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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1959-05-01 · 5 (Mayo, 1959) · p. Seite 13

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXI (1959)
Issue
5 (Mayo, 1959)
Date
1959-05-01
Page
Seite 13 (sequence 13)
Language
German
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Mayo 1959 BOLETIN INFORMATIVO 13 RUECKBLICK und AUSBLICK (Fortsetzung von Seite 12) rigen Bestehens eine Schulchan-Decke. Beiden Institutionen sei an dieser Stelle fuer ihre Spenden, durch welche sie ihre Verbundenheit mit uns erneut bekundeten ,auf das Herzlichste gedankt. SOZIALARBEIT Ein Ruhmesblatt in der Geschichte unserer Gemeinde nimmt unser Cisroco ein, der die Sozialarbeit in beispielgebender Weise durchfuehrt. Nur wer taeglich durch die raeumliche Verbindung in persoenlichem Kontakt mit den leitenden Herren des Cisroco steht, kann beurteilen, in welch aufopfernder Weise sie ihre Arbeit zu meistern verstehen, mit welchem Takt und mit welcher Liebe sie Vorgehen, wie sie Not lindern, wo es nur irgend noetig ist. Wir als Gemeinde wissen, dass Cisroco und Altersheim die Aufgaben erfuellen, die dem Wohlfahrtsamt der Gemeinde entsprechen wuerden. Daraus muessen wir die Konsequenzen ziehen und ihnen finanziell bei ihrer schweren Arbeit helfen. Wir tun dies gern. So haben wir dem Altersheim anlaesslich der Einweihung des Neubaues einen Betrag von $ 1.000.000.— geschenkt, nicht aus dem normalen Etat, sondern aus dem Vermoegen unserer Gemeinde. Sie wissen, dass Cisroco und Altersheim aus der Magbit erhebliche Betraege erhalten, die diesen Institutionen wesentlich zu ihrer Finanzierung helfen. Bei dieser Gelegenheit soll erneut auf den Fond fuer verschaemte Arme hingewiesen werden, den wir seit vielen Jahren unterhalten und aus dem wir denjenigen helfen, die durch schwierige Umstaende in eine Notlage geraten, sich aber nicht an den Cisroco wenden wollen. Erfreulicherweise sind uns im abgelaufenen Jahre gerade fuer diesen Fond namhafte Spenden zugegangen, mit denen wir eine wahre juedische Hilfe leisten konnten, naemlich eine Hilfe, die man nicht erbittet, sondern die auf diskreteste Weise geleistet wird. Denken Sie immer an diesen Fond, meine Damen und Herren. SONNTAGSSAMMLUNG In meinem vorjaehrigen Bericht habe ich Ihnen davon Kenntnis geben muessen, dass der Erfolg dieser Aktion, die eine Idee unserer Gemeinde war, immer geringer wurde und dass wir uns daher entschlossen haben, einen neuen Weg zu gehen. Wir haben durch unseren Cobrador jedem Mitglied eine Karte vorlegen lassen, auf der er angeben sollte, wieviel er fuer diese Sonntagssammlung freiwillig zur Verfuegung stellt, wussten wir doch, dass viele unserer Freunde Wert darauf legten, diese Sammlung, durch die so viel Not gelindert worden ist, weiter zu fuehren. Viele unserer Mitglieder haben die Karten ausgefuellt und zahlen ihre freiwilligen Beitraege regelmaessig. Es fehlt aber noch eine grosse Anzahl unserer Freunde. Wir hoffen, dass diese im kommenden Jahre sich dieser Sammlung anschliessen werden. Es ist ein Werk, einzigartig auf diesem Kontinent, auf das unsere Gemeinde stolz war und stolz bleiben will. S. C. I. — WALD Sie wissen, meine verehrten Damen und Herren, dass unsere Gemeinde geglaubt hat, den Tag ihres 20-jaehrigen Bestehens nicht schoener feiern zu koennen als durch Anpflanzung eines Waldes auf den Huegeln vor Jerusalem auf den Namen unserer Gemeinde. Es ist ein kuenstlerich ausgestattetes Buch angelegt worden, in dem alle Zeichner je auf einer Seite namentlich eingetragen worden sind. Namhafte Betraege sind bereits eingegangen. Ein Buch ist