Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XX (1958)
- Issue
- 7 (Julio, 1958)
- Date
- 1958-07-01
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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6 BOLETIN INFORMATIVO Julio 1958 JUEDISCHE SCHENKUNG AN STAATLICHE UNIVERSITAET «pp gS888888S888i wm mmm SÍSí: ' "'I üii lili# iSíiSSí mmm ííííííí*" SALOMON SACK Vorbildlicher ms *1 ¿Mk Am 14. Juni d. J. fand ein feierlicher Akt statt. Die staatliche Universitaet uebernahm ofiziell Grundstueck und Gebaeude, die die Stiftung “Salomon Sack” ihr geschenkt hatten. In herrlicher Lage, gegenueber dem Flugplatz “Los Cerrillos”, erhebt sich eine imponierende Gebaeudeflucht auf leicht erhoehtem Terrain mit einzigartigem Blick auf die schneebedeckte Kordillere. Die Gebaeude gliedern sich harmonisch in die Landschaft ein, sollen sie doch die Fakultaet der Architektur der Universitaet bergen und der akademischen Ausbildung kuenftiger Architekten dienen. Viele Hunderte fuellen die mehrstoeckige Aula, Diplomaten, Professoren, Vertrete*- *’er iuedisehen Kollek- Philanthrop tivitaet, zahlreiche Studenten. Es erscheint der Praesident der Republik mit seinem Innenminister und dem Generalsekretaer der Regierung und nimmt unter dem Beifall des Publikums auf der Ehrentribuene Platz zusammen mit dem Dekan der Fakultaet der Architektur, Héctor Mardones Restat und dem Ehrengast Salomon Sack. Es beginnt eine wahrhaft akademische Feier, wuerdig und erhebend, umrahmt von musikalischen Darbietungen. Der Dekan haelt die Festrede. Er findet eindringliche Saetze und wuerdigt die Bedeutung der Feierstunde. Der Stifter Salomon Sack hat sich nicht durch letztwillige Verfuegung, sondern zu Lebzeiten von einem erhebl;r,hen Teil seines Vermoegens getrennt. Er hat zuerst die Stiftung Salomon Sack gegruendet, die dann ihrerseits Grundstueck und Gebaeude der Universitaet geschenkt haben. Der Wert der Schenkung wird auf ueber 1.000.000 Dollar, mehr als Tausend Millionen Pesos geschaetzt. Es ist aber nicht nur der Wert der Schenkung, sondern vor allem die Schenkung als solche, die der Dekan in bewegten Worten schildert. Der Generalsekretaer der Regierung spricht im Namen des Praesidenten der Republik. Auch er feiert den Stifter. Vertreter der Studentenschaft bringen den Dank der Jugend aus. Sympathisch die Geste eines Studenten des 1. Semesters, der Don Salomon Lineal und Schulausweis ueberreicht. Gil Sinay spricht als Mitglied des Rates der Stiftung “Salomon Sack”. Er schildert das Milieu, aus dem der Stifter stammt, ein junger russicher Jude, der dem Pogrom entflieht und in Chile eine neue Heimat findet. Er moechte als Jude Chile seine Dankbarkeit zeigen. Darum die Stiftung und die Schenkung. Ich sass mitten unter dem Publikum und empfand den starken Eindruck der Ausführungen Gil Sinays. Jeder der Anwesenden fuehlte, dass hier eine juedische Tat gefeiert wurde. Salomon Sack selbst fuehrte kurz aus, dass er gerne an der kulturellen Entwicklung Chiles mitarbeite und das auch weiter tun werde. Don Salomon ist kein glaenzender Redner. Er sprach stockend und verlor sogar einmal den Faden. Aber nichts machte mehr Eindruck auf die Anwesenden als diese schlichte und einfache Darstellung. Man merkte insbesondere die echte Begeisterung der studentischen Jugend. Die Gaeste wurden mit einem Cocktail bewirtet. Die Kapelle der Polizei spielte auf. Ein