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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1959-06-01 · 6 (Junio, 1959) · p. Seite 4

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXI (1959)
Issue
6 (Junio, 1959)
Date
1959-06-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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4 BOLETIN INFORMATIVO Junio 1959 /h+f tfe—* ZUM JUGENDGOTTESDIENST V Letzten Freitag begleitete ich unseren 8-jaehrigen Sohn zum. Jugendgottesdienst, skeptisch ob er etwas davon haben wuerde. Diese Stunde wurde mir zur einem schoenen Erlebnis, auf dessen Wiederholung ich mich freue, und die Wirkung auf das Kind war groesser, als ich geglaubt hatte. Nach dem ueblichen Schabbatgottesdienst verliessen die Erwachsenen, bis auf die wenigen, die zur Begleitung mitgekommen waren, den Saal und die vorderen Reihen wurden von Kindern zwischen 6 und 15 Jahren besetzt. Leider war die Beteiligung sehr gering fuer unsere grosse Gemeinde; es waren ca. 45 Jugendliche anwesend. Kinder, die kein Gebetbuch hatten, bekamen eines geborgt. Durch dauernde Ansage wussten die Kinder, welche Seite sie aufschlagen mussten. Einer der Herren Rabbiner leitete die jungen Vorbeter auf der Kanzel und der andere sorgte dafuer dass alle in ihrer Gebetbuechern folgen konnten Einer der aeltesten Jungen, ir seinen Tallit gehuellt, betete mit schoener, melodische- Stimme vor. Zwei juengere uebersetzten die Gebete auf spanisch. Die Melodieen wurden von allen mitgesungen. Ein anderer der Aelteren hielt eine Ansprache auf spanisch, in welcher er die Bedeutung des 11. israelischen Jahrestages und die Entstehung des Staates erklaerte. Es war erstaunlich und erfreulich, wie enorm diszipliniert und andaechtig diese 50 Minuten Gottesdienst vonstatten gingen und es ist sehr zu hoffen dass die zukuenftigen Jugendgottesdienste viel staerker besucht sein werden, denn wir muessen den Veranstaltern dankbar sein fuer die Muehe, die sie sich geben, unseren Kindern diese Gelegenheit zu bieten. , R. G. MITTEILUNGEN DES GEMEINDEBUEROS Herr Hugo Schueftart hat uns gebeten mitzuteiler., dass anlaesslich seines 80. Geburtstages ein Empfang nicht stattfindet. * * * Frau Elisabeth Weil geb. Kohn aus Mannheim sucht Verwandte ihres Vaters Bertold Kohn aus Budapest. Diese Verwandten sollen aus Wien stammen und in Santiago in der Holzbranche taetig sein. Zweckdienliche A n gab e n werden erbeten an das Comité Representativo in Santiago, Serrano 20. Der Suchdienst der Sochnuth in Jerusalem hat uns gebeten die Anschrift und naeheren Personalien eines Herrn Wilhelm Rosenblat zu ermitteln. Sein Vater hiess Jonas, seine Muter Pepi. Weiteres ist nicht bekannt. Zweckdienliche Angaben werden an das Gemeindebuero erbeten. ELRY -Corsetería Feine Damen Perlon - Waesche Moneda 858 — Fono 30217 BATH — I Z W A schichte des juedischen Religionsunterrichts hatte diese ‘Maedchen-Konfirmation” insofern grosse Bedeutung, als die ihr vorangehenden Unterweisungen der Ausgangspunkt des bis dahin zumeist unbekannten Religionsunterrichts fuer Maedchen waren. Diese historischen Bemerkungen verdanken wir einem Beitrag des allverehrten Professor Moritz Rosenfeld (sei. And.) fuer das “juedische Lexikon”. In ihnen drueckt sich ohne Zweifel noch vorsichtige Zurueckhaltung zur Frage der “Maedchen-Einsegnung” aus. Auf der Tagung der “Conferencia Consultiva de las Sinagogas Latinoamericanas” im August vorigen Jahres in Buenos Aires sprach sich ein so tief religioeser und traditionstreuer Jude wie Professor Dr. E. Simon ueber die Einfuehrung der Bath-Mizwa wie folgt aus; “Die Einfuehrung der Bath - Mizwa ist eine positive Reform, aber man soll sie durchfuehren, ohne die Tradition zu verletzen. Zum Beispiel soll man sie innerhalb des Gottesdienstes am Freitag abend durchfuehren, indem die Maedchen die entsprechenden Gebete vorlesen und der Rabbiner eine Ansprache haelt”. Auch wir sind zu der Ueberzeugung gekommen, dass die Einfuehrung der Bath-Mizwa- Zeremonie in unserer Gemeinde einem Beduerfnis unserer Zeit entspricht. Bedauerlicherweise herrscht in weiten Kreisen immer noch die falsche Auffassung, dass die juedischen Maedchen nicht so viel zu wissen brauchen wie unsere Jungen. Und dabei sind doch leider die juedischen Kenntnisse eines Teiles unserer Jungen nur ziemlich duerftig. Gerade unsere moderne Zeit UHREN REPARATUREN Garantie — Economie SALO SPIEGEL 434 Mac Iver 434 FANTASIAS R E G A L O S WIZO-CENTRO Henrieta Szold ladet alle Chaveroth und Gaeste zu einem Crossen Tee zu Ehren unserer neuen Mitglieder am Donnerstag den 9. Juli um 4,30 nachm. in Portugal 810 herzlichst ein. Auf der Buehne ein