Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XVII (1955)
- Issue
- 12 (Diciembre, 1955)
- Date
- 1955-12-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Diciembre, 1955 BOLD INFORMATIVO r Dezember Kislew Sonnabend 10. 25. Donnerstag 15. 30. Neumondsweihe Waj eschew Rosch Chodesch 1. Tag. VI. Tag Chanukah. w%m 0* 3 AENDERUXGEN ÏM MITGLIEDERBESTAND Tewet a) Neuaufnahmen: Freitag 16. 1. Rosch Chodesch 2. Tag Frau Erna Goldberger. VII. Tag Chanukah. b) Ausgetreten: Sonnabend 17. 2. VIII. Tasr Chanukah Anszel Heimann, Quillota. Mikez Sonnabend 24. 9. Wajigasch. Sonnabend 31. 16. Wajechi. ADRESSEN- Januar 1956 AENDERUNGEN Sonnabend 7. 23. Sehemot Neumonds- Wir bitten unsere Gemein- Schwat weihe demitglieder, bei Wohnungswechsel ihre neue Anschrift Rosch Chounserem Sekretariat mitzu- Sonnabend 14. 1. Waera teilen, damit die puenktliche Zustellung des Gemeindeblattes gewaehrleistefc ist. desch abends Werktags morgens 7.30 19.30 Sonnabends und Feiertage 9.00 GUILLERMO Sonntag u. staatl. Feiertage 8.00 Schabbat: 10.12 17.12 24.12 31.12 i 7.1 14.1 ARENSBURG Mincha: 19.30 19.45 19.45 19.45 19.45 19.45 Ausgang 20. G3 20.07 20.10 20.13 20.15 20.17 Vor vier Wochen wurde der Jischuv durch die Nachricht Im Anschluss an den Morgengottesdienst am Schabbat Finden regeimaessig Lehrvortraege statt. STATT KARTEN Euer die uns anlaesslich der Barmizwah unseres Sohnes JORGE so zahlreich erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir auf diesem Wege allen Freunden und Bekannten unseren besten Dank. EMANUEL und ELSA HERZBERG MARGARITA HELLRING STEFAN CHEMKE danken, gleichzeitig im Namen ihrer Eltern, herzllchst fuer alle zur Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten. Santiago, 1m November 1955. Fuer die uns anlaesslich unserer Vermaehlung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. EFRAIM FRIEDMAN M. und FRAU GABY geb. BURGER Anlaesslich meines 60 jaehrigen Geburtstages sind mir von Nah und Fern so viele Aufmerksamkeiten zu teil geworden, dass Ich ausser Staude bin jedem Einzelnen zu antworten. Ich spreche deshalb auf diesem Wege allen meinen Freunden meinen herzlichsten Dank aus. MARTIN PHILIPP L„ Concepciön, Casiila 629 Fuer die mir aniaeslich meines 75icn Geburtstages in so grossem Masse erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glueckwuensche danke ich auf diesem Wege herzllchst. HELENE SIMON Fuer die mir anlaesslich meines 85ten Geburtstages ln so grossem Masse erwiesenen Aufmerksamkeiten und Glueckwuensche herzlichsten d"^1” WCSC alle51 Freundcn «nd Bekannten meinen AUGUST ROTHSCHILD Fuer die vielen guten Wuensche und Aufmerksamkeiten, auch iuer die Fuelle der Blumen zu meinem 90. Geburtstag, sage ich allen Freunden und Bekannten meinen allcrherzilchsten Dank. DINA MUELLER vom Hinscheiden des Herrn Guillermo Arensburg er. schuettert. Diejenigen unter uns, die in all den Jahren mit unseren Bruedern des Serrano 202 Kontakt gehabt haben, kannten Guillermo Arensburg, der zusammen mit seinen beiden Bruedern León und Isidoro ein besonderer Freund unserer Gemeinde immer gewesen ist. Guillermo Arensburg hat sich durch seine besondere Liebe und Hingabe zum Judentum und zur zionistischen Bewegung ausgezeichnet. Immer aufgeschlossen, allem kulturellem und geistigem war er einer der Repraesentanten der juedischen Kultur innerhalb unseres Jischuvs. Seine besondere Liebe galt der Poale Zion, in deren Reihen er besonders vermisst werden wird. Darueber hinaus wirkte er im Círculo Israelita., Comité Representativo und vielen anderen Institutionen. Guillermo Arensburg, ein Mensch voller Ideale und Zukunftstraeume wird in unserem Jischuv nicht vergessen werden. LOEW ENSTEIN Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Barunterstuetzungen, Barzahlungen, Arzt—, Arznei— und Krankenhauskosten, Schul— und Berufsausbildungsbeihilfen, Sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheims, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten $ 1.109.508 Santiago, 15 de noviembre de 1955. CISROCO Comité Israelita de Socorros Haussammlung Die naechste monatliche Haussammlung zu Gunsten des "Hilfswerks fuer die Judennot in der Welt” findet am Sonntag, den 18. Dezember 1955 »tat*, Aus einer Ansprache zu Maskir an SCHEMINI AZERETH In dieser Stunde des