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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1954-07-01 · 7 (Julio, 1954) · p. Seite 3

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XVI (1954)
Issue
7 (Julio, 1954)
Date
1954-07-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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Julio, 1954 BOLETIN INFORMATIVO 3 pote/ Vor wenigen Wochen hatte unser Jischuw die Ehre des Besuches der Gattin des 1. Praesidenten der Medinat Israel, Prof. Dr. Chajim Weizmann (S. L.). Federación Sionista, Comité Representativo und das lokale Comité fuer das Weizmanninstitut in Rechowot luden gemeinsam zu einem grossen Akt fuer Donnerstag, d. 3. Juni in unser Gemeindehaus ein. Trotz des schlechten Wetters begruesste eine grosse Anzahl von Mitgliedern unserer Kollektivitaet den ¡Ilustren Gast. Der Chor “Hazomir” unter Leitung seines Dirigenten Bernardo Feuer eroeffnete mit dem Gesang der chilenischen und israelischen Nationalhymne die Veranstaltung, Im Namen der Federación Sionista und des Comité Representativo begruesste Herr Rodolfo Borzutzky den Ehrengast des chilenischen Jischuws. U. a. sagte er: “Recibimos hoy, en este último confín del Universo a uno de estos seres que forjan la historia de la Humanidad, la compañera de Chaim Weitzman, sucesor de la idea sionista de Herzl, es nuestra ilustre visitante, orgullo de lo más noble de nuestro pueblo”. Herr Legationsrat Samuel Goren unterstrich in seiner Begruessung, das Frau Weizmann sich stets in den Dienst fuer die Armen gestellt und vor allem fuer die Kinder gesorgt habe. Frau Vera Weizmann sei auch von der chilenischen Regierung zum Ehrengast Chiles erklaert worden. Frau Adela Flatau begruesste den Gast im Namen der Wizo und gab ihrer Freude Ausdruck, eine der Mitbegruenderinnen der Wizo in unserer Mitte zu wissen. Frau Juanita Gleiser ueberbrachte einen Gruss der Pioneras de Chile. Herr Dr. Natalio Berman unterstrich im Namen des Comité Chileno del Institute Weizmann die Persoenlichkeit der Frau Weizmann, die sich in den Dienst der Annaeherung zwischen der Galut und Israel gestellt habe. Er erklaerte, dass ebenso wie der Jischuw in Argentinien die Absicht habe, einen Saal im Weizmanninstitut zu schaffen, der den Namen des Gruenders der argentinischen Republik San Martin traegt, auch der chilenische Jischuw den Namen Bemardo O’Higgins mit einem Saal in diesem Institut ehren wolle. Nunmehr nahm Frau Vera Weizmann selbst in englischer Sprache das Wort. Nachdem das Publikum sie mit minutenlangem Applaus begruesst hatte, erzaehlte sie von dem Leben und Denken ihres verstorbenen Gatten. Sie unterstrich seine Guete. Bescheidenheit und Ausgeglichenheit. Er war eine Bruecke zwischen der oestlichen und der westlichen juedischen Welt. Sie erinnerte daran, dass, als er das Weizmanninstitut schuf, viele seiner Freunde nicht an einen Erfolg glaubten, da damals nur sehr wenige Juden in Israel lebten. Aber durch seinen Optimismus und seine Ausdauer gelang es ihm, dass Zentrum der Wissenschaft im mittleren Orient zu schaffen, das sehr eng mit den kulturellen Schoepfungen des Landes verbunden ist. Nachdem sie noch viele interessante Einzelheiten aus dem Leben ihres Gatten berichtet hatte, schloss sie mit einem Aufruf an die Juden Lateinamerikas, bei Entwicklung des Weizmanninstituts mitzuhelfen. Starker Beifall dankte der Rednerin fuer ihre interessanten Auszehrungen, die anschlessend von Frau Amelie Fliman ins spanische uebersetzt wurden. Ein weiterer wichtiger Akt zu Ehren des Gastes war ein Essen, dass die drei obenerwaehnten Institutionen in