Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XV (1953)
- Issue
- 12 (Diciembre, 1953)
- Date
- 1953-12-01
- Page
- Seite 18 (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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18 BOLETIN INFORMATIVO Diciembre, 1853 ZU FAMILIEN - FESTLICHKEITEN Telegramme, BIumen-AMoesungsspenden, Baeume, Goldenes Buch, Bar—Mizwah—Buch, Kinder—Buch des KEREN KAJENETH LEJISRAEL Telefonische Bestellungen: 33096 (Gemeinde) oder 87707 (Federación Sionista, Depto. del K.KX.) STATT KARTEN Die gluecküche Geburt unserer Tochter STEFFI MARION zeigen hocherfreut an und danken gleichzeitig allen Verwandten, Freunden und Bekannten fuer erwiesene Aufmerksamkeiten Guenter Brauer und Frau Ilse geb. Goldschmidt Puerto Montt, 22. Oktober 1953. Die glueckliche Geburt ihres Sohnes ENRIQUE MARCELO zeigen hocherfreut an und danken gleichzeitig auch im Namen ihrer Eltern allen Freunden und Bekannten fuer die erwiesenen Aufmerksamkeiten Federico Klaber und Frau Elfriede geb. Simon stgo. Cisterna 7. November 1953. 18 de Setiembre 0130. STATT KARTEN Fuer die uns anlaesslich der Geburt unserer Tochter ANITA SUSANNA erwiesenen Aufmerksamkeiten saget] wir allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. Emil Krön u. Frau Rosa geb. Ruhig Fuer die uns anlaesslich der gluecklichen Geburt unseres Sohnes GERT so zahlreich erwiesenen Aufmerksamkeiten, sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank HORST und SELMA STERNSDORFF Allen unseren Freunden und Bekannten teilen wir hierdurch mit, dass die Barmizwah nnseres Sohnes MARIO am. 5. Dezember 1953 in der Synagoge der “B’ne Jisroel”, Portugal 810, stattfindet. ERICH KREUTZBERGER und EmpIans: Frau ANNI geb. BLUMENFELD 5-7 Santa Julia 296 STATT KARTEN Fuer die uns anlaesslich der Barmizwah unseres Sohnes DENNIS in so zahlreichem Masse erwiesenen Aufmerksamkeiten u. Gratulationen danken wir allen Freunden u. Bekannten aufs herzlichste. c José u. Gertrudis Scharfstein. Santiago, November 53. STATT KARTEN Fuer die uns anlaesslich unserer Verlobung so zahlreich erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir auch im Namen unserer Eitern, allen Freunden und Bekannten unseren herzlichsten Dank. INGE TICHAUER GERT KRAKOWIAK Concepción, September 1953. STATT KARTEN Fuer die uns anlaesslich unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir allen Freunden und Bekannten, auch im Namen unserer Eltern, unseren herzlichsten Dank. EVA UNIKOWER HEINZ CHASKEL Santiago, November 1953. JUDEN IN NORDAFRIKA (EINEM BERICHT DER NE¬ UEN ZUERCHER ZEITUNG UEBER MAROKKO ENT¬ NOMMEN) Neben Arabern und Berbern sind als rassische Minderheit die Juden zu erwaehnen. Der gegenwaertige Stand der Emanzipation der etwa 300,000 Israeliten zeigt mit aller Deutlichkeit, dass die mit der wachen Intelligenz ihrer Rasse begabten Juden Marokkos diejenige Volksgruppe darstellen, die es verstanden hat, den groessten Vorteil aus den vierzig Jahren franzoesischer ProteKtoratsherrschaft zu ziehen. Dass auch die aeusseren Zeichen dieser Emanzipation augenfaellig sind, erlebte der Mitarbeiter der “NZZ” am Schlussbankett des Kongresses der israelitischen Vereinigungen in Marokko. In funkelnden Limousinen waren die Kongressteilnehmer bei der grossen Messehalle im Zentrum von Rabat vorgefahren, und das Bild, das sich uns im Innern bot, unterschied sich von irgendeinem gutbuergerlichen Abend anlas in einer westlichen Hauptstadt nur dadurch, dass schwarzhaarige T o e c h t er Zions den Gaesten mit grossen Platten juedischer Tafelspezialitaeten und unge, saeuerten Brotes aufwarteten. Viele Juden sind in den Reihen der Industriellen und Kaufleute zu finden. Von dem Strom der Tausende von Stenotypistinnen und Verkaeuferinnen, der sich zur Essenszeit aus den Kontoren und Kauf, laeden der Weltstadt Casablanca ergiesst, besteht ein erheblicher Teil aus Juedinnen. Im Zeitraum zwischen 1936 und 1949 ist der Anteil der juedischen Einwohner Casablancas an der heute 