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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1958-12-01 · 12 (Diciembre, 1958) · p. Seite 5

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XX (1958)
Issue
12 (Diciembre, 1958)
Date
1958-12-01
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Diciembre 1958 BOLETIN INFORMATIVO 5 ANUKA - TRIUMP Von Curt Wilk Die aeusseren Geschehnisse, die Chanuka zugrunde liegen sind bekannt: Matitjahu und seine tapferen Soehne hatten gegen eine Uebermacht der griechisch - syrischen Eroberer kaempfen muessen, bis es ihrer kleinen Schar gelungen war, den Feind vernichtend zu schlagen. “Und dann kamen Deine Soehne in das Innere Deines Hauses, reinigten Deinen Palast, Dein Hei- 1 i g t u m, entzuendeten Lichte und bestimmten diese acht Tage der Weihe, um zu danken und Deinen grossen Namen zu lobpreisen”. Doch hinter diesen Vorgaengen verbergen sich Geschichtsereignisse religioes-kultureller. Natur, die auch fuer unsere Epoche von hoechster Bedeutung sind. Galt es doch damals nicht nur, einen politischen Unabhaengigkeitskrieg siegreich zu fuehren und zu beenden, sondern den Geist des juedischen Volkes zu retten, dessen Seele rein zu erhalten. Griechisches Leben, hellenistischer Geschmack, uebten eine starke Anziehungskraft aus. Wohin die griechischen Soldaten kamen, waren sie Traeger griechischer Kultur, die ganz gewiss, vor allem in den Naturwissenschaften, in der Philosophie und nicht zuletzt in der Kunst, Grosses hervorgebracht hat. Diesen Einfluessen erlagen bald die fuehrenden Kreise, die intellektuelle Obe rschicht. Doch die Massen des kleinen israelitischen Staates weigerten sich hartnaeckig, die neue Lehre zu akzeptieren. Weder Ueberredung noch Zwangsmassnahmen vermochten, das einfache Volk der Juden fuer den Hellenismus zu gewinnen. Aber auch die Befuerworter des Griechentums wuenschten keine voellige Trennung von der Nation; sie dachten ernsthaft daran, die Bibel selbst aufrechterhalten zu koennen bei Preisgabe der “muendlichen Lehre”, all dessen, was die Rabbinen aufgezeichnet hatten. Sehr aehnliche “Assimilationsbestrebungen” kennt das westliche Judentum des vorigen Jahrhunderts. Auch dort sind es vielfach die “Gebildeten” gewesen, welche die Ansicht vertraten, dass man “ueberholte alte Sitten” ueber Bord werfen und sich dem “Zeitgeiste” anpassen muesse. Mancher von diesen modernen Juden wuenschte sich auch nicht ganz von der Gemeinschaft zu trennen, sondern nur von religioesen Vorstellungen, denen man sich entfremdet vorkam. Heutzutage spricht man in solchem Falle von einer “Saekularisierung des Judentums”, was ungefaehr auf das gleiche hinauslaeuft. Es ist das ungeheure Verdienst der Makkabaer gewesen, eines Juda Makkabi und seiner Getreuen, rechtzeitig erkannt zu haben, dass die hellenistische Bedrohung eine schwere Gefahr fuer die Existenz des ganzen Volkes und die Souveraenitaet des Landes darstellte. Es handelte sich ja nicht nur um die Entweihung des Tempels. Hand in Hand mit mm »I * *4' , r- „ „! vXvX-e- V; Ä.V. 4 . mm “Auch unsere Zeit kennt solche Wunder” dem Eindringen der griechischen Kultur ging die Nachahmung fremder Sitten, all jener Entartungserscheinungen, welche die heidnische Welt kannte. Das Heldentum der Hasmonaeer vereinigte in sich die physische Tapferkeit mit dem geistigen und moralischen Mut zur Wahrheit. Der Glaube, ewige Wahrheiten zu besitzen und sie von Generation zu Generation weitergeben zu muessen, diese Ueberzeugung inspirierte die Makkabaeer zu beispiellosen Leistungen im materiellen und im geistigen Kampfe, der ihnen bevorstand. So konnte bei Emmaus das achtfachueberlegene Heer der Syrer in die Flucht geschlagen werden. Jener glaenzende militaerische Sieg staerkte Mut und Zuversicht des kleinen juedischen Heeres derart, dass es ein Jahr spaeter dem besten Feldherm des Antiochus entgegengetreten und bei Beth-Zur die Kemtruppen einer Grossmacht in kuehnem Ansturm zu fluchtartigem Rueckzug zwingen konnte. Alle Umstaende hatten gegen den Sieg der Makkabaeer gesprochen: es war ein Wunder geschehen, dessen sich die juedische Geschichte ruehmen darf. Auch unsere Zeit kennt solche “Wunder”, Geschehnisse, die mit Vernunftgruenden allein nicht zu erklaeren sind; weder der britische Widerstand gegen den schlimmsten Feind im Jahre 1940, noch der Widerstand Jeruschalajims im Freiheitskriege von 1948 sind ohne weiteres verstaendlich; man muss den Glauben an die geistige, seelische, Ueberlegenheit in die Betrachtung einschliessen. Nur dann versteht man, was ein “Wunder” genannt werden darf und soll. Die Waffentaten eines Juda Makkabi verschafften einst dem juedischen Namen Ehre und Ansehen weit ueber die Landesgrenzen hinaus. Die Juden der Diaspora fuehlten sich ermutigt in ihrem Dasein unter heidnischen Voelkern. Auch die Leistungen des neuen makkabaeischen Geschlechts unserer Tage erhoehen den juedischen Namen in der gesamten Kulturwelt. Das neue Licht, das von Zion ausstrahlt, wird dazu beitragen, dass das ganze juedische Volk sich eines Tages mit den Makkabaeern verbunden fuehlt, deren Sieg im letzten Sinne der Triumph des juedischen Geistes gewesen ist. _ “Das neue Licht BLINDE KINDER IN ISRAEL bedürfen Eurer Freundschaft und Hilfe Unterstu et z t das Blindenheim in Jerusalem Asociación de los Amigos de los Ciegos Israelitas "TORMEI - Ofí" Portugal 810 Casilla 2487 i 7l/|7fGBfT émítí

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