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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1953-12-01 · 12 (Diciembre, 1953) · p. Seite 19

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XV (1953)
Issue
12 (Diciembre, 1953)
Date
1953-12-01
Page
Seite 19 (sequence 19)
Language
German
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Diciembre, 1953 BOLETIN INFORMATIVO 5» W efe oteen / y PIONERAS DE CHILE CHAJA SLUTZKY BEI UNS Dieses Mal wollen wir lieber den Aufenthalt in Chile von Chaja Slutzky, der dynamischen Schlicha der Moatzat Hapoalot berichten. Chaja gehoert zu den Menschen der 3. Alija und arbeitet schon 33 Jahre an hervorragender Stelle am Aufbauwerk in unserem Land mit. Sie weilte leider nur elf Tage unter uns. Aber wer in dieser kurzen Zeit mit ihr in Kontakt trat, den ueberzeugte sie mit ihrer Einfachheit und Selbstverstaendlichkeit von den grossen Aufgaben der “Pioneras” (Moatzat Hapoalot). Die Tage ihres Aufenthaltes waren mit Vor. traegen, Diskussionsabenden, gemuetlichen Beisammensein in den Haeusern unserer aktivsten Chaverot voll ausgefuellt. A(ls unsere Schlicha uns verlassen musste, blieb et* was von dem “ruach Israeli”, dem neuen Israel-Geist, bei uns zurueck. Leider mussten wir die knappe Anwesenheit der juedischen deutschsprechenden Frauen bedauern; und da moechten wir mit der Bitte an all diejenigen heran, treten, die an zionistischer Arbeit interessiert sind, sich uns zu naehern, und unseren Veranstaltungen beizuwohnen. Unsere Aufgaben sind vielfach, unser Ziel: Hand in Hand mit der Arbeiterfrau in Israel fuer den sozialen Wohlstand und Gleichberechtigung zu kaemp. fen. Unser Geist ist kameradschaftlich, die praktische Arbeit harmonisch. Kommen Sie uns naeher und helfen Sie uns, unser Ziel zu erreichen! REISEERINNERUNGEN Heute moechte ich verschiedenes ueber meine Reise nach Israel erzaehlen. Als meine Fuesse Israelboden be. traten, war meine innere Aufregung derart gewaltig, dass ich beschloss, einige Tage zu warten, bevor ich die Zentrale der Moazat Hapoalot besuchen wuerde. Aber wie gross meine Ueberraschung und auch meine Freude, als ich schon nach zwei Tagen Aufenthalt in Tel Aviv einige Zeilen von Beba Idelson (Ge. neralsekretaerin der Moazat Hapoalot und Knessetmitglied) erhielt, in welchen sie mich in ihr Buero einladet. Es war leicht zu finden, da dieses in der Naehe des grossen Gebaeudes der Histadrut liegt. Als ich der Sekretaerin meinen Brief verlegte, und ihr erzaehlte, dass ich aus Chile komme, oeffnete sie eine Tuere und schon drueckte mir Beba warm die Hand. Nach einer herzlichen Begruessung er. zaehlte sie mir von der inten, siven Arbeit der Moazat Hapoalot und der enormen Ver. antwortung, die “Pioneer Wo. men” als Teilhaber in diesem schwierigen und wichtigen Werk mitzutragen hat. Die Institution besitzt ein Auto, welches jeden zweiten Tag Ausfluege macht. Eine Chawerah bespricht mit den Touristen, welche Orte besucht werden sollen. Schulamit Rabinovich, dynamisch und verstaendnisvoll wurde fuer mich eine wirkliche “Wegweiserin”, denn es gab so vieles zu sehen, wovon ich keine Ahnung hatte. Ich bin ihr dankbar fuer'die unendliche Geduld, die sie fuer mich aufbrachte und mit wel eher sie meine Rechtfertigun. gen anhoerte, wenn ich zu spaet kam. Sie richtete diese Fahrten mit solcher Geschicklichkeit ein, dass ich nach wenigen Wochen schon die wichtigsten Institutionen, kennenlernte Beim ersten Kontakt mit den Institutionen bemerkt man schon, wie gigantisch das Werk der Moazat Hapoalot ist und mit welch bescheidenen Mitteln sie haushalten: Die Chawerot allein sind die Arbeiterin, nen. Da die verschiedenen Institutionen aehnlich sind, will ich eine beschreiben. Als erstes besuchten