Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXI (1959)
- Issue
- 9 (Septiembre, 1959)
- Date
- 1959-09-01
- Page
- Seite 35 (sequence 37)
- Language
- German
- Belongs to
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- Leopold Zunz 2× ep/1026402
- Wrocław 2× ep/1002369
- Zecharias Frankel 2× ep/1007681
- Aron Freimann 1× ep/1003532
- David Kaufmann 1× ep/1000043
- Franz Rosenzweig 1× ep/1004530
- Heinrich Graetz 1× ep/1004835
- Hermann Cohen 1× ep/1004894
- Isaac Heinemann 1× ep/1002810
- Johann Eck 1× ep/2558299
- Maimonides 1× ep/1002614
- Max Freudenthal 1× ep/1011982
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Septiembre 1959 BOLETIN INFORMATIVO 35 LA VOZ INFANTIL CONCURSO 6 A 11 AÑOS 1. —¿Qué hiciste para Rosch Haschaná? 2. —'¿Quién fue Matatías? 3. —¿Quién fue el primer Presidente de los Estados Unidos. 12 A 15 AÑOS 1. —¿Qué es Cosher? 2. —Escribe 10 líneas sobre Tel Aviv. 3. —¿Quién es el Director titular de la Orquesta Sinfónica de Chile. RESPUESTAS DEL CONCURSO 6 A 11 AÑOS 1. —Rut, fue una moabita, supuesta bisabuela del rey David. 2. —La sala Antonio Varas, el teatro Camilo Henríquez, el teatro Municipal. 3. —Composición. 12 A 15 AÑOS 1. —Composición. 2. —Jevra Kedisha es lina organización sagrada, cuyos miembros atienden al moribundo, se encargan de lavar el cadáver, proveer mortajas y enterrar al difunto. 3. —Obras de Teatro de autores chilenos: a) Martín Rivas — Alberto Blest Gana. b) Chañarcillo — Acevedo Hernández. c) Fuerte Bulnes — M. A. Requena. PUNTAJE HASTA LA FECHA 19 STEPHAN HOLLAND. .. . «Apuntos 29 SIMON RONES. 60 3«? JORGE STEIN. 40 49 DANIEL GOLDSCHMIDT. 40 59 DANI KAUFMANN. 25 69 FERNANDO' GRUENBERG. 20 79 HANNI PERLMANN. 10 12 A 15 AÑOS 19 FRANK RUBENS. 55 puntos 29 JOSE M. SCHWARZ. 55 39 ALFREDO KIWI. 55 49 CHARLIE WÄRTER. 35 59 MARCELO GRUENBERG. 25 69 WINSTON TEITLER. 25 79 DANIEL SCHMOLLER. 20 89 ANDRES SCHUEFTAN. 10 ADIVINANZAS RINCON DE SELLOS Soy chiquitito y prude'nte nadie de mí puede reírse y si alguien me clava el diente ya tendrá que arrepentirse. En medio del monte hay un cantarito que llueva o no llueva está siempre mojadito. Si un pato pone un huevo en la frontera de Egipto e Israel a quien pertenece el huevo. .. SOLUCIONES •soAanq auod ou ojBd ja anbjod sied unguiu V ‘enguai bt; ‘ote xa ARGENTINA: Apareció una estampilla de cinco pesos con motivo de la inauguración de los vuelos a reacción de las Aerolíneas Argentinas. También apareció una, conmemorando el primer aniversario del monumento a la bandera, tiene un valor de 5 centavos. ITALIA: No hace mucho se emitió un sello conmemorando al evangelista Torricelli cuyo valor es de 25 liras. PERU: Recién salió una, conmemorando el primer centenario del nacimiento de Daniel Alcides Carrion, esta estampilla tiene el valor de 60 centavos. Enviado por Jorge Stein. WÍM IÊS ÊËMSÊm lilmÊÊi wlmiitÊm jjsL Mg; Ayer pasaron los camellos — hoy, estos jóvenes ya aguardan el autobús en un lugar todavía desolado del Neguev. DIE BIBLIOTHEK DES LEO BAECK INSTITUTS IN NEW YORK (Aus einem Aufsatz von Margaret T. Edelheim - Muehsam) Jerusalem, London, New York: drei Sfaedle, drei Laender, drei Gesichter. Ein wissenschaftliches Institut, das in diesen drei so verschiedenen Staedten seine Aibeitszentren hat, muss naturgemaess an jedem dieser Plaetze ein anderes Gesicht tragen. So muss das LBI in New York, wenn es innerhalb Amerikas eine lebendige Rolle spielen will, den Anforderungen entsprechen, die man in den Vereinigten Staaten an solch ein wissenschaftliches Institut stellt; das heisst, es muss eine umfassende Spezialbibliothek haben, ein Archiv, in dem die wichtigen Dokumente leicht greifbar sind und ueber Raeume verfuegen, die es dem Forscher ermoeglichen. an Ort und Stelle die seltenen Buecher einzusehen. Die Bibliothek des LBI in New York umfasst bereit ueber