Anwesenheit wichtiger Repraesentanten Chiles im Club de la Unión gaben, Bei dieser Gelegenheit nahmen nach Herrn Legationsrat Samuel Goren und dem Praesidenten des Comité Representativo Herrn Isidoro Dimant, die Herren Astolfo Tapia, ex Presidente de la Cámara de Diputados, Juan Gómez Millas, Réctor de la Universidad de Chile und Raúl Rettig, Senador de la República de Chile das Wort. Unter den Anwesenden befanden sich auch die Herren Senador Humberto Alvarez, Prof. Carlos Vergara Bravo, Diputado Jacobo Schaulsohn und G e n e ra 1 Aquiles Frías. In ihren Dankesworten berichtet Frau Weizmann von den Schwierigkeiten, die Israel in seinem Aufbau zu bezwingen habe. In diesem Zusammenhang erzaehlte sie eine Anekdote, die wir auch unseren Lesern uebermitteln wollen und die sehr charakteristisch ist. Als Chajim Weizmann einmal mit Harry Trumann zusammen war, fragte ihn dieser: “Warum sind Sie so besorgt und traurig? Ich bin Praesident einer Nation von 180 Millionen Seelen. Ich muesste es vielmehr sein als Sie!” “So ist es, Herr Praesident”, entgegnete ihm Weizmann “aber vergessen Sie nicht, dass ich Praesident einer Nation bin, die 1 Million Praesidenten hat”. Mit bewegten Worten zeichnete sie den unbesiegbaren Optimismus, der in jedem Augenblick ihren Gatten und seine Mitarbeiter erfuellt habe. Fuer den chilenische Jischuw war es ein grosses Erlebnis, die Gattin des ersten Praesidenten unserer Medinat Israel empfangen zu haben. L—N. Lehrvortraege Die von der Kultuskommission eingefuehrten Lehrvortraege unserer Herren Rabbiner haben sich zu einer feststehenden und beliebten Institution unserer Gemeinde entwickelt. Nachdem am Schawuot-Lernen unter Leitung von Herrn Rabb. Lubliner mehr als 50 Personen teilgenommen haben, hoffen wir auch in Zukunft mit einer solchen stattlichen Anzahl von Teilnehmern (rechnen zu duerfen. Am Montag, d. 19. Juli wird Herr Rabbiner Loewenstein eine Einfuehrung in die Geschichte unseres Gebetbuches geben. Dieses Tema duerfte weitgehendes Interesse finden. FALLECIMIENTO.— Ha fallecido el 10 de Junio, en la ciudad de Londres el Dr. h. c. WILLY GOTTHILF (Q. E. P. D.), padre del señor Enrique Gotthilf, Administrador de “Mundo Judío” hasta fines del año ppdo. El Dr. Gotthilf, fué en Alemania hasta su emigración a Inglaterra, 1939, durante muchos años, uno de los más destacados dirigentes de la “B’ne Brith”. i 'Ve/ftoca atftri fui ECOS DE P. MONTT i El 4 del presente mes arribó a nuestro Puerto del Sur. el Rabino señor Egon Loewenstein, en misión de proclamar la Magbit 5714, siendo recibido en la Estación, por algunos miembros de la Colectividad. Al día siguiente, acompañado por unos compañeros, desdesde la mañna, fue visitado a los correligionarios, para que presten el máximo de sus esfuerzos a la gran obra de solidaridad. Gracias a la personalidad y capacidad del Delegado, los contribuyentes superaron su cuota anual. Terminada la parte monetaria, en la noche en nuestro local ante numerosa concurrencia, se exhibieron dos películas de sumo interés. Tocó la casualidad de estar presente también el señor Juan Aufrichtig, de Valparaíso, al cual se le pidió tomar la palabra. Saludando el señor Aufrichtig primero a los asistentes, habló de la personalidad del emisario, señor Rabino Loewenstein y finalmente de las necesidades en sentido cultural de las provincias, un poco aisladas de la Metropolis*, Sus palabras sinceras y fervorosas fueron muy aplaudidas. Acto seguido, tomó la palabra el señor Loewenstein, recordando el aniversario del levantamiento del Gheto de Varsovia, llegando al tema de la educación del niño judío. Hizo bien el