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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1961-02-01 · 2 (Febrero, 1961) · p. Seite 14

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXIII (1961)
Issue
2 (Febrero, 1961)
Date
1961-02-01
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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14 BOLETIN INFORMATIVO Febrero 1961 0 0 0 L ORAL INTERNA TI ON A L ISRAEL ISRAEL FOLLAR EHRENMITGLIED DES WELTKONGRESS' In seiner Eigenschaft als Praesident der Federación Sionista de Chile wurde Herr Israel Pollak zum Ehrenmitglied des Zionistischen Weltkongress” in Jerusalem ernannt. LEO BAECK INSTITUTE IM CJA Das Leo Baeck Institute New York ist dem Council of Jewish Cultural Agencies beigetreten. STUDENTENAUSTAUSCH Im Rahmen eines Austauschprogramms zwischen Israel und Japan werden 16 jugendliche Israelis in den Sommermonaten nach Japan fahren. 50 JAHRE DEGANIA j Anlaesslich der 50 Jahresfeier der Gruendung Degania, veranstaltete der Mercaz Letarbut Israel eine Gedenkfeier, an der verschiedene Organisationen und zahlreiches Publikum teilnahm. WOCHE DES JUEDISCHEN BUCHES Mit grossem Erfolg wurde in Concepción die Woche des juedischen Buches abgehalten. MOSHAVOT Mitte Januar begannen die Sommerlager der - diversn Jugendorganisationen und der Schulen des “Vaad Häjinuj”. NEUER VORSITZENDER DES WIEDERGUT MACHUNGSAUSSCHUSSES Zum Vorsitzenden des Ausschusses fuer Wiedergutmachungsangelegenheiten im Bundestag wurde der sozialdemokratische Abgeordnete Gerhard Jahn gewaehlt. 10 JAHRE ZENTRALRAT Der “Zentralrat der Juden in Deutschland” beging kuerzlich den zehnten Jahrestag seiner Gruendung. » HAKENKREUZEPIDEMIE IN SUEDAFRIKA ‘ Die Synagogen von Brakpan, Germiston und Benoni in Suedafrika wurden mit Ha- FUSSBALLMANNSCHAFT IN KOREA Fine israelische Fussballelf nahm an den Ausscheidungskaempfen um die asiatische Fussballmeisterschaft in Sued-Kora teil. LEHRSTUHL FUER ISLAMISCHE GESCHICHTE PjpKWiw»’*“11 - 1 -""— Die hebraeische Universitaet wird einen Lehrstuhl fuer Geschichte des Islams und der moslemischen Voelker errichten. VOLKSZAEHLUNG Am 1. Mai 1961 wird in ganz Israel eine Volkszaehlung vorgenommen werden. POTTASCHE-EXPORT AUSSICHTSREICH Angesicht der Pottasche- Preise auf dem Weltmarkt — 32 Dollar die Tonne — kann das Erzeugnis der Werke am Toten Meer einen Devisenprofit von 15 Dollar die Tonne einbringen. Dies erklaerte der Minister fuer Entwicklung, Mordechai Bentow im Klub fuer Seefahrt und Wirtschaft. Der Minister fuegte hinzu, dass bei dieser Kalkulation bereits Zinsen fuer Anleihen u. Amortisation in Abrechnung gebracht wurden. Der Minister sagte weiter, dass diese Berechnungen von einer fuehrenden Firma von Industrieberatern bestaetigt wurden. Der gegenwaertige Preis der Pottasche wuerde moeglicherweise noch steigen, da immer mehr Laender ihre Landwirtschaft mit Hilfe von Kunstduengergebrauch intensivieren Unsre jetzige Produktion am Toten Meer — 140.000 To. im Jahr — wuerde in einem Jahrzehnt auf 1 Million To. steigen. (Canfit”. SUEDAMERIKANER INVESTIEREN IN HAIFA Ein Abkommen ueber die Investierung von mehreren Millionen Dollar in vier Unternehmungen in Haifa wurde von einer Gruppe von Investoren aus Venezuela mit dem Haifaer Buergermeister, Aba Huschi unterzeichnet. Der Plan sieht auch den Bau eines grossen modernen Hotels mit 180 Betten und die Errichtung eines Geschaeftshochhauses in der Haifaer Unterstadt vor. (Canfit’'. SCHNELLES TEMPO DER INDUSTRIEENTWICKLUNG ISRAELS Vor einem Jahre etwa veroeffentlichte das Handels¬ und Industrieministerium eine Voraussage fuer die Entwicklung der Industrie und der Wirtschaft Israels bis zum Jahre 1965. Jetzt, nach Ablauf des ersten Jahres der Periode, fuer die diese Voraussage gilt, zeigt es sich, dass die Entwicklung sich nicht nur im Rahmen dieser Planung gehalten, sondern die gesteckten Ziele noch uebertroffen hat. “Hatte man uns. als wir unsere Voraussage veroeffent lichten, vorgeworfen, dass wir ueberoptimistisch