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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1952-04-01 · 4 (Abril, 1952) · p. Seite 3

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XIV (1952)
Issue
4 (Abril, 1952)
Date
1952-04-01
Page
Seite 3 (sequence 3)
Language
German
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* Abril, 1952 BOLETIN INFORMATIVO r DIE GEISTIGE JUDENNOT Neben der Judennot in der Welt macht sich fast ueber. all die geistige Judennot spuerbar, deren Folgen unabsehbar sind, handelt es sich hierbei doch um den Bestand des Judentums. Wer z. B. die Entwicklung bezueglich der Jugenderziehung in unserer Gemeinde betrachtet, wird sich bald ein Bild ueber die Zukunft derselben machen koennen, die einem jeden von uns Veranlassung gibt, mitzuwirken an der Erhaltung des Judentums. Man braucht sich nur unsere Gottesdienste am Schabbat anzusehen, mit ihrem so schwachen Besuch und was die Hauptsache ist, ohne Jugend, um sofort das ungeheuere Problem zu erkennen, vor dem wir stehen. Denken wir an einen alten wahren Ausspruch: “Die jue. dische Nation ohne juedische Religion kann der Assimilation nicht standhalten, weil sie eine unzertrennliche Ein. heit bilden wie Koerper und Seele”. In erster Reihe muessen wir mit dem “Jugend-Gottesdienst” wieder beginnen und die Durchfuehrung desselben nicht vom Besuch abhaengig machen. Ferner, diesen moeglichst an zwei Stellen abhalten, um allen Kindern Gelegenheit zu geben, daran teilzunehmen. Auch die. Teilung der Jugend-Gottesdienste nach Altersstufen waere zu ueberlegen. Neue We^e der Haussammlun^ der Staat ihnen, entsprechend der Rationierung, zuteilen kann? Wer hilft diesen Menschen, wenn sie im Krankheitsfalle oder im Alter Diaeten brauchen oder kinderreichen Familien, wenn das Einkommen des Ernaehrers knapp ist und keine Zulagen ermoeglicht? Diesen Gruppen notleiden, der Juden in Israel wollen wir nunmehr durch Ausbau unserer Sonntagssammlung helfen. Daher appellieren wir hiermit an unsere Mitglieder, ih ren Beitrag zur Sonntagssammlung mindestens dem heutigen Werteines guten Mittagessens anzupassen und appellieren an die Eltern un serer Jugend, ihre Kinder zu verantwortungsbewusste? Sammeltaetigkeit zu veran lassen. Herr Benno Cohn, Abtei, lungschef im Ministerpraesi dium von Israel — vielen von uns durch seine fruehere Taetigkeit als Geschaeftsfueh rer der Zionistischen Vereinigung fuer Deutschland, Berlin. Meinekestrasse 10, gut bekannt ■ hat es freundlicherweise uebernommen, als Treuhaender die Durchfueh rung unserer Aktion zu ue (Von Seite 1) berwachen. Wir werden unsere Ueberwelsungen von Lebensmitteln oder von Gutscheinen 'zum Empfang von Naturalien aus den in Israel befindlichen Lagern an ihn richten und er wird — wie er uns schriftlich zugesagt hat — ueber die vielseitigen Fuersorgestellen unsere Unterstuetzungen an solche Fa. tnilien weiterleiten, die unserer Hilfe besonders beduer. fen. Herr Cohn hat unsere Idee freudig und dankbar be. gruesst und hofft, dass sie auch in anderen Zentren Nachahmung finden wird. Meine Freunde! Wir essen was, wann und wieviel wir wollen. Darum verpflichtet uns unser Gewissen, unseren bescheidenen Beitrag zur Ver. besserupg ihrer Ernaehrung denjenigen zu leisten, die das nicht koennen. Dieser Appell darf nicht ungehoert •verhallen, Man verlangt gewiss nicht viel ,’on uns, aber dieses Wenige mues. sen wir feisten. Ein solches Versprechen, das jeder sich selbst und seinen unverschuldet in Not ge. ra'renen Bruedern geben muss, ist die einzig wuerdige Form, in der wir das 10-jaeh nge Bestehen unserer Sonn, tagssammlung feiern duerfen. J. II. GEMEINDESCHULE Sonntag, d. 16. Maerz wurde im Gemeindehaus das Schuljahr 1952 der Gemeindeschule eroeffnet. Eine erfreulich grosse Zahl von Kin. dern sowohl von Schuelern, die schon frueher an den Kursen teilgenommen haben, wie auch von Neuangemeldeten - fuellten den Saal. Nachdem von den Lehrern Frau Eva Kwiakowsky, Rabbiner Lubliner und Rabbiner Loewenstein die Aufnahme der Anwesenden vorgenommen wurde, begruesste Rabbiner Loewenstein die Kinder im Namen der Lehrer und gab der Hoffnung Ausdruck, dass sie nach den Ferien mit frischen Kraeften an die Arbeit herangehen werden. Ihre Aufgabe bestehe darin, sich in der Gemeinde schule die Voraussetzungen dafuer zu erwerben, dass sie spaeter einmal Traeger juedischen Lebens sein koennen. Bis Pessach werden die Kinder im Unterrichtslokal Macul und im Gemeindehaus