Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XXI (1959)
- Issue
- 5 (Mayo, 1959)
- Date
- 1959-05-01
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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12 BOLETIN INFORMATIVO Mayo 1959 Rueckbück und Ausblick (Fortsetzung von Seite 11) Erstmalig hat die Presse-' Kommission in diesem Jahre einen Foto - Wettbewerb veranstaltet, fuer den die Gemeinde drei Preise und fuenf Trostpreise bewilligt hat. Nach unseren Plaenen sollten die Preistraeger in der April-Nummer unseres Blattes veroeffentlicht werden. Erfreulicherweise sind aber derartig viele Fotos eingesandt worden, dass das Preisgericht nicht rechtzeitig vor Redaktionsschluss seine Entscheidung treffen konnte. Inzwischen sind die Preistraeger benachrichtigt worden; ihre Namen werden in der Mai- Nummer unseres Blattes veroeffentlicht werden. Ich wuenschte, wir koennten auf allen unseren Arbeitsgebieten einen so steten Fortschritt feststellen wie bei der Entwicklung unserer Zeitung. Es ist dies auf die enthusiastische Mitarbeit aller Beteiligten zurueckzufuehren und ich darf in Ihrer aller Namen unserem Redakteur, der Leiterin der Jugendbeilage und allen Mitarbeitern fuer ihre rege Taetigkeit unseren verbindlichsten Dank aussprechen. BEZIEHUNGEN ZUM JISCHUW Unsere Beziehungen zu der Jevra Kedischa sind wie stets besonders freundschaftlich. Die Herren des Direktoriums dieser Institution, denen wir an dieser Stelle im Namen unserer Gemeinde bestens hierfuer danken, haben stets groesstes Verstaendnis bei allen Verhandlungen gezeigt, die wir in fuer unsere Mitglieder so schweren Stunden fuehren mussten und die ohne jede Schwierigkeit verliefen. Es wird Sie interessieren, dass wir augenblicklich damit befasst sind, einen genauen Plan des Friedhofs in Conchalí anfertigen zu lassen, aus dem sich der genaue Platz der einzelnen Graeber — geordnet nach Reihen und Nummern — ergibt. Herzlichen Dank den Herren, die sich ehrenamtlich hierfuer zur Verfuegung gestellt haben. Aus den Betraegen, die gelegentlich der Beerdigungen auf dem Friedhof gesammelt werden, werden Grabsteine fuer Verstorbene gesetzt, deren Hinterbliebene diese Ehrenpflicht nicht selbst erfuellen koennen oder die keine Angehoerigen hinterlassen haben. Mit den uebrigen Institutionen des Jischuws von Chile, insbesondere mit der Federación Sionista und dem Comité Representativo, ist die Zusammenarbeit eine sehr enge. Wir sind in der Federación Sionista jetzt weit staerker denn je,' naemlich mit vier Mitgliedern unserer Gemeinde vertreten, die dort wichtige Posten einnehmen. In der Exekutive des Comité Representativo arbeiten drei Herren unserer Gemeinde mit. Wir bemuehen uns, durch die Tat zu beweisen, dass wir trotz der grossen eigenen Aufgaben in gleicher Weise Interesse fuer die Probleme des gesamten Jischuws haben und die Verpflichtung in uns fuehlen, an deren Loesung nach besten Kraeften mitzuwirken. Zu der Botschaft Israels in Chile stehen wir in denkbar bester Beziehung. Der Botschafter Herr Dr. Eliezer Doron und Gattin nahmen kurz nach ihrer Ankunft in Chile in Begleitung des Botschaftsrats Samuel Goren und dessen Ehefrau an einem Schabbat-Vormittag-Gottesdienst in unserem Hause teil. Der Botschafter wurde kurz darauf von Direktorium und Repraesentanz empfangen und man darf ohne Uebertreibung sagen, dass sofort ein wahrer, freundschaftlicher Kontakt gefunden wurde. Herr Dr. Doron erklaerte zu unserer aller Freude, dass er sein Amt nicht nur dahin auffasse, den Staat Israel als Diplomat gegenueber den staatlichen Behoerden des Landes Chile zu vertreten, sondern dass er sich gleichzeitig als Mittler zwischen Israel und der juedischen Bevoelkerung Chiles betrachte. Ein Kulturtraeger im weitesten Sinne des Wortes. Durch eine solche Einstellung wird die wahre Bruecke zwischen Israel und der Diaspora geschlagen. Wir erhoffen uns von der Taetigkeit unseres verehrten Botschafters und seiner geschaetzten Mitarbeiter eine wesentliche Belebung unserer kulturellen Bindung zu Israel. GEMEINDEHAUS Wir haben immer den Wunsch, dass unser Haus das juedlsche Haus unserer Gemeinschaft sein soll, in dem sich nicht nur unsere Mieter, die Logen Bene Berith, der Cisroco, die Wizo und die A. T. I. wohlfuehlen, sondern in dem auch alle anderen juedischen Institutionen des Jischuws ihr Gemeindehaus sehen sollen. Wir glauben, dass dieses Ziel im vergangenen Jahre mehr noch als in den frueheren erreicht worden ist. Zum ersten Male fand in unserem Hause der lokale Zionistenkongress waehrend einer ganzen Woche statt, zu dem 7 Delegierte aller zionistischen Fraktionen aus Argentinien eingeladen worden waren. Das Haus war vom ersten bis zum letzten Tage und von der ersten bis zur letzten Nacht voll besetzt. Das war ein Gemeindehaus, wie wir es uns wuenschen. Anlaesslich des 10. Jom Haazmaut wurde in unserem Hause ein Festgottesdienst veranstaltet, an welchem Mitglieder der Regierung, der Behoerden und des diplomatischen Korps teilnahmen. Es war eine wuerdige Feier dieses Jubilaeumstages. Unser Synagogenraum ist im vergangenen Jahre durch Kultusgegenstaende be reichert worden. Anlaesslich des 20jaehrigen Bestehens unserer Gemeinde schenkte uns die Loge Bene Berith Pacifico Stoff fuer einen Porauches und die A. T. I. ueberreichte uns anlaesslich ihres eigenen 10-jaeh- (Fortsetzung Seite 13) ¿Le cuesta saur de la cama? Nestum sera su líií Porque,al vitaminizar su desayuno, le proporciona una fresca energía y un nuevo ímpetu. NESTUM viene en forma de nutritivos copos de trigo, cebada y avena, ricos en vitaminas, levadura, calcio, fósforo y hierro. NESTUM no necesita cocción* Se prepara simplemente con leche y azúcar, combinado con fruta picada o de mil otras exquisitas maneras rnmi NESTUM Cómprelo en farmacias o en los principales emporios. «fe |Ä mM. ☆ ★ iwtGBn