Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXV (1963)
- Issue
- 2 (Febrero, 1963)
- Date
- 1963-02-01
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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4 BOLETIN INFORMATIVO FEBRERO 1963 AUS DEM PROTOKOLL... OBERRABBINER (Schluss von Seite 3) dass das Comité Representativo ein Dankschreiben der Gemeinde Concepción erhielt, worin der Vortrag von Herrn Hofmann ausserordentlich anerkannt wurde. Bericht der Kommissionen: Herr Michel informierte namens der Kultus-Kommission, dass der letzte Jugendgottesdienst, der am ersten Abend Chanukka abgehalten wurde, ausserordentlich gut besucht war. Vaad Hajinuj: Herr Dr. Reich informiert das Repraesentanten-Kollegium dass er an einer Sitzung in der Israelischen Botschaft teilnahm, bei welcher die Praesidenten der lokalen Institutionen ueber die prekaere finanzielle Situation des Vaad Hajinuj unterrichtet wurden. Ausser ihm waren die Herren Michel und Hofmann bei dieser Versammlung anwesend, ebenso wie auch Herr Loebel, in seiner Eigenschaft als VizePraesident der Federación Sionista. Der Vaad Hajinuj geht in das kommende Geschaeftsjahr mit einem Defizit von E° 50.000.—, zuzueglich des Defizituebertrags in Hoehe von E9 25.000— und wird seinen Etat nur ausgleichen koennen, wenn entweder die Schulgelder unverhaeltnismaesssig erhoeht werden oder aber die diversen Organisationen groessere Subventionen zahlen. Im Einverstaendnis mit den bei dieser Sitzung anwesenden Herren des Direktoriums habe er —Herr Dr. Reich— erklaert, dass die S.C.I. bei der Festsetzung des Etats die Situation des Vaad Hajinuj in Betracht ziehen werde. Herr Schnitzer begruesst diesen Vorschlag. Er geht lauf die Worte des Herrn Dr. Reich ein und fuehrt aus, dass der Vaad Hajinuj sich in einer ausserordentlich schlechten finanziellen Lage befindet, wodurch natürlich auch das erzieherische Niveau leidet. Er ist —in seiner Eigenschaft als Delegierter der Gemeinde im Vaad Hajinuj— der Auffassung, dass nicht, bis Maerz gewartet werden koenne, sondern dass die Gemeinde sofort eingreifen muss. Herr Berliner weist darauf hin, dass die ‘‘B’ne Jisroel” als einzige Gemeinde den Vaad Hajinuj regelmaessig subventionert, neben der Jevra Kedisha, die das Lehrerseminar bezahlt. Im Etat des Vaad Hajinuj stehen unter “Spenden und Zuschuesse” E° 2.000 Davon traegt die Gemeinde E° 1.600. Herr Schnitzer nimmt die Ausführungen seines Vorredners zur Kenntnis, betont jedoch, dass die S.C.I. unbedingt intervenieren muesste. Dies sei mindestens so wichtig wie die Jugendarbeit. Herr Berliner macht Herrn Schnitzer darauf aufmerksam, dass die eigentliche Jugendarbeit —abgesehen von der Hausmiete— die Gemein- Dr. SCHLESINGER 6(1 JAHRE Am 7. Februar vollendete der Oberrabbiner der “Congregación Israelita de la República Argentina” (“Libertad-Tempel”), Dr. Guillermo Schlesinger, das 60. Lebensjahr. 