gefuellt, ein zweites, ein drittes muss noch gefuellt werden. Keines unserer Mitglieder darf in diesem Buche fehlen. Nicht auf die Anzahl der Baeume allein kommt es an: Ein Baum, zwei Baeume, drei Baeume, fuenf Baeume — aber der Name aller unserer Freunde soll in diesem Buche verewigt sein, um die Verbundenheit unserer Gemeinde mit dem Staate Israel zum Ausdruck zu bringen. Jeder Besucher der Medina wird im Herzl-Museum in Israel nicht nur diese Originalbuecher und seinen Namen darin finden, sondern wird auch mit innerer Befriedigung den auf den Namen unserer Gemeinde gepflanzten Wald selbst in Augenschein nehmen koennen. Darum bitte ich Sie, meine lieben Freunde, helfen Sie uns dazu, dass der Wald immer groesser wird, entsprechend der Groesse und dem Ansehen, das unsere Gemeinde nicht nur auf unserem Kontinent, sondern auch in Israel geniesst. Es ist fuer mich eine besondere Freude und Genugtuung, Ihnen mitteilen zu koennen, das unsere S. C. I. im vergangenen Jahre an erster Stelle bei den Sammlungen fuer den K. K. L. stand und in Anerkennung dieser ruehmlichen Tatsache vom lokalen Zionistenkongress in das Goldene Buch eingetragen worden ist. MAGBIT Dr. Nahum Goldmann, der Praesident der Zionistischen Weltorganisation, der Praesident der Claims Conference, hat vor wenigen Wochen an einem Kongress in Buenos Aires teilgenommen, bei dem Vertreter aller lateinamerikanischer Laender anwesend waren. Dieser Kongress zaehlte zu seinen Ehrengaesten auch Elijahu Dobkin, den Praesidenten des Keren Hajessod in Jerusalem. Jeder, der Dr. Goldmann kennt, der weiss, welche Arbeitslast er zu bewaeltigen hat, der weiss, wie er das ganze Jahr hindurch fuer die Interessen des juedischen Volkes tetig ist, wird sich vielleicht fragen: Warum kam er zu einem solchen Kongress der Magbit? Er selbst hat diese Frage aufgeworfen und er selbst hat sie beantwortet. Ich will — sagte er — einen Dialog mit meinem juedischen Volke halten. Einen Dialog, wie ich ihn schon bei zwei frueheren Gelegenheiten fuer notwendig gehalten habe: Vor der Staatsgruendung, in ernster militaerischer Situation und jetzt, wo es sich darum handelt, die oekonomische Lage Israels sicher zu stellen. Einen Staat zu gruenden sei schwer, einen Staat zu halten und zu erhalten noch schwerer. In seiner bekannten meisterhaften Art schilderte er uns die wirtschaftliche Situation Israels. Ohne Optimismus, ohne Pessimismus, objektiv. Und damit drang er in die Herzen seiner Hoerer, die im wahren Sinne des Wortes wie Studenten an den Lippen eines ueberragenden Dozenten hingen. Er schilderte die Lage unserer Brueder in den Laendem Nordafrikas und besonders hinter dem Eisernen Vorhang. Er wies darauf hin, dass jeder, der nur irgend kann, auswandert, um in Israel frei atmen zu koennen, was ihm in seiner jetzigen Umgebung versagt sei. Wer nicht auswandem koenne, bleibe in seinem Elend und verkomme darin geistig, sittlich und leiblich. Hunderttausend Visa will Rumaenien in diesem Jahre erteilen. Etwa zwanzigtausend unserer Brueder sind bereits in Israel angekommen. Der Transport und die Eingliederung eines derartigen Einwanderers kostet den Staat ueber 1.500 Dollar. Man kann sich also vorstellen, welch fantastische Betraege fuer die Errettung nur unserer rumaenischen Schwestern und Brueder notwendig sind. Trotz aller Opfer, die der Staat selbst und seine Bewohner in heroischer Weise auf sich nehmen, kann die Rettungsaktion ohne die Hilfe des einzigen Bundesgenossen, den Israel hat, ohne die Hilfe des juedischen Volkes nicht durchgefuehrt werden. Und deshalb sagt Dr. Goldmann mit aller Klarheit, dass ernsthaften Selbstbesteuerung