Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XVII (1955)
- Issue
- 4 (Abril, 1955)
- Date
- 1955-04-01
- Page
- Seite 17 (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
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Abril, 1958 BOLETIN INFORMATIVO 17 WIZO “SS“ JOM hazmauth SONNTAG. 24. APRIL d. Js. 6.30 p. m. B'NE JISROEL". PORTUGAL 810. GROSSE MODESCHAU "ALLES IST SGHQN DAGEWESEN" ENTRADA $ 500.-. $ 400.- $ 250. Karlenumiansch "Modas Susy", Esiado 55 — von 18. bis 23. April von 4-7 p. m. BLINDE KINDER IN ISRAEL beduerfen dauernd Eurer Freundschaft und warten auf Eure Bille! Denkt ihrer bei Jeder Gelegenheit und tragt nach Kraeften dazu bei, dass das Blindenheim in Jerusalem, ihre einzige Zufluchts und Bildungsstaette, erhaltem und —den grossen Erfordernissen entsprechend— erweitert werden kann. Werden Sie Mitglied der ASOCIACION DE LOS AMIGOS DE LOS CIEGOS ISRAELITAS "TORMEI - OR" mit einem Beitrag nach Ihrem Ermessen! Unterstuetzen Sie unser wichtiges soziales Werk mit einer grosszuegigen Spende! Senden Sie Ihren Scheck an die Order des “Tormei - Or” oder lassen Sie uns telefonisch wissen, wann und wo wir Ihren Beitrag oder Ihre Spende abholen lassen koennen! AV. PORTUGAL 810 CASILLA 2487 — FONO: 33036 ZU FAMILIEN - FESTLICHKEITEN Telegramme, Blumen-Abloesungsspenden, Baeume, Goldones Buch, Bar—Mlzwah—Buch, Kinder—Bucha des KEREN KAJEMETH LEJISRAEL Telefonische Bestellungen: 33098 (Gemeinde) oder 87707 (Federación Sionista, Depto. del KKL) Club Juvenil Apolítico Deguel Israel Situado en Vicuña Mackenna 175 Havssammlung En el Programa: Tradiciones de Israel, Historia Sionista, Deportes, Juegos, Paseos, Excursiones, Canto Hebreo, etc. am Apertura: 16 de Abril 27 Comité Organizador: S. Hanff, J. Will, B. Kopfstein. KAUFE SPEISESERVICE EHE VERMITTLUNG auch unkompleii. Preisofferie an in juedischen Kreisen bestens G 41 Clasificador 567 eingeführt Strengste Diskretion. Huérfanos 886 6? piso — Of. 612 EDIFICIO ASTOR Der K. K. L. (Schluss) Mal in jene damals “terra incógnita” des palaestinensischen Suedlandes vor, als der Keren Kayemeth drei Versuchsstationen errichtete, in denen die Bedingungen fuer landwirtschaftliche Ansiedlung studiert wurden. Nach zwei Jahren wurde die Frage, ob der noerdliche Negev besiedelt werden kann, grundsaetzlich bejaht, und seitdem sind ueber 50 juedische Doerfer dort entstanden. Aber auch jene Doerfer hatten Rueckschlaege und Enttaeu. schungen. Manchmal wachten die Siedler am Morgen auf und ihre Felder existierten nicht mehr — ein Sandsturm hatte sie verweht; oder ein Lastauto fuhr am Morgen mit den Produkten zum naechsten Markt, und am Abend, als es zurueckkam, war die Strasse verschwunden — eine Sandduene hatte sie ueberrannt. Denn die Wueste steht nicht still, sie wandert und bedroht Felder und Doerfer. Um die Ernten zu si- . ehern, hat der Keren Kaye- CASA DORETTE ALFREDO BRUCK JOYAS — FANTASIAS — REGALOS Distribuidor Mayólicas “Rosen” (Antes: Galería Imperio 214) NUEVA DIRECCION: Matíaa Cousiño 86 - Nuevo N.o Teléfono: 80808 meth Schutzguertel von Baeu men um die Felder gepflanzt, die den Sandstuermen die Wucht nehmen, und an den Strassen entstanden Baumreihen, vier Reihen tief, um die Sandduenen aufzuhalten.. Zwei Millionen von Baeumen wurden in den vergangenen zwei Jahren fuer diese Zwekke im Negev geplanzt, aber es zu bezwingen. Noch ein anderes wichtiges Kapitel beginnt dieser Tage im Negev; zum ersten Mal