Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXIV (1962)
- Issue
- 6 (Junio, 1962)
- Date
- 1962-06-01
- Page
- Seite 2 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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2 BOLETIN INFORMATIVO Junio 1962 WDRTE AN DER BAHRE: “Man klagt um ihn, wie um einen Einzigen” Die im Folgenden wiedergegebene Trauerpredigt wurde von Herrn Rabbiner Manfred Lubliner auf dem Friedhof Conchali bei der Beisetzung Dr. Siegfried Landaus, am 9. Mai 1962, gehalten: Dr. SIEGFRIED LANDAU (S. U SUS ULTIMAS HORAS FUERON SIONISTAS por SAMUEL GLEISER Vicepresidente de la Federación Sionista de Chile Werte Trauerversammlung, verehrte Frau Landau: Als ein besonders guetiges Geschick muss ich es heute auffassen, dass ich unserem g e s c haetzten ’ Praesidenten und lieben Freund gerade in seinen letzten Tagen taeglich begegnet bin und deswegen wird es mir heute besonders schwer, von und ueber ihn zu sprechen. Aber die Stunde gebietet es zu tun. Siegfried Landau hat in drei Welten gelebt, in drei Sphaeren sich bewegt, durch drei Tore ist er geschritten, von der Tuer seines Heimes, durch das Tor unseres Hauses fuehrte ihn der Weg zum Portal des grossen Baues. Dem Heim der Gemeinschaft, als einem Teil der Gesamtheit des juedischcn Volkes hat er sein taegliches Leben geweiht. Fuer unsere Gemeinde, fuer den gesamten Jischuw hat er gewirkt und geschaffen, gelebt bis in die spaeten Abenstunden seines letzten Lebenstages. Heimgekehrt davon, von der Erfuellung der Pflichten fuer sein ueber alle Massen geliebtes Volk in der frohen Zuversicht, den Tag der juedischen Unabhängigkeit mit all den Seinen festlich begehen zu koennen, ist uns unser lieber Freund so, wie er es sich immer gewuenscht hatte, in den ewigen Schlaf hinueber geschlummert. Ohne Schmerz, ohne Kampf hat gleichsam Gottes Ruf seine Seele heimgefuehrt. “Selbst die Tore werden klagen und Trauer halten’’, so kuendet uns ein altes Prophetenwort. Das ist unser tiefer Schmerz, dass sich nie mehr die Tuer seines Heimes fuer ihn oeffnen wird, dass er nie mehr durch das Tor unseres Hauses in dem er treuer Diener und Baal Habajit zugleich gewesen ist, schreiten wird und das ist unsere wahre Trauer, dass er nie mehr seine Schritte zum Portal des grossen Baues, in dem er mit klugem Rat seine Stimme zum Wohle des gesamten Jischuw so oft hat vernehmen lassen, lenken wird. Tor des Hauses: Das ist die eigenste und intimste Welt, in der der Mensch lebt. Sie ist das Allerheiligste und deshalb ist der Zugang zu ihm den Aussenstehenden versagt. Und doch, in dieser Stunde des Abschieds sei es uns gestattet, einmal wenigstens es offen auszusprechen, in schlichter und bescheidener Form, das Wort unseres innigsten Dankes, an Sie, verehrte Frau Landau zu richten, die Sie mit ihm in der Welt dieser Intimitaet gelebt haben. Immer dann, wenn sich das Leben eines Mannes zwischen Tuer, Tor und Portal bewegt, bedarf es einer besonders klugen und verstaendnisvollen Lebensgefaehrtin, die ihn gewaehren laesst, sich dem heiligen Dienst füer die Gesamtheit mit dem Einsatz seiner ganzen Lebenskraft zu widmen. Das haben Sie, in allen seinen Lebenstagen, voll und ganz erfuellt. Mit ihm und fuer ihn haben Sie gelebt, fuer seine Plaene und Ziele, fuer sein Wirken und Werken, das ihm hoechsten Lebensinhalt bedeutete. Mit unendlicher Fuersorge und Zaertlichkeit ihn behuetet bis zum letzten Augenblick, als das koestliche Besitztum Ihres Hauses und Ihres Herzens. Wir danken Ihnen als der