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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1959-06-01 · 6 (Junio, 1959) · p. Seite 3

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXI (1959)
Issue
6 (Junio, 1959)
Date
1959-06-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Junio 1959 BOLETIN INFORMATIVO 3 $t’sU7c¿t>%eUffú&0¡! Juni Sivan Sonnabend 20. 14. Sonnabend 27. 21. Juli Sonnabend 4. 28 Montag 6. 30. Tamus Dienstag 7. 1. Sonnabend 11. 5. Sonnabend 18. 12. Donnerstag 23. 17. Sonnabend 25. 19. Sidra: Nasso IV. Buch Moses 4. 21-7. 89. Richter: 13.2 - 25. Sidra: Behaalotcha IV. Buch Moses: 8.1 - 12.16. Secharja: 2.14 - 4.7. Sidra: Schelach - lecha (Neumondsweihe) IV. Buch Moses: 13.1 - 15.41 Jehoschua: 2.1 - 24. 1. Tag Rosch Chodesch 2. Tag Rosch Chodesch Sidra: Korach IV. Buch Moses 16.1 - 18.32 1. Samuel: 11.14 - 12.22 Sidra: Chukat - Balak IV. Buch Moses: 19.1 - 25.9 Micha: 5.6 - 6.8 Schiwa Assar B’Tamus (Fasttag) Sidra: Pinchas IV. Buch Moses 25.10 - 30.1 Jeremia: 1.1 - 2.3 Morgengottesdienst Werktags 7,30 Uhr Sonnabend 9,00 Uhr Sonn- und staatl. Feiertage 8,00 Uhr Abendgottesdienst Freitag abend: Bis 3. Juli 17,30 Uhr Ab 10. Juli 17,45 Uhr Werktags: Bis 2. Juli 17,45 Uhr Ab 5. Juli 18,00 Uhr Schabbat nachmittag Schabbat 20/6. 27/6. 4/7. 11/7. 18/7. 25/7. Mincha 18.6 18.9 18.12 18.16 18.20 18.24 Ausgang 17.30 17.30 17.30 17.35 17.45 17.45 Am Schabbat morgen findet nach dem Gottesdienst ein Lehrvortrag statt, desgleichen am Schabbat nachmittag zwischen Mincha und Maariv. Jugendgottesdienst Freitag, den 10. Juli, abends um 19 Uhr. Allen Freunden und Bekannten, die uns in den schweren Stunden der Krankheit und des Hinscheidens unseres geliebten treusorgenden Mannes und Vaters zur Seite gestanden haben, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. ERIKA TAUBER und KINDER. Wir danken herzlichst für die uns erwiesene Anteilnahme anlaesslich des Ablebens unseres geliebten Mannes, Vaters, Grossvaters und Urgrossvaters LUDWIG BRUCHFELD HOCHSCHILD FAMILIE BRUCHFELD HOCHSCHILD. Für die mir anlaesslich des Ablebens meines geliebten Mannes HUGO OESTERREICHER erwiesene Anteilnahme danke ich allen Freunden und Bekannten auf diesem Wege herzlichst. MALVINE FUCHS vda. de OESTERREICHER Valdivia. Für die vielen Beweise der Anteilnahme anlaesslich des Ablebens meiner teuren Mutter Margarita Guttmann vda. de Sommerfeld danke ich allen Verwandten, Freunden und Bekannten herzlichst GERHARD SOMMERFELD und Familie. MÉÉÍÉá ¡5! :W /tot* IIS lili] H - M I Z W A BAT Wiederholt und von vielen Seiten ist aus den Kreisen unserer Gemeindemitglieder der Wunsch geaeussert worden, auch in unserer Gemeinde die Feier der Bath-Mizwa (schlecht uebersetzt: Maedchen - Einsegnung) einzufuehren. Dieser Wunsch ist eine Folge der unbestreitbaren Tatsache, dass diese Zeremonie in der ganzen Welt immer weitere Verbreitung bekommen hat. Sogar aus Israel erhalten wir oft Nachrichten von Feiern, die aus Anlass der Bath-Mizwa —der Erreichung des zwoelften Lebensjahres— eines israeli- "chen Maedchens stattgefunden haben. Die Bath - Mizwa hat nur eine relativ kurze Geschichte ARTUR TAUBER