wir ein Bet Olot (Haus fuer Inmigrantin. nen) in Petach Tikwah. Wir kamen dort um 9 Uhr frueh an. (Fortsetzung in der naech. sten Nummer). BAT AMI LEGACION DE ISRAEL Regresó de Buenos Aires el Consejero de la Legación de Israel en Chile, señor Samuel Goren. En la capital argentina se entrevistó con el nuevo Ministro de Israel, señor Arieh Kuboby, intercambiando ideas sobre las relaciones culturales, comerciales y políticas entre Chile e Israel, asistiendo a una de dichas reuniones, el Presidente del Comité Representativo, señor Isidoro Dimant. —ooOoo— El Departamento Consular del Ministerio de Relaciones Exteriores de Israel, con el fin de intensificar el turismo entre Chile e Israel, ha reducido para los pasajeros de Chile, en un 70%, el costo de la visación correspondiente. —ooOoo— El 24 de Noviembre llegó a Valparaíso el buque-escuela francés “Jeanne D’Arc”, a cuyo bordo vienen seis oficiales de la Marina de Israel, que cumplen un curso de perfeccionamiento. Los marinos israelíes fueron agasajados por la representación diplomática de Israel y la colectividad residente, declarándoseles huéspedes de honor W.I.Z.O. LIEBE WIZOSCHWESTERN Als Nachklang zu unserererioigreichen Bnaershow “Das ist Israel” und ihrer Wiederholung in der Federación Wizo teilen wir ihnen mit, dass Herr Edmundo Kanarek, der glueckliche Gewinner unserer Verlosung “8 Tage Viña del Mar oder $ 3,000 in bar”, diesen Betrag der Wizo zur Verfuegung stellte. Wir danken Herrn Kanarek auf diesem Wege herzlichst fuer diesen so erfreulichen Sympathiebeweis. Und nun, da unser Arbeitsjahr zu Ende geht, moechten wir Ihnen Allen danken fuer Ihre Treue und Hilfe, die Sie unserer Arbeit gewidmet haben und wuenschen Ihnen Allen schoene und erfolgreiche Ferien. So sehr wir aber wuenschen, dass Sie diese voll und ganz gemessen moegen, muessen wir Sie doch sehr bitten, an unsere vornehmste Aufgabe, Hilfe und Stuet. ze unseren Kindern in Israel zu bieten, nicht zu vergessen. Und das koennen Sie UNION SIONISTA Montag, den 26. Oktober hatte die Union Sionista die Freude, Herrn Dr. Siegfried Kanowitz zu einem Vortrag ueber die “Rolle Israels in der Weltpolitik” begruessen zu duerfen. Chawer Rabbiner Loewenstein konnte unserem Gast ein zahlreiches Publikum vorstellen und brachte zum Ausdruck, dass Dr. Kanowitz sich an diesem Abend inmitten von Chawerim befindet, die sich in den vergangenen Jahren bemueht haben, in unserer Gemeinde fuer jene Ideale einzutreten, fuer die Dr. Kanowitz vor allem als Praesident der Berliner Zionistischen Vereini. gung gekämpft hat. Dr. Kanowitz gab seinem Vortrag eine in die Tiefe gehende Analyse der grundlegenden aussenpolitischen Pro. bleme, die der Staat Israel heute loesen muss. Im Vordergrund standen das Araberproblem und das Verhaeltnis Israels zu Amerika, Russland und England. Auch wenn sei. ne Ausfuehr ungen keinen Anlass zu jubelndem Optimismus gaben, standen die Zuhoerer unter dem Eindruck seiner mit Klarheit und ohne falsche Propaganda vorgetragenen Ausführungen. Nach Dankesworten des Chawer Rabbiner Loewenstein berichtete Chawer Dr. Landau ueber den Verlauf der Magbit 5714, die zu berechtigten Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis Veranlassung, gibt. Er schloss mit einem Aufruf, die Magbit 5714 mit allen Kräften durch Mitarbeit zu unterstuetzen und deren Abwicklung durch schnelle Zeichnung zu unterstuetzen. A. J. I. La Asociación de jóvenes israelitas, es un organismo no jalutziano, cuyo fin principal es cooperar con su granito de arena a mantener latente ei espíritu judío dentro de nuestra juventud, proporcionándoles ambiente juvenil y permitiéndoles seguir elevando sus conocimiento sobre la cultura judía y universal. Aprovechamos la