Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXV (1963)
- Issue
- 1 (Enero, 1963)
- Date
- 1963-01-01
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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ENERO 1963 BOLETIN INFORMATIVO 11 HAFEN VON EILATH — 1964 FERTIG GROSSE ERFOLGE AUF INTERNATIONALEN MESSEN Die Arbeiten am Hafen i von Eilath sollen spaetestens! im Jahre 1964 fertiggestellt,1 werden, nachdem damit ge. j rechnet wird, dass der Beginn des Hafenbaus Anfang 1963! anlaufen wird. i Der Bau des Hafens wird! gemeinsam von der schweij zerischen Gesellschaft ,ßLo.; singer und der israelischen! B au g es e 1 lschaft “Gut”, durchgefuehrt, nachdem diese den billigsten und geeignetsten Vorschlag bei der oeffentlichen Ausschreibung d. Arbeiten eingereicht hatten. Ein Grossteil der schweren Baumaschinen soll von der schweizer Gesellschaft im Laufe der naechsten drei Monate ins Land gebracht werden. Im Laufe des naechsten Jahres sollen noch zwei zusaetzliche Tender fuer die Durchfuehrung von Bauarbeiten im Hafen von Eilath veroeffentlicht werden, einer fuer den Bau von Lagerhaeusern und ein zweiter fuer weitere Dockeinrichtungen. i (“Canfit”) 'ELITE" BETEILIGT SICH IN MALTA Die Gesellschaft “Elite” i hat beschlossen, sich an der Errichtung einer Fabrik zur Herstellung von Süssigkeiten in Malta zu beteiligen. Die Verhandlungen stehen kurz vor dem Abschluss. Die Investition der hiesigen Firma wird nicht gross sein, | doch wird sie der neuen Fabrik Fachkenntnisse und! Fachleute zur Verfügung! stellen. Das Handels— und! Industrieministerium hat! den Plan gebilligt, und daraufhin wird das Finanzministerium die Bestaetigung fuer den noetigen Kapitaltransfer erteilen Das . Ziel dieser Beteiligung ist, einen Export nach den Laendern des British - Commonwealth zu ermoeglichen. Sollte England der EWG beitreten, so würde die Fabrik auch in Europa guenstige Exportmoe-, glichkeiten besitzen. i (“Canfit”)! Ueber 10.000.000 Messebesucher besichtigten israelische Ausstellungen sowie “Verkaufswochen” die in 25 Laendern in Afrika, Asien, Europa u Amerika im Jahre 1962 stattfanden. An den Ausstellungen und Messen beteiligten sich nicht weniger als 400 Firmen und Unternehmen. Das Budget der Gesellschaft zur Deckung der Unkosten betrug eine Million isr Pfundein Westafrika wurde die zweite Phase einer Wander- Ausstellung, die in Monrovia (der Hauptstadt Liberias), Freetown (der Hauptstadt von Sierra Leone) und Dakar der Hauptstadt von Se-; negal) stattfand, abgeschlossen. Waehrend des Monats | Oktober ist die Messegesell-! schaft auf einer internatio -, nalen Messe in Lagos, der Hauptstadt von Nigeria, vertreten gewesen. In Suedafrika beteiligte sich Israel in begrenzterem Ausmass an der Fruehjahrsausstellung in Johannesburg, waehrend wir in Zentralafrika zum dritten Male an der Messe von Bulawayo teilnahmen- Das Hauptaugenmerk der Messegesellschaft galt natürlich Europa , und den USA. In Italien nahmen wir an einer landwirtschaftlichen Ausstellung in Verona und einer allgemeinen Messe in Bari teil. In Westdeutschland erfreuten sich der israelische Pavillon u. die in ihm gezeigten Lebensmittel an der “Gruenen Woche” in Berlin grosser Popularitaet. Ebenso nahmen wir an einer Lebensmittelmesse in Muenchen wie auch einer Modemesse in Duesscldorf teil. Andere Austeilungen fanden in Holland, Frankreich, Oesterreich, den skandinavischen Laendern, Griechenland, der Tuerkei, Zypern, der USA und Kanada statt (“Canfit”) GRUNDSTEINLEGUNG DES ISRAELISCHEN NATIONALMUSEUMS WEIZMANN—INSTITUT