ZUM GEDENKEN Wenn ich diese Zeilen schreibe, sind es 3 Wochen her, seit wir Herrn Artur Tauber am 6. Mai nach schwerer Krankheit zur ewigen Ruhe hinausgetragen haben. Die zahlreiche Beteiligung vieler Freunde des Verewigten und vieler Mitglieder unserer Gemeinde legte von der Wertschaetzung Zeugnis ab, deren er sich in unserer Mitte erfreute. Noch immer erscheint es uns unfassbar, dass der Mitarbeiter und treue Diener unserer Gemeinde nicht mehr seinen Dienst leisten kann. Wann immer uns der Weg in die Gemeinde fuehrt, ob zum Gottesdienst oder ins Bureau will es uns nicht moeglich erscheinen dass er seinen Platz nicht mehr ausfuellt. Viel zu frueh, wenige Monate nach seinem 60. Geburtstag, ist er von uns gegangen. Er war einer von denen, die stets aktiv taetig sein muessen. Ihm war seine Taetigkeit bei der S. C. I. B’ne Jisroel nicht nur Lebenserwerb, sondern Dienst fuer unsere Gemeinde und ihre Zukunft. Stets erfuellte er seine Aufgaben mit Pflichtbewusstsein und Treue. Seitdem die schwere Krankheit ueber ihn gekommen, erfuellte ihn eine Willenskraft, die uns stets Bewunderung abrang. Er wollte unter allen Umstaenden seinen Platz voll und ganz ausfuellen, auch wenn es ihm oft sichtbar schwer fiel. Er war kein Egoist. Erst kam seine Familie Nur wenige an seiner Stelle haetten das Opfer gebracht, das er der Zukunft seiner geliebten Tochter brachte, als er sich waehrend der schweren Tage seines Leidens entschloss, sie nach U. S. A. zu schicken. Seine Treue zur Gemeinde, seine Liebe zu seiner Familie waren Ausdruck eines in der juedischen Tradition erzogenen Menschen, die er in seinem ganzen Leben aufrecht zu erhalten suchte. Sein leer gewordener Platz wird nur sehr schwer auszufuellen sein. Wir sprechen auch von dieser Stelle aus seiner schwergeprueften Gattin und seinen beiden Toechtern unser tiefempfundenes Beileid aus. ihr Gottvertrauen und das Bewusstsein, dass das Andenken an ihren teuren Gatten und Vater einen ehrenvollen Platz in unserer Gemeinde einnehmen wird, moege ihnen Trost verleihen. in unserem Volke. Zuerst wurde sie unter dem Namen “Maedchen-Konfirmation” —als eine der ueberlieferten juedischen Anschauung fremden Einrichtung (im Jahre 1817 in Berlin, 1819 in Hamburg und 1820 in Koenigsberg)— eingefuehrt. Zunaechst fand diese Zeremonie keinen Anklang in den juein den Morgenstunden des 18. Mai erreichte uns die traurige Nachricht vom ploetzlichen Ableben unseres Ehrenmitglieds Herrn Ludwig Bruchfeld. Sowohl fuer den engsten Familienkreis als auch fuer die Freunde und Bekannten kam das Ableben aeusserst ueberraschend. Denn bis in die letzten Lebenstage hinein erfreute er sich geistiger Frische und Regsamkeit und auch ueber ernstes koerperliches Unbehagen hatte er nicht zu klagen. Fast das 90. Lebensjahr erreichte er, wahrlich ein wuerdiges patriarchialisches Alter, und sein Lebensabend war heiter, zufrieden und sehr glueckiich. Denn fast 60 Jahre lebte er zusammen mit seiner Gattin in vorbildlicher Harmonie, umgeben von seinen Soehnen und deren Familienmitgliedern, die zu ihm in Liebe und Ehrfurcht aufschauten. Als wir von den sterblichen Resten dieses bescheidenen