Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXII (1960)
- Issue
- 7 (Julio, 1960)
- Date
- 1960-07-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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6 BOLETIN INFORMATIVO Julio 1960 GELDSPENDEN (Fortsetzung von Seite 4) Schier Hugo. 10.— Ripper Grete. 5.— Todtenkopf Harry. 10.— Hepner Kaete. 100.— Silberberg Luis. 10.— Haymann Gad. IQ.— Leisersohn Gerd. 10.— Karseboom Nathan ... . 25.— M. yR.B. 6,— Rosenbaum Leopoldo . . . 10.— Goldschmidt Federico . . . 20.— Loebel Kurt. 20.— Thal Erna. 5.— Freudmann Taube. 8. — Leschziner Walter. 5. — Mottek Anna. 5.— Herz Walter. 5.— Kiwi Benno. 25.— Budwig Alfons. 20.— Goldhacker Efrain. 10.— N. N. 10.— Blumenheim Georg .... 10.— Guttstaedt und Rosenberg. . 40.— Arensberg Kurt. 2.— Lewin Herbert. 30.— N. N. 10,— Spitz Carlos ........ 30.— Hirsch Federico ....... 15.— Krön Emilio. 100.— Wronke Hans. 10.— Moses Fritz. 15.— Konirsch Otto. 10.— Angress Enrique. 5.— Schloss Hans W. 50.— Schnitzer Alfredo ...... 20.— Brasch Abraham. 10.— Lande Alejandro. 10.— Brasch Max. 20.— Goldschmidt Hermann ... 15.— N. N. 1.— Dr. G. Rudolphsohn .... 50.— Nussbaum Julio. 15.— May Luis. 3.— Gruenwald Hans. 5.— Blueh Alfred. 5.— Donnebaum Leopold. . . . 500.— Hannach Brigitte. 30.— Stolzenberg Kurt. 10.— Mueller Max. 40.— Singer Martin. 20.— Ruschin Oskar. 10.— Philippi & Cia. 40.— Weisz Martin. 30.*— Sommerfeld Max. 5.— Hirschberg Martin. 1.— Reizmann Geza. 10.— Winter Else. 5.— Richter Rosa. 5.— Selowsky Werner. 10.— Zander Berthold. 5.— A. Roesler e Hijo. 100.— Bloch Else. 5.— De Beer Mauricio. 5.— N. N.'....... 10.— Katz Erico. 3.— Heymann Hans. 5.— Bonne Félix. 10.— Casa Italiana. 5.— Haibrich Otto. 35.— Liebermann Brunilda .... 5.— Markiewitz Hubert. 5.— Lewin Edith. 5.— N. N. 10.— Klaber Ernst. 20.— Korn Federico. 10.— Orzegow Otto. 50.— Leissner Max ........ 50.— Landsberger Elli. 10:— Jacobsohn Martha. 10.— Fea. de Paños Gothi S. A. . 50.— N. N. 10,— N. N. 3,— Hirschberg Hans. 50.— Seidemann Paul. 4.— Aronsohn Senta. 3.— Jacobsthal Juan. 2.50 Buki Miguel. 20.— Ehrlich Max und Félix . . 50.— Simon Carlos, Dr. 10.— Reinberg Arturo. 5.— Sauer. 10.— N. N. 50.— Proskauer Ernesto. 20.— N. N. 5,— Taucher Helmut. 5.— Klein Francisco. 10.— Gaertner Eugen, Dr. 5.— Bemaor Raúl. 10.— Jacobi Kaethe. 10.— Perlmann Henry. 105.— Wertheimer Kurt. 5.— Manes & Cía. Ltda. 99.50 Krakowiak Polly. 5.— Total erhalten bis zum 15. Juni 1960 .E° 15.860.10 CENTRA-TAGUHG DIE LAGE IM SUEDEN Die schwere Erdbebenkatastrophe, deren Folgen sich erst jetzt uebersehen lassen und die unser aller Leben tiefgehend beruehrt, hat spontane Solidaritaetskundgebungen auf der ganzen Welt ausgeloest. So hat auch die CENTRA beschlossen, in Anbetracht der Vordringlichkeit der Rettungs¬ und Rehabilitierungsmassnahmen fuer die vom Beben und Ueberschwemmung betroffenen Gemeinschaften, den Kongress, der dieses Jahr in Santiago stattfinden sollte, in einem anderen Lande abzuhalten. Die