Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXIV (1962)
- Issue
- 12 (Diciembre, 1962)
- Date
- 1962-12-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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6 BOLETIN INFORMATIVO Diciembre 1962 RECHT GEGEN MACHT VDN RABB. MANFRED LUBLINER ELIAS AUERBACH ACHTZIG JAHRE VON HANS TRAMER Es war ein spanischer Gelehrter des 13. Jahrhunderts, Isaak Aboab, der ein interessantes Buch, betitelt “Menorat Hammaor” —Leuchter des Lichts— geschrieben hat. Es ist dies Buch eine Sammlung von hagadischen Lehren und Erzaehlungen, ein Komp e ndium sittlich-religioeser Vorschriften, das entsprechend dem siebenarmigen Leuchter in sieben Kapitel eingeteilt ist. Zwei Ideen sind es insbesonders die der Autor in den Mittelpunkt seines Werkes gestellt hat: Ehrfurcht vor Gott und Liebe zu Gott. ■ Traeger dieses Lichtes dieser ewigen juedischen Gottesidee waren die unvergesslichen Makkabaeer. Es ist bezeichnend, dass die Nachfahren des Hohepriesters Aron kein anderes Symbol fuer ihren Sieg über die Syrer gewaehlt haben als den achtarmigen Leuchter, der im letzten Grunde ja auch nichts anderes darstellt als die wahrhafte Erfuellung der Ideale, die der siebenarmige Tempelleuchter im alten Israel verkoerpert hat. Unsere Weisen, die stets bestrebt gewesen sind, eine enge Verbindung der neuesten Geschehnisse mit der Welt der Bibel herzustellen, fanden schliesslich einen Hinweis in der Torah auf das geschichtliche Ereignis, das unter dem Namen Chanukkafest in das juedische Leben eingegangen ist. Als bei der Einweihung des Stiftzeltes in der Wueste der Hohepriester Aron die grosse Anzahl der Weihgeschenke betrachtete, die die einzelnen Staemme gespendet hatten, war er sehr betruebt darneben dass er und sein Stamm keine Gaben darbringen konnten. Der Grund ist allein darin zu sehen, dass der Stamm Levi von jedwe- E1 25 de noviembre >tuvo lugar una velada infantil organizada por el Centro de Padres de la Escuela de Jteligión de la S.C.I. “B’ne Jisroel”. i Más de 70 niños se congregaron en el salón de la comunidad, para pasar una tarde agradable en la que se les brindó una función de títeres, cine, juegos, además de una once que fueron servidas por las señoras del Centro de Padres. Uno de los números más Llegó a Santiago el Coronel Aaron Harsina, alto oficial de Tzahal (Ejército de Israel), quien vino con ,una misión especial del Keren Kayemeth Leisrael. El coronel Harsina sirve en Israel de oficial de enlace con el jKeren Kayemth en todo lo que concierne a la colonización de puntos fronterizos. | dem Erwerb des Bodens oder anderer materieller Gueter ausgeschlossen war. Diesem Stamm allein war die grosse und heilige Aufgabe zuerteiit worden, geistiger und religioeser Fuehrer des Volkes zu sein. Da sprach der Ewige zu ihm: Fuerwahr, Dein Wirken ist groesser als das ihrige, denn Du erneuerst und entzuendest die Lichter der Menora am Abend und am Morgen. Retrospektiv gesehen darf gesagt werden, dass diese Antwort an Aron eine tiefe ewige Wahrheit enthaelt. In der Zeit des Dunkels —und sie war nicht selten— in allen Geschichtsnaechten waren Juden bestrebt Fackeltraeger des grossen ewigen Lichtes zu sein und nicht nur fuer sich, sondern fuer die gesamte Welt waren sie bereit, den Kampf aufzunehmen. So wie einst die Makkabaeer nicht nur fuer den Wiederaufbau Israels und seines entweihten Heiligtums zu den Waffen gegriffen haben, sondern den Kampf fuer die Erhaltung der religioes sittlichen Interessen aller Zivilisation fuehrten, so haben die . spaeteren Generationen dem Geiste der Makkabaeer n a c h s trebend in gleicher Weise fuer die Bewahrung der juedischen Religion, Kultur und Lebensform mit dem Einsatz ihres Lebens gestritten. In allen Zeiten haben sich Juden gegen Chaos und Machtr.olitik, gegen Unfreiheit-, gegen Ungerechtigkeit und Brutalitaet aufgelehnt Dieses Auflehnen war getragen vom Bewusstsein des prophetischen Geistes, der einst gekuendet hat, dass rohe Gewalt und brutale Macht niemals den Endsieg davontragen werden, sondern nur der vom Geiste des Ewigen erfuellte Kaempfer, der