'Rabbiner Dr. Schlesinger stammt aus St. Gallen (Schweiz), wo sein Vater, Dr. Emil Schlesinger, viele | Jahre als Gemeinderabbiner gewirkt hat. Der Sohn besuchte das “Juedisch- Theologische Seminar” zu Breslau und die dortige Universitaet. Bald nach Erlangung des Rabbinerdiploms wurde Dr. Schlesinger nach Buenos Aires berufen; sein Amt trat er am Schawuotfeste 1937 an und war im vergande nur etwa die Haelfte des Betrages kostet, den sie als Subvention an den Vaad Hajinuj zahlt. Nach ausgiebiger Debatte kommt das Repraesentanten -Kollegium zu dem Schluss, diesen Komplex bei der Etat -Beratung eingehend z u eroertern. Jugendlager Herr Simonson berichtet ueber die Vorbereitungen zum internationalen Jugendlager der Centra, dessen Durchfuehrung von der Gemeinde beim letzten Centra-Kongress uebernommen wurde. Er bittet um Unterstuetzung der Herren des Repraesentanten-Kollegiums. Herr Dr. Reich schliesst sich der Bitte des Herrn Simonson an und weist darauf hin, dass die Gemeinde dieser von ihr eingegangenen Verpflichtung nachkommen muss, auch wenn der Barcai als interessierte Organisation, bisher praktisch nicht an der Vorbereitung, mitarbeitet. In der sich an die Worte der Herren Dr. Reich und S i m onson anschliessenden Debatte wird besonders darauf hingewiesen, dass die G e meinde ausserordentlich entaeuscht ueber die Entwicklung der Barcai sei, was sich jetzt besonders bemerkbar mache. Herr Dr. Kiwi rekapituliert die Diskussion. Sei es wie es wolle, die Gemeinde habenun einmal eine Verpflichj tung uebernommen, die er- 1 fuellt werden muss. Er bittet ' die Herren Repraesentanten,! Herrn Simonson und das Dii rektorium dabei zu unterstuetzen. Verschiedenes Die Herren Simonson und Will nehmen zu Fragen des Friedhofs Stellung. Herr Dr. Reich gratuliert Herrn Hofmann zu seiner! Wahl als Ko-Praesident der Clali.— Partei. Ebenfalls drueckt er Herrn Berliner die Glueckwuensche der Gemeinde dazu aus, dass sein Sohn als zweitbester Konkursant ein Stipendium zu einem Jugendfuehrer-Seminar in Israel erhalten hat. genen ' Jahre, anlaesslich seine 25-jaehrigen Amtsju- 'bilaeums, Gegenstand ausserordentlicher Ehrungen. .. Im Zuge der Einwanderung aus Mitteleuropa, die besonders nach den Maerztagen von 1938 bedeutend war, bedurfte das gesamte Gemeindeleben, vor allem Jugend— und Erziehungsarbeit, kulturelle und soziale Taetigkeit, der Erneuerung Diese schwierige Aufgabe uebernahm Dr. Schlesinger mit Erfolg, unterstuetzt von seiner vor nahezu fuenf Jahren dahingegangenen Lebensgefaehrtin, der Schriftstellerin und Paedagogin Dra. Erna Schlesinger geb. Cohn. Seiner Initiative verdankte das hoehere Lehrerseminer, das “Machon”, die Entstehung, und auch zur Begruendung des im vergangenen i Jahre geschaffenen ersten Lateinamerikanischen Rabbinerseminars hat er entscheidend b e i g etragen. Ferner fuehrte Dr. Schlesinger die Predigt nach westeuropaeischer Art ein, die bis dahin ausserhalb des zentraleuropaeischen S e k t ors Argentiniens kaum bekannt gewesen sein duerfte. Rabbiner Dr. Schlesinger ist vor drei Jahren durch Verleihung des Ehrendoktorats des “Jewish Theological Seminary” in New York ausgezeichnet worden. Seine zahlreichen Freunde und Schueler wuenschen ihm, an der Seite seiner Gattin (er ist seit einigen Jahren wieder verheiratet) viele Jahre der Gesundheit und idjes erfolgreichen Schaffens. CURT WILK 161 + " <V s,; Entrega inmediata a precio fijo. Facilidades de pago en escudos -f llplp {,* -í i Vhv.'I GARANTIA AjUSTIH Cuando adquiere su AUSTIN CAMBRIDGE 1962 en MAURICIO HOCHSCHILD S. A. I. 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