Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXIII (1961)
- Issue
- 8 (Agosto, 1961)
- Date
- 1961-08-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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4 BOLETIN INFORMATIVO Agosto 196T REPRAESENTANZ - JA ODER NEIN! Aus dem Sitzungsprotokoll. (Schluss von Seite 3) In der letzten Generalversammlung ist die Repraesent a n z Gegenstand heftiger Kritik gewesen. Sie sei im letzten Geschaeftsjahr nur sechs Mal zusammengetreten und könne schon deshalb nicht gut gearbeitet haben. D i e Generalversammlung hat den Vorstand beauftragt, eine Komission zu ernennen, die ein Projekt zur Abschaffung der Repraesentanz ausarbeiten solle. Es besteht kein Zweifel, dass die Generalversammlung mit statutena endernder Mehrheit die Repraesentanz eliminieren oder umgestalten kann. Man sollte sich aber über die Bedeutung der Repraesentanz und ihre Stellung zum Vorstand klar sein, bevor man einen solchen Entschluss fasst. * Die Maenner, die vor fast 25 Jahren unsere Satzung ausarbeiteten, haben die Institution der Repraesentanz nicht ierfunden. Sie haben sie als eine Einrichtung der meisten Gemeinden in Deutschland, die mit einem Repra esentantenkollegium und einem Vorstand vorzüglich verwaltet wurden, übernommen. Die Kritiker in der Generalversammlung waren sich einig, dass die Repraesentanz ein “cuerpo fiscalizador” ist. Vergleicht man in der Satzung den Aufgabenkreis der Repraesentanz mit dem des Vorstandes, so sieht man, dass dem Vorstand eine grosse Fülle von Aufgaben zugewiesen ist, waehrend die der Repraesentanz sich im wesentlichen auf die Ueberwachung beschraenken. Das ist kein Zufall. D i e Generalversairtinlung waehlt den Vorstand der Gemeinde nicht direkt, sondern betraut mit der Wahl 22 “Elektoren”, die aus ihrer Mitte die 7 Mitglieder des Vorstandes bestimmen. Es kann dabei geschehen, dass mancher Waehler, der sich einen Kandidaten für den Vorstand gedacht hat, ihn wider sein Erwarten in der Repraesentanz wiederfindet oder umgekehrt. Das kann so weit gehen, dass ein Vorstand gebildet wird, der den Wünschen einer grossen Anzahl von Waehlern nicht entspricht. Mit der Wahl des Vorstandes werden 7 “Elektoren” Mitglieder des Direktoriums, die anderen 15 Repraesentanten. _ Um es zu verdeutlichen: Ist der Vorstand einmal gewaehlt, so entsteht Satzungsmaessig ein gewisser Antagonismus zwischen Direktorium und Repraesentanz: Der Vorstand ist berufen, die Geschaefte der Gemeinde zu führen, die Repraesentanz, diese Gesehaeftsführung zu überwachen. Es ist logisch, dass die Repraesentanz als solche über die Fiskalisierung hinaus in Gemeindegeschaeften keinen wesentlichen Aufgabenkreis haben kann. Denn wenn sie parallel zum Vorstande Gemeindegeschaefte —nur anderer Art— auszuführen haette, müsste wieder ein neues Aufsichtsorgan vorhanden sein oder geschaffen werden, um sie zu überwachen. Seiner Struktur nach ist die Repraesentanz ein Kontrollorgan und als solches ist sie auch von den Verfassern u n s e r es Satzungsentwurfes gedacht worden. Seit vielen Jahren hat sich der schöne Brauch herausgebildet, dass die Repraesentanz in Gemeinschaft mit dem Direktorium tagt. Dieser schöne Brauch entspricht jedoch nicht dem Willen der Satzung. Nach den Statuten tagt die Repraesentanz allein, und zwar mindestens ein Mal in je 2 Monaten. Sie kann die Anwesenheit eines oder mehrerer , ¿Vorstandsmitglieder