ERHAELT ELEKTRONENGEHIRN Ein Elektronengeh i r n (Computer), das 1.125.000 Dollar kostet, wird durch den Edmond de Rothschild- Fonds für das Weizmann— Institut angeschafft werden wie Marcus J. Sieff, Mitglied des Direktionsrats für das Weizmann.Institut mitteilte- Die Wissenschaftler des Weizmann-Instituts haben in den letzten zehn Jahren j über 1.700 wissenschaftliche! Arbeiten veroeffentlicht. Die j Zahl der Wissenschaftler, die \ an diesem Institut taetig sind, hat sich seit 1949 von 40 auf 200 erhoeht; ausserdem fuehren dort etwa 100 Studenten Forschungsarbei-! ten durch. 1 Im Bau befinden sich das | Ullmann-Institut für “Wissenschaft des Lebens”, das! Gebaeude fuer Biodynamik,! ein Gebaeude fuer die Zucht von Versuchstieren, und das “Haus der Voelker” fuer Studenten. Das Daniel—Sieff— Institut und das Wolfson— Institut für experimentelle B i o 1 o gie erhalten einen neuen Fluegel. Im Weizman- Institut wird ein neuer Protonen— Accelerator mit einer Staerlje von zwoelf Millionen Watt installiert. (“Canfit”) Kuerzlich fand in Nereh Schaanan zwischen der Kiriah- und der Hebraeischen Universität die feierliche Grundsteinlegung für das israelische Nationalmuse u m statt, das zwei Hauptabteilungen umfassen wird, ein Kunstmuseum und ein biblisch-archaeologisches Museum. Bei der Grundsteinle. j gung ergriff Ministerpraesi-1 dent Ben Gurion und Dr. A. | W. Truman, Direktor des | Canada-Council, das Wort, i LUFTTRANSPORT ABKOMMEN MIT LIBERIA Die Zeremonien fanden in Gegenwart und zu Ehren von Mr. Samuel Bronfman statt, dessen Familie anlaesslich seines 70. Geburtstages eine Million Dollar zur Errichtung des Bronfman-Museums fuer biblische Archaeologie gestiftet hat. Nachdem das Bezalelmuseuin laengst nicht mehr ¡Raum fuer die Kunstschaetze des Landes bietet und das Rokkefeller-Museum and ererseits, das auf jordanischer Seite liegt, fuer uns gegenwaertig unzügaen glich bleibt, erfordert der Sondercharakter Jerusalems als geistiges Weltzentrum die Errichtung eines Museuims, das von der praehistorischen Zeit über die Epochen der Bibel bis in die juedische Neuzeit führt. i Der eindrucksvolle Festakt: wurde von Klaengen des Ra- : dio-Orchester umrahmt. i Vorher hatten Mr. und! Mrs. Samuel Bronfman in Begleitung ihres Sohnes Charles und seiner Gattin der Hebraeischen Universitaet einen Besuch abgestattet und waren vom Praesidenten Eliahu Ejlath und vom Rektor Prof- Racah empfangen wor den. Der Ministerpraesident betonte, dass Israel zwar auf die Zukunft ausgerichtet ist, aber Legitimitaet seiner Existenz aus seiner - grossen Vergangenheit gewinnt, der dieses Museum dienen wird Dem Festakte wohnten auch Erziehungs— und Kulturminister Aba Evan, der Botschafter Kanadas und der Jerusalemer Buergermeister bei. ) (“Canfit”) ROTHSCHILD BEREIT, TELEVISION ZU ERRICHTEN In Anwesenheit des Postministers von Liberia, Mckinley Deshield, und Aussenminister Frau Golda Meir, der Rechtsberater beider Aussenministerien und anderer ho. her Beamter wurde in Jerusalem ein Lufttransport-Abkommen zwischen Liberia und Israel unterzeichnet. Das Akommen erlaubt beiden Seiten, “ohne Landun- : gen das Gebiet des Vertragspartners zu überfliegen, dort nicht-kommerzielle Landun gen vorzunehmen und auch Landungen an bestimmten Punkten vorzunehmen, um Passagiere Frachten und Post aus anderen Gebieten, die in dem Vertrag festgesetzt sind, aufzunehmen und abzuladen”. (“Canfit”) Die Edmund James de Rothschild-Stiftung verhandelt weiterhin mit den israelischen Behoerden ueber die , versuchsweise Einführung von Television fuer Lehrzwecke in Israel- Bei einem Presse eippfang im!