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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1953-05-01 · 5 (Mayo, 1953) · p. Seite 20

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XV (1953)
Issue
5 (Mayo, 1953)
Date
1953-05-01
Page
Seite 20 (sequence 20)
Language
German
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20 BOLETIN INFORMATIVO Mayo, 1968 E. deatea* I (ütgaHtu9Ct0n&li UNION SIONISTA In engerem Rahmen empfing die Union Sionista einen wichtigen Besucher aus Israel. Moshe Kitrön, frueher als M. Kostrinski einer der fuehrenden Maenner des Zionismus in Argentinien seit mehreren Jahren aber schon in Israel ansaessig und dort zu der obersten Parteifuehrung der Mapai gehoerig. befindet sich auf einer Rundreise durch Suedamerika. die ihn auch nach Chile brachte. Hier nun wurde dem zionistischen Kreis unseres Sektors die Gelegenheit gegeben, von dieser guten informierten Persoenlichkeit einen aufschlussreichen Bericht der mit allergroesstem Interesse angehoert wurde, entgegenzunehmen. In der Folge bringen wir eine stichwortartige Wiedergabe der Ausfuehrun. gen von M. Kitron: Bei der Beleuchtung der drei wichtigsten Probleme Israels sei von vornherein festgestellt, dass sie gewiss Zeugnis von einer nicht leichten Lage ablegen, dass man aber drueben auch bei den verantwortlichen Leuten die Gewissheit habe, dass es sich um voruebergehende Schwierigkeiten handele, die in etwa zwei Jahren ueberwunden sein duerften. Die erste Frage ergebe sich aus dem Umstand, dass die heutigen Einwanderer nach Israel —im Gegensatz zu unseren Vorfahren unter Mo. ses— nicht erst 40 Jahre in der Wueste wandern, bis nur das junge, neue Element Eingang ins freie Land findet, sondern sie gleich vom unfreien Galutleben ins eigene Land ‘fallen’. Die ungeheuren kulturellen, sprachlichen und sonstigen Gegensaetze ergeben gewisse Reibungsflae. chen; obwohl ein dauernder Fortschritt im ‘Zum-Volk- Verschmelzen’ zu bemerken ist, bleibt wohl die endguelt i g e Ueberbrueckung der naechsten Generation ueberlassen. Ueber das Wirtschaftsproblem hoert man im Ausland fast nur uebertriebene Urteile, die alles ‘wunderbar’ oder alles ‘schwarz und schlecht’ finden. Jede gerechte Beurteilung muss vor allem davon ausgehen, dass Israel erst drei Jahre Aufbauarbeit leisten konnte (davor lag der Krieg!) sie andererseits in einem atemberaubenden Tempo unternahm, dass man wohlbekannte Gegenden nach wenigen Monaten kaum noch erkennt. Der Aufschwung in Landwirtschaft, Industrie und Baugewerbe ist ungeheuer, man ist aber immer noch stark von Devisen abhaengig und kann deshalb nicht immer alle Produktionsmoeglichkeiten ausnuetzen. Es ergab sich daraus sogar eine kleine Arbeitslosigkeit, die aber sofort energisch bekaempft wurde. Der Ausspruch eines bekannten ame-; rikanischen Wirtschaftssach-! verstaendigen lief darauf hi- ' naus, dass ‘die Juden wahre j Wunder im Kriege und in der; Organisation der Einwande-; rung auf gezeigt hatten; die j Wirtschaft habe nun aber einmal feststehende Gesetze und erlaube keine Magie!’ Es scheint aber doch, dass zwar keine Wunder, aussergewoehn I liehe Unternehmungen jedoch von unserem Volke zu erwarten seien. Im Negev, der durch die neue Strasse von Beer-Scheva nach dem Toten Meer leichter zu erschliessen sein wird, gibt es ungeahnte Moeglichkeiten durch Naturschaetze. Als bedeutendstes Element in der Frage der internationalen Politik ergibt sich —wenn auch nicht fuer die naechste Zukunft—die Orientation auf die jung - asiatischen Staaten (Indien, Indonesien, Burma usw.). Dass man im Augenblick in der Frage West-Ost mehr zu den Westmaechten tendiert, —obwohl gerade im Rahmen der UNO eine sehr selbststaendige Haltung Israels zu bemerken ist— duerfte angesichts der juengsten Ereignisse nicht verwundern. Nach Beendigung seinei Ausfuehrungen bedankte sich der Praesident der Union, Dr. Weintraub, bei dem Redner und brachte das Bedauern aller Anwesenden zum Ausdruck, dass durch die Kuerze seine Aufenthaltes Herrn Kitron keine Gelegenheit gegeben sei, noch an einem weiteren Abend Probleme zu eroertern und 'zu diskutieren. C I S R O C O Wir verausgabten im vorigen Monat fuer Barunterstuetzungen, Barzahlungen, Arzt—, Arznei und Krankenhauskosten, Schul und Berufsausbildungsbeihilfen. sowie fuer die Unterhaltung unseres Altersheimes, ausschliesslich der laufenden Buerounkosten. $ 281.029,44 GENERALVERSAMMLUNG 2. EINLADUNG Santiago, den 1. Mai 1953. Da auf Grund der ersten Einladung nicht die zur Abhaltung der Generalversammlung laut Statuten erforderliche Anzahl der Mitglieder vorhanden war, lade ich die Mitglieder des Comité Israelita de Socorros “Cisroco” zum zweiten Mal zu einer ordentlichen Generalversammlung fuer Sonntag, den 24. Mai 1953, vormittags 10.30 Uhr in den Versammlungssaal, Portugal 810, ein. TAGESORDNUNG: 1. ) Bericht des Direktoriums. a) Verwaltungsbericht. b) Kassenbericht. 2. ) Neuwahl. a) des Direktoriums. b) der Kassenpruefer. 3. ) Verschiedenes. Diese Versammlung wird unabhaengig von der Anzahl der vorhandenen Mitglieder stattfinden. Der Praesident des Comité Israelita de Socorros “CISROCO” Bruno Lichtenstein ASAMBLEA GENERAL SEGUNDA CITACION Santiago, l.o de Mayo de 1953. Como la primera citación no reunió el quorum exigido por los Estatutos ,cito por segunda vez a los Socios Cooperadores del Comité Israelita de Socorros “Cisroco”, a la Asamblea General Ordinaria que tendrá lugar el día Domingo 24 de Mayo de 1953, a las 10.30 horas en el local. Portugal 810, de esta ciudad. OC IA COLt-CViVfOAO lSAAEi.r*A “WafaUm Va¿fta*0#ur VERKUENDUNG DES NEU¬ MONDES. Samstag, den 9. Mai, Sívan. NEUMONDSTAG Freitag, den 15. Mai. GOTTESDIENST FUER SCH’WOUTH Dienstag, den 19. Mai abends um 19 Uhr. Mittwoch, den 20. Mai vormittags um 9 1|4 Uhr, abends um 19 Uhr. (mit Seelenfeier unter Anwesenheit des Herrn Rabbiner). Donnerstag, den 21. Mai vormittag um 9 1|4 Uhr. Das traditionelle Schwouth Lernen findet am Dienstag, den 19. Mai, abends um 21 Uhr in der Soc. Unión Israelita, Vicotira 2859 unter Anwesenheit des Herrn Rabbiner. Anschliessend freie Diskussion und Aussprache. GEBURTSTAGE 19. April, Herr Isidor Hes: 70. Geburtstag. 25. April, Herr Emil Russ: 75. Geburtstag. 2. Mai, Herr Eugen Sachs: 70: Geburtstag. 