Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXV (1963)
- Issue
- 1 (Enero, 1963)
- Date
- 1963-01-01
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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12 ENERO 1963 BOLETIN INFORMATIVO EINE SACHE DER PERSOENLICHKEITEN P¿e Thedâe dctoetfá / ARABER IN WORTEN UND TATEN Jerusalem Post: Die Monotonie, mit der die arabischen UNO-Delegierten wieder einmal gegen uns palavern, geht Hand in Hand damit, dass ihre Reden völlig absurd sind. Erfahrungsge maess verstaerken sie ihre rethorischen Drohungen gegen Israel regelmaessig, wenn die Risse ihrer sog. ‘Einheitsfront” wieder einmal besonders deutlich geworden sind. Darauf wies Michael Comay in der jetzigen Debatte über die arabische Flüchtlingsfrage klar hin. Man sollte, um den Gegensatz zwischen der in der UNO zur Schau getragenen pan arabischen Solidaritaet und der wirklichen Uneinigkeit den übrigen UNO-Delegierten einmal kenntlich zu machen, sie nur auf die Aeusserungen der Radiosprecher Jordaniens und Syriens hinweisen. Sie suchen sich darin zu übertreffen, dass sie den Aegyptern vorwerfen, ihre Mission zur Befreiung Palaestinas” zu missachten, weil sie im Jemen statt im Negev kaempfen. Aehnliche Vorwürfe gegen Nasser finden sichauch in der Presse dies er beiden arabischen Laender, und nicht anders in Bagdader Zeitungen. So steht es in Wahrheit um die “brüderliche Eintracht” der Araber! Wie die Angelsachsen über das Wetter zu plaudern lieben, um verfäenglichen Ges'praechsthemen aus dem Weg zu gehen, so, die Araber über Israel, um ihre eigene Uneinigkeit zu verschleiern. Und doch — so gross die Distanz zwischen arabischen Reden und arabischen Taten zu sein pflegt, so wenig liegt es ausserhalb des Bereichs der Möglichkeit, dass Israel eines Tages nicht nur als Rauchwand zur Verhüllung i n n e rarabischer Konflikte herhalten muss, sondern zum Ziel eines militaerischen Diversionsmanövers der Araber wird — und nur dann wird sich diese Möglichkeit nicht zur Wahrscheinlichkeit verschaerfen, wenn die Araber wissen dass wir zur Abwehr von Angriffen hinreichend gerüstet sind. Al Hamischmar: Die politische Kommission der UNO- Vollversammlung verwandelte sich in den letzten Tagen, angesicht der Debatte über die arabischen Palaestina- Fluechtlinge, in ein Forum, in welchen wüsteste antijüdische und anti-israelische Ausbrüche vorkamen. Der Reigen dieser Angriffe wurde von dem berüchtigten Schukeiri, Delegierter Saudiarabiens, eröffnet und ihm folgten die Repraesentanten Aegyptens, Jordaniens Syriens des Irak und Libanons. Es scheint als ob die arabischen Delegierten, deren Regierungen in bitterem Kampfe miteinander stehen, diese Gelegenheit der Israel- Feindschaft benutzen wollten, um einmal eine Einheit zu demonstrieren. Und bisher hat sich, zu unserem Bedauern, kein Repraesentant eines anderen Landes gefunden, der sich von diesen ungezügelten antijüdischen Ausbrüchen distanziert haette die auf der Tribüne der Vereinten Nationen stattfanden. Die Südamerikaner distanzierten sich ausschliesslich von den Erklaerungen Schukeiris bezüglich der faschistischen Bewegung in Argentinien. Nichts ist gesagt worden, das sich auf die antisemitische Propaganda bezog, die von der Tribüne der UNO aus hierbei zum Ausdruck kam. Es ist unsere Pflicht unsere Bemühungen zu verstaerken, um Zu erreichen, dass die UNO für direkte Verhandlungen zwischen Israel und den arabischen Staaten eintraete, damit der Konflikt in unserer Zone der Welt beseitigt werde. Die unaufhörlichen Bemühungen Israel dem Frieden und der positiven Aufbauarbeit entgegen sind die beste politische Antwort, die man diesen Angriffen geben kann. Schoene, luftige Zimmer m/o koschere Pension an Studenten (innen) zu vermieten j Sta. Rosa 276 D. Tel. 397059 Jerusalem Post: Der ausj s e r ordentlich bedauerliche! Konflikt, der sich zwischen j dem Justizminister Dow Jo-! seph und .dem Rechtsberater der Regierung, Gideon Hausner, ergeben hatte, ist nunmehr durch den Rücktritt Hausners beendet worden. Dieser Konflikt erfasste zwei Persönlichkeiten ganz verschiedenartiger Auffassung, aber wenn wir nun nicht aufpassen werden, kann uns ein solcher Konflikt ein Erbe der Konfusion hinterlassen. Man kann nur hoffen, dass man nun eine Persönlichkeit finden wird, die in der Lage ist. diesen hohen Posten gut auszufüllen. Wenn Dr. Joseph von einem “höheren Beamten” spricht, den er nun für diesen Posten haben Will, Würde er seinem Ministerium keinen guten Dienst erweisen, wenn es sich hierbei um jemanden handeln sollte, der nicht Persönlichkeit genug ist, um das darzustellen, was dabei verlangt werden muss. Der geeignete Kandidat muss für seine Kooperation mit dem Justizministeruim auch die Anerkennung seiner Funktionen in 'so weitem Masse verlangen, wie das der Stellung entspricht, die er als Generalstaatsanwalt und Rechtsberater der Regierung einnimmt. 