mit dem Einsatz seiaplaudidos fue una presentación preparada por el profesor .Salomón Maguenzó, en la que tomaron parte los niños Lucy Carp, Stella Carp, Carlos Gristani, /Renato Mendel, Gloria Schwarz y René Wolf. Debemos destacar aquí, muy especialmente, la colaboración prestada por las se¬ ñoras Doris Herzberg, Uila Herz, Kitty Schwarz y Steffi Engel, además de la de toda la familia Britzmann, quienes contribuyeron grandemente al éxito de la velada. El distinguido huésped llegó el martes 4 de diciembre, procedente de Lima, y fue recibido por Askanim del Keren Kayemeth, autoridades de la Federación Sionista y de la Embajada de Israel. Una comisión especial preparó un vasto programa de agasajos y actos en Jos que el coronel Harsina explicó la situación especial de las zonas fronterizas en Israel. nes Lebens fuer Recht, Wahrheit und Frieden, d. h goettlicher Geist, streitet. Heute leben wir in einer Zeit des grossen Umbruchs, wo die Macht wieder die erste Rolle zu spielen scheint, die Macht, die sich als Macht der Technik, der Heere, der Politik auswirkt. Je groesser diese Machtfaktoren werden, desto groesser wird die menschliche Angst vor der Zerstoerung und Vernichtung, die Angst vor dem kommenden Morgen, an dem es noch zweifelhaft ist, ob das Licht auch wie einst im alten Tempel noch erneut entzuendet werden kann. Die Welt sollte begreifen, dass die Menschheit durch Macht und Gewalt auf die Dauer nicht lebensfaehig ist, sondern nur dann existieren kann, wenn sie ernstlich bestrebt ist, alle verfuegbaren K r a e fte im Geist der sozialen Gerechtigkeit und / Menschenachtung zu einen. Wenn sie diesen Weg beschreiten wird, werden sich allmaehlich die grossen Spannungen Joesen, das Gefuehl der Angst /Wird langsam verschwinden, weil sie zu der grossen Erkenntnis schliesslich vorgedrungen ist, dass Macht allein nicht das Entscheidende , ist, um e l n Heiligtum fuer die Menschheit aufzurichten, und dass im Kampf zwischen Macht und Recht in allen Zeiten stets das Recht den Sieg da vongetragen hat. TECHNISCHE HILFE IM AUSLAND Bei einem Besuch des israelischen Landwirtchaftsministers Moshe Dajan in Persien hat der persische Landwirtschaftsminister. Dr. Hassan Arsanjani den Wunsch nach der Mitarbeit israelischer Experten bei der Planung des Wiederaufbaus in einem der durch das Erdbeben zerstoerten Gebiete geaeussert. Dr. Arsanjena hofft, beim Wiederaufba der zerstoerten Landstriche die ¡ Agrarreform durchzufuehren, I die bereits seit langem in Persien geplant ist, und bei dieser Gelegenheit sowohl auf sozialem als auch auf technischem Gebiet umfassende Neuerungen einzufuehren. Er bat um die Entsendung von Fachleuten fuer die Dorfplanung, von Agronomen und Wasseringenieuren. Dajan gab Ben Gurion nach dessen Rueckkehr aus Skandinavien von dieser Anforderung Kenntnis. Israel ist grundsaetzlich daran interessiert der Anforderung nachzukommen. Die Planung einer umfangreichen Aufbauaktion verlangt jedoch eine bestimmte Anzahl erstklassiger Fachkraefte, die nicht sofort auf Abruf bereitstehen, da Israel nicht; nur seine eigenen Entwicklungsprobleme zu loesen hat, sondern auch in steigendem Masse in Afrika engagiert ist. Zudem zeigen auch lateinamerikanische Laender Interesse an den sozialen und wirtschaftlichen Experimenten in Israel, weshalb die Regierung Ben Gurion 200 Stipendien fiir Lernbegierige aus suedame rikanischen Laendern zur Verfuegtung gestellt hat. ("Neue Zuercher Zeitung") VELADA INFANTIL Distinguido Visitante Der achtzigste Geburtstag von Dr. Elias Auerbach müsste eigentlich Anlass sein eine grosse Biographie dieses Mannes zu schreiben. Nicht nur, weil seine Lebensjahre nunmehr : über das “biblische Alter” hinausgehen, sondern auch, weil man von all der Mühe und Arbeit, dem so vielfaeltigen Wir ken erzaehlen musste, das der Psalmist als das koestliche Ergebnis eines Menschenlebens preist. Wir Zionisten aus Deutschland dürfen dabei auf die Geschichte dieses Idealisten, Arztes und Bibelforschers besond e r s stolz sein,;— 1909, vor dreiundfünzig Jahren hat sich Elias Auerbach in Haifa als Frauenarzt