fuenfzehntausend Buecher, Zeitungen und Zeitschriften. Unter diesen finden wir z. B. die aelteste juedische Zeitung in deutscher Sprache, “Sulamith”. Alle Jahrgaenge von 1806 bis 1846 sind hier vorhanden. Daneben stehen fast alle Jahrgaenge der “Allgemeinen Zeitung des Judentums” (1837 - 1921), gegruendet von Ludwig Philippsohn, desgleichen die ihrer Nachfolgerin, der C. V. Zeitung. Es finden sich ferner das Organ der Aguda — “Der Israelit” sowie die orthodoxe “Juedische Presse”. Von der “Juedischen Rundschau” und dem “Israelitischen Familienblatt” fehlen nur wenige Jahrgaenge. Sie stehen auf der “Suchliste’, denn es wird unermuedlich an der Ergaenzung der Bibliothek gearbeitet. Sehr selten ist wohl die von Leopold Zunz redigierte “Zeitschrift fuer die Wissenschaft des Judentums”, herausgegeben vom Verein fuer Kultur und Wissenschaft der Juden, 1822 - 1823. Sie erschien nur in drei Heften. Noch kurzlebiger waren Gabriel Riessers “Journal fuer Gewissensfreiheit” oder zB die Zeitschrift “Der Jude”, von der nur ein Exemplar in Altona im Jahre 1835 erschien. Auch die “Zeitschrift fuer die religioesen Interessen des Judentums” von Zacharias Frankel (Berlin 1844 - 1816), Abraham Geigers “Juedische Zeitschrift fuer Wissenschaft und Leben” (Breslau 1862- 1875), “Jeschurun — ein Monatsblatt zur Foerderung juedischen Geistes und juedischen Lebens in Haus, Gemeinde und Schule” herausgegeben von S. R. Hirsch (Frankfurt a. M. 1855 - 1870), sind vorhanden. Keine dieser Zeitschriften ueberdauerte das 19. Jahrhundert; hingegen wurde Frankels 1844 geschaffene “Zeitschrift fuer die religioesen Interessen des Judentums”, von der nur zwei Jahrgaenge erschienen, sieben Jahre spaeter als “Monatsschrift fuer Geschichte und Wissenschaft des Judentums” von Breslau aus zu neuem Leben erweckt. Sie ueberdauerte alle anderen deutsch-juedischen Zeitungen und Zeitschriften, denn ihr letzter Band wurde im Jahre 1939 veroeffentlich und ist heute aeusserst selten. Als ihre Schriftleiter zeichneten so grosse Namen wie Zacharias Frankel, Heinrich Graetz, Maikus Brand, David Kaufmann und Isaak Heinemann. Ebenso ist Ludwig Geigers 1887 gegruendete, “Zeitschrift fuer die Geschichte der Juden in Deutschland” in den Archiven des Instituts vorhanden. Diese Veroeffentlichung wurde 1929 von Prof. Ismar Ellbogen wieder neu aufgenommen und wurde von ihm, Aron Freimann und Max Freudenthal fortgefuehrt. Wir finden ferner die vom C. V. veroeffentlichten Hefte “Im deutschen Reich” die allerdings nicht vollstaendig sind und der Ergaenzung beduerfen, ausserdem das “Jahrbuch der Gesellschaft fuer Ge_ schichte der Juden in der Tschechoslovakischen Republik”, sowie Martin Bubers Zeitschrift “Der Jude” und das Blatt Julius Goldsteins, “Der Morgen”. Von Spezialpublikationen seien hier nur die Baende der Zeitschriften und Berichte der Gesellschaft fuer juedische Familienforschung und des Hilfsvereins der deutschen Juden erwaehnt, sowie viele Arbeiten die sich mit juedischer Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik, Arbeits und Wanderfuersorge befassen. Den Hauptteil der Bibliothek bilden Spezialwerke aller Art. Beginnen wir mit der grossen Abteilung “Juedische Geschichte”. Sie umfasst neben Gesamtdarstellungen (Jost, Geiger, Graetz, Dubnow, usw.) vor allem Einzelforschungen zur Geschichte der deutschen Juden oder besser gesagt, der Juden auf deutschem Boden und im deutschen Sprachbereich. Da finden wir z. B. die beruehmte Verteidigungsschrift der Juden von Johann Eck, Luthers grossem Zeitgenossen und Gegenspieler, gedruckt zu Ingolstadt anno 1541. Aus der Zeit der Emanzipation sind fast alle der beruehmten Kampfschriften vorhanden, wie die von Christian Dohm und David Friedlaender aus den Jahren 1781 und 1793. Daneben ist eine umfassende Sammlung landesherrlicher und oertlicher Statuten zur Lage der Juden