1 TATSACHEN UND DEMENTIS Per 1. Maerz zu vermieten | Departamento central: I 2 Schlafzimmer, living-come-;! dor, Maedchenz, Kueche, j; Bad, Balkon, Closets. Í Tel. 34925 von 1-3! ES GIBT KEIN CHRISTLICHES JUDENTUM Hazofeh: Die letzten Nachrichten aus der Sowjetunion, die sich auf Todesurteile und Gerichtsentscheidungen ueber lange Gefaengnisstrafen fuer Juden beziehen, die Wirtschaftsvergehen begangen haben, beweisen, dass man mit Juden schaerfer verfaehrt als mit anderen Angeklagten. Das Blatt der Juristen das in Genf erscheint, weis:, auf diese Erscheinung hin und betont, dass es sich hier um ras sische Diskriminierung handelt, die mit grosser Sorge betraentet werden muss- Das Blari welches die Ansicht der Internationalen Juristen vertritt erklaert, dass die Zahl der juedischen Namen unter den Angeklagten besonders hoch sei und man mit Besorgnis feststellen muesse, dass die , Strafen, welche gegen die Juden verhaengt werden, groesser sind, als die Strafen, welche d i e anderen Angeklagten erhalten. Der Fall ist klar und spricht die Sprache der Tatsachen. Zwar" geht man heute nicht programmatisch vor, so wie zu Stalins Zeiten im Falle der Aerzte, aber dennoch faellt die Tendenz in diesem Falle eindeutig auf. Erst gestern hat ein offizielles sowjetisches Organ auf den hohen Prozentsatz der Juden in den akademischen Berufen hingewiesen aber 'nicht erwaehnt, dass viele Berufe in Russland den Juden praktisch verschlossen sind, dass bei ihnen ein richtiger Numerus clausus besteht. Erst kuerzlich hat man bemerken koennen, dass den sowjetischen Behoerden die Tatsache, dass man im Westen auf diese anti juedischen Erscheinungen aufmerksam geworden ist, nicht angenehm ist. Also ist es unsere Pflicht, diese Erscheinungen aufmerksam zu verfolgen und immer wieder anzuprangern. Wir muessen auf der Forderung bestehen, dass den russischen Juden alle elementarsten Freiheiten einer Minderheit zuerkannt werden, und man ihnen auch die Moeglichkeit gibt, sich mit ihren Bruedern in der israelischen Heimat zu vereinigen. Haaretz: Jeder Jude hat das Recht nach Israel zu kommen. Ein Jude, der in Israel eintrifft und seinen Willen kundgibt, sich hier niederzulassen, erhaelt den Status eines Einwanderers. So steht es im Rückkehrgesetz, das im Jahre 1950 angenommen worden ist. Das Urteil, welches vom Obergesicht bezüglich des | Einspruches von Oswald Ruf- I eisen gefaellt worden ist, | hat prinzipielle Bedeutung. : Vier der fünf Richter des Obersten Gerichtes die hier i zu entscheiden hatten, wei-! gerten sich das Innenminij sterium aufzufordern, dem zum Christentum übergetretenen Juden Rufeisen den Status eines Juden zu verleihen, sodass er als Einwanderer auT Grund des Rückkehrgesetzes in Israel weilen könne. Man hatte festzulegen, was man unter dem Begriff Jude im Sinne des Rückkehrgesetzes formal-juristisch zu verstehen hatte. Das Urteil stellt fest dass ein Jude, der sich taufen liess, nicht mehr als Jude zu bezeichnen ist. Die gegenteilige Ansicht eines einzelnen Richters blieb in der Minderheit. Es ist klar, dass es kein christliches Judentum geben kann. Aber es kann, und das sei dabei betont, ein Judentum j geben, das sich von den religioesen Gesetzen entfernt hat und nur auf nationaler i Grundlage steht. Unsere Sij tuation ist nun einmal von der aller Völker verschieden. Waere dem nicht so haetten wir niemals überleben kön nen. Jerusalem Post: Oftmals sind es gerade die extremen Faelle, die eine Entscheidung erfordern, welche die ganze Nation angeht. Gerade in solchen Faellen naemlicb muss eine klare Formulierung gesucht werden. Das Oberste Gericht hat mit seiner Ablehnung des Einspruches des Bruder Daniel, des zum Kathozismus übergetretenen Juden einen Praezedenzfall geschaffen, der sich auf künftige solcher Entscheidungen bedeutsam auswirken wird. Wir vergessen heute manchmal daran, dass damals, als das Rückkehrgesetz geschaffen wurde, nur fünf Jahre nach dem Zusammenbruch des Hitler-Reiches kaum jemand auf die Ide^ gekommen ist, sich mit dem Gedanken zu beschaeftigen, auf welche Weise man Menschen ausschliessen könne, die faelschlicherweise Recht i als Juden beanspruchen sollj ten. BANCO ISRAELITA DE CHILE ANUNCIA A SU DISTINGUIDA CLIENTELA LA APERTURA DE SU CAJA AUXILIAR DE CAMBIOS PARA ATENDER LAS OPERACIONES DE CAMBIO DE CORREDORES EN LA CALLE BANDERA 191 DESDE EL 2 DE ENERO DE 1963 CORRESPONSALES EN TODAS PARTES DEL MUNDO TRAVELERS CHEQUES, AMERICAN EXPRESS-BANK OF AMERICA ORDENES DE PAGO SOBRE EL EXTERIOR COMPRAVENTA DE MONEDAS Y ORO TELEFONOS: 81722-81723 Cambio de Corredores BANCO ISRAELITA BE CHILE