tapferen und mutigen Frau, die unter Verzicht ihrer eigenen Person sich ganz fuer das Lebensglueck ihres Gefaehrten aufgeopfert hat. Eschet Chajil, wuerdige Kameradin, nannte Koenig Salomo in seinem Preislied eine solche Lebensgefaehrtin. Aus dieser Welt der Waerme, der tiefen Liebe, der gegenseitigen Achtung, trat er an jedem Morgen seines Lebens zum Tageswerk hinaus, begleitet nicht nur von ihren stillen Wuenschen zum Gelingen der Arbeit, sondern so meinen wir, auch von dem was wir Jechut Avod, Verdienst der Vaeter, Segen des Elternhauses nennen. Und das ist das Grosse und Einmalige an ihm, dass er der Mann des Ostens und Westens zugleich gewesen, wie all die Grossen unseres Volkes, in denen sich die Synthese zwischen Misrach und Maariv so wundervoll vereint hat, angefuellt von der altjuedischen Tradition, mit tie. fern juedischen Familiensinn, mit der jiddischen Sprache von der Bialik sagte, dass sie von alleine redet, verbunden, mit all dem, was griechischroemische und europaeische Kultur hervorgebracht hat. Deswegen war es ihm gegeben, den Schewet, den Stamm der Bene Israel und der ue. brigen Schewatim mit allen Soehnen Israels, cUi\ unsere Gemeinde, ln eiiün. engen, freundschaftlichen wuerdigen Kontakt mit allen uebrigen Gemeinden der Stadt zu bringen. So war er nicht nur unserer angesehener, geachteter Praesident, sondern der ganze Jischuw hat ihn als eine fuehrende Persoenlichkeit anerkannt. “Man klagt ueber ihn, wie man um einen Einzigen klagt”. In der Tat war er un. ser grosser Jachit, die fuehrende Figur im Gemeindeleben. Das ist unsere tiefe Trauer, aber unser grosser Stolz, und zugleich muss es auch der Ihrige sein, verehrte Frau Landau, die Sie uneigennützig viele Jahre an seiner Seite geschritten sind. An einem Tage der Freude, am Festtag der- Medinath Israel, tragen wir diesen unabhaengigen stolzen und guten Sohn Israels zur letzten Ruhestaette. Unter die Helden die mutig.fuer Israel das Leben gegeben haben, zaehlt nunmehr auch Siegfried Landau. Samuel ben Alexander Halevi, teurer Freund, fuer uns wird nunmehr in Zukunft mit dem Jom Haazmaut das Gedenken an Dich verbunden sein; so wie einst die Leviin, die Maenner aus den Stamme Levi die ehrenvolle Aufgabe zuerteilt erhielten, die heilige Lade durch die Wueste zu tragen. So hast Du in Deinem Leben die Pflicht Una suerte de extraños simbolismos se concitaron para hacernos participar de las últimas horas de ese trabajador y líder sionista que fue Siegfried Landau. Esa noche, como siempre lo hacía eni vísperas de sesiones, llegó temprano al local donde habría de reunirse el Ejecutivo de la Federación Sionista de Chile. Con su agilidad proverbial, examinó la correspondencia, subrayando con lápiz rojo las piezas fundamentales de cada carta. En forma totalmente inusitada, como si un presentimiento me impulsara, le dije: —Compañero Landau, le ruego que presida usted esta sesión. A regañadientes, aceptó. Fue la última oportunidad —aunque gestada en forma totalmente inconsciente y con todos los visos de haber sido creada ad-hoc para abrir una magno escenario— para que don Siegfried Landau diera muestras, una vez más, de su extraordinario se¬ ñorío. Había unas 45 personas en la sala de sesiones. Desde que dio por abierta la sesión, con un buen humor y una vitalidad apreciables a simple vista, cada gesto suyo fue de lucimiento. Despachó la lectura de la correspondencia en tiempo récord, lo que incluso despertó la atención. Entre ella, se incluía una carta que el propio compañero