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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1961-08-01 · 8 (Agosto, 1961) · p. [Seite]

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIII (1961)
Issue
8 (Agosto, 1961)
Date
1961-08-01
Page
[Seite] (sequence 18)
Language
German
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T8 BOLETIN INFORMATIVO Agosto 1961 P¿e ¿ú/taetíoc/ie 7foed¿e <¡ctoe¿6t ISRAEL UND AFRIKA Haboker: Mali hat schon früher die antiisraelische Erklaerung der Staaten von Casablanca unterschrieben. Jetzt hat der Praesident von Mali Modibu Keita, nachdem er in Kairo herzlich empfangen wurde, es für richtig gehalten, eine neue antisraelische Erklaerung zu veroeffentlichen. Es laesst sich nicht bestreiten, das Nas ser mit seinen Bemühungen um Mobilisierung der afrikanischen Staaten für antiisraelische Proklamationen Erfolg hatte. Diesmal sollte die Erklaerung von Mali nicht ohne Reaktion von Seiten Israels bleiben, und der Einwand Keitas, das Israel sich nicht in die Aussenpolitilc Malis einmischen dürfe, waeb rend Mali antiisraelische Erklaerungen veroeffentli c h t its laecherlich. Es waere nicht falsch, wenn unsere Vertreter der Regierung von Mali erklaeren würden, das wirtschaftliche und technische Hilfe von Seiten Israels sich mit antiisraelischen Erklaerungen schwer vereinbaren lassen. Dawar: Der Besuch des Praesidenten von Ober-Volta Yameigo in Israel würde durch eine gegenseitige Freundschaftserklaerung gekroent Der Staatspraesident dieses neuen afrikanischen Staates war hier mit allen Ehren aufgenommen worden, wie es sich für einen offiziellen Gast ziemt. Das Staatsoberhaupt bsto n t e, dass die Laender Afrikas durchaus die Bedeutung Israels als fortschrittlicher Staat anerkennen, und dies gelte insbesondere für die Mitgliedsstaaten der west' afrikanischen Foederatiön. In Israel selbst legt man grossen Wert auf die Pflege der Beziehungen zu diesen Laendern. Im Falle von Ober- Volta wurde uns zum ersten Male die Ehre des Besuchs durch einen Statspraesidenten zuteil. Das Staatsoberhaupt dieses neuen Staates brachte seine Genugtuung über die Visite zum Ausdruck und wies auf die gewaltigen Fortschritte hin, welche hier im Lande /erzielt worden sind. Er legte dar, dass er_ sich von dem Friedenswillen Israels beim Besuch hier im Lande habe persoenlich überzeugen koennen. Die israelische Armee diene nur Verteidigungszwecken, und die Behauptung, dass die Armee Israels „zu Drohungen verwendet werde, treffe nicht zu. Was die israelischen Beziehungen zu Afrika angeht, ruhen wir uns dabei nicht auf unseren Lorbeeren aus, sondern wir versuchen, die Freundschaftsbande zu diesen Staaten zu verstaerken u dort weitere Freunde zu ge: winnen. Ein Beispiel hierfür ist gerade Ober-Volta und der Staatsbesuch. Inzwischen gehen Nachrichten ein über weitere, demnaechst zu erwartende Staatsoberhaeupter anderer afrikanischer Staaten. DIE KUWEIT KRISE Al Hamm isch mar: Die Erklaerung des irakischen Herrschers. General Kassem über den Anschluss von Kuweit an Irak enthüllt eine der schwersten Krisen, die in der letzten Zeit im Mittleren Osten entstanden sind Diese Krise zeigt wie mit einem Scheinwerfer den wahren Grund für die unstabile Lage in dieser Weitregion, die hier den Weltfrieden gefaehrdet. Die Erklaerung Kassems wurde einige Tage nach der britischen Verlautbarung publiziert, dass Grossbritannien den Protektorats - Vertrag aufhebt, der seit 61 Jahren bestand. Dieses kleine Wüstengebiet wurde damals von einem Distrikt des ottomanischen Reiches abgeloest, der jetzt die irakische Republik bildet. Seither aber ^urde das kleine Wüstengebiet zum wichtigsten Erdoelieferantert des Mittleren Ostens. Die Enkel jenes ehemaligen Wüsten- Scheich wurden zu den Herren des groessten Reichtums im Orient. Ihre Milliarden liegen in den Londoner Banken, schmieren die Raeder der britischen Industrie und bilden eine wichtige Quelle zum Ausgleich der Zahlungsbilanz