angelegt. Fuer die neuere Zeit finden wir u. a. die “Urkunden und Akten zur Geschichte der Juden in Wien” von A. F. Pribram; die “Geschichte der Juden in Boehmen” von A. Stein und andere Schriften zur Geschichte der Juden im. deutschen Sprachkreis ausserhalb der Grenzen Deutschlands. Aus der umfangreichen Geschichte der einzelnen juedischen Gemeinden finden sich viele alte Schriften, so z. B. die handgeschriebene “Coellnische Polizei und Judenordnung” von 1596, mit Erlaeuterungen aus dem Jahre 1686. Den Hauptbestand dieser Abteilung bilden jedoch Monographien ueber die juedischen Gemeinden Deutschlands, die ihren Aufbau, ihre Struktur und ihre Arbeit bis zur Zeit der Vernichtung von .1939 behandeln Unter ihnen sind die Grossgemeinden ebenso vertreten wie die Mittel-und Kleingemeinden. Reich ist auch das Material an Gemeindezeitungen; manche sind vollzaehlig vorhanden, andere, wie die Zeitung der Berliner Gemeinde oder die “Bayerische Israelitische Gemeindezeitung” nur in Einzelnummern. Die Abteilung “Unterrichtswesen” enthaelt nicht nur Lehrbuecher, sondern auch Festschriften und Berichte juedischer Schulen, sowie die Veroeffentlichungen der Rabbinerseminare zu Breslau, Berlin, Wien und Budapest; schliesslich auch Programme von Lehrhaeusern und anderen Erwachsenenbildungsanstalten; sowie Publikationen juedischer Studentenverbindungen. D a finden sich auch Buecher ueber die Juden in der Medizin, im Theater, u. s. w. Einen betraechtlichen Umfang nimmt die Abteilung der Wirtschaftsgeschichte der deutschen Juden ein. So weist die Sammlung des LBI z. B. die gesamte Fachbibliothek aus dem Nachlass des Bankier Wallach auf, sowie auch Spezialabhandlungen ueber Unternehmen, die von Juden begruendet wurden, wie z. B. die Berliner Handelsgesellschaft, die Verlagshaeuser Ullstein und Mosse, die Hapag, etc. Auch der juedische Beitrag zum Warenhauswesen, der Zigarettenindustrie usw. ist vielseitigst dokumentiert. In einem anderen Raum finden wir eine fast komplette Sammlung der deutsch juedischen Literatur bis zum Beginn der Nazizeit. Einen sehr wichtigen Teil der Bibliothek haben wir noch nicht erwaehnt. Die Sammlungen, die sich mit Religion, Religionswissenschaft und Philosophie befassen. Gebetbuecher und religioese Schriften aus alter und neuer Zeit geben einen Ueberblick ueber die Entwicklung des Religionsunterrichts des Ritus und der Liturgie. Auf dem Gebiet der Religionswissenschaft und Philosophie sind wohl alle Maenner vertreten, die auf diesen Gebieten etwas geleistet haben, von Leopold Zunz und Ludwig Philippsohn bis zu Franz Rosenzweig und unter den Philosophen von Maimonides und Mendelsohn bis zu Hermann Cohen und Siegmund Freud. Nicht nur die Werke dieser Maenner sind vorhanden, sondern auch viele Schriften ueber sie. Eine grosse Anzahl von Festschriften, die unseren Gelehrten und Persoenlichkeiten gewidmet wurden, ergaenzen das Archiv, das mit seinen wertvollen Dokumenten eine ertragreiche Fundgrube fuer den Forscher und Historiker darstellt. Wir hoffen, dass dieser kurze Ueberblick ueber die Bibliothek des Leo Baeck Instituts manchen veranlassen wird, in seinen Schraenken nach Buechem, Zeitungen und Zeitschriften zu suchen, um die noch vorhandenen Luecken auszufuellen. Das Institut sucht besonders: Schutzbriefe und aehnliche Urkunden, Familiengeschichten, Biographien, Tagebuecher, Jahresberichte und Jubilaeumsschriften frueherer juedischer Firmen, Gruendungs und Taetigkeitsberichte deutsch-juedischer Organisationen, Denkschriften, Programme juedischer Lehrhaeuser, Berichte juedischer Stiftungen, deutschjuedische Zeitungen, Buecher Dissertationen, Photographien u.s.w. Fuer Chile ist Herr Rabbiner E. I. Loewenstein seitens des lokalen Komitees mit der Sammlung des Materials beauftragt worden. Interessenten werden gebeten, sich mit ihm in Verbindung zu setzen.