verlangen, wenn sie diese im Interesse einer bestimmten Information für erforderlich haelt. Wer wünscht, dass die Repraesentanten über die Fiskalisierung hinaus Arbeit für die Gemeinde leisten, muss sich darüber klar sein, dass sie diese Arbeit neben und ausserhalb ihrer Taetigkeit als Repraesentanten, etwa als Mitglieder von Kommissionen oder freiwillige Helfer in Gemeindeaufgaben, tun. Mit ihrer Aufgabe als Repraesentanten hat diese Arbeit nichts zu tun. Die Repraesentanz ist in den letzten Jahren zusammengetreten, sooft es nötig war. Sitzungen ohne Tagesordnung abzuhalten, waere Zeit und Kraftvergeudung. Theoretisch könnte in unserer Gemeinde einmal der Fall eintreten, dass ein Direktorium Massnahmen und Transaktionen - insbesondere finanzieller Art vornimmt, die eine Anzahl von Gemeindemitgliedern, vom Interesse des Gemeindevermögens aus gesehen, für nicht unbedenklich haelt. Ist eine Repraesentanz vorhanden, so wird sie sofort nach dem Rechten sehen. Ist jedoch kein Aufsichtsorgan da, dann bleibt den beunruhigten Gemeindemitgliedern nur das schwere und schwer in Bewegung zu setzende Geschütz der Generalversammlung, ein Mittel, das möglicherweise nicht rechtzeitig realisierbar ist. Diese Zeilen sollen dazu dienen, eine Diskussion über die in der Ueberschrift aufgeworfene Frage herbeizuführen. Die Aeusserungen zu diesem Thema werden der Kommission möglicherweise wertvolle Fingerzeige für die Lösung des Problems geben. Kiwi Vermiete per 1 September sonniges Departamento, Living-comedor, 2 Schlafzimmer, Maedcrfenzimmer, Küche, 1 1|2 Bad, evtl, etwas moebliert. Zu erfragen: Quirihué 18 - Dep. 32 durchaus befriedigend und es wird bereits ei^ß Teilung dieser Gruppe in Betracht gezogen, um noch mehr Jugendliche erfassen zu koennen. Damit wuerde allerdings die Raumfrage wieder akut werden. Abschliessend bezieht sich Herr Rabbiner Loewenstein noch auf den aussergewoehnlich guten Besuch der letzten Jugendgottesdienste, der nicht zuletzt der enthusiastischen Mitarbeit einer Anzahl jugendlicher Elemente unserer Gemeinde zu verdanken ist. Herr Dr. Landau nimmt zu den Worten von Herrn Rabbiner Loewenstein Stellung und versichert ihm —nachdem er ihm und und Herrn Simonsohn den Dank und die Anerkennung der Gemeinde fuer die geleistete Arbeit ausgesprochen hat—, dass Vorstand und Repraesentanten-Kollegium alles tun werden, um die Probleme der Jugendarbeit loesen zu helfen. In diesem Zusammenhang ergreift Herr Adolf Schnitzer das Wort, um ueber seine Erfahrungen als Vertreter der Gemeinde im Maccabi zu berichten. An die Worte von Herrn Schnitzer schliesst sich eine lebhafte Debatte an, an welcher verschiedene Herren des Repraesentanten-Kollegiums teilnehmen. Magbit: Herr Dr. Landau berichtet ueber den Stand der Magbit. ESTADIO ISRAELITA necesita r CONCESIONARIO para atender Casinos Enviar oferta o presentarse en la Gerencia del Estadio todos los días, inclusive, sábado y domingo CLOECKWOENSCHE im Gemeindeblatt ADMINISTRACION DEL BOLETIN INFORMATIVO DE LA S. C. I. — Clasificador 567, Santiago ANNAHME DER ANZEIGEN BIS ZUM 20. AUGUST Bitte unter .. zum llenen Jahr nachfolgenden Text einzuselzen .\ Groesse. Scheck anbei zu kassieren bei KRAL & SOI Groesse 1 3 cm. Gran Avenida.Tel. E° 5.— gratulieren herzlichst zum Neuen Jahr KOR« und FRAU Groesse 2 4 cm. Gran Avenida . Tel. 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