Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXV (1963)
- Issue
- 9 (Noviembre, 1963)
- Date
- 1963-09-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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6 BOLET il N INFORMATIVO SEPTIEMBRE 1963 Rede des Presidenten der Gemeinde, Herrn Dr. Hans Reich, anlaessiich des Festbanketts am 15. August 1963. “SEIEN WIR OPTIMISTEN” Dr. Hans Reich, der Praesident der Gemeinde, spricht beim Festbankett: “... Seien wir Optimisten' ss&ji '; Pli Si&iii&i Sehr geehrte Vertreter unserer Schwestergemeinde Valparaiso. Sehr verehrte Ehrenmitglieder: H e y m a n n Abramczyk, Adolf Ebstein, Alfred Feldmann, Hugo Schueftan. Werte Ehren gaeste Frau Gerta May, Frau Ilse Rosenthal, Frau Emmi Stern, Frau Margarete Gruenbaum. Meine Damen und Herren: Es ist wohl ueberfluessig zu betonen, wie sehr ich bewegt bin. dass ich die grosse Ehre habe, Sie als Praesident unserer Gemeinde zu unserem heutigen Festbankett a n laesslich der Wiederkehr des 25. Gruendungstages der B’ne Jisroel begruessen zu duerfen. 25 Jahre liegen hinter uns, d’ie weder aus unserem Leben noch aus der Geschichte des gesamten chilenischen Jischuw hinwegzudenken sind. Als Fluechtlinge vor dem unmenschlichen Terror der Nazis kamen wir in dieses gastfreundliche Land. Die kleine Gemeinde, die damals von wenigen weitblickenden Maennern gegruendet wurde, ist heute ein fester Bestandteil des juedischen Lebens Chiles und, wie wir wohl mit Stolz sagen duerfen, des gesamten suedamerikanischen Kontinents. Wir sind heute eine grosse fest, zusammengeschlossene Familie und daher hat das Direktorium beschlossen, dass der heutige Abend unter uns in Familie g e f e i ert wird, selbstverstaendlich zusammen mit u n serer Schwestergemeinde Valparaiso, da ja Schwestern zur engsten Familie gehoeren. Wenn man ein derartiges Familienfest feiert, so ziehen an dem geistigen Auge eines jeden alle Angehoerigen vorueber, die nicht mehr an unserer Festestafel sitzen koennen. Sehr viele von den Maennern, die in jenen Junitagen 1938 unsere Gemeinde gegruendet oder spaeter ihre Geschicke geleitet haben, weilen nicht mehr unter uns. Ich denke hierbei zunaechst an meine drei Vorgaenger, an den ehrwuerdigen ersten Praesidenten £3iegmund Freudenthal, an seinen dynamischen Nachfolger Joseph Hirschberg und an die ,ueberragende Fersoenlichkeit meines unvergesslichen Freundes Siegfried Landau. Weiter stehen vor mir auf die Bilder ihrer dahingegangenen Mitarbeiter: unsere Vize-Praesidenten Leon Rosenthal und Alejandr* Lande; Leon Rosenthals, jenes kleinen Mannes mit dem grossen hilfreichen Herzen, der jedem Neuankoemmling mit Rat und Tat zur Verlegung stand; Alejandro Landes, dessen Arbeit der Ausgestaltung unserer Zweiggottesdienste galt und dessen kluger Rat in unserem Direktorium immer gern gehoert wurde. Unvergessen werden bei uns auch bleiben die ehemaligen Mitglieder unseres Direktoriums Ludwig Bruchfeld, Jakob Gruenebaum, Boris Levi, Alfred Pereies, Nuta Nebenschoss, Hermann Schwarz, Mauricio Stern und unser langjaehriger Repraesentantenvorsteher Alfred May. Grosses haben diese Maenner zusammen mit Ihnen, meine verehrten Ehrenmitglieder ,die Sie heute noch alle tatkraeftig mit uns Zusammenarbeiten und mit zahlreichen bewaehrten Mitarbeitern, die aufzuzaehlen zu weit fuehren wuerde, ebenso wie mit unseren Rabbinern, unserem Kantor und den Damen und Herren der G emeindeverwaltung f u e r uns geleistet. Wenn wir heute in Chile und auf dem suedamerikanischen K o n tinent einen solch angesehenen Namen haben, so ist dies in erster Linie ihrer aller hingebungsvoller Arbeit fuer unsere Gemeinde zu verdanken, die niemals vergessen werden wird. Ebenso werden wir stets dankbar jener kleinen Anzahl Maenner gedenken, die sich vor 25 Jahren zu unserer Gemeinde zusammengeschlossen haben. Zwei Freunde weilen, dank der Gnade Gottes unter uns, die bereits Vorstandsmitglieder des Gemeindebundes waren, Mitbegruender unserer Gemeinde sind, und in den Jahren 1938 bis 1940 dem ersten