Gedenkens erhebt sich gigantisch vor unserem geistigen Auge die erhabene Figur unseres Lehrers Mosche, dessen Leben und Wirken bis in unsere-Zeit hineinreicht und dessen Tod diesen beiden letzten Tagen de3 Festes seinen Stempel aufdrueckt. Nachdem die Thora den geographischen Ort beschreibt, an dem er zur letzten Ruhe bestattet worden ist, sagt sie: "Und niemand kennt sein Grab bis auf diesen Tag’’. Ein Lehrer weist darauf hin, mit welcher Genauigkeit die Thora die geographischen Daten angibt und dann fortfaehrt, dass trotzdem sein Grab bis auf diesen Tag nicht bekannt ist. Dieses Bild, das am Anfang unserer Geschichte steht, begleitet uns durch die Jahrtausende. Von wieviel Millionen von juedischen Menschen koennen wir genau sagen in welchem Land und in welcher Stadt sie ihre letzte Ruhestaett-e gefunden haben, ohne dass uns ihr Grab bekannt ist, ohne dass ihnen ein Stein gesetzt werden konnte? Aber in vergangenen Jahrhunderten wurde der Name vieler dieser annonymen Juden fuer immer vergessen. Niemand mehr weiss von all denen, die in der Heiligung des goettiiehan Namens in die Weit der Ewigkeit hinuebergegangen sind. Heute aber —und darin liegt der fundamentale Unterschied zwischen unserer Zeit und vergangenen Generationen darf und soll der Name keines jener Juden deren Ort wird zwar kennen, aber deren Grab uns unbekannt ist, und die die barbarische Hand in unseren Tagen von uns genommen hat, vergessen werden. Vor dreitausend Jahren rief uns der Prophet Jesaija die Worte zu: “So gebe ich ihnen in meinem Haus und in meinen Mauern— Jad we —Sehern— Mahnmal und Namen, mehr wert als Soehne und Toechter; ich gebe ihnen einen ewigen Namen, der nimmer vernichtet wird. “Jad Veschem ist die grosse Institution, die das juedische Volk sich in seinem Hause und in seinem Mauern errichtet, um denen, die Ln der Heiligung des goettlichen Namens in unserem Tagen von uns gehen mussten, einen ewigen Namen in Israel zu errichten. Dazu bedarf es nichts weiter als dass wir das Formular, das wir in wenigen Tagen erhalten werden, ausfuellen und es an unsere Gemeinde wieder zurueckschicken. wir benoetigen nur ein wenig Willenskraft —keine materielle Ausgabe— um denen, die uns im Leben nahegestanden, in Israel einen ewigen Namen zu errichten. Wir bitten Sie, uns bei diesem erhaoenen Werk zu helfen, dass auch Ihr Werk ist. Leider hat unsere Gemeinde auf unseren ersten Appell noch nicht mit jenem Enthusiasmus geantwortet, den ein Werk verdient, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Namen unserer sechs Millionen der Nachwelt zu bewahren. Und dies ist umso mehr in einem Augenblick notwendig, in dem von unseren Feinden die Richtigkeit dieser Zahl bezweifelt wird. Morgen feiern wir Simchat Thora und unsere Kinder werden freudestrahlend durch unsere Synagoge ziehen. Sorgen wir dafuer, dass auch einmal unsere Kinder derer geden. ken, durch deren Tod Israel jene ungeheuere Kraft wiedergewonnen hat, die uns heute faehig macht in unserem Haus und in unseren Mauern ein Jad Veschem, ein Mahnmal und ewigen Namenstraeger fuer Israel zu errichten. RABBINER LOEWENSTEIN ADRESSEN-TAFEL Dr. Siegfried Landau, Diagonal Sur 483, 3.er piso, Dep. E. Tel. Of. 53785, Tel. part. 493377. Rabbiner Egon Loe wenstein, Alarife Gamboa 040, Dep. C., Tel.: 391116, Rabbiner Manfred Lublincr, De las Claras 011, Dep. 22, Tel.; 44624. Kantor Oscar Raschin, Constitución 248, Tel. 398415. Fuer die uns anlaesslich des Hinscheidens unseres geü Bruders, Schwagers und Onkels WALTER REICH B. erwiesene Anteilnahme, sagen wir auf diesem. Wege unseren besten Dank. o, November 1955. Dr. HANS und CILLI REICH -VT'«'.' Santiago, Fuer die zahlreichen Beweise aufrichtiger Teilnahme anlaesslich des Ablebens meines gel. Mannes, Vaters. Schwiegervaters HEINRICH HEINEMANN sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. BERTA de HEINEMANN CTTO u. GERDA TOBIAS Fuer die uns anlaesslich des Hinscheidens unserer geliebten Frau, Mutter, Grossmutter und Schwiegermutter FRAU SELMA WIENER in so grossem Masse erwiesene Anteilnahme; sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. JULIO WIENER und FAMILIE GRABSTEINE ln saemtllchen Steinarten zu billigsten Preisen TH. REIS José Miguel de la Barra 412,5.o piso Dep. A. esq. Merced. Tel. 33200