des Sterling- Blocks. Grossbritannien wird daher seine wirtschaftlichen Interessen in Kuweit auch weiterhin wahren. Die Aufhebung des Protektoratsvertrages und seine Ersetzung durch einen Freundschaftsvertrag mit dem “unabhaengigen” Fürstentum wird die britischen Vorrechte in Kuweit nicht annullieren. Den auf der Vorgeschichte basierenden Forderun gen Kassems stellt die VAR die Auffassung entgegen, dass das Verhaeltnis der arabischen Laender untereinander nicht auf überholte historische, laengst gestorbene Vertraege aufgebaut sein koenne, sondern mit der aktuellen politischen Lage und den inzwischen entstandenen Gegebenheiten in Einklag sein müsse. Wenn aber dort die bestehenden und vollzogenen politischen Tatsachen entscheiden, so bilden sie auch das Gegebene im Verhaeltnis zu Israel. Hier sollte sich die VAR konsequent verhalten u. müsste daher den Staat Israel anerkennen. Cheruth, Haarez und Haboker befassen sich in ihren Leitartikeln mit der neuesten Entwicklung in Kuweit und der in diesem Lande ausgebrochenen Krise nach den letzten irakischen Drohungen. Bagdad hat bekanntlich mit einer Invasion nach Kuweit gedroht unter Hinweis darauf, dass dieses Ge- DIE ARABISCHE! Haboker: Das Problem der arabischen Flüchtlinge bedeutet für die arabischen Staaten eine wichtige Waffe jn ihrem politischen Kampf gegen Israel. Dreizehn Jahre sind vorüber gegangen, und es wurden verschiedene Vorschlaege gemacht; aber bis heute haben die arabischen Staaten keine Bereitschaft zur Kooperation gezeigt. Sie sorgten dafür, dass die Flüchtlinge in ihren Laegern an der Grenze blieben, damit sie als Waffe zur Vernichtung Israels benutzt werden können. Nach der Zusammenkunft zwischen Kennedy und Ben Gurion kam keine offizielle Mitteilung heraus, doch wurde bekannt, dass der amerikanische Praesident bestimmte Vorschlaege zur Lösung des Problems gemacht haben soll. Dann drangen Nachrichten in die Oeffentlichkeit, dass laut Wunsch der Amerikaner die Versöhnungskommission mit Behandlung der Flüchtlingsfrage beauftragt werden soll. Die arabischen Zeitungen haben inzwischen offen erklaert, das sie keine Vermittlung wuenschen und nur an Vernichtung Israel interesbiet eigentlich dem Irak gehoere. Cheruth: Kuweit erklaerte unmittelbar nach der Souveraenitaetserklaerung, dass es sich als Mitgliedstaat der Arabischen Liga betrachte. Dies bedeutet, dass uns ein neuer Feind und ein neuer Hasser in der arabischen Welt entstanden ist, der ln derselben Weise wie die Liga-Staaten gegen Israel Intrigieren und gegen die jüdische Staatsidee kaempfenwird. Mit der Unabhaengigkeiterklaerung der Scheichtums Kuweit ist uns auch ln der Organisation der Vereinten Nationen ein neuer Feind auferstanden, der in das antiisraelische Lied einstimmen wird. I FLUECHTLINGE siert sind. Damit ist jedoch das Problem der Fluechtlinge noch nicht von der Tagesordnung abgesetzt, und in Israel besteht Interesse daran, welchen Plan eigentlich der amerikanische Praesident zur Lösung der Frage empfahl. Lamerchaw: Zur Debatte um die arabischen Flüchtlinge, ist zu bemerken dass sich langsam der Nebel der widerspruchsvollen Nachrichten lichtet. Die Entwicklungen, die wir vor uns sehen, verheissen für Israel und für die Lösung des Flüchtlingsproblems nichts Gutes. Der Vorschlag, den Flüchtlingen das Recht der “freien Wahl” zwischen Rückkehr und Entschaedigung zu geben, kann nicht in Betracht kommen. Er würde die Entscheidung praktisch in die Haende der arabischen Herrscher legen. Die ganze Frage kann Objekt des Kalten Krieges werden, da beide grossen Blocks die Gunst der arabischen Herrscher gewinnen wollen. Sowohl die Regierung als auch der Aussenausschuss der Knesseth, müssen sich genau mit dem Flüchtlingsproblem befassen. AUFNAHME DER ERHOEHTEN EINWANDERUNG Lamerchaw: Die Vorbedingung für die Aufnahme der neuen Einwanderer ist in Schaffung geeigneter Wohnmöglichkeiten zu sehen. Das gegenwaertige Programm für den Bau neuer Wohnungen kann die