Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXV (1963)
- Issue
- 5 (Mayo, 1963)
- Date
- 1963-05-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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BOLETIN INFOR M'A’T I V O MAYO 1965 DIE REP RAES ENTANZ: SITZUNG VOM 23. APRIL 1963 Unsere Gemeinde, unser Jischuw... (Schluss von Seite 7) Am 23. April fand die konstituierende Sitzung des Rep r aesentanten - Kollegiums der Gemeinde statt. Der Alterspraesident, Herr Heimann Abramczyk, eroeffnete die Sitzung und stellte fest, däss die Einladungen o r dnungsgemaess ergangen waren. (Nachdem er die anwesenden Repraesentanten und Ersatz-Repraesentanten begruesst hatte, verlas Herr Hofmann die Liste der von der Genera ¡Versammlung vom 21. April 1963 gewaehlten Mitglieder der Repraesentanz, worauf Herr Abramczyk um Nominierungen fuer das Amt des Vorsitzenden der Repraesentanz bat. Herr Ebstein schlug Herrn Dr. Kiwi vor, der einstimmig und durch Akklamation zum Vorsitzenden der Repraesentante n-Versammlung gewaehlt wurde. Alsdann uebergab Herrn Abramczyk Herrn Dr. Kiwi den Vorsitz der Versammlung. Nachdem Herr Dr. Kiwi den Herren der Repraesen- Vizepraesident 1. Schriftfuehrer 2. Schriftfuehrer Die Herren des Direktoj riums kehrten in den Saal | zurueck, wo dann der Praesi-! Praesident Vize-Praesident General-Sekretaer Pro-Sekretaer Schatzmeister 2. Schatzmeister Beisitzer Nach Verlesung der Namensliste ergriff Herr Dr. Reich das Wort um dem Repraesentanten-Kollegium in eigenem Namen und in dem seiner Kollegen fuer das Vertrauen der Gemeinde zu danken und darauf hinzuweisen, dass nur in harmonischer Zusammenarbeit von Direktorium und Repraesentanz die schweren Aufgaben, deren sich die Gemeinde in diesen duesteren Tagen fuer das juedische Volk gegenuebersieht, geloest werden koennen. , tanz fuer das ihm erwiesene Vertrauen gedankt hatte, ehrte er in einer kurzen und bewegten Ansprache das Andenken des an diesem Tage v e r storbenen Praesidenten Israels, Jitzhak Ben Zwi, zu dessen Ehren die Anwesenden sich von ihren Plaetzen erhoben. In der Tagesordnung fortfahrend waehlte sodann die Repraesentanten-Versammlung einstimmig und durch Akklamation Herrn Dr. Hans Reich zum Praesidenten der Gemeinde und folgende Herren zu Mitgliedern des Direktoriums : Herr Heimann Abramczyk Herr Alfredo Berliner, Herr Kurt Hofmann, Herr Kurt Loebel, Herr Martin Michel, und Herr Rodolfo Pincus. Waehrend die Herren des Direktoriums sich auf wenige Minuten aus dem Sitzungszimmer entfernten, um die Verteilung der Aemter vorzunehmen, fuhr die Repraesentanten-Versammlung in der Besetzung der Aemter der Repraesentanz fort, die wie folgt einstimmig und durch- Akklamation erfolgte: Herr Federico Leiser Herr Werner Simonson Herr Dr. Ernst Reichmann dent, Herr Dr. Hans Reich, die Liste des neuen Direktoriums verlas: Herr Dr. Hans Reich Herr Martin Michel Herr Kurt A. Hofmann Herr Kurt Loebel Herr Alfred Berliner Herr Rodolfo Pincus Herr Heimann Abramczyk. 1 Er wies besqnders darauf hin, dass es Aufgabe des kuenftigen Direktoriums sein muesse, die Jugendarbeit zu foerdern und den Prozess der Umwandung unserer Gemeinde in eine lateinamerikanische Kehilla zu beschleunigen, ohne dabei das Erbe, das wir uebernommen haben, gering schaetzen zu wollen. Herr Dr. Kiwi antwortete Herrn Dr. Reich im Namen der Repraesentanz und versicherte ihn der vollen und v o r b e haltlosen Mitarbeit aller Mitglieder des Repraesentanten-Kollegiums. Unser Gemeindemitglied Hollaender ist Vize-Praesident der Bonuskomission. Auch im Vaad Hajinuj arbeiten —wie ich bereits hervorhob— eine Anzahl unsere r Freunde a n leitender Stelle im Direktorium mit. Besonders erwaehnen moechte ich unser ausserordentlich freundschaftliches Verhaeltnis zur Jevra Kedischa. Die Herren Sachbearbeiter der Jevra Kedischa haben ¡bei den Verhandlungen, die wir fuer unsere Mitglieder in fuer sie so schweren Stunden mit der Jevra Kedischa fuehren