Rundgang durch die weitlaeufigen Saele zeigte den Umfang der Baulichkeiten. Radio und Zeitung haben der Veranstaltung breiten Raum gewidmet. Die chilenische Oeffentlichkeit war stark beeindruckt. Dr. Hermann Lehmann. DIE NEUE FAKULTAET FUER ARCHITEKTUR mm mm ¡Si* Wííiííi am Ein Aspekt der Sack-Stiftung PRESSE ■ STIMMEN ZUR SACK - STIFTUNG Die Sack-Stiftung hat in der chilenischen Presse den staerksten Widerhall gefunden. “La Nación” hob die Geste hervor die fuer die chilenische Jugend eine staendige Quelle von Arbeit und Fortschrift bedeuten wird. “La Gaceta” forderte Chilenen und ansaessige Auslaender auf, das Vorbild von Salomón Sack, Frau und Toechtern zu imitieren. “Julio César” (Hugo Silva) schrieb In "La Segunda”: SALOMON SACK yj yts not »cius oe Hay ciertos prejuicios que vienen desde lejos y que todos aceptan sin discusión y a veces, hasta con alguna complacencia. Uno de ellos es el que supone que los judíos son avaros y usureros. ¿De dónde viene eso? Vaya a saberse. Acaso respondió a una época de persecuciones implacables. Tal vez a que algunos ejercieron ese ingrato oficio de prestamista o agenciero, que también practicaron españoles, italianos y muchos chilenos, sin que a ninguno de ellos se le colgara tan feo epíteto. Tengo amigos judíos que son todo lo contrario de eso. Desprendidos, generosos, con la mano siempre abierta para ayudar a los demás. No los nombro, porque este comentario perdería su objetividad. Pero son muchos. Hombres y mujeres iguales a nosotros, a veces mejores que nosotros, porque realizan acciones que nosotros no podemos o no queremos efectuar. Tal es el caso de don Salomón Sack. Ninguna ley lo obligaba a realizar lo que hizo y seguirá haciendo. Sin embargo, en terrenos y en edificaciones, que suman una cantidad astronómica de millones, ha “devuelto” —son sus generosas y sencillas palabras— algo de lo que su trabajo, su visión, su inteligencia y constancia, le permitió acumular. El ejemplo de don Salomón recuerda el de don Claudio Matte, que pasó su vida haciendo escuelas, realizando eso que sólo está al alcance de las almas superiores y que consiste en saber que hay más felicidad en dar que en recibir. Don Salomón, parece que no va a detenerse hasta que complete la edificación de una ciudad universitaria en Santiago. Y si esto es usura o avaricia, bueno, sería de desear que todos fuéramos usureros. Aunque ahora parezca increíble, estos gestos eran frecuentes antes en Chile. Ya no lo son. Las donaciones generalmente fueron a parar a los bolsillos de inescrupulosos funcionarios. Por eso ya no se hacen. Es triste. Afortunadamente, el gesto generoso de don Salomón lo recibe la Universidad, donde aún no llega esa especie de gangsterismo político y administrativo que tiene al país a pocos milímetros de la bancarrota. PROSPERO. “Don Salomón resulta fundando aquí otra especie de escuela: una escuela de benefactores en vida, que no deja de tener en Chile su buena legión de alumnos en potencia. SI su modestia huraña lo permitiera, se la podría llamar Salomón Sack”. In der taeglichen “Columna de Próspero” kommentierte “Ultima Hora” die Schenkung in folgenden bezeichnenden Worten: DIE ANZEIGEN ANNAHME FUER DAS BOLETIN INFORMATIVO ist taeglich von 9-1 u. 5 - 7 geoeffnet. NUEVA YORK 52 Oficina 605 — Teléfono 86603 HKnHEBTr 5^||jgt 1ST PER AUSPRUCK PEINER SOLIPARITAET MIT OEM AUFBAU ISRAEIS/