“Dan”—Hotel in Tel—Aviv gab Lord Rothschild Einzelheiten ueber das Projekt bekannt. Die Televisionstation soll mit einem Kostenaufwand von 1,5—2,5 Millionen IL errichtet werden. Die laufenden Kosten fuer ein Jahr werden mit IL 2,5 Millionenveranschlagt. Sollte die Regierung das Projekt bestaetigen, wird die erforderliche Ausruestu n g bereits nach 2 Wochen nach Israel transportiert werden, doch muss die Errichtung einer Sendestation 1 bis 1 112 Jahre dauern. Die Rothschild-Stiftung ist bereit- Televisionsapparate zu hunderten in Schulen und anderen Erziehungsanst a 1. ten zu installieren. Die Sendungen koennen in einem Umkreis von 20 Km. empfangen werden. Eigentuemer von privaten Apparaten werden auch in der Lage sein, die Sendungen zu empfangen, nachdem die Apparate ent sprechend abgeaendert werden, Lord Rothschild erklaerte, die Stiftung habe keinerlei Interesse an der kommerziellen Television in Israel. t (“Canfit”) INTERNATIONALE BUECHERME5SE IN JERUSALEM ZAHL DER KUEHLHAEUSER Die Zahl der Kühlhaeuser im Lande hat sich seit 1954 beinahe verdoppelt und erreichte 117, wie ein Sprecher des Handels- und Industrieministeriums bekannt gab. Die Fassungskapazitaet der Kühlhaeuser erreichte 114.300 Tonnen, und damit dürften die Bedürfnisse des Landes bis zum Jahre 1965 gedeckt sein. Daher raet die Expertenkommission, welche die Lage gründlich untersucht hat, von der Errichtung weiterer Kühlhaeuser und der Erweiterung der bestehenden für die naechste Zeit ab. Erst 1965 soll eine Neuuntersuchung ergeben, ob weitere Kühlhaeuser gebraucht werden. (“Canfit”) Bügermeister Mordechai Isch — Schalom berichtete auf einer Pressekonferenz in Jerusalem, dass der prinzipielle Beschluss des Stadtrates, im naechsten Fruehling eine Internationale Büchermesse in Jerusalem abzuhalten, nun im praktischen Stadium;der Durchführung sei. Eine Privatfirma, Zur und Awnon, hat auf ihr eigenes Risiko die Planung, Vorbereitung und Durchführung der Messe übernommen. Die Stadtverwaltung von Jerusalem hat sich bereit erklaertim naechsten Finanzjahr eine Zuteilung zu bestae tigen da laut K alkulationen, eher mit Verlusten als mit einem Gewinn zu rechnen sei. Der Buergermeister unterstrich die Bedeutung einer Büchermesse auf Initiative des Volkes des Buches, in der Stadt des Buches (‘“Kirjath Sefer”) -— Jerusalem. An der Vorbereitung der Messe, für die im Ausland, besonders in Europa, in Kreisen der Verleger grosses Interesse be'kundet wird, beteiligen sich auch das Ausl'>enminijsterium, 'das Erzienungsministerium, der Verlegerverband in Israel, das Handels— und Industrieministerium, und die Fremdenverkehrsgesellschaft der 'Regierung^ \Andere interessierte Gremien sind die Hebr. Universitaet, die Jewisch Agency und das Institut für wissenschaftliche Uebersetzungen. Der Planer der Messe Israel Terlo, der im Aufträge der Firma Zur und Awnon taetig ist, sagte, dass dieMes se auch indirekt zur Hebung der Touristik nach Jerusalem beitragen werde. Einer der Gründe, weshalb wir auf eine grosse Beteiligung der Verleger hoffen koennen ist darin zu sehen, dass Israel jaehrlich fuer 2,5 Millionen Dollar Buecher und Zeitschriften aus dem Ausland einfuehrt, waehrend Laender wie Polen, oder Jugoslawien, uns bei weitem nachstehen. Ausserdem besteht grosses Interesse fuer israelische Neuerscheinungen. < (“Canfit”) "SALON ANELIS" bietet Ihnen das Neueste in KOSMETISCHER BEHANDLUNG UND PEDIKÜRE 9-1 h 15.- 19 h. Antonio Varas 70, Dep. 208 (2. Block) A. M. de Neumat&n