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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1973-04-01 · 4 (Abril, 1973) · p. Seite 16

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXXV (1973)
Issue
4 (Abril, 1973)
Date
1973-04-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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16 ABRIL 1973 AUSLÄNDISCHE BESUCHER MÜSSEN SICH WOHL FÜHLEN por J. E. Palmon, Tel Aviv ISRAEL HEBT STANDARD des TOURISMUS Israels Touristikminister Mosche Kol, der Jahre lang mit Nachdruck sich um den Bau neuer Hotels und die Vermehrung der Unterbringungsmöglichkeiten gesorgt hatte, wendet jetzt mehr der Qualität als der Quantität seine Aufmerksamkeit zu. Bei jeder Gelegenheit weist er darauf hin, dass die ausserordentliche Zunahme der Zahl der Touristen auch ein grosses Anwachsen der Beschwerden zur Folge hatte. Er appelliert an alle Kreise der Touristik-Wirtschaft, die Verpflichtungen gegenüber dem ausländischen Gast genau einzuhalten und ihn restlos zufrieden zu stellen. Diese Art von Ermahnungen kamen bei einem Festbankett zum Ausdruck, an dem 200 Vertreter von Reisebüros aus den Vereinigten Staaten teilnahmen. Die Reisebüroleiter hatten auch ihrerseits Beschwerden gegen die israelischen Instanzen: sie beklagten sich über Veränderung von Gruppen-Flug- Terminen durch die Gesellschaft El Al, manche waren mit dem Personal in den israelischen Hotels und mit den Menus nicht zufrieden. Ihnen hielt Minister Kol entgegen, dass über die Reisebüros Beschwerden eingegangen waren. Sie müssten die Bestellung von Hotelplätzen sorgfältig planen und über Veränderungen im Reiseprogramm den Teilnehmern so schnell wie möglich Mitteilung erstatten. Die Gäste dürften nicht einfach vor vollendete Tatsachen gestellt werden, denn diese Methode könnte nur Erbitterung hervorrufen. An ausländischen Reiseagenten wandte sich der Minister mit Appellen, in Israel selbst will er mit Hilfe der Bestimmungen des neuen Touristikgesetzes Vorgehen. Der Entwurf des Gesetzes, der jetzt vom Parlament beraten wird, sieht weitgehende Inspektionsrechte für das Ministerium vor, das die Qualität der Dienstleistungen in den Hotels prüfen kann. Ferner soll ein abgekürztes Beschwerdeverfahren für Touristen eingeführt werden. Wenn ein ausländischer Besucher eine Klage hat, so soll sie sofort von einem Beschwerdeausschuss -noch in Anwesenheit des Gastes behandelt werden. Der Ausschuss, dem ein Beauftragter des Ministeriums und je ein Vertreter der Touristik-Wirtschaft und der Öffentlichketi angehört, kann ein Hotel, ein Reiseunternehmen oder ein Touristen-Geschäft zu Geldbussen verurteilen. Die Hotels und die Reisebüros haben sich gegen den Gesetz- Tourismus-Minlster Moshe Kol entwurf gewandt, der ihrer Meinung dem Ministerium zu weitreichende Befügnisse einräumt, und ihre Einwändewerden von zuständigen Ausschuss des Parlaments behandelt- Minister Kol seinerseits machte darauf aufmerksam, dass gewisse Inspektionsrechte schon jetzt bestehen, und dass im übrigen der Demokratie durch die Zusammensetzung des Beschwerdeausschusses unter Einbeziehung von Vertretern der Öffentlichkeit Genüge getan wird. Nach seiner Meinung sind gesetzliche Handhaben angesichts der Entwicklung in der Touristik unbedingt notwendig. “Die Qualität muss eine wesentliche Rolle bei uns spielen” -versicherte er bei dem erwähnten Treffen mit den amerikanischen Reiseagenten. Konzentrierte Touristik- Werbung Der Besuch der 200 Reisebüro-Vertreter aus den USA war Teil einer grossen Werbeaktion. um im Jahre 1973 wiederum grosse Mengen von Touristen nach Israel zu bringen. Ausser diesen Reiseagenten kamen noch weitere Gruppen von Reisebüroververtretem, Touristik-Journalisten und anderen Personen ins Land, die mit dem ganzen Gebiet in Zusammenhang stehen. Das Ministerium möchte im Jahre 1973. dem Jahre des 25. Jubiläums der Staatsgründung auf 850 000 Touristen kommen, nachdem das Jahr 1972 mit 726 000 ausländischen Besuchern abgeschlassen hatte, Bis Mai 1972 hatte es eine Zunahme von 30% gegenüber 1971 gegeben, dann war ein Rückgang eingetreten, und insgesamt hatte 1972 noch einen Zuwachs von 11% gebracht. Die Ziffern für 1973 sind vorsichtig berechnet, und nach Meinung des Ministers Kol sind sie durchaus zu erreichen, wenn die Sicherheitsverhältnisse sich nicht verschlechtern werden. Auf Drängen des Ministeriums wurden die Aufnahmebedingungen für Gruppe verbessert. Die Hotels verzichteten auf Halbpension bei Gruppen, und die Ankömlinge haben die Möglichkeit, sich den Platz für ihre Mehlzeiten allein auszuwählen. Noch verschiedene andere Verbesserungen werden eingeführt, und ausserdem werden die Preise — trotz der allgemeinen Kostensteigerung — stabil bleiben. Es gibt nur eine längst vorgesehene