Mannes Abschied nahmen, durchlebten wir noch einmal fuer einige Augenblicke die letzten 20 Jahre unseres eigenen Lebens in diesem Lande, das uns in Stunden hoechster Lebensgefahr seine Tore geoeffnet und uns vor einem sicheren Untergang bewahrt) hat. Gerade in diesen entscheidenden Jahren unseres Hierseins gehoerte der Verstorbene zu jenem Kreis aktiver Maenner, die den Neueinwanderern jederzeit mit Rat und Tat zur Seite standen. Aber nicht nur dieser vornehmen und humanen. Taetigkeit fuer den Einzelnen widmete er sich, sondern darueber hinaus erstreckte er sein t a e t i g e s Schaffen auf das Wohl der Gesamtheit. Als ein wahrhafter dischen Gemeinden. Sie wurde damals um das 15. Lebensjahr vorgenommen und fand jaehrlich ein bis zweimal, vielfach am Schawuoth, dem Fest der Bundesschliessung zwi sehen Gott und Israel in Reform und in gemaessigt— liberalen Gemeinden statt. Fuer die Ge- (Fortsetzung auf Seite 4) aufrechter Jude achtete und liebte er unsere alte heilige Tradition, die Gebraeuche und Sitten unserer Vaeter und deswegen stellte er sich gern in die Reihe all derer, die bestrebt waren, die Schaffung einer Gemeinde — eine wuerdige und notwendige Aufgabe—, zu erfuellen. Ein 70-jaehriger schon in jenen Jahren arbeitete er aktiv an dem Neuaufbau unserer juedischen Gemeinde mit Viele Jahre hindurch gehoerte er dem Direktorium unserer Gemeinde an und genoss bei allen seinen Mitarbeitern ob seines lauteren Charakters und seiner menschlichen Schlichtheit hohes Ansehen. Es ist eine tiefe Wahrheit, dass der Verlust eines unserer Lieben uns nicht nur traurig stimmt, sondern uns auch gleichzeitig aermer macht. Dieses schmerzliche Gefuehl werden nicht nur Gattin, Kinder und Verwandte, sondern auch die Fernerstehenden anlaesslich des Ablebens dieses greisen Mannes haben. Aber wir glauben doch einen grossen Trost darin finden zu koennen, wenn wir bedenken, dass unser treuer Freund das seltene hohe Alter der Patriarchen erreicht hat, eine besondere Gnade, die nach einem alten Wort unserer Weisen nur dem Bevorzugten Gottes zuteil wird. So duerfen seine liebevolle Gattin und seine treuen Soehne dem nunmehr Verstorbenen nach einem solch langen zufriedenen Leben die verdiente Ruhe goennen und wir geben das schlichte Versprechen ab, dass in den Annalen unserer Gemeinde der Name Ludwig Bruchfeld seinen gebuehrenden Platz erhalten wird. Allen, die meiner lieben Mutter Frau Elsa Koopmann geb. Junkermann waehrend ihrer langen Le'densjahre Freundschaft und uns bei ihrem Ableben ihre Anteilnahme bewiesen haben, danke ich im Namen der Familie auf das herzlichste. HILDE ROSENBAUM geb. KOOPMANN Allen denen die anlaesslich des ploetzlichen Hinscheidens meiner geliebten Frau, unserer innigstgeliebten Mutter ILSE SENFT MANNHEIM de KRAUSE an unserem grossen Schmerz teilgenommen haben, danken wir auf diesem Wege von ganzem Herzen. Santiago 26. Mai 1959. THEODORO KRAUSE H. und TOECHTER GRABSTEINE ln saemtlichen Steinarten zu billigsten Preisen TH. REIS José Miguel de la Barra 412, 5.o piso Dep. A, esq. Merced, Tel. 33200 IN MEMORIAM LUDWIG BRUCHFELD

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