auf die Feiertage vorbereitet. Nach dem Fest wird die end. gueltige Verteilung in Gruppen erfolgen. Neuanmeldungen werden in Sekretariat der Gemeinde und von den Herren Rabbinern . entgegengenommen. Die Aufgabe des Jugend- Gottesdienstes soll darin bestehen “die Kinder zur lebendigen Teilnahme” am religioesen Leben der Gemeinde heranzubilden. Gestalten wir den Jugend- Gottesdienst derart, dass dieser fuer jeden Teilnehmerin, teresse haben muss. Vor allem aber muss das juedische Haus hierbei mithelfen, muessen die juedi. sehen Eltern alles daran set.;en, an dieser heiligsten Auf NACIMIENTOS 4 de Marzo, Rafael Guillermo, hijo del señor Juan Hirscn y su esposa, Hilde Loewenstein de Hirsch. 14 de Marzo, Daniel, hijo del señor Juan Meyer y su esposa, Alicia Golle de Meyer. BARMIZWOTH 26 de Abril, Mario Hamlet, Malaquías Concha 0260. 3 de Mayo, Ronaldo Knoller, Irarrázaval 1038. FALLECIMIENTOS 22 de Febrero, señora Marta Leib. 23 de Febrero, señor Elias Nossen. 27 de Febrero, señora Szyja Lewkowitz. gabe”mltzuwirken‘'adénn ‘nur! 29 de Febrero, señora Marta de Beer. 1 de Febrero, señora Else Ronshelm. de Marzo, señor José Danziger. 29 mit ihrer intensiven Mitwirkung kann die Gemeinde; 16 koennen unsere Lehrer diese grosse Aufgabe erfuellen. Heymann Abramczyk Seder de la Juventud Por primera vez, la S.C.I. B’ne Jisroel organiza un Seder de la juventud. Pesaj y Juventud. Dos conceptos que están íntimamente relacionados y unidos. Pesaj es nuestra Fiesta de Liberación. En la noche del Seder, durante dos mil años, los judíos de todo el mundo, dispersados en los rincones más apartados, revivían la liberación de sus antepasados del yugo de los egipcios y esperaban con nostalgia e impaciencia el día de su propia liberación. ¿Quién, sino la juventud, podía ser durante todos estos siglos el portador de esta esperanza? Todos los ruegos de las incontables noches de Seder no fueron en vano. La confianza en la juventud judía no fué defraudada. Al fin y en nuestros días, la juventud judía avivó el fuego sagrado, hizo estallar la llama del deseo de liberación y dió cumplimiento a nuestro anhelo milenario. No es mera casualidad que el levantamiento del Ghetto de Varsovia se llevó a efecto en los días de Pesaj. Con esta lucha épica, la juventud judía demostró una vez más que el deseo de liberación én nosotros existe. Un pueblo poseído por el deseo de liberación no puede ser esclavizado. El deseo de liberación, este fuego que arde en el alma de un pueblo, listo para estallar, esta enorme voluntad común, que al hacerse activa actúa como una fuerza elemental, se debe en gran parte a nuestro Seder. El Seder mantuvo latente en el espíritu de los judíos el deseo de su emancipación y al mismo tiempo les mostró el camino a seguir: la libertad como pueblo. En este sentido, nuestra juventud de hoy debe festejar al antiguo Seder renovado, e incluyendo nuestros nuevos valores históricos: La lucha, la liberación e Israel. Estos son los motivos que nos inducen a efectuar un Seder de la Juventud, el domingo 13 de abril en la tarde. Los pormenores serán dados a conocer oportunamente. Esperamos la asistencia de todos los jóvenes de la colectividad. Cl i Omer 1 1 April Nissan Sonnabend 1 5 1 10 Schabbat: Zaw; 1 f i Schabbat Hagadol Mittwoch 9 i 14 Erew Pessach Donnerstag! 10! 15 I. Tag Pessach 1 Freitag : 11 i 16 II. Tag Pessach 2 Sonnabend > 12 17 Schabbat Chol-Hamoed 6 Mittwoch 16 21 VII. Tag Pessach 7 Donnerstag j 17 22 VIII. Tag Pessach; Maskir. 9 Sonnabend! 19! 24 Schabbat: Schemini; Neumondsweihe 15 Freitag j 25 30 Rosch Chodesch i i j Ijar 16 Sonnabend! 26! 1 Schabbat : Tasria . Me. I nora; Schabbat Rosch Chodesch 20 Mittwoch : 30 1 ' 5 Jom Haazmaut (Juedischer Staatsfeiertag). Abendgottesdienste T bis bis bis G Werktags. Sonn- und staatl. Feiertage . Schabbat . Morgengottesdienste Werktags. Sonntags . Sonnabend u. Feiertage 11. April 6.30 6.30 6.30 2. Mai 6.15 6.15 6.15 Schabbatausgang 5. April 12. April 19. April 6.51 16. Mai 7.30 8.00 9.00 26. April 0.40 7.04 7.02 Pessach: . Mittwoch, 9. April: Morgengottesdienst: 7.15 mit Lernen fuer Erstgeborenen. Verbrennen alles Chomez: bis 9 Uhr. Mittwoch, 16. April: Abendgottes dienst: 7.30 mit Maskir und Predigt. Oncg Schabbat fuer Kinder: Freitag, 4. April: 4.30. Freitag, 2. Mai: 6.15. Schabbat Minchah: Beginn 3 4 Stunde vor Schabbatausgang. Jeden Montag. 8.30: Lehrvortraege der Herren Rabbiner.

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