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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1973-04-01 · 4 (Abril, 1973) · p. Seite 2

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXXV (1973)
Issue
4 (Abril, 1973)
Date
1973-04-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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2 ABRIL 1973 «REGISTRO CIVIL ty&dúek - ^icui^dít VON HANNAH PETOR BAR-MITZVOT 19 de Mayo de 1973 Daniel y Eduardo Donnebaum, Príncipe de Gales 6987. NACIMIENTO 7de Mayo de 1973 Roberto Andrés, hijo de don Mario Stein y de su esposa Señora Ximena Bronfman de Stein DEFUNCIONES 25 de Febrero de 1973 Señor Francisco Heller, 23 de Adar I de 5733 2 de Marzo de 1973 Señora Else Lewinsohn, 28 de Adar I de 5733 22 de Marzo de 1973 Señora Hana Grossberg de 18 de Adar II de 5733 Schwarzbaum CALENDARIO SERVICIO RELIGIOSO Víspera] Maña- Serv. 1 na Reí. 1 1 Nisan 30! Miércoles Mayo 2 i Rosh Jodesh 1 1 1 7,30 i 19,30 9,30 Iyar 3 Mayo 5 Shabát Kedushim 3er. Libro Moisés 16,1 - 20,27 Exequiel 22,2 -16 Iyar 5 Mayo 7 YOM HAAZMAUT XXV Aniversario de la Creación del Estado de Israel Shabát Emor 3er. Libro Moisés 21,2 - 24,23 Exequiel 44, 15 - 31 Iyar 10 Mayo 12 19,30 9,30 Iyar 18 Mayo 20 LAG B’OMER 7,45 9,30 Iyar 24 Mayo 26 Shabát Bejukotei Bendición del nuevo mes 3er. Libro Moisés 25,1 - 27,34 Jeremías 16,19 - 17,14 19,30 Iyar 29 Mayo 31 Jueves, Rosh Jodesh 7,30 Días de la semana: Mañana 7,45, tarde 19,30 El cementerio estará cerrado los dias 2 y 31 de Mayo. Die vorliegende Sonderausgabe unseres Blattes ist den Mitgliedern und Lesern deutscher Sprache gewidmet. Eine Spezialnummer in spanischer Sprache wird aus Anlass des 25Jahrestages der Gründung des Staates Israel in Zusammenarbeit mit dem Organ des Juedischen Kollektivität "Mundo Judio" demnächst erscheinen. Die Redaktion In den westlichen Ländern kann man sich kaum eine Vorstellung von den Sorgen eines Staates der Levante um seine Wasserbestände machen. Israel hat wie kaum ein anderes Land seine bis ins kleinste geplante Wasserpolitik. Mit seinem Mangel an Seen und Flüssen muss es zur Entwicklung seiner Wirtschaft viel Mühe und Mittel aufwenden, um immer neue Wasser quellen zu entdecken. Die Sommermonate sind bekanntlich vollkommen regenlos; in den Wintermonaten fallen durchschnittlich 1000 mm in nördlichen Landesteil, und im Südgebiet, das vornehmlich Wüste ist, fallen 25 mm. Während das Land bis etwa 1966 lange Dürrejahre hatte, gab es bisher seitdem Winter mit einem ausreichenden Regenfall. Die Regenfälle des letzten Winters reduzierten den Salzgehalt des Kinneret-Sees, der ja das grösste Wasserreservoir ist, bis zu etwa 230 mg pro Liter. Heute, angesichts der so steilen Entwicklung von Landwirtschaft und Industrie, ist die durch das grosse nationale Wassernetz verteilte 'Wassermenge ganz ungenügend. Im Vergleich zu 1948 steht zum Beispiel heute das Fünffache der gesamten Anbaufläche unter Bewässerung. Die Landwirtschaft verbraucht heute drei Viertel des gesamten Wassers, also etwa 1,205 Milliarden cbm; diese Menge soll aber in etwa zehn Jahren nur noch 0,575 Milliarden cbm betragen. Diese Tatsache droht der Entwicklung der Landwirtschaft sehr gefährlich zu werden. So muss mit allen erdenklichen Mitteln vorgegangen werden, um Wasser zu sparen und Wasser zu finden. Dabei spielen die Aussichten auf die Gewinnung von Süsswasser aus dem Meer und aus Brackwasser eine grosse Rolle. Grosse Entsalzungswerke bestehen bereits an verschiedenen