oportunidad para invitarles a todos Uds. que vengan a labrar con nosotros en nuestra tarea, GRUPPE GOLDA MAYERSON: Montag, 14 Dezb. “Drei Staedte” Buchbesprechung Schalom Asch. (Liesa Goldschmidt-Hirsch). GRUPPE HANNAH MEISEL: Dienstag, 15 Dezbr. Reisebericht (Rosie Rubens). Donnerstag, 14 Januar Abschiedsnachmittag im Gemeinde-Haus, gemeinsam mit Zentrum. Henrietta Szold. GRUPPE VERA WEIZMANN: Mittwoch, 6 Januar Abschiedsnachmittag im Hause von Frau Kaethe Herzfeld, El Vergel 2843. ZENTRUM HENR. SZOLD: Donnerstag, 17 Dezbr. Reisebericht (Rosie Rubens). Donnerstag, 14 Januar Abschiedsnachmittag im Gemeinde- Haus, gemeinsam mit Gruppe Hannah Meisel. und wir alle nur, wenn wir auch in den Ferientagen dieses hohe Ziel der Wizo, ihrer Schwestern und Freunde, immer im Auge behalten. Darum bitten wir Sie auch in diesem Jahre, wenn irgendwo eine Sammlerin fuer den “Dia de Veraneo” an Sie herantre- ' ten sollte, ihr Ihren Beitrag nicht vorzuenthalten. Wir wuenschen Ihnen Allen nochmals gute Erholung und hoffen Sie mit Beginn des kommenden Arbeitsjahres neuerlich gestaerkt und hilfsbereit wieder in unserer Mitte zu finden. HIAS TEILT MIT Das Comité de Protección a los Inmigrantes Israelitas, Santiago, Casilla 1196, Serrano 871, Piso 2, sucht die Adressen von JOSEPH GANZ, geboren 27. Dezember 1937, in Wizo, Rumaenien Zahnarzt, eingewandert 1953, von Genf nach Chile. SOEHNE VON SOMMER SHWIDERSKY, eingewandert vor ca. 50 Jahren in Chile geboren in Sheratz bei Lodcz, Polen, verheiratet mit Berta Yadlitzky. SHLOIME SCHMIDT, ca. 40 Jahre alt, geb. in Lubaczow, Polen verheiratet, Kaufmann, eingewandert in Chile 1935. um sich mit seiner Schwester Hanna zu treffen. MR. ISAK (ISRAEL) ROSENBERG, lebt in Santiago Klavierfabrikant. CENTRO MEDICO Se ha constituido la institución denominada Centro Médico Chileno Israelita, antiguo anhelo de los médicos de la Colectividad. El Directorio elegido en la Asamblea General, quedó constituido por los siguientes miembros: Presidente: D. David Lamas; Vicepresidente: Dr. Jaime Motlis; Secretario General: Dr. Arón Vantman; Prosecretario: Dr. Mario Fliman; Tesorero: Dr. Samuel Abeluik; Protesorero: Dr. Marcos Cohn Directores: Drs. Abraham Wainstein, Jacobo Heller, Da. vid Bitrán, Carlos Simón, Dra. Nelly Abodovsky, Dra. Rosa de Koifman, Dr. Rolando Boizman. LIGA DE ‘DAMAS Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Kinderfuersorge und Betreuung alter und kranker Frauen und Maedchen, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten. $ 124.626.46 pues juntos podremos día a día ser más fuertes y ser el futuro de la Comunidad Judía de Chile, con miembros concientes de su judaismo y que conocen las bases de él y saben por qué están labrando. Venid los mayores, los martes a las 9.30 P. M. y escuchad el programa que se realiza y los menores, los sábados a las 7 P. M. Todas nuestras reuniones se efectúan en nuestro, local Serrano 202 (bajos). CISR0C0 Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Barunterstuetzungen, Barzahlungen. Arzt—, Arznei— und Krankenhauskosten, Schul— und Blerufsausbildungsbeihilfen, sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheims, a u s - schliesslich der laufenden Buerounkosten. $ 279,374 NEUAUFNAHMEN Bettina Kaufmann. Sery Kottow. WIR SUCHEN Carl B>4nitzer, frueher Kaufmann in ¡Berlin —Wertend, und Tochter Linde—, Maria Brinitzer, die im Jahre 1938 oder 1939 in Chile eingewandert sein sollen. Zweckdienliche Angaben an das Se. kretariat der Gemeinde (Tel. 33096) erbeten. HAUSAMMLUNG Die naeschte monatliche Haussammlung zu Gunsten des “Hilfswerk fuer die Judennot in der Welt” findet am Sonntag, den 13. Dezember 1953. statt,.

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