auftretenden Bedürfnisse nicht befriedigen. Der Bau zusaetzlicher Wohnungen in den verschiedenen Landesteilen ist dringende Notwendigkeit, weil dann die Möglichkeit gegeben -ist, bei der Auswahl und bei der Verteilung der Einwanderer auf die verschiedenen Orte mit mehr Elastizitaet vorzugehen. Die zeitweise Unterbringung von Einwanderern in Ulpanim ist wünschenswert, weil man in dieser Zeit von der Befaehigung der Ankömmlinge für die Eingliederung im Lande ein gutes Bild gewinnen kann Im letzten Jahre lernten nach Mitteilung des Leiters der Aufnahmeabteilung der Sochnuth Zisling etwa 6.000 von der 25.000 Olim in Ulpanim. Es ist zu hoffen, dass die Zahl der Lernenden in diesem Jahre ansteigen wird. Die Zionistische Organisation traegt heute wie früher die Hauptlast der Eingliederung der Einwanderung, und sie darf von der Regierung alle nur mögliche Unterstützung für die Erfüllung ihrer Aufgaben verlangen. SOWJET KUENSTLER Jerusalem Post: Der Beifall den die Sowjet-Künstler Lev Vlasenko und Mikhail Vaiman berechtigterweise hier ernten konnten, wenn er vielleicht zum Teil auch darauf zurückzuführen ist, dass sie “Erstkommer” sind was immer ein zusaetzliches Plus darstellt muss feslgestellt werden. Das Blatt stellt fest, dass zweifellos mit dem Kommen dieser Gaeste auch politische Aspekte verbunden sind abei man solle sich davor hüten, zu weit gehende Schlüsse nach dieser, oder jener Richtung hin daraus ziehen zu wollen. Das Blatt schliesst sich gerne dem Kreise jener an, die hoffen, dass hier erst ein Anfang gemacht wurde und wir vor einer neuen Aera eines normalen Austauschs von Künstlern zwischen Israel und der UdSSR stehen, aber erst die Zukunft kann zeigen, ob dem so sein wird, und solche Besuche nach dem ersten Versuch nicht schnell wieder eingestellt werden. EL PRESIDENTE... (De la Pag. 15) dos por la presión de unas ciudades en donde nunca se sintieron tan en casa propia como cuando vivían en Sevilla o en Toledo. El Instituto del Presidente tiene, como toda la Universidad, estos fondos poéticos que explican los milagros de la joven república. Si en estas bibliotecas y estudios se lucha bravamente por salvai las canciones en peligro de olvido, los formidables edificios —la ciudad universitaria de Jerusalén es una de las 'más hermosas del mundo moderno— son fábricas de piedra en donde las flores avanzan en oleadas como un mar de jardines que no quiere ser vencido por las rocas. No he visto en el interior de ninguna otra universidad tanta verdura. Se llega a los laboratorios, a las salas de clases, se sube por escaleras, se camina por largos corredores siempre entre plantas frescas. Esto forma la parte pedagógica de un pueblo que quiere ser como un ruiseñor sobre una rama. Nadie lo hubiera imaginado hace trece años, y así es. Sin mostrárnoslo, nos lo está ense¬ ñandoel Presidente ide la república cuando nos lleva de -biblioteca en biblioteca a través de su instituto de las lenguas que no mueren, y de plantas que nacen. Relato de... (De la Pag. 15) se ha refrescado con el agua olvidada. Pero lo que es más impresionante en el Kibutz son las flores. El centro de la pequeña población es un gran parque, con los prados tan bien cuidados como en un rincón selecto de Londres. iNo he visto rododendros más glorecidos que los de este Kibutz. Y rosas y lirios y verbenas y dalias y azucenas. Se olvida, y es imposible imaginarlo, que esto antes fue el sitio más seco y árido del mundo. Se piensa que se está en el jardín más cuidado de Suiza, de Italia.. ¿Quién ha podido poner tanta pasión en estas flores? He preguntado por el jardinero. Querría estrechar su mano. Me lo presentan cuando justamente trabaja trazando un nuevo jardín frente al comedor de los huéspedes. Le pregunto: Antes de venir a este Kibutz ¿había sido usted jardinero? No, se¬ ñor: yo era zapatero en ei Ghetto de Varsovia. ¿Su nombre? Joseph Ayalón. polvos líquido

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