Orten. Bisher erwiesen sich aber die verschiedenen Methoden als ungenügend und sehr kostspielig. Es sieht so aus, als ob bis Ende der siebziger Jahre ein umfassendes Entsalzungswerk entstehen wird, das mit Hilfe der Atomenergie arbeitet. Unterdessen gehen die Kontroversen über den Wert dieser Wassergewinnungsmethode weiter. Einerseits wird behauptet, dass die Entsalzung von Meerwasser viel zu teuer ist; anderseits ist das Meerwasser eine wichtige Wasserquelle, die nicht übersehen werden darf. Es wurden auch bereits etwa 50 unterirdische Reservoirs errichtet, die die winterlichen Regenfluten auffangen, um sie der Wirtschaft zuzuführen. So werden schon viele tausend Hektare in dieser Weise bewässert. Doch ist es notwendig, noch etwa die gleiche Anzahl von Zisternen dieser Art anzulegen. Andere Projekte betreffen die Anlagen von Wasserleitungen für die arabischen Dörfer, die bisher auf Zisternen und artesische Brunnen angewiesen waren. Andere Einsparungen sollen durch die Entwicklung moderner agrotechnischer Methoden einsetzen. Die bisher übliche Bewässerung verhindert weder die Verdunstung noch die Versickerung; das überschüssige Wasser fliesst ungenutzt ab, so dass nur etwa 10 bis 20 Prozent dem Boden zugute kommen. Eine Methode, in der Israels Landwirte führend sind, ist die “Tropfenbewässerung”. Hierbei wird der Feuchtigkeitsgrad des Bodens durch elektronische Apparate reguliert, so dass bis zu 70 Prozent des Wassers ausgenutzt werden können. Diese Methode hat aber den Nachteil, dass der Boden nicht, wie es bei einem kräftigen Regenguss der Fall ist, gründlich durchgespült wird, so dass immer wieder Salzniederschläge entstehen. Über die gesamten unterirschen Wasserbestände wird eine strenge Kontrolle geführt. Die Reduzierung des Verbrauchs soll nach einem bestimmten Schema ganz allmählich vonstatten gehen. Weiterhin soll die intensive Wassersuche fortgesetzt und die Entwicklung der bestehenden Bestände von 100 Millionen cbm in Angriff genommen werden. Die Wasserreserven werden jetzt bereits bis zu 80 bis 90 Prozent ausgenutzt. Auch die Bekämpfung der Erosion, die durch die wilden Regenfluten der Wintermonate hervorgerufen wird, soll dringender vor sich gehen. An der Küstenstrecke wird intensive Landwirtschaft betrieben, die das Wasser dringend benötigt; auch im Negew, wo Sandstürme und plötzliche Überflutungen auftreten, soll durch Anbau von bestimmten Gräsern und anderen Pflanzen der Wasserandrang aufgehalten und nach einem System verteilt werden. Ein wissenschaftliches Komitee beschäftigt sieh mit dem künstlichen Hervorrufen von Regen, indem die im Winter auftretenden Wolken durch besondere Flugzeuge mit Hilfe von Silberjodid “besämt” werden. Solche Versuche werden jetzt regelmässig ausgeführt, doch die Ergebnisse werden erst in einigen Jahren offenbar werden. Doch bei allen Anstrengungen wird die angestrebte volle Entwicklung aller Wasser reserven nur eine vierzigprozentige Bewässerung des Anbaulandes ermöglichen. Auch die Wasserbestände der von Israel verwalteten Gebiete können nicht mehr als die lokalen Bedürfnisse befriedigen. So scheint es, dass die nächsten Jahre für die Wasserversorgung einigermassen kritisch sein werden, bis sich die im Augenblick im Probestadium befindlichen Methoden eingespielt haben. Es sieht jedenfalls so aus, als ob der Wasserverbrauch in der Zukunft im wesentlichen auf der Entsalzung von Meer- und Brackwasser beruhen wird. Offenes Teilstück der Wasserleitung Kinneret-Negew ELRY-