humoristischer Sketch “Mit Wizo faengt die Woche an, mit Wizo hoert sie auf von Frau Lene Back, Regie Frau Lisa Scott-Schwarz (Fortsetzung von Seite 3) hat aber der juedischen Frau in immer steigendem Ausmass die Verantwortung fuer die religioes-geistige Zukunft des juedischen Volkes auf erlegt, wie sich auch sonst auf allen Gebieten die Stellung der Frau weitgehend geaendert hat. Dieser Situation muessen wir Rechnung tragen und unsere juedischen Maedchen in viel staerkerem Masse auf ihre kuenftigen Pflichten vorbereiten. Auch ihnen muessen die notwendigen Kenntnisse ueber die Grundlagen der juedischen Religion, des juedischen Lebens und Denkens vermittelt werden, damit auch sie einmal im besten Sinne des Wortes eine “Tochter der Pflicht” sein koennen Diese Bath-Mizwa-Feier soll nicht die zahlreichen gesellschaftlichen Feste vermehren, ihr Hauptzweck ist vielmehr ein Vorbereitungskurs von der Mindestdauer eines halben Jahres, in dem die Maedchen zusammengefasst werden sollen, die in diesem Zeitraum 12 Jahre alt werden. Nach Beendigung dieses Kurses soll die Bath- Mizwa - Feier im Rahmen des Freitag-Abendgottesdienstes in der Naehe des juedischen Geburtsdatums stattfinden, und zwar, wenn moeglich einmal monatlich in entsprechenden Gruppen an dem Freitag, der den Schabbat einleitet, an dem Rosch Chodesch gebenscht wird. Wir glauben, dass diese Neueinfuehrung auf die Zustimmung aller Kreise unserer Gemeinde rechnen kann. Sie will unser Judentum im Denken, in den Herzen und im Leben unserr kuenftigen Frauen stark werden lassen. Wir bitten daher diejenigen Eltern, die wuenschen, dass ihre Toechter an diesem speziellen Vorbereitungskurs teilnehmen sollen, sich mit unseren Herren Rabbinern Lubliner oder Loewenstein in Verbindung zu setzen, die ihnen auch gern fuer jede weitere gewuenschte Auskunft zur Verlegung stehen. CARIA ABIERTA Todos sabemos que la sangre es algo esencial para el organismo humano. Mas, ¿acaso nos hemos detenido alguna vez para pensar lo que sucede cuando alguien, a causa de un accidente, una opera, ion o de cualquier otro motivo pierde una cantidad apreciable de sangre? La mayoría de nosotros hemos oído de la existencia de Bancos de sangre y creemos que en un caso así se puede recurrir a ellos. Lamentablemente, estos Bancos de Sangre no son iguales a los bancos comerciales y, al igual que la sangre no es igual a los billetes, en estos bancos no pueden pedirse sobregiros ni avances. Pues bien, ¿de dónde se aprovisionan entonces estos Bancos de sangre a fin de estar en condiciones de responder en casos de emergencia? Im respuesta es: solamente de las donaciones de algunas personas de buena voluntad que acuden a ellos con regularidad a fin de dejar ahí algo de su sangre para servir así a sus prójimos. Ahora bien, sucede que muy a menudo recibimos llamadas de urgencia de socios o amigos de nuestra SCI, solicitándonos sangre para algún enfermo grave. E$tos pedidos hay que atenderlos con prontitud, pues muchas veces no es posible efectuar una operación sin contar anticipadamente con una cantidad determinada de sangre y, nadie de nosotros quisiera que un enfermo se quedara sin auxilio por carencia de este elemento vital. Felizmente, hasta ahora pudimos cumplir en todos los casos y esperamos que así será también en el futuro, gracias a que algunos socios nuestros siempre han acudido a nuestro llamado y han donado su sangre para ayudar en una emergencia. Entre los dadores hay varios que en el curso de los años han donado sangre más de 40 veces e incluso contamos con algunos que ya sobrepasaron las 60 donaciones. Lamentablemente, nuestro grupo de dadores no es muy grande y hay algunos que por motivos de salud ya no pueden seguir auxiliándonos. Necesitamos ampliar la cantidad de nuestros colaboradores, especialmente con elementos jóvenes, a fin de poder estar en condiciones de continuar sirviendo. Un dador de sangre debe de tener preferentemente entre los 20 y 30 años de edad y debe ser completamente sano. Al ser llamado, se le comunicará hacia dónde debe dirigirse. Generalmente no se presentarán inconvenientes en el horario. Im. extracción en sí es indolora y no causa fatigas. Un breve descanso y el dador se siente como si nada hubiera pasado, con una importante diferencia: sabrá que ha contribuido a aliviar el sufrimiento de un enfermo, quizás a salvar una vida. Pedimos, pues, a todos los jóvenes que desean colaborar con nosotros en esta noble tarea, se comuniauen con don WALTER SCHUEFTAN —fono 35164—, o con'don WERNER SIMONSOHN —fono 53785—, los que les proporcionarán mayores detalles. ☆ ★ ☆

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