Landau había escrito a la Federación Sionista, agradeciendo en forma muy efusiva las felicitaciones que se le envió al cumplir 10 años en la Presidencia de B’ne Jisroel. Esta carta no vale le pena leerla —me dijo. —Por el contrario —le contesté— todo el Ejecutivo debe imponerse de ella. De esta manera consintió en su lectura. Don Siegfried, una vez leída la carta por el Secretario, estimó del caso ampliarla verbalmente, agregando que el trabajo colectivo y sionista lo hacía porque era su vida, lo llenaba ampliamente y que seguiría en la brecha por muchos años más. Ojalá tenga salud para ello, agregó. Un compañero, desde su banco, acotó: —Hasta ciento veinte años. —Aunque le hagamos una pequeña rebajita, contestó sonriente el compañero Landes Levi mit tiefem Ernst und wahrer Opferbereitschaft erfuellt, Du warst ein tapferer Bannertraeger fuer unseren Gott, fuer unser Volk, fuer den unerschuetter. liehen Glauben an das Gute in einem jeden Menschen, warst rastloser und unermuedlicher Arbeiter. Deswegen moege sich an Dir erfuellen das alte juedische Wort das da sagt: “Suess ist der Schlaf des Arbeiters”. dau en medio de la algazara general. Continuó la sesión. En el orden del día, aparecía un tema que se presentaba un poco difícil de digerir. Participaron en el debate compañeros con criterios dispares y pertenecientes a distintas corrientes de opinión. Uno de los compañeros, en un momento dado, dijo: —Compañero Presidente: Necesitamos directivas precisas. No es posible que por falta de ellas escuchemos permanentemente reclamos en contra nuestra. De ser así sería preferible en vez de estar aquí, estar sentado muellemente en casa escuchando radio o viendo televisión. En forma instantánea, ante la expectación general, don Siegfried dijo: —No pienso así. A mi me gusta esto, a pesar de las quejas. Estas sesiones son realmente interesantes y de un muy alto nivel. Estaba como en sus mejores días, y disfrutaba ampliamente. Masticaba la sesión con apetito de gourmet. Baqueano como el sólo, con maestría, aunó las opiniones y propuso una moción de armonía, que en definitiva fue aceptada. Terminada la sesión, lo felicité por su excelente actuación. Nuevamente hizo protestas de su gusto por las actividades sionistas, a la par que una amplia sonrisa de satisfacción ensanchaba sus facciones. Ya en camino hacia la calle, hicimos una encüestra rápida entre algunos compa¬ ñeros de la mesa directiva, acerca de la conveniencia o no de publicar un determinado artículo periodístico. Lo leyó y expresó su opinión, en forma franca y sin compromisos. Se despidió con su mejor sonrisa y hasta se ofreció para llevar a un compañero hasta su casa, en su coche. Algunas horas más tarde, su corazón dejaba de latir. Hubo muchos hechos simbólicos en sus últimos instantes. El hecho de haberle ofrecido, sin causal aparente, la oportunidad de pasar sus últimas horas presidiendo el Ejecutivo del instituto rector del Sionismo chileno. No deja de ser una satisfacción, el haberle dado la posibilidad de cerrar con un broche de oro su actividad sionista, al permitirle, diríamos, respirar sionismo a todo pulmón; ai posibilitarlo para desplegar una vez más todo su señorío y ecuanimidad, en esa sesión, la última de su vida. El hecho de haber llegado, justamente, hasta un nuevo aniversario del Estado de Israel, por cuya creación y consolidación tantos años de vida diera. Como un homenaje postumo a su memoria, he querido reseñar sus últimas horas sionistas, tal como yo las ví.