16. Mai, Frau Julie Lewin: 80. Geburtstag. Wir gratutlieren den Jubilaren allerherzlichst. DER VORSTAND C44IU-» Hé HAé^4«Alse GOTTESDIENST Jeden Freitag-Abend um 19 Uhr. Jeden Samstag-Vormittag um 9 1|4 Uhr. Ausserdem an Jahrzeiten. Diese Daten muessen jedoch recht, zeitig an die casilla 984 mitge. teilt werden. Wieder einmal koennen wir Rueckschau halten ueber ein grosses Fest, es war der mit besonderem Jubel begangene Jom Haazmaut, die 5. Wiederkehr der Gruendung der Medinath Israel. Selbstverstaendlich hatten wir die allergroesste Muehe darauf verwandt, wie bei allen unseren Veranstaltungen, aber dieses Mal konnten wir mit der tatkraeftigen Hilfe von anderen Chaverim und Chaveroth rechnen ausserhalb unserer eigenen Reihen. Unser Dank gebuehrt vor allen Dingen dem Schaliach der Gordonia, Gideon Neeman, der sich in wirklich selbstloser Weise zusammen mit seiner Frau zur Verlegung stellte, um unser Programm —das “Cabaret de Medianoche”— zu konferieren und selbst auch einige Nummern zu bringen. Der groesste Erfolg des Abends war zweifellos, ausser der Saen. gerin Ria Sossman, das Israeli-Lied der Neemans, das sie im Jeep sangen. Unsern Dank auch unserer Wlzo- Schwester Lene Back, die den THEATER — SAISON Das hiesige deutschsprachi. ge Theater unter der bewaehrten Leitung R. Olszewskis, die “KAMMERSPIELE”, teilt uns mit, das es fuer die ganze kommende Saison den Schauspieler und Regisseur Imo Moszkowicz und die Schauspielerin Erna Lorenz fest verflichtet haben. Moszkowicz, der hier noch von sei. nem letztjaehrigem Gastpiel als Danton in bester Erinnerung ist, wurde fuer diese Spielzeit vom Schauspielhaus Ouesseldorf beurlaubt. poetischen Teil verfasste und der keine Arbeit zuviel war. Alle anderen Wizo . Schwestern, die Tage vorher und am Abend selbst ihre Kraefte bis zum auessersten anspannten, finden sicherlich ihren Entgelt in dem Bewusstsein, ihre Dienste einer wuerdigen Sache zu leihen. Sollte einer der vielen Spen. der der Tombola unsere Wizo-Chronik lesen, so moegen sie an dieser Stelle unseren allerherzlichsten Dank entgegen nehmen fuer die Bereitwilligkeit und Liefoenswfuerdigkeit mit der man uns immer wieder bei unserem guten, schweren, die Eigenschaf, ten unserer Goenner oft auf die Probe stellenden werk hilft! Bei der Tombola unterliefen einige Schoenheitsfehler, insofern als bei der Verteilung der Gewinne nicht alle beruecksichtigt wurden. Wir bitten alle diejenigen, die noch uneingeloeste Nummern besitzen, sich bei den Damen Rosenthal und Roesler zu melden; Tel. 41184 und 45486. Und nochmals Dank allen Helfern! TABLA: 1. ) Memoria del Directorio. a) Informe de Tesorería. b) Memoria de Administración. 2. ) Elecciones. a) Del Directorio. b) De los Revisadores de Cuentas. 3. ) Varios. Esta Asamblea sesionará con el número de socios que asista. El Presidente del Comité Israelita deSocorros “CISROCO” Bruno Lichtenstein Centro Henrieta Szold: Mittwoch, den 13. Mai, Frau Dr. Lieberz: “Soziologie der Juden von Dr. A. Ruppin”. Donnerstag, den 28. Mai, Rabbiner Egon Loewenstein: “Die Rolle der Juden bei der Entdeck, ung Amerikas”. Gruppe Vera Weizmann: Mittwoch, den 6. Mai, Frau Dr. Edith Goldschmidt “Ste. fan Zweig— Die Welt von gestern” . Mittwoch, den 20. mai, Herr Jitzchac Licht: “Tanzkunst in Israel —Dalia”. Gruppe Golda Meiersohn: Montag, den 4. mai, (abends), Frau Minna Pincus: “Die Persoenlichkeit des neuen Fraesidenten von Israel”. Montag, den 18. Mai, (abends), Frau Dr. Lieberz i“Soziologie der Juden von Dr. A. Ruppin”. Gruppe Channa Meizel: Dienstag, den 12. Mai, Frau Margot Schocken: “Der Antisemitismus in Deutschland vom 16. bis 20. Jahrhundert”. Dienstag, den 26. Mai, Herr jitzchak Licht: "Tanzkunst in Israel—Dalia”.

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