mussten, stets vollstes Verstaendnis fuer die Probleme unserer Mitglieder bewiesen. Daher moechte ich von dieser Stelle aus den Herren Referenten der Jevra Kedischa herzlichst danken und dem Wunsche Ausdruck g e b e n, dass sie mit dem neuen Direktorium, welches von heute an die Geschicke unserer Mit all diesen Herren haben wir einen hoechst anregenden Gedankenaustausch gepflegt. VOR DER NEUWAHLEN Meine lieben Freunde: Ich j komme nunmehr zum Schluss! meiner Ausfuehrungen. Die heute aus ihren Aemtern ausscheidenden Gemeindekoerperschaften haben sich stets bemueht, den von ihnen uebernommenen Aufgaben nach bestem Wissen und bestem Koennen nachzukommen. Ich glaube, dass wir rueckblickend sagen koennen, dass m der abgelaufenen Amtsperiode positive Arb e i t geleistet wurde und jenigen unter uns, die immer noch weniger als diesen Mindestbeitrag bezahlen, bitten, einmal zu ueberlegen, dass ihre Haltung zu einer ungerechten Mehrbelastung derjenigen Mitglieder fuehrt, die ihren Verpflichtungen der Gemeinde gegenueber nachkommen. Ich hoffe, meine Damen und Herren, dass dieser Appell genuegt, damit diejenigen die er angeht, ihre finanzielle Pflicht gegenijeber unserer Gemeinschaft erfuellen. Wir legen nunmehr unsere Aemter in Ihre Haende zurueck. Sie haben aus der Ihnen zugegangenen Wahlliste ersehen, dass abgesehen von dem groessten Teil der Mitglieder der bisherigen Refruchtbare Erfolge aus unj praesentanz sich eine An serer Taetigkeit entsprossen sind. Selbstverstaendlich sind auch Fehler gemacht worden Gemeinde leiten wird, in der i i.c^ s ,a ® e selbst verstaendgleichen freundschaftlichen und verstaendnisvollen Weise Zusammenarbeiten moegen wie mit uns. BESUCHER AUS DEM AUSLAND Wir haben im Laufe des vergangenen Jahres ausser den zahlreichen Delegierten, die am Kongress der Centra teilnahmen in unserem Hause eine Anzahl von Besuchern von besonderer Wichtigkeit empfangen. So konnten wir den sephard i s c h e n Ober-Rabbiner von Buenos-Aires Herrn Angel, den Praesidenten der Ellern-Bank Herrn Herrmarin Ellern, Herrn Oberst Har Sinai. Herrn Melitz, den Sonder-Beauftragten des KKL, Herrn Rabbiner Brenner, der Suedamerika im Auftrag des Rabinical Council besuchte, den Vize-Buergermeister von Tel-Aviv, Herrn Moshe Goldstein und schliesslich vor kurzem Herrn Joseph Almogi, Minister fuer Wirtschaftsplanung xind Wohnungsbau von Israel, bei uns begruessen. lieh, denn nur derjenige, der im sozietaeren Leben nicht mitarbeitet, macht keine Fehler. Einer unserer Hauptfehler war, dass wir in der letzten Generalversammlung Ihnen nur eine so geringe Erhoehung unseres Beitrages vorgeschlagen haben. Durch die ausserordentliche Erhoehung aller Unkosten und vor allem auch dadurch, dass wir saemtlichen Angestellten der Gemeinde bereits seit dem 1. Juli eine 15%ige Gehaltserhoehung gewaehrt haben, haben wir leider ein hohes Defizit in unserem Etat und unser Schatzmeister wird Sie daher heute um eine erhebliche Erhoehung der Mitgliedsbeitraege bitten muessen, damit wir unter Beobachtung groesster Sparsamkeit unseren Pflichten nachkommen koennen. Aber meine Freunde, es gibt viele unter uns, die nicht einmal den derzeitigen Mindestbeitrag zahlen, obwohl sie heute durch den Erhalt ihrer Wiedergutmachung sehr wohl hierzu in der Lage waeren. Ich muss daher diezahl neuer Herren bereit erklaert hat, ihre Arbeitskraft der Gemeinde nunmehr auch zur Verfuegung zu stellen. Ich danke allen, die sich bereit gefunden haben, das nicht leichte Amt eines Gemeindevertreters zu uebernehmen. Vor allem aber spreche ich allen meinen Mitarbeitern des bisherigen Direktoriums und des Repraesentantenkollegiums meinen herzlichsten Dank fuer ihre hingebungsvolle Mitarbeit aus. Ganz besonders herzlich danke ich auch den Herren Rabbinern, dem Herrn Kantor und den Damen und Herren unseres Gemeindebueros, die durch ihre treue und aufopfernde Taetigkeit uns die Durchführung der Gemeindegeschaefte ermoeglicht haben. Ich