Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIV (1952)
- Issue
- 3 (Marzo, 1952)
- Date
- 1952-03-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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8 BOLETIN INFORMATIVO Mano, 1952 ...das 'Andenken dieser Tage wird Megillat Esther und Weinkrug aus dem Bezalei-Museum. ÜS£i*s Vj -«W. ‘v^C'V:. MS?ikiSI*:" Ans vergangenen Tagen Beeinflussbar Ein litauischer Rabbi kommt zu Moses Mendelssohn zu Be. such. “Trinken Sie Kaffee mit Sahne, Euer Ehren?“ laedt Mendelssohn seinen Gast ein. “Nein, nicht mit Sohne”, sagt der Rabbi. "Man sagt doch nicht Sohne, sondern Sahne”, verbessert der Gastgeber und weist die richtige Schreibart in einem Lexikon nach. “Komisch sind Sie', Rebb Mendelssohn. Die ganze Welt sagt Sohne, kommt ein Goi und sagt Sahne, schon glau. ben Sie ihm”. * Unbilliges Verlangen Z. S. seines Zeichens K. u. K. Hofbuchdrucker in Drohobitsch, Schriftsteller und Redakteur der Ortszeitung und Praesident der zionistischen Ortsgruppe, wird aufgefor. dert, am Grabe eines verstorbenen Mitglieds die Leichenrede zu halten. “Glaubt Ihr, ich kann Lei. chenreden aus dem Ärmel schuetteln? So etwas muss man mir mindestens eine Woche vorher mitteilen”, war die Antwort des Schriftstellers. * Bilderaussiellung Der Maler Wilhelm Wachtel kehrte von seiner Bilderausstellung in Palaestina zu. rueck- “Wie war es, hast Du etwas verkauft?” wurde er gefragt. “Sicherlich, meinen Anzug habe ich verkauft, um etwas fuer die Spesen zu haben”. Ein Teller aus dem Bezalel — Museum: Mordechais Triumph mmm ami ÜÜls ' "V l-'JPV SvfäMs? Anerkennung Bei Ludwig Schwerin arbeitete eine Hausgehilfin, die zu seinem Leidwesen seinen Bildern keinerlei Aufmerksam, keit zollte. Einmal stand er in der Kueche und knetete Plaetzchen aus Mazzemehl. Die Hausgehilfin sah ihm eine Weile imbemerkt zu, dann meinte sie anerkennend: “Sie sind wirklich ein Kuenstler”. Aus der Sammlung “K’arat Zlniuklm”, von Dov Sadan (Newman-Verlag. 1950, T.A.) * Wohlgemeinter Rai Israels Botschafter in Wash. mgton, Abba Eban, gilt als Mann mit trockenem Humor. So erzaehlt man von ihm, dass er eines Tags einen Adjutanten fragte, warum im Nebenzimmer jemand so laut schreie. Er bekam zur Antwort: “Der Handelsattache spricht mit Jerusalem”. “Dann richten Sie ihm bitte aus”, erwiderte Eban, “dass er beim naechsten Mal ge. faelligst das Telefon benutzen soll”. Esther wird zuin Koenig gefuehrt (Buch Esther n, 15-16) Und als herankam die Reihe an Esther, Tochter Abi chajils, des Oheimes Mordechais, die er sich zur Toch. ter genommen, zu kommen vor den Koenig, forderte sie nichts, ausser was Hegai sag- AÜS DER HEiGILLATH ESTHER Da sprachen die Knaben des Koenigs, seine Diener: Man suche fuer den Koe. nig Maedchen, Jungfrauen, schoen von Ansehen. Und der Koenig bestellte Aufseher durch alle Landschaften seines Koenigreichs, dass sie zusammenbringen alle jungfraeulichen Maedchen von schoenem Ansehen in Schuschan, die Burg, in das Frauenhaus, unter Aufsicht Hegai’s; des Verschnittenen des Koenigs, des Hueters der Frauen, und er ihr ihre Sah bungen reiche; Und das Maedchen, das gefallen wird in den Augen des Koenig, werde Koenigin an Waschti’s Statt. Und die Re. de gefiel in den Augen des Koeings und er tal also. Ein Mann, ein Jehudi, war in Schuschan, der Burg, mit Namen Mordechai, Sohn Jalr, Sohnes Schimei, Sohnes Kisch, ein Jemini; Der weggefuehrt worden aus Jeruschalajim mit den Ausgewanderten, die wegge. fuehrt wurden mit Jechon, jah, Koenig von Jehudah, den weggefuehrt Nebukadnezar, Koenig von Babel. Und er erzog die Hadassah, das ist Esther, die Tochter seines Oheims, denn sie hatte weder Vater noch Mutter —und das Maedchen war schoen von Bildung, und schoen von Ansehen—, und als ihr Vater und ihre Mutter gestorben war, nahm sie Mordechai zur Tochter. U] WUP und sam le » die gai’s gehi nigs des Ui sein Gur schl fuer zu Mae ren, Hau zeic: Mae Frai te, der Verschnittene des j Koenigs, der Hueter der i Frauen: und so gewann j Esther Gunst in den Augen Aller, die sie sahen. Und Esther wurde geholt zum Koenig Achaschwerosch, in sein Koenigshaus, im zehn, ten Monat, das ist der Monat Tebet, im siebenten Jahr seiner Regierung. Zeichnungen von Gabriela Bosenthal zu der lm väs_P O •vv-'Ml Verlag A. I. Herzfelder, T. A. erschienenen “Meglliatb Esther”. I “...MORDECHAI SCHRIEB ALLE DIESE UM.^ STAEN.DE NIEDER UND SCHICKTE BRIEFE an Alle Juden'in den Laendem de Koenigs Achaschwerosch, nahe und fern. Auf sich zu nehmen, den vierzehnten Tag des Monats Adar zu feiern, Jahr für Jahr (als die Tage, an weichen die Juden Ruhe erlangten von ihren Feinden, und der Monat, in welchem sich ihnen Kummer in Freude und Trauer in Festlichkeit verwandelten, und sie zu vollbringen als Tage des Wohllebens und der Freude, der wechselseitigen Schenkungen und des Almosengebens. Auch nahmen die Juden gerne an, was sie schon selbst zu tun angefangen, und was ihnen nun auch Mordechai geschrieben hatte, denn Hatf&n, Sohn Hamdassas, der Aggagi und Verfolger aller Juden, hatte den Anschlag gefasst, alle Juden umzubringen, und Pur (das heisst Lose) geworfen zu ihrer Vernichtung und Ausrottung. Als sie.(die Koenigin) aber vor den Koenig kam, wurde beschlossen, trotz jenes ersten Briefes, seinen boesen Anschlag, den er gegen die Juden gefasst, auf sein eigenes Haupt zurück zu waelzen, und man haengte ihn und seine Soehne an den Galgen. Darum hat man diese Tage Purim genannt, wegen des Pur (das Los), und darum, wegen aller in dieser Schrift erzaehiten Vorfaelle, was sie darum ersehen, und was endlich für sie daraus geworden, haben die Juden beschlossen, und als ein unverbrüchliches Jlegetz auf sich genommen, auch sich, ihre Kinder und alle, die sich zu ihnen halten: diese beiden Tage Jahr für Jahr nach vorgeschriebener Art und Zeit zu begehen. Auch sind diese Purim-Tage noch immer im Andenken erhalten und gefeiert worden, in jedem Lande und in jeder Stadt, werden auch nie unter den Juden abkommen, und ihr Andenken nie bei ihren Nachkommen verloeschen...” •arnasnan.- n^n ib I ny r s or w m s rv toch rw baaiane# nsonnv: ■bsinnm arma Mim ait 27PS riy? aborhtssai nro1 •armarotw rw wprjñrní* t' srnaHHM ’iisnsTO" * # » » * sw sinnst; wpraij iwjo vwbiir brypT tanaany: rirwapi pp-.arvhs y wai ros n rns ^ay» sh an % abiinbby njihrfcaaabbi raroa rrsna» nngfe-invTnhaaffsiai DjhfopiirsbraiQ