CENTRA ist der Auffassung, dass in dieser Zeit, in der sich das Schicksal des Landes auf Jahre hinaus entscheiden wird und waehrend die Wunden, die die Natur uns schlug, noch offen sind, niemand Zeit finden noch die notwendige Konzentration aufbringen kann, um einen Kongress vorzubereiten, sondern dass alles zurueckstehen muss vor der Aufgabe des Wiederaufbaus des Landes und unserer betroffenen Gemeinden. Hoffen wir, dass der so heimgesuchte Sueden unseres Landes bald wieder aufbluehen wird und dass, wenn wir 1962 auf dem Centra - Kongress in Santiago zusammenk o m m e n, mit Stolz auf den Beitrag unseres Sektors zum Wiederauferstehen der verwuesteten Provinzen werden hinweisen koennen. In den ersten Junitagen besuchte der Vorsitzende des Repraesentanten-Kollegiums unserer Gemeinde, Herr Dr. Benno Kiwi, zusammen mit Herrn Henry Levy, dem Vertreter des- “Joint” fuer Suedamerika, die vom Erdbeben heimgesuchten Provinzen des Suedens. Herr Dr. Kiwi berichtet: . .nach Ueberwindung grosser Schwierigkeiten gelang es uns, Plaetze in den fahrplanmaessigen Maschinen der LAN zu bekommen. Es ist bewundernswert, was die “Línea Aérea Nacional”, ebenso wie die Fuerza Aérea in der Erdbeben-Zone geleistet haben, besonders wenn man bedenkt, dass es praktisch zwischen Santiago und Punta Arenas nur einen wirklichen Flughafen gibt, naemlich den von Tepual (Puerto Montt), der ueber eine ausgebaute Rollbahn verfuegt, die gluecklicherweise kurz vor dem Beben fertiggestellt wurde. Alle anderen Flugplaetze sind zweiter und dritter Kategorie und fuer grosse Maschinen praktisch nicht zu gebrauchen”. Auf unsere Frage ueber den allgemeinen Eindruck; den Dr. Kiwi aus dem Sueden mitbrachte, erklaerte er uns, dass “...die Haltung der Bevoelkerung im allgemeinen, wie auch besonders die unserer Glaubensgenossen, Bewunderung erweckt. Selbst in den schlimmsten Momenten des Bebens und den nerventoetenden Tagen der Isolierung, die darauf folgten, gab es keine Panik. Niemand verlor die Nerven, sondern jeder versuchte die Situation, so gut es eben ging, zu meistern. Heute ist in den meisten Staedten der Schock ueber wunden, die Menschen haben sich aufgerafft, sich mit dem Unvermeidlichen abgefunden. Sie planen und arbeiten fuer den Wiederaufbau, den sie mit allen Mitteln vorwaertstreiben. Besonders beruecksichtigen muesse man hierbei, faehrt Herr Dr. Kiwi fort, “den verschiedenartigen Grad der Zerstoerungen in den diversen Staedten. In dieser Hinsicht ist die Situation in Puerto Montt und Concepción ganz anders als in Valdivia. Ohne Zweifel sind auch dort grosse Zerstoerungen und die Staedte sehen aus wie nach einem Bombardement. Jedoch wird einem erst in Valdivia das ganze Ausmass der Katastrophe bewusst, wenn man die tragischen und —man moechte fast sagen— grotesken Zerstoerungen sieht, die das Beben und das Wasser in Valdivia angerichtet haben. Haeuser, die buchstaeblich ineinander zusammengefallen sind; Hauptverkehrsstrassen, die unter Wasser stehen, Erd- und