señor Loewenstein en tratar este tema, sintiendo tal vez en su interior cuán necesario era. Fué una frase especialmente que quedó grabada en las mentes de los asistentes: “La educación del niño empieza en el hogar”. Habló finalmente de las necesidades de Israel por un lado, por otro de sentirnos respaldados por el Estado. Terminando su charla, leyó el mensaje del Presidente de Israel al ischuv chileno. Su discurso emocionó fuertemente y dejó gran satisfacción entre los miembros de la Colectividad. Deseamos que se repitan visitas de tan provechosos resultados y que nos han proporcionado momentos tan amenos y agradables. M. DANKSAGUNG Es sind mir aus Santiago so viel Briefe mit Worten der Teilnahme zugegangen, dass es mir in naechster Zeit nicht moeglich ist, jedem Einzelnen persoenlich zu danken, so wie es mir am Herzen liegt. Es waren Kundgebungen der Anerkennung und Dankbarkeit fuer das von meinem Mann Geleistete, Ausdruecke ehrlicher Trauer um seinen Verlust und Beweise treuer Freundschaft und echten Mitgefuehls mit mir, seinen Kindern und seiner Mutter. Es lag in der Natur meines Mannes, sich grosse Ziele zu stecken und Dank seiner Begabung hat er sie erreicht. Er hatte den Gipfelpunkt seines Lebens erlangt, er war sich dankbar dessen bewusst und er haette gern noch laenger die Schoenheit des Erreichten genossen. Es war ihm nicht vergoennt. Nichts ahnend von dem Emst seiner Krankheit ging er von uns. Wir, seine Familie, bleiben zurueck, Trost suchend in dem Gedanken, dass er vollendet, was er erstrebt hat, dass seine Arbeit auf allen Gebieten juedischen Lebens Anerkennung gefunden hat, wie das in den Reden von Herrn Dr. Landau und Herrn Rabb Lubliner so formvollendet zum Ausdruck gebracht worden ist, dass Dank seiner Iniciative wir hier vereint sind und dass er ruht in dem von ihm so geliebten Fleckchen israelitischer Elrde, im Kibuz Maabaroth. Wir wissen, wir sind nicht allein. Wir haben MenJ sehen in Chile zurueckgelassen, die uns ueber Laender und Meere ihr freundschaftliches Interesse bewahrt haben und die mit uns sind in unserer tiefen Trauer. Dafuer danken wir der Gemeinde mit der wir uns eng verbunden fuehlen, den treuen Chaweroth der Wizo, der Union Sionista der B’ne Briss und Allen, die uns das zum Ausdruck gebracht haben. Im Namen von Josef Hirschbergs Familie. LOTTE HIRSCHBERG S. C. I. "B'ne Jisroel" UNION SIONISTA Donnerstag, den 22. Juli 1954 abends 9.15 Uhr Gedenkstunde aus Anlass des 50. Jahrzeitstages von Dr. Theodor Herzl und des 20. Jahrzeitstages von Chaim Nachmann Bialik Aron Cahan: "Die visión Herzls und die Realiiaei Israels". UND Isaac Drapkin: "Eindruecke von meiner dritten Reise nach Israel". ES WIRKT DAS ORCHESTER DES INSTITUTO CHILE¬ NO-ISRAELI DE CULTURA UNTER LEITUNG VON HERRN ERWIN HERPER MIT. EINTRITT FREI. _ GAN DR. JOSEF HIRSCHBERG Wie wir schon in der vorigen Nummer des Boletin Informativo mitteilten, haben SCI. B’ne Jisroel, Wizo — Centrum Henrieta Szold und Union Sionista beschlossen, in Erinnerung an Dr. Josef Hirschberg in Israel einen Gan (Garten) auf seinen Namen zu pflanzen. Bei Erscheinen dieser Nummer werden unsere Mitarbeiter an unsere Mitglieder und Freunde herantreten, um sie zur Teilnahme an dieser Aktion aufzufordern. Wir hoffen, dass wir mit der Teilnahme aller rechnen duerfen, damit in Israel ein Garten gepflanzt werden kann, der das Symbol der Wertschaetzung fuer seine Person und der Anerkennung seiner im Dienste unserer Gemeinde geleisteten Arbeit darstellt. Beitraege werden auch im Sekretariat unserer Gemeinde entgegengenommen.

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