Direktorium unserer Gemeinde angehoert haben. Wir glaubten uns verpflichtet und berechtigt, in der Person dieser beiden Maenner die Gruender und die ersten Leiter unserer Gemeinde aus den Tagen des Kampfes und des Aufstieges zu ehren und unseren Dank dadurch abstatten zu sollen, dass wir sie am heutigen Tage zu Ehrenmitgliedern unserer Gemeinde ernennen. Es sind dies Herr José Strauss und unser Repraesentantenvorsteher Dr. Benno Kiwi. Ich bitte Sie, sehr verehrter don José und Sie, mein lieber Freund Benno, nunmehr die entsprechenden Diplome in Empfang zu nehmen, die besagen, dass Sie in Anerkennung Ihrer Mitarbeit beim Aufbau unserer Gemeinde als Mitglieder des ersten Direktoriums die Ehrenmitgliedschaft erhalten haben. Ich verbinde hiermit den innigen Wunsch, dass es Ihnen Beiden vergoennt sein moege, sich dieser Ehrenmitgliedschaft zusammen mit uns noch viele Jahre zu erfreuen. Aber, meine lieben Freunde, an einem Festesabend wie dem heutigen duerfen wir nicht nur auf die Vergangenheit zurueckblicken, nicht stolz auf das bereits Erreichte sein, sondern wir alle, nicht allein wir wenigen Maenner, die ihr Vertrauen zur Leitung der Gemeindegeschaefte berufen hat, sondern jedes verantwortungsbewusste Mitglied unserer Gemeinde, wir alle muessen gerade an einem Tage wie dem heutigen auch-an die Zukunft denken und ueberlegen, welche Arbeit von uns noch geleistet werden muss. Es ist unbedingt notwendig, meine Damen und Herren, —das kann nicht oft genug gesagt werden— die juengere Generation fuer unsere Gemeinde zu gewinnen, jene Generation, fuer die die Zugehoerigkeit zu einer Gemeinde nicht so selbstverstaendlich ist wie fuer uns, die wir unter voellig anders g e a r t eten Verhaeltnissen gross geworden sind. Wir muessen unsere jungen Menschen an der Mitarbeit in unserer Gemeinde interessieren, ihnen den Weg zu den hoechsten Guetern d'es Judentums erleichtern, ihnén das geistige Erbe, das wir mit uns hierher gebracht haben in einer den Erfordernissen der Jetztzeit und dieses Kontinents entsprechenden Weise zu uebermitteln, damit unsere Jugend mit unserer Gemeinde sich so verbunden fuehlt wie wir. Vermoegen wir’ dies nicht, so stehen wir vor sehr ernsten Problemen. Seien wir aber Optimisten. Hoffen wir, dass Gott uns die Kraft gibt —und das ist mein Wunsch in dieser Festesstund'e— die grosse Aufgabe zu bewaeltigen, unsere Jugend fuer unsere Gemeinde zu gewinnen. Gelingt uns dies, dann wird auch von uns dereinst bei kuenftigen Jubilaeen mit dem gleichen Stolz und der gleichen Hocha c h t ung gesprochen werden, wie wir dies von der Generation tun, die vor uns hier beispielgebend gewirkt hat, dann wird auch von uns gesagt werden, wir haben unsere Pflicht getan, wir haben dafuer gesorgt, dass das Bestehen unserer Gemeinde fuer alle Zeiten gesichert ist. Discurso del Presidenite de la Federación Sionista de Chile, don Miguel Maldavsky. “SU VALIOSA OBRA JUDAISMO Señor Encargado de Negocios de Israel, don Itiel Pann, señor -presidente de la “B’ne Jisroel”, Dr. Hans Reich, se¬ ñores rabinos, señores presidentes y dirigentes de la colectividad, señoras y señores1 Al dirigirme a Uds. en esta oportunidad, en que se está celebrando el 25.0 Aniversario de la Sociedad Cultural Israelita “B’ne Jisroel”, lo hago no solamente en mi calidad de Presidente de la Federación Sionista de Chile, que está orgullosa de poder contar a esta entidad entre sus afiliadas, sino también en mi nombre personal y -como amigo de esta casa, que constituye uno de los baluartes más firmes del judaismo en nuestro país. Cuando un pequeño núcleo de judíos, expulsados de Alemania y despojados de sus bienes y de su ambiente tradicional, se reunió en el año 1938 para_ construir con los escombros' de su pasado, un nuevo futuro en este continente, negras nubes cubrían el horizonte judío en muchas partes del mundo, señalando los primeros indicios de la gran catástrofe que más tarde afectó el judaismo europeo. Pero como siempre pasa en la historia de nuestro pueblo, el sufrimiento y .la