550,000 Personen umfassend e n Gesamteinwohnerzahl von 38,000 auf 65,000 Personen gestiegen. den noch zahlreiche ihrer Glaubensbrueder gibt, die in einfachen Verhaeltnissen in der Mellah, dem einstigen Ghetto, leben. Waehrend sich nun aber die wirtschaftlich emanzipierten Juden immer mehr den europaeischen Siedlern angleichen und Wohnun. gen im Europaerviertel beziehen, hat bei den Juden der Mellahs eine gewisse Assimilierung durch die arabische 'Umgebung stattgefunden. Sehr gut laesst sich beispielsweise in der alten Medina von Casablanca verfolgen, wie das Judenviertel heute stark ara. bisch durchsetzt ist und wie andererseits auch die Juden nicht mehr in den Grenzen des Ghettos konfiniert sind. Wo sich bis jetzt in Marokko Spannungen zwischen Juden und Marokkanern gezeigt haben, wurden sie nicht nur durch die Machtmittel der Residenz in Schranken gehalten, sondern auch durch die Direktiven der nationalistischen Fuehrer, denen sehr daran gelegen ist, eine zahlenmaessig bedeutende Gruppe im politischen Kampf fuer die eigene Sache zu gewinnen, mindestens aber zu neutralisieren. Dass nicht alle Israeliten diese taktischen Freundschaftsbeteuerungen ernst nehmen und dass sie die durch die Protektorats, macht gebotenen realen wirtschaftlichen und politischen Vorteile nicht gegen die ungewissen Segnungen eines arabischen Nationalstaates eintauschen moechten, war in der Unterhaltung mit Israeliten immer wieder zu erkennen. STATT KARTEN Die Verlobung unserer Kinder JUTTA und ERNST geben hiermit bekannt. Martin Michel und Frau Frida Moritz Wittenberg und. Frau geh. Jacobi Rut geb. Magner Valparaiso Empfang Sonntag 20. Dezember von 11—I Uhr^ Carmen Covarrubias 190 (Ñuñoa) STATT KARTEN JUANA SPITZER HELMUT SUESS Verlobte Empfang 20. Dezember 1953 von 11—1 l.a Transversal 6018 (Gran Avenida Paradero 15!4) VALDIVIA SANTIAGO STATT KARTEN Die Verlobung unserer Kinder INGE und JOAQUIN zeigen hiermit an MARTIN HIRSCHBERG und Frau ANNIE geb. SCHACHMANN Valparaiso: Almirante Montt 361 Santiago: Nataniel 117 A. CasiUa 922 Dep. 24 Empfang: Valparaiso 27. Dezember 1953 11—1 Uhr MARTIN ROSENBERG und Frau REGINA geb. BENDIT Marokko hat seit Jahrhunderten den aus Spanien, Portugal und andern europaeischen Staaten gefluechteten Juden Asyl geboten, in jueng. ster Zeit wieder manchen Opfern des nationalsozialistischen Terrors. Wir kamen in Rabat mit mehreren Israeliten ins Gespraech, die noch rechtzeitig ueber einen belgi. sehen oder franzoesischen Hafen Hitlers Gaskammern entfliehen konnten und die nun hier wieder ein Auskommen finden. Dass ein verhaeltnismaessig gutes Einvernehmen zwischen den beiden semitischen Rassen besteht und es bei dem bekannten Judenhass der arabischen Welt und den Vorkommnissen in Palaestina bis jetzt nicht zu eigentlichen Judenverfolgungen gekommen ist, stellt ein Paradoxon dar. Der Grund liegt einmal darin, dass es neben den wirtschaftlich arrivierten Ju- Wlr gestatten uns hiermit die Verlobung unserer Kinder EVI und JUAN bekannt zu geben. Alejandro Lande u. Carlos A. Chemke u. Frau Margot geb. Mendel Frau Trude geb. Simon Empfang: den 10. Januar 1954. 11—1 Uhr Guayaquil 36 dep. 2 STATT KARTEN Robert Furth u. Frau Gustav Fleischmann u. Friedei Fischer de F. Frau Grete Cahn de F. freuen sich hierdurch allen Freunden und Bekannten die Vermachlung ihrer Kinder BRIGIDA und ERNESTO bekannt zu geben. Die Trauung findet am Sonntag den 20. Dezember um 18.30 Uhl in der Synagoge der B’ne Jisroel Portugal 810 statt. Renato Sánchez 611 Sargento Aldea 1495 STATT KARTEN! Fuer die mir anlaesslich meines 65ten Geburtstages in so zahlreichem Masse erwiesenen Glueckwuensche und Aufmerksamkeiten sage ich hierdurch allen meinen Freunden und Bekannten meinen herzlichsten Dank. HEIMAN ABRAMCZYK HOERT DIE SENDUNG HORAHEBREA SONNTAGS VON 12.30 — 13.45 UND FREITAGS VON 21.30 — 22 h. AUF WELLE CB 130. RADIO AMERICANA Musik — Nachrichten — Kommentare Anfragen tur propaganda; Huérfanos 757. Of, 214. TeL 31920 — Santiago V