Schuttmassen, wo frueher reges kaufmaennisches und industrielles Leben herrschte, das ist Valdivia. Dazu kommt die staendige Bedrohung durch den Riñihue. Die psychologische Lage der Menschen in Valdivia ist daher auch ganz verschieden von derjenigen der Menschen in den anderen Staedten. Es sind Menschen die wissen —in X Tagen beginnt die Sintflut— und es ist nur zu hoffen, dass beim Erscheinen dieser Zeilen die Lage in Valdivia sich geklaert hat und der Wiederaufbau beginnen kann. Naturgemaes interessiert uns besonders das Schicksal unserer Menschen in dieser Zone. Auf unsere diesbezuegliche Frage antwortet Herr Dr. Kiwi: “...Unsere Gemeinden haben sehr stark gelitten. Wenn auch —wie durch ein Wunder— kein. Todesopfer zu beklagen ist, so sind doch die materiellen Schaeden ausserordentlich hoch. Die Gemeindezentren von Puerto Montt und Valdivia sind zerstoert. In beiden Staedten konnten jedoch die Seforim gerettet werden. Besonderer Dank gebuehrt dabei dem Cuerpo de Bomberos de Valdivia, der in den schwierigsten Momenten und unter Lebensgefahr fuer die daran teilnehmenden Freiwilligen, die Thorarollen aus dem zerstoerten Gemeindehaus rettete. In Anbetracht der besonders schwierigen Umstaende wurden die Kinder aus Valdivia evakuiert und befinden sich in Santiago, wo verschiedene Organisationen sich ihrer annehmen. Aus all dem Vorhergesagten wird verstaendlich, dass der groesste Teil der Hilfe nach Valdivia gehen wird, wo der Schaden und die Verluste noch nicht abzusehen sind. Es ist besonders bemerkenswert, dass sich die Fuehrer unserer Gemeinden im Sueden, sofort, ohne Ruecksicht auf ihre persoenlichen —in diesen Momenten sehr dringenden— Interessen, in den Dienst der Allgemeinheit stellten. So wird von allen Kreisen und Behoerden die Arbeit des Gemeindevorsitzenden in Concepción, Herrn Max Tichauer, besonders hervorgehoben, ebenso wie die Taetigkeit Herrn Esteban Frieds in Valdivia, dem es gelang, staendigen Kontakt zwischen der zerstoerten Stadt und Santiago aufrecht zu erhalten. “Die definitive Entwicklung im Sueden ist noch nicht abzusehen”, beendete Herr Dr. Kiwi seine Ausfuehrungen. “Grosse Summen werden erforderlich sein, um unsere Gemeinden zu rehabilitieren und dazu bedarf es der Hilfe der ganzen Kollektivitaet und der grossen internationalen juedischen Organisationen. Es bleibt aber zu hoffen, dass durch den Wiederaufbau eine allgemeine Belebung auf allen Gebieten eintritt, die es dem ganzen Sueden und dadurch auch unseren Menschen erlauben wird, sich wieder die Position innerhalb der Allgemeinheit zu erringen, die sie vor der Katastrophe innehatten. Was sie dazu brauchen, ist eine Starthilfe, und die muessen wir ihnen geben”. BUNDE KINDER IN ISRAEL bedürfen Eurer Freundschaft und Hilfe Unterstuetzt das Blindenheim in Jerusalem Asociación de los Amigos de los Ciegos Israelitas "TORMEI - OR" Portugal 810 Casilla 2487 PYROMETER UND THERMOMETER FUER INDUSTRIEBEDARF LECHNER Y CIA. LTDA. Nueva York 52, Teléfono 87765