder auf 107 Mili. Dollar gedrosselt werden Wenn man vom Ankauf von Fluzgzeugen absieht, waren die Schwankungen des* Defizits: 117,137 und 100 Millionen Dollar. Auch an der Front der Preisstabilitaet waren Fortschritte zu verzeichnen. Statt der angenommenen Preissteigerung von 12—30% nach der Abwertung war eine allgemeine Steigerung von nur 12% eingetreten. In den fuenf Monaten Dezember bis April ist trotz Aenderungen im Index keine (Steigerung des Index mehr eingetreten. Die Devisenschulden der Wirtschaft sind netto vom 31.12.1962 bis zum 31.3.1963 von 315Mill. Dollar auf 233 Mill. Dollar gesunken. Im Maerz 1963 allein konnten sie um 30 Millionen Dollar reduziert werden. Trotzdem koenne man nicht die latenten Gefahren uebersehen, die sich durch die uebermaessige Steigerung des Zahlungsmlttelumlaufes1 ergeben. Die Regierung trage daran keine Schuld. Die Ursache sei vielmehr, dass in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres die Devisenreserven um 113 Mill. Dollar anstiegen. Die Regierung brachte es zustande statt IL 354 Millionen nur IL 218 Millionen durch Deviseinumwechslungen in den Umlauf zu bringen. Der Rest wurde durch wirtschaftliche u. fiskalische Mass'nahmen wie Sparprogramme hohe Verzinsung von Pasak-Einlagen etc. in Devisen belassen. Die Regierung selbst hat bei der Staatsbank IL 400 Milllionen in bar deponiert. In den letzten zwei Jahren wurden nicht weniger als IL 800 Millionen “sterilisiert” d. h. aus dem Umlauf gezogen. “Wir stehen am Scheideweg”, sagte der Staatsbankpraesident, und haben eine Chance, wie schon seit Jahren nicht, auf den Weg gesunder wirtschaftlicher Entfaltung und Stabilitaet zu gelangen”. "Canflt” GUTE AUSSICHT FUER GEWINNUNG VON ROHSTOFFEN Israel ist nicht so arm an Rohstoffen, und wahrscheinlich koennen in seinem Boden grosse Mengen von Erdoel gefunden werden. Diese Meinung vertrat der Vorsitzende des technologischen Beirates des Entwicklungsministeriums, Sir Ben Lockspeiser, in einem Vortrag vor der Handelskammer England — Israel. Sir Ben Lockspeiser bezog sich auf einen Bericht , des Sachverstaendigen Dr. Wir der vom Vorhandensein grosser Mengen vor Erdoel ueberzeugt ist. Sir Ben Loekspeiser aeuss’erte sich optimistisch hinsichtlich der Moeglichkeiten grosse Mengen von Phosphaten und kuenstlichem Duenger zu exportieren. Man muesse jedoch den Produktionsprozess rationalisieren und die Kosten senken. “Canfit” ZWEIERLEI KUECHEN AUF EINEM ISRAELISCHEN SCHIFF Das Direktorium von ZIM beschloss' in einer Sitzung in Jerusalem, den Vorschlag der Leitung zu bestaetigen, wonach auf der jetzt in Frankreich in Bau befindlichen “Schalom”, dem zukünftigen groessten passagierschiff der israelischen Handelsmarine, zwei Küchen — eine koschere und eine nicht koschere — eingerichtet werden. Bekanntlich sind in dieser Angelegenheit lange und heftige Debatten gefuehrt , worden. Es wurde beschlossen, das genau auf die Trennung der beiden Küchen geachtet werden soll.