niedergelasse n und dieser Stadt, deren Ehrenbürger er heute ist, die Treue gehalten. Aber er war. nicht nur ein Arzt, sondern stets auch ein taetiger, oeffentlich wirkender, überzeugungsgewaltiger Zionist, ein begnadeter Redner von un. gewoehnlicher Praegnanz und Eindeutigkeit, der wohl aus jeder zionistischen Rede, schiacht als Sieger hervorging, Und weiss man eigent lieh heute noch, dass es Ar thur Ruppin, Samuel Pewsner und Elias Auerbach waren, die vor dem ersten Welt kriege begannen, den heutigen Hadar i Hakarmel für jüdische Ansiedlung zur “er. loesen”? Zum preisenswert Koestlichen der Persoenlich. keit Elias Auerbachs gehoert es auch, dass er neben seiner gewaltigen aerztlichen Praxis und den zahlreichen wissenschaftlichen Werken, die er erschuf sich niemals lediglich in die Studierstube verschloss. Mit seinem Namen, mit seinem Ansehen, mit seiner rhetorischen Faehigkeit ist der Aufstieg der Ali ja Chadascha in Haifa verknüpft — war er auch kein neuer Oleh, aber die politischen, wirtschaftlich e n und gesellschaftlichen Ideen und Ziele des deutschen und mtteleuropaeischen Zionismus waren in ihm und durch ihn verkoerpert. Als schar fer Kritiker und eminentei Verteidiger der Rechte dieses Teils des Jischuw fühlt er sich stets und in diesem Sinne wirkt er auch taetig und wachsam im Irgun Olej Merkas Europa. Ein grosses, wichtiges und ausserordentlich interessantes Kapitel der Biographie von Elias Auerbach nimmt aber darüber hinaus seine Bibelwissenschaft ein. Was er auf diesem Gebiete neben seinem aerztlichen Berufe und neben seiner vielfaeltigen oeffentlichen Taetigkeit als Lebensarbeit geleistet hat kann wohl nur der ganz ermessen, der weiss, auf welcher so unendlich schwierigen, aufs Genaueste ankom. menden philologischen und textkrischen Kleinarbeit seine so abgerundet wirkenden Werke beruhen. Das Bild, das dieser Historiker von der biblischen Zeit formt, ist aus oft winzigsten Splittern und aus sehr mühsam aufspuer. baren Steinchen zusammengesetzt, jede nur denkbare Moeglichkeit, die der Text zulaesst, wird genützt, um der kulturhistorischen Wirklichkeit so nahe wie moeglich zu kommen 1920 schon veroeffentlichte Auerbach na c h langjaehrigen Untersuchungen sein erstes Buch ueber “Die Prophetie”. 1932 folgte (im Schocken Verlag) der erste Band seines grossen Werkes “Wüste und Gelobtes Land" (Geschichte' Israels von den Anfaengen bis zum Tode Salomos), der 1938 noch einmal in Berlin in zweiter Auflage herauskam. Inzwischen war aber auch 1936 der zweite Band erschienen, der die “Geschieht e Israels vom Tode Salomos bis Ezra iund Nehemia” fortsetzte. Als dritte oder besser vierte Frucht seiner Bibelbeschaeftigung hat dann Auerbach im Jahre 1953 sein Buch über “Moses” vorgelegt, indem er alles geschichtlich Erfassbare über Mosche Rabbenu herausarbeitet, das “Neue und Bahnbrechende in Moses Werk” darlegt, und so den “gewaltigsten Genius, den Israel hervorgebracht hat” in seiner Deutung lebendig macht. Aber das alles sind nur Andeutungen. Die wirkliche Biographie dieses Mannes der 1882 in Ritschenwalde in der Provinz Posen geboren wurde, der als Gymnasiast Zionist wurde, zu den Mitbegründern des “Bar-Kochba” gehörte, , als Student waehrend des VI. Kongresses 1903 in Basel am Schauturnen vor Theodor Herzl und Max Nordau teilnahm, der die “Jordania” mitbegründete, der auch bedeutende Arbeiten über die Judenkrankheiten schrieb, — diese so farbige, so erfüllte Geschichte seines Lebens wird Elias Auerbach hoffentlich selber erzaehlen. Wir wissen, das er an ihr “arbeitet”, wir wollen ihm und uns wünschen, dass er sie vollenden moege. In Gesundheit, mit der an ihm gewohnten Jugendfrische und mit der ihm eigenen Kraft des Wollens und Erreichens. Unsere herz, liehen Wünsche zu seinem achtzigsten Geburtstag sind zugleich ein Dank für all das, womit uns Elias Auerbach in so vielfacher Hinsicht und auf so verschiedenen Gebieten bereichert hat. Möge er das noch lange fortsetzen! (“M. B.”) PIROMETROS - TERMOMETROS para Industrias y Laboratorios ENTREGA INMEDIATA LECHNER Y CIA. LTDA. Nueva York 52, Of. 418 — Tel. 87765