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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1973-09-01 · 9 (Noviembre, 1973) · p. Seite 26

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXXV (1973)
Issue
9 (Noviembre, 1973)
Date
1973-09-01
Page
Seite 26 (sequence 26)
Language
German
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28 SEPTIEMBRE 1973 ISRAEL UND SEINE AKADEMIKER „Ala Folge des hohen Prozentsatzes von Einwanderern, die eine akademischen Ausbildung erhalten haben, als Folge auch der ständig steigenden Zahl von Hochschulabsolventen im Lande selbst, muss die weitere Entwicklung unserer Wirtschaft so geplant werden, dass sie all diese hochwertig ausgebildeten Arbeitskräfte aufnehmen kann”, erklärte in der Knesset Arbeitsminister Josef Almogi, als er über die Tätigkeit seines Ministeriums berichtete. „Waren wir in früheren Jahren bemüht, den Einwanderern irgendwelche Arbeitsplätze, die sie ernähren konnten, zu schaffen, müssen wir heute für Tausende von Wissenschaftlern, Aerzten, Ingenieuren und Technikern ein passendes Wirkungsfeld finden”, fügte der Minister hinzu. Allerdings, er schränkte auch sogleich ein: „Trotz dem hohen Prozentsatz der graduierten Akademiker ist Israels technologische Entwicklung noch immer hinter der zurück, welche die meisten entwickelten Industrienationen aufweisen”. Auch Erziehungsminister Jigal Allon hatte sich in der Knesset dahin geäussert, dass wir in einer Anzahl akademischer Berufe bereits den Sättigungspunkt erreicht haben. Um acht Prozent wird die Zahl der Aerzte und Zahnärzte, um zehn die der Ingenieure und Architekten, um vierzehn Prozent die der Wissenschaftler und um zehn Prozent die der Techniker jährlich ansteigen — das ist das Ergebnis der Analysen, welche das Arbeitsministerium angestellt hat. Dennoch, und darüber muss man sich völlig klar sein, gibt es keinerlei Garantie dafür, dass diese Berechnungen stimmen; meist ( erweisen sie sich als zu vor- * sichtig. Gegenwärtig studieren an Israels Hochschulen rund 55.000 Studenten, also etwas weniger akL. zwei Prozent der Gesamtbevöl # kerung. In den Vereinigte' | Staaten liegt die Zahl um 0, > Prozent tiefer, in der Sowjet Union um 0,3 Prozent unter dem israelischen Niveau. In Aegypten, das gerade zur Zeit politische Schwierigkeiten mit seinen Studenten durchmacht, studieren 0,8 Prozent der Gesamtbevölkerung, d.h. weniger als die Hälfte des israelischen Standards, dennoch eine erstaunliche Zahl, wenn man den Bildungsgrad der Eltemgeneration berücksichtigt. Allerdings ist bisher das Gesamtniveau der Studenten in den arabischen Ländern relativ niedrig. IZu der voraussehbaren Vermehrung der Akademiker, die Israel zu erwarten hat, kommt nun jedoch auch die Frage, wie man eimvandemde Akademiker einordnet. Hier gibt es ein echtes Problem. Aus Nordamerika sind in den letzten Jahren mehrere tausend jun. ger akademisch gut vorgebildeter Menschen ins Land gekommen — aus zionistischen Idealen einerseits, aus Arbeitsmangel in den USA andererseits. Konnten früher israelische Fachkräfte ohne Schwierigkeiten nach Amerika abwandem, da man sie sofort und sehr gern beschäftigte, hat heute eher eine umgekehrte Entwicklung eingesetzt. Hochqualifizierte Experten mit akademischer Bildung kommen aus entwickelten Industrie- Ländern nach Israel. Bisher fanden sie fast alle gute Posten, wenn auch die Bezahlung in Israel keineswegs mit der zu vergleichen ist, die sie in den westlichen Staaten zu bekommen gewöhnt sind. Die russische Alija brachte ebenfalls tausende von ausgezeichnet ausgebildeten Akademikern ins Land. Wenn es hierbei vorkommt, dass die in Osteuropa vorgebildeten Menschen bestimmte Methoden, die im Westen bereits gang und gäbe sind, nicht kennen und deshalb Anfangsschwierigkeiten haben, stellte es sich bald heraus, dass ihre Gesamtbildung recht positiv ist und daher eine kurze zusätzliche