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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1952-08-01 · 8 (Agosto, 1925) · p. Seite 10

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIV (1952)
Issue
8 (Agosto, 1925)
Date
1952-08-01
Page
Seite 10 (sequence 10)
Language
German
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10 BOLETIN INFORMATIVO Agosto, 19 i Zionistische Organisation und Israel Brennstoff fuer die Nationale Oelgesellschafi Die Verwirklichung des Zionismus ist onue aktive Teilnahme des juedischen Volkes nicht moeglich; deshalb muss eine grosse Volksbtwegung fuer Jisrael geschaffen werden, da Jisrael nicht nur den dort Lebenden, sondern dem ganzen jue, dischen Volke gegeben wurde — erklaerte bei einer Pres, sekonferenz in Tel-Aviv Berl Locker, der Vorsitzende der Jewish Agency in Jerusalem. V..W Berl Locker Berl Locker beschaeftigte sich in seinen Auszehrungen mit den heutigen Aufgaben der Zionistischen Organisation. Der Zionismus woll. te die Errichtung des Staates, und wenn dieses Ziel nun er. reicht wurde, so muss die Z. O. doch weiter arbeiten. Der Kibbuz Hagalujoth koennte ohne Mithilfe der Zionisti. sehen Weltorganisation nicht verwirklicht werden. Jeaer Oleh braucht zu seiner Einordnung 2.500 Dollar: Wenn wir beruecksichtigen, dass wir mehr als 700.000 Juden ins Land gebracht haben, so haette das 1,5 Milliarden Dollar erfordert. Demgegenüber gingen nur 750.000 Dollar ein, und zwar aus Drives, Sonderzuwendungen etc. Die Zionistische Weltorganisation investierte im Staate im Lau. fe von vier Jahren 400 Millio. nen Dollar. 60% des Genaues es, das heute auf den Markt gebracht wird, stammt aus neuen Siedlungen, die mit Hilfe der Sochnuth im Laufe der letzten vier Jahre errich. tet wurden. In diesem Zeitabschnitt wurden mehr Sied, lungen gegruendet als waeh. rend der ganzen Zeit des Mandatsregimes. Insgesamt wurden 300 neue Siedlungen errichtet. Eine halbe Million Neueinwanderer erhielt feste Wohnungen. Das Budget betragt heute 68 Millionen IL. waehrend es im Vorjahre 52 Millionen IL betrug. Berl Locker beschaeftigte «Ich ferner mit der kultureL len Taetigfceit der Sochnuth, die fuer diese Zwecke 8 bis 800.000 IL aufwendete. Ferner eroerterte Locker die Frage der Schllchim. Die Schlichim. Entsendung st o esst auf Schwierigkeiten. Weil es an ausreichendem Menschen. tnaterial mangelt. Nur wenige •ind bereit, ein Jahr auf das Leben im Lande und ihr ge Ordnetes Familienleben zu verzichten und sich ins Aus. land zu begeben. Die Mehrzahl d-*r Schllchim sei der Bache treu ergeben und ent- «praeche den Anforderungen, die man an einen Emissaer des Jlschuw stellen muesse. Im Aufträge der Jugendand Hechaiuz-Abctilung sina heute 80 Schlichim in 17 Laendern taetig. Die Jugendalija untcrhaelt 15 Schlichim und Instruktoren im Auslande. Es bestehen heute auch Schwierigkeiten bei der Entsendung von Lehrern ins Aus land. 30 Lehrer wurdt-n nach den USA sowie nach Suea,- amerika entsandt. Sie sina auf dem Gebiete des hebraei- EChen Unterrichts sowie mii organisatorischen Aufgaben unter Leitung von Nachum Lewin beschaeftigt. Es werden auch Seminare fuer Auslandslehrer in Jisrael seihst abgehalten. Der Status der Ziönistl sehen Organisation wird zur Zt. von der Status-Kommission behandelt. Das Gesetz soll demna'-chst der Knesseth vorgelegt werden. Bzgl. der Aussichtende; United Jewish Appeal-Drive muesse man mit einem leichten Rueckgang der Einkuenite rechnen, und zwar in Hoehe von 5-10%. Dies sei nicht auf die Auseinandersetzungen zwischen UJA und Anleihe-Bond. Drive zurueckzufuehren, son dern auf die Wirtschafts-Si tuation in den USA, die ge. ^’:sse Berufsgruppen bebrof. fen habe, in denen zahlreiche Judien beschaeftigt sind. Die Gesamteingaenge werden au etwa 80 Millionen Dol.ar ge- -chaetzt. Der UJA, der heute unter Leitung von Warburg u J. Schwartz taetig ist, hat. sich nicht nur mit Geldsamm iung zu beschaeftigen, son. dern es handele sich hier um die einzige bestehende Organisation der Gesamtjudenheit in die USA. Die Eingaenge aus dem UJA kommen zu 80% aus Amerika und zu 20% aus den anderen Laendern der Welt. (“Jedioth Chadashoth”) Ein Stahlroehren.Walzwerk wurde bei Sarafand eingeweint. Das Werk hat fuer Rohmaterial fuer ein halbes Jahr vorgesorgt. Es ist oer kooperativen Industrie affiliert. Der erste Brennstofftransport fuer die israelische Brennstoffgesellschaft