adversidad del destino fueron los impulsos para seguir adelante, buscar nuevos caminos y construir un nuevo templo sobre las ruinas de la antigua gloria. Este proceso de renovación biológica, tan típico para el pueblo judío, siguió su curso ante nuestros ojos y con asombro y admiración podíamos contemplar como este nuevo templo se elevó, poco a poco, en nuestra capital. Los dirigentes colectivos podemos mirar hoy con orgullo y satisfacción la obra cultural y social que Uds. han construido en estos 25 años de trabajo, y gozar del aplauso unánime que en -este momento les rodea. Sin embargo, también nosotros los dirigentes judíos y sionistas, tenemos por costumbre o por obligación, llámese como quiera, esta vieja inquietud Mklaenge zur Noch stehen alle unter dem Eindruck der so wuerdig verlaufenen Jubilaeumsfeier des 25-jaehrigen Bestehens unserer S. C. I. Ich moechte nicht als Veilchen im Verborgenen bluehen —weil ich mich innerlich verpflichtet fuehle zu dieser Simchah ein paar Worte zum Ausdruck zu bringen— bin ich doch der Einzige im Direktorium der S.C.I. der seit 1 9 4 2 gemeinsam mit den leider verstorbenen Praesidenten S i e g m u n d Freudenthal s.l. Dr. Josef Hirschberg s.l. und Dr. Siegfried Landau s.l. Gemeinde- Arbeit leisten durfte, ebenso gottlob wie nunmehr mit unserem jetzigen Praesidenten Dr. Reich. Im Jahre 1952. trat Dr. Josef Hirschberg seine Alij ah an und auf seinen Vorschlag hin uebernahm ich den Vorsitz im Kultus. Hier moechte ich erklaeren, dass sich die Kultus-Kommission i BENEFICIO DLL CHILENO” por nuestro porvenir. Nunca podemos gozar de pleno el instante del éxito, sin pensar al mismo tiempo en lo que va a ocurrir. Esto se deba quizás a la constante inseguridad, a esta falta de raíces tradicionales que afecta al judío de la diáspora. Y esa inquietud de nuestra conciencia formula a veces i» pregunta por nuestro futuro judio fuera de Israel. Este problema, tan candente en todo el mundo, es el que ha de comenzar a encarar vuestra comunidad junto con todas las otras comunidades En los próximos decenios se irán borrando poco a poco las diferencias de origen, de lengua y de costumbre, y se irán atenuando los -perfiles que puedan singularizar a uno de otro sector del judaismo chileno. El crisol de pueblos que se está realizando como un milagro en Israel, también tendrá su ecu aquí. Es por eso que debemos formarnos el propósito de que todas las comunidades vayan formando un frente común de integración, frente común que desde luego puede realizarse en los campos de la cultura, de la educación y del sionismo. Quisiéramos que en los años venideros ,se haga mas y más numerosa la pléyade de hombres sólidos de vuestras filas, que -pasen a incrementar las instituciones centrales del yishuv. Quiero aprovechar esta oportunidad para reiterar nuevamente nuestro deseo, no solamente de mantener nuestra armoniosa colaboración con la gran sociedad que Uds. dirigen, sino también de llegar a una mayor vinculación, que será un complemento valioso en nuestros trabajos comunes en pro del yishuv y de Medinát Israel. Les traigo las más sinceras felicitaciones de la Federación Sionista y formulo calurosos votos por la continuación de vuestra valiosa obra cultural y social en beneficio del judaismo chileno y del sionismo de nuestro -país. Jubilaeumsfeier voll und ganz dem Dank an unsere Herren Rabbiner seitens des Praesidenten Dr. Reich anschliesst. Ich wuesische den Herren Rabbinern, dass es ihnen gelingen moege unsere Jugend den Weg zu fuehren, der das Weltliche mit dem Tora-Geist verbindet, damit sie im Stande sein moegen, den Geist der Wahrheit und Weisheit aus unserer Lehre zu schoepfen, wie es im 5. Buch Moses heisst: “Die Lehre welche uns Mosche geboten, sie ist das Erbgut der Gemeinde Jakobs”. Moege der Allguetige uns allen fuer den weiteren Ausbau der ■ S.C.I. die geistigen und koerperlichen Kraefte schenken, in Achdut und Schalom fruchtbringend zu wirken, fuer unsere S. C. I. und fuer unseren Staat Israel. Heimann Abramczyk