Erhöhung ab März 1973, aber dann sollen, das ganze Jahr über die Preise stabil bleiben. Die Gäste des Jahres 1973 werden die grossen Veranstaltungen anlässlich des Staatsjubiläume erleben können. Im Mittelpunkt werden die grosse Militärparade und die Wirtschaftsausstellung in Tel Aviv stehen, Dazu kommen viele künstlerische Veranstaltungen, unter ihnen ein Pianistenwettbewerb unter Leitung von Artur Rubinstein. Hotelbau geht weiter Die Unterbringung der Gäste muss langfristig geplant werden, daher geht der Bau von Hotels weiter. Im Entwicklungsbezirk von Manschte im Sueden Tel Avivs (in der Nähe des Charles Qore Parks) begann der Bau des Hotels Astoria. Hier handelt es sich um das erste Gebaeude in einem neuen südlichen T'öuristik-Bezirk Tel Avivs, nachdem im noerdlichen Bezirk an der Hayarkonstreet schon Hochbetrieb herrscht. Die Hotels Grand Beach und Plaza haben ihre Pforten bereits geoeffnet, die offizielle Einweihung wird bis zum Fruehjahr erfolgen. An anderen Hotels wird mit Hochdruck gearbeitet. Im letzten Jahre nahm die Zahl der Hotelzimmer in den 300 Touristen-Hotels des Landes um 1700 zu, damit wurde eine Gesamtzahl von 1800 Zimmern erreicht (4000 in Jerusalem, 4620 im Bezirk Gross Tel Aviv und 950 in Haifa). Im Sueden in der Region Arad-Totes Meer gibt es jetzt 500 Zimmer. Ausserdem stehen 4000 Zimmer in Erholungspensionen und Hotels (die nicht für Touristen empfohlen sind) zur Verfügung. Schliesslich gibt es 5300 Betten in Jugendherbergen und 2200 Betten in Camping Plätzen. Gemäss Vereinbarung zwischen dem Touristik-Ministerium und der Tel Aviver Stadtverwaltung soll eine bessere Streuung der Hotels erreicht werden. In Tel Aviv und Umgebung ^erreicht die Bauquote ihren Hoehepunkt, daher wurde festgelegt, dass das Touristikministerium bis Ende 1973 keine neuen Kreditzusagen in Raum Gross Tel Aviv machen soll. In dieser Region gibt es jetzt 4000 Hotelzimmer, weitere 4000 sind im Bau und noch 5000 (nach Erteilung der Genehmigung und Kreditzusagen) im fortgeschrittenen Planungsstadium. Diese Menge genuegt an sich, daher wurden die Kreditversicherungen eingestellt. Will jedoch ein Unternehmer mit Eigenmitteln ohne staatliche Kredite bauen, so ist ihm dies unbenommen und er erhaelt selbstverstaendlich die technische Baugenehmigung. Unter den Projekten im Planungsstadium befinden sich einige sehr interessante Pläne, so z.B. ein Riesenhotel am Meeresstrand in der Nähe des Operngebaeudes. Ferner werden sich mehrere Hotels im noerdlichen Touristik-Bezirk an der Hayarkonstrasse um den neuen Clal Platz (so benannt nach der Investitionsgesellschaft Clal) gruppieren, der Cafes, Restaurants, Shopping Centers und Sportanlagen umfassen soll. Weitere Touristik-Bezirke Die Entwicklungsgesellschaft des Touristik-Ministeriums hat fuer das Jahr 1973- 4 ein erhoehtes Budget von neun Millionen IL gegenüber sechs Millionen IL im vorigen Jahre erhalten. Die Gelder sollen in erster Linie zum Ausbau neuer Touristik-Bezirke am Toten Meer (unter Berücksichtigung der Heiltouristik) und am Tiberias See verwendet werden. Das Touristik Ministerium bereitet ausserdem eine genaue Regional-Planung für die Gegend am Tiberias See vor, auf Grund deren auch konkrete Vorschlaege für Touristik-Unternehmungen ausgearbeitet werden. Diese werden der grossen Wirtschaftskonferenz vorgelegt, die im Mai 1973 in Jerusalem abgehalten werden wird. An anderen Stellen sollen die Badenmoeglichkeiten verbessert und Camping-Plätze angelegt werden. Anscheinend besteht die Chance, ausländische Mittel für Entwicklung ganzer Touristik-Bezirke zu erhalten GOLDENE GABELN In Israel wird der Pflege des Standards der Küche in den Hotels und Restaurants staendig Aufmerksamkeit zugewendet. Auf Veranlassung des Verlages des Bazak-Reiseführers findet jährlich eine Qualitaetsprüfung in Restaurants mit ausländischen Sachverstaendigen statt, die anonym die Restaurants besuchen und später auf Crund ihrer Erfahrungen ein Gutachten erstatten. Der Bazak- Verlag verleiht auf Grund des Prüfungsergebnisses dann jedem erfolgreichen Restaurant ein Abzeichen mit “goldenen Gabeln”. In diesem Jahre erreichten (wie 1972) nur zwei Restaurants die Stufe von vier Gabeln, die übrigen mussten sich mit drei, zwei und einer Gabel begnügen. Alle Restaurants, die in dem woechentlichen Informationsheft “This Week in Israel” erscheinen, geben die Zahl ihrer Gabeln an. An der Verleihung der Abzeichen nahm Touristikminister Kol teil, der diese Art der Qualitaetswertung sehr begrüsste. Vorläufige Touristenunterkünfte modernster Bauart an der Nechama-Bucht bei Scharm-el-Seheich. Dr. DAVID JANKELEVICH W. Cii ujano Dentista Huérfanos 757, of. 304 — Solicitar hora al fono 36519 11 -12,30 16 - 20 horas

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