schliesse mit dem Wunsche, dass unsere Gemeinde durch die tatkraef-; tige Arbeit der Maenner, die! Sie heute zur Leitung der | Gemeindegeschaefte berufen | werden, sich weiter ent- : wickeln moege, dass eine er- ' spriessliche Arbeit geleistet werde, eine Arbeit zum Se- 1 gen fuer unsere Gemeinde, 1 fuer unseren Jischuw und! fuer das gesamte juedische! bieten. DER RABBI SOLL WISSEN. RELIGIONSSCHULE Waehrend diese Zeilen in; Halbjahr begonnen werden Druck gehen, hat der Unter- Die Feier dieses so bedeutsa- Dem Informationsblatt der “Congregation Ansche Schalem” in Chicago Heights entnehme ich folgende Mitteilung an die Gemeindemitglieder. Ihre Aktualitaöt auch fuer unsere Gemeinde ergibt sich aus ihrem Inhalt. Loewenstein In praktisch jedem Gei ber den Mitgliedern unserer meindebulletin finden wir irj Congregation unterstreichen gendwann einmal einen Arti- \ muessen, dass unser Rabbikel, in dem der Rabbiner seii per keine Kristallkugel bericht in unserer Gemeindeschule schon begonnen. Er- : freulicherweise sind in diesem Jahr eine grosse Anzahl von Neuanmeldungen zu verzeichnen. Noch sind aber nicht alle Kinder in schul- : pflichtigem Alter unsere! Schueler. Wir wollen uns bemuehen,! alle in Frage kommenden Kinder zu erfassen. Kein juedischer Junge oder juedisches Maedel darf ohne Vorbereitung ins Leben gehen. Sie sollen unsere Traditionen, unsere Geschichte und ein Minimum unserer Sprache kennen. Vor allem soll mit der Vorbereitung zur Bar- oder Bat- Mizwa nicht erst im letzten men Ereignisses im Leben eines juedischen Jugendlichen darf nicht nur ein soziales Ereignis sein. Der Jugendliche muss mehr wissen als nur das, was er benoetigt, um es am Tage seiner Bar— oder Bat-Mizwafeier in der Synagoge vorzutragen. Darum bitten wir alle juedischen Eltern, ihre Kinder von 7 Jahren aufwaerts zum juedischen Unterricht zu bringen. Auskuenfte ueber Zeit und Ort werden im Sekretariat unserer Gemeinde (Telephon 398101) gern erteilt werden. Schreiben Sie bitte. Ihre Kinder sofort ein, damit sie von Beginn an den Kursen teilnehmen koennen. ne i Gemeindemitglieder darauf aufmerksam macht, dass sie ihn ueber ¡die traurigen und freudigen Ereignisse im Leben der Gemeindemitglieder informieren sollen. Es ist notwendig geworden, dass auch wir. gegenuc- OTTO BODEIUHOFER Innendekoration Qualitatsmoebel Av. Providencia 2202 Fono 496043 sitzt. Er kann nicht wissen, was fuer Ereignisse im Leben einer Familie stattfinden an denen er gerne teilnehmen wuerde, wenn die Familie sich bemueht, ihn zu informieren. “Der Rabbi soll wissen. “Es ist das Geschaeft des Rabbi’s zu wissen”, — sind sicherlich keine Reaktionen. die das Problem loesen, das jeder Rabbiner hat, naemlich, dass er genau so ein Mensch ist, wie die von Freude, Leid oder Schmerz Betroffenen, und dass seine Stellung ihn nicht mit uebermenschlichen Faehigksiten versieht. Wenn ein Mitglied der Congregation die Dienste eines Arztes benoetigt, wird er nicht ¡zoegern, ihn persoenlich zu rufen. Dieselbe Hoeflichkeit und Ruecksichtnahme sollte auch dem Rabbiner gegenueber erwiesen werden. In vielen Congregationen unseres Landes ist es eine allgemein .uebliche Regel geworden, dass der Rabbiner sich dann den Noeten einer Familie widmet, wenn diese Familie ihn persoenlich ruft. Bei aller Ruecksichtnahme auf den Wunsch des Rabbiners, allen Gemeindemitgliedern ein Seelsorger zu sein, bitten wir Sie trotzdem, ihn gegebenenfalls zu verstaendigen. Ueberlassen Sie es nicht dem Zufall, ob 4er Rabbiner von irgend jemandem verstaendigt wird. Durch Ihren persoenlichen Anruf erweisen Sie Ihrem Rabbiner die Hosflichkeit und den Respekt der ihm als geistigen Fuehrer einer Gemeinde zukommt. Sie schliessen ihn in Ihre Familienangelegenheiten ein und Sie vermeiden unseren Mitgliedern und dem Rabbiner EnLlaeuschungen. Der Rabbiner wuenscht ein Teil unserer Familien zu sein. Wir koennen nichts anderes tim, als ihm persoenlich dazu die Gelegenheit zu bieten