wird in Kuerze eintreffen, und damit wird diese Gesellschaft ihre Arbeit praktisch aumeh. men. Die Gesellschaft ist eine gemeinsame Gruendung des Hamaschbir, von Noa, Sehoham, Bank Leumi, der Regierung und anderen Steilen, an ihrer Spitze steht eine dreikoepfige Direktion, der angehoeren. Dr. P. Shinar (Regierung), S Goren (Noa) und Dr. Levi (Vertreter privater Investoren). Geschaeftsiuehrer der Gesellschaft Ist der fruehere j Direktor des Handelsministeriums Dr. G. Meron. Das Eigenkapital der Gesell, schaft besteht aus 910.000 Dol. lars und 325.000 IL. Die Raffinierung des Oels das die Gesellschaft einfuehrt, wird in den Raffinerien in Haifa zu den auf dem Weltmarkt ueb. liehen Preisen vorgenommen. Die Regierung wird nach Inangriffnahme der Arbeit durch diese Gesellschaft 10 Prozent an Devisenausgaben •sparen. Auf einer Flaeche von 120 Dunam bei Haifa wird die Gesellschaft grosse Behaelter fuer ihre Oe.bestaende errichten. Waehrend bisher nur Shell und Socony Vacnum Oel im lande verkauften, wird neben diesen jetzt auch die israelische Gesellschaft Partei "L'achduih Ha'avoda gegruendet Die Gruendung einer neuen Partei “L’Acbduth Ha’avo. da” als Fortsetzung der “Ach. auth Avoda” vor ihrer Yerei nigung mit dem “Haschomer Hazair” und den “linken Poalej Zion’ zur Mapam wurde auf einer Tagung der Mit Glieder der Gruppe Lifschitz Lamdan beschlossen, die im “Tamar”-Kino in TeLAviv stattfand. Lhc neue Parts! bestaetigte uas Programm, das die Frak tion seinerzeit der Haifaer Landesbetrats-Tagung der Ma pam vorgelegt hatte, das dor' aber abgelehnt worden wai Der Kinus. an dem 22 Delegierte als Vertreter von ■ 50 Ortsgruppen teilnahmen. waehlte eine Moeza von 7j Hifi •íf aÿ' j, Auf zum Tageswerk erscheinen. Sie wird im ersten Jahre ihrer Arbeit 150.000 Tonnen Oslerzeugnisse verkaufen In der naechsten Woche wird der erste Oeltransport fuer die Gesellschaft im Lande eintreffen. Die Histadrut Finanzierungsgesellschaft ln den USA., Ampal, hat sich bereit erklaert, Kredite fuer die Beschaffung von Rohoel zu gewaehren. Zwecks Verbilligung des Transports soll eine Oelleitung zwischen Hai a und Tel- Aviv gelegt werden. Die entsprechenden Vorbereitungen wurden schon in Angriff genommen. (Jedioth Hajom) di zi h< st in hi V( zv ¡JÖSiö MB -¿•V- Bam BfttHiS immm¡ mmWI mm; ' .. » y-. rmLW rítórtíL' ¿Uatótaafc- Labiti i&JMi y&ßij 'ÊÈÊÊiÊÊÊÊÎSÊê- 'ÊÉêMêSÊËëÊÊÎÊ Mfía'tew*m wm fflSWK3MS-. ¡ -M Uralte Landschaft und modernste Maschir und ein Sekretariat von 12 Mitgliedern. “Die Arbeiterschaft muss die Integritaet und Selbstaen. aigkeiG aer Hmaarutn und die Unabhaeng.ga.it d-sStua ves bewahren. E..ne breite Ar. oeiterfront auf Grundlage der Treue zum Zionismus und zum Sozialismus muss errichtet und die Hegemonie de? Arbeiterschaft in der Fueh rung des Staates gesichert weruen’’— erklaerte der Fueh. cer und Gruender der neuen Partei, der Knesseth-Abge. ordnete David Lifschitz. Die neue Partei werde sich mit ih. ren 30 bestehenden Ortsgrup pen nicht begnuegen und ei. ne weite Propaganda zu ihrer Vergroesserung entfalten. Die Partei war in letzter Zeit in ihrer Propagandatae. iigkeit sehr rege, besonders in den Kreisen der neuen Ein wunderer, so konnte sie ln Lcdd 18% aller Stimmen auf sich vereinigen. Im naechsten Stadium ihrer Taetigkeit wird sie wahrscheinlich versuchen, die alten Mitglieder der Achduth Awoda in den Siedlungen des Kibbuz Meuchad fuer sich zu gewinnen. Waterman's Fabrik in Israel Die weltbekannte Fuellfe. der.Fabrik Waterman’s plant die Errichtung einer Filialfabrik in Jisrael, die fuer den dortigen Markt und fuer den Export arbeiten soll. Der Export-Direktor der Londoner Fabrik befindet sich momentan in Jisrael und berichtete aut einer Presse-Konferenz ueber Plaene und Aussichten des neuen Unternehmens. Die Tel Aviver Fabrik wird noch vor Ende 1952 ihre Pro. duktion aufnehmen und die Fuell-edern bis auf die Goldfedern selbst hersteilen, die aus England importiert werden. Als erster Staat hat sich die Tuerkei bereit erklaert, Waterman’s Fabrikate von der israelischen Fabrik,zu beziehen. Die Tinten-Produktion wurde bereits vor zwei Monaten aufgenommen. Auch da« Verpackungsmaterial wird hier hergestellt. Ei H stei uen Reg leie Bes .oel D im fisc! um ueb mal Dol: rer ¿chi isra dan ton syst ies nist nes Vori dut leu, dier ren Di weil teur

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