gegeben werden muss, dass die Mittel, die unbedingt aufgebracht werden muessen, gerechterweise von allen Beisteuerern entsprechend ihren wirtschaftlichen Verhaeltnissen zur Verfuegung gestellt werden muessen, dass die Leistungen zur Einheitscampana aus dem Niveau einer filantropischen Spende herausgenommen und zu einer wirklich konstruktiven, verantwortlichen Mithilfe gestaltet werden muessen. Diesmal hat auch Niemand die Ausrede, die leider mancher so gern sucht: er sei Pazifist, er gebe nichts fuer Waffen. Dabei soll man nicht vergessen: Wer den Frieden will, Bereite den Krieg vor. Nur wenn unsere Feinde davon ueberzeugt sind, dass Israel militaerisch und oekonomisch stark ist, wird der Frieden gesichert sein. Sie werden nicht den Mut zum Angriff haben. Fuer die militaerische Sicherheit sorgt unser Staat, zu seiner oekonomischen Festigkeit beizutragen, ist unser aller gemeinsame Pflicht. Und diese Pflicht sollen wir alle gern, freiwillig und schnell erfuellen .Wir sollen sie, wie Dr. Goldmann sagt, nicht als filantropische Hilfe auffassen, sondern als eine gerechte, soziale Selbstbesteuerung. Nur so kann eine wirkliche Hilfe geleistet werden. Es ist unsozial, wenn schematisch entsprechend der Geldentwertung, Jeder seine vorjaehrige Zeichnung um den gleichen Prozentsatz erhoeht. Wie vielen faellt dies schwer? Fuer wie viele ist dies sogar ein Opfer? Aber fuer alle diejenigen —und es sind deren gluecklicherweise viele unter uns, deren wirtschaftliche Verhaeltnisse sich in den letzten Jahren, besonders durch Wiedergutmachung— wesentlich verbessert haben, ist die gleiche prozentuale Erhoehung absolut unangemessen. Eine Selbstbesteuerung soll es sein und eine sozial gerechte Steuer kann nicht fuer alls Buerger eines Landes in gleicher Weise erhoeht werden. Daher richte ich erneut die dringende Bitte an alle unsere Freunde, die sich in einer wirtschaftlich guten, ja sehr guten Lage befinden: Machen Sie sich von einem unangemessenen Schema frei, geben Sie endlich ein gutes Beispiel und tragen Sie sich mit Betraegen in unsere Zeichnungslisten ein, die Ihrem Vermoegen und Ihren Einkuenften entsprechen und damit Ihrem guten Namen Ehre machen. Warten Sie nicht einen Tag laenger, es handelt sich um Rettung unserer Brueder. Denken Sie daran, dass diese sich in gleicher Lage befinden, in der wir selbst vor 20 Jahren waren. Helfen Sie retten, ehe es zu spaet ist. Nie weiss man, wann sich die Tore wieder schliessen. Und jeder von Ihnen wird sich die groessten Gewissensbisse machen, wenn durch sein Zoegern und durch seine unangemessene Beisteuerung auch nur ein einziger Jude nicht gerettet werden kann. Und noch eine Bitte: Wenn Sie zeichnen, zeichnen Sie schnell. Denken Sie an den Zweck, den Sie mit Ihrer Zeichnung erreichen wollen. Sie wissen, wie schwer es die Mitarbeiter der Magbit- Kommission haben, denen fuer ihre aufopfernde Taetigkeit, fuer Opfer an Zeit und Gesundheit nicht genug gedankt werden Rann. Erleichtern Sie ihnen die Arbeit und bestellen Sie sie nicht fuer einen anderen Tag. Es sind nicht Bittsteller ,es sind verantwortungsbewusste Treuhaendler fuer eine grosse, vielleicht die groesste juedische Sache. Gewiss kann es nur ein Versehen, sein, wenn leider nicht wenige unter uns die im vorigen Jahre gezeichneten Betraege bis heute nicht abgefuehrt haben. Bis heute, wo die neue Magbit bereits kurz (Fortsetzung Seite 15) Viaje con lEmm in in a Europa e Israel vía New York Tarifas económicas Aviones JET - PROP de Lujo Agentes: AMERICANTUR ARTURO RÓSLER e HIJO Unión Central 1020 — Fonos 81706 y 65805 Consúltenos

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