seien, so koennen wir heute mit Be friedigung feststellen, dass wir eher zu konservativ in unseren Schaetzungen waren, als umgekehrt und dass die letzten Untersuchungen der Forschungsabt e i 1 u n g der Bank Israel Resultate zeitigten, die ueber unsere Ansaetze noch hinausgehen.” Dies erklaerte der Generaldirektor des Handels- und Industrieministeriums. Michael Zur. auf einer Pressekonferenz in Jerusalem mit berechtigtem Stolz. So hatte das Programm des Handels- und Industrieministeriums vorausge sehen, dass bis zum Jahre 1964 eine industrielle Produktion im Werte von IL. 3 Millarden erreicht werden soil, Waehrenüd der Bericht der Bank Israel davon ausgeht, dass diese Summe bereits im Jahre 1963 erreicht werden kann. Ebenso hatte das Ministerium die Erhoehung der Exporte auf 320 Millionen Dollar bis zum Jahre 1964 erhofft, waehrend die Staatsbank diesen Export auf 340 Millionen Dollar schaetzt. Das jetzige Tempo der In vestitionen laesst ein weiteres schnelles Ansteigen der Industrieproduktion erwarten, doch wird in Baelde die Bereitstellung der Arbeitskraefte Sorge bereiten. Das Interesse, im Lande zu investieren, ist noch immer sehr gross und das Ministerium bereitet daher weitere Vorschlaege fuer solche Investitionen vor, die den Investoren als Richtlinien dienen koennen. 30 solche Projekte wurden bereits ausgtarbeitet und weitere neun stehen unmittelbar jvor ihrer Veroeffentlichung. Jetzt wurde die Bearbeitung weiterer 41 Projekte genehmigt. Das Ministerium ist jetzt auch mit der Planung von 6 staedtischen kleineren Industriezentren im Negew beschaeftigt. Hier sollen im ersten Abschnitt kleinere Werke, der Leichtindustrie errichtet wer den, doch ist auch an die Gruendung von Hausindustrien gedacht. Jeder dieser staedtischen Punkte soll eine Bevoelkerung von etwa 8 bis 10.000 Einwohnern haben. Es ist an die Errichtung von 70 Betrieben gedacht, wofuer ein Kapital von IL. 70 Millionen benoetigt wird. “Canfit”. SOLEL BONEH ARBEITET IN NEPAL Die Chevrat Ovdim genehmigte dem Solei Boneh die Beteiligung an einer Gesellschaft zusammen mit der Regierung des Nepals, zur Errichtung von Strassenbauten dort. Eine solche Gesellschaft war von dem Ministerpraesidenten des Nepals, Kairala, bei seinem Besuch in Israel angeregt worden und wurde vom Aussenministerium in Jerusalem befuerwortet. Auch eine Beteiligung aer Jachin-Hakel an der Errich tung grosser Farmen in Abessinien in Zusammenarbeit mit der dortigen Regierung wurde genehmigt. (Canfit”. NEUES WERK FUER BETON ASPHALT In der Naehe von Tel- Aviv wurde von der Firma “Haporer” eine Betonasphalt-Fabrik errichtet. D i: e Fabrikationsanlage wurde im Rahmen der Schilumim aus Deutschland bezogen und es wurden darin IL. 300.000.— investiert. Die Anlage produziert bei einer Bedienung von 5 Mann 400 Tonnen Betonasphalt, waehrend die alten Anlagen in dem achtstündigen Arbeistag nur 80 bis 100 Tonnen erstellten, dazu aber der Hilfe von 20 Mann benoetigten. (Canfit”. MALI UND ISRAEL SIND GUTE FREUNDE GEWOR¬ DEN Eine Delegation von Maii beendete kuerzlich ihren Besuch in Israel. Auf einem Abendessen zu Ehren der Delegation, die unter der Fuehrung des stellvertretenden Praesi d e n t e n von Mali, John Marie Konah, stand, fand Ministerpraesident David Ben Gurion warme Worte fuer die spontane Freundschaft der beiden Staaten. Ben Gurion sprach die Hoffnung aus, dass die neuen Abkommen zur . Vertiefung der beiderseitigen Beziehungen und zum Fortschritt Malis, beitragen werden. (Canfit”. ISRAELISCHES TOURISTEN BUERO IN LOS ANGELES Der Direktor der Touristengesellschaft, Meir de Shalit, traf in Los Angeles zur Vorbereitung der Eroeffnung eines israelischen Touristen) bueros in dieser Stadt ein. In seiner Ansprache vor der kalifornischen Handels kammer sagte de Shalit, der Touristenzweig habe dieses Jahr Israel etwa 45 Millionen Dollar eingebracht und sei, nach der Zitrus-Industrie, der wichtigste Devisenverdiener Israel. (Canfit”. •A m I

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