in der neuen Siedlungsgeschichte versucht man, das Gebiet am Toten Meer urbar zu machen. Die Strasse nach Sodom hatte die Weltaufmerksamkeit auf die Potasche-Werke, die Minen und andere industriellen Plaene im Negev gelenkt. Aber die Industrie braucht tausende von Arbeitern, und Arbeiter muessen essen, und deshalb muss es gelingen, ein landwirtschaftliches Hinterland am Toten Meer zu erschliessen, als ‘Versorgungsbasis’ fuer die industriellen U nternehmungen. Der Keren Kayemet hat bei Ein Gedi, einem Platz, der zu biblischen Zeiten beruehmt fuer seine Weinberge war, und wo heute nicht einmal eine Distel wachsen kann, ein Reklamierungswerk begonnen. Sollte es gelingen, auch dieses Land der Zivilisation wiederzugewinnen, und die Erfolgschancen sind gut, dann werden die jetzt veroedeten Kuesten des Toten Meeres wie vor tausenden von Jahren Frucht tragen. DIE ARBEITEN AM HULEH Der dritte grosse Programmpunkt in den Urbarmachungsarbeiten des Fonds stellt die Drainage des Hulehtales vor. 60.000 Dunam von Suempfen, die malariaverseucht sind, werden in gutes Farmland umgewandelt werden. Es ist nicht das erste Mal, dass Keren Kayemeth sumpfige Taeler trockenlegt — auch das Emek Yesreel, heute der Stolz juedischen Pioniertums, oder die Haifa Bay, das Zentrum israelischer Industrie, waren noch vor zwanzig, dreissig Jahren Marschland. Im Hulehtal befindet sich das letzte grosse Sumpfgebiet. Die erste Phase des Dralnageplanes sah dis Vertiefung und Verbreiterung des Jordanbettes suedlich des Hulehsees vor. Als die Arbeiten im Januar 1951 begannen, verletzten die Syrier das Waffenstillstandsabkommen und es kam zu blutigen Zwischenfaellen. Die Vereinten Nationen intervenierten und verfuegten, dass die Arbeiten nur von dem westlichen Ufer des Flusses aus erfolgen sollten. Diese fast unmoegliche Aufgabe, die Verbreiterung und Vertiefung eines Flussbettes nur von einem Ufer aus zu bewerkstelligen, ist dennoch gemeistert worden, wenn auch mit doppelt so viel Zeit wie vorgesehen war, und doppelt soviel Geld. Vor kurzem Ist diese Phase beendet worden. Jetzt beginnen die Arbeiten noerdlich des Sees, im Zentrum der Suempfe, mit riesigen Baggern, die wie schwimmende Inseln sind. Aber wenn das Werk einmal vollendet ist, werden dort 2.000 Bauern. hoefe entstehen, und das Hulehtal, heute von Mensch und Tier gemieden, wird zu einem Reservoire fuer Obst- und Gemueseanbau werden und einen grossen Teil des Landes versorgen koennen. Das Ist nur ein Ausschnitt aus dem Programm des Keren Kayemeth in Israel. Sich mit diesem Werk zu identifizieren, und die altehrwuerdi. gen traditionellen Sammelmittel wieder in ihrer Mitte aufleben zu lassen—die Blaue Buechse, die Baumspenden, das Goldene Buch, die freiwillige Selbststeuer, die Nedarim in den Synagogen, gesellschaftliche Veranstaltungen zugunsten des Fonds — muss jede Gemeinde und jede jued i s c he Gemeinschaft mit Stolz erfuellen. Der Keren Kayemeth Ist nicht darauf bedacht, eine einmalige grosse Sammelaktion durchzu. fuehren Was er will, Ist die Beteiligung vieler juedischer Menschen, wenn auch mit kleinen Betraegen, und nicht einmal, sondern permanent. Denn er ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Volksfonds, der allen und jedem die Moeglichkeit gibt, nach seinen Kraeften am Aufbau Israels teilzunehmen, so dass er einmal von sich mit. Vollem Recht wird sagen koennen: auch ich bin dabei gewesen auch ich habe meine Pflicht getan.