Ausbildung den notwendigen Ausgleich herstellt. All diese Bürger Israels haben Anspruch auf Arbeit, die ihrem Wissen und Können entspricht. Dass dies auch die jungen Menschen beanspruchen können, die nach langen Schuljahren ln einem Unterrichtssystem, das hoffnungslos veraltet ist, und nach einem dreijährigen Militärdienst, nach mindestens vier, meistens mehr Studienjahren, zu ihrem Beruf gekommen sind, ist selbstverständlich. Und doch ist es klar, dass wir noch weit davon entfernt sind, alle aus unseren Hochschulen jedes Jahr strömenden Akademiker nebst jeden Menschen, die als Einwanderer zu uns kommen, in unserer Wirtschaft zu absorbieren. Man weiss heute, dass wir, zur Zeit jedenfalls, in jedem Jahre doppelt so viele Spezialisten auf elektronischem Gebiet ausbilden, als in unseren augenblicklichen Betrieben beschäftigt werden können. Dieses Problem beschränkt sich keineswegs auf Israel. Man hört ähnliche Klagen aus den USA, aus Grossbritannien, aus. der Bundesrepublik Deutschland. Aber damit können wir uns nicht trösten. Arbeitsminister Almogi hat einen Weg vorgeschlagen, wie man die Situation verbessern könnte. Er wünscht die Wirtschaft so zu gestalten, dass sie instand gesetzt ist, all diese Arbeitskräfte aufzunehmen. Das ist einleuchtend, vorausgesetzt, dass es möglich sein sollte. Zwar braucht Israel sei ne Wirtschaft nicht nach Rohstoffen, die es im Lande findet, auszurichten, denn man findet kaum Rohstoffe und muss sowieso fast alles einführen, so dass es gleichgültig ist, worauf man Sich fest¬ Fabrlcados por Colchones de Resortes Camas Danesas Camas Americanas Camarotes (Literas) Sofá-camas para cada necesidad Sommieres plegables Sommieres para closet Colchones Record S. A. LAS DALIAS 3237 (MACUL) — FONOS 213975 41669 (Etsratü-^xck Zurueckgezogen einsam auf dem Zimmer verbringt der Kranke seine langen Tage. Beschraenkt ist seine Welt auf seinen Baum und die Vergangenheit. Seine Gedanken fangen sich in einem Netz und bleiben kleben. Es klopft; da meldet sich ein Besuch. Besuch von draussen, von der Welt. Und ein Gespraedh erfuellt den Raum. Ein wahrer Feiertag ist es dem Kranken! WELCH KLEINE GABE, WAR« NUR DOCH ACH, WELCH GROSSE FREUDE. Cisrooo ermuntert zum Nachdenken ueber die Wohltat von Krankenbesuchen. Federico Schnell C I S R O C O erlaubt sich, darauf aufmerksam zu machen, dass es fuer Personen, die ins Altersheim aufgenommen werden wollen, empfehlenswert ist, sich mit dem Komitee rechtzeitig in Verbindung zu setzen, damit die noetigen Vorbereitungen getroffen werden koennen. (Clasificador 290, TeL 224007). legt. Dennoch wird man auch hierbei nach Gesichtspunkten Vorgehen müssen, die den Möglichkeiten des Erfolges auf finanziellem und ökonomischem Gebiete angepasst sind, und nicht gänzlich, wie es aus den Worten des Ministers geschlossen werden könnte, nach den Bedürfnissen der Menschen, die als Akademiker in Israel arbeiten. Auch auf einem anderen Gebiete muss dem Minister in gewissem Sinne widersprochen werden. Es ist natürlich richtig, dass Israel in einer Reihe von Sparten der technologischen Wissensskala anderen westlichen Staaten unterlegen ist. Niemand wird dies bestreiten. Dennoch gibt es eine nicht geringe Zahl von Fächern der Technologie, in denen die Israelis auf der Welt als führend gelten, wo ihre Erfolge von den hochindustrialisierten Nationen angewendet werden. Dass dies nur einzelne Gebiete umfasst, ist eigentlich selbstverständlich. Hier einzusetzen und das Mass an Kenntnissen, die bei uns noch nicht genug Beachtung finden, durch die jungen Akademiker erwerben zu lassen und sie dann auf Neuland einzusetzen, ist sicherlich eine Lösung für manche Probleme. MARTIN BIELSKI CORTE C AU DAD PERFECCIOH WALTER SCHÜFTAN Y CIA. Alameda 51 Fono 393268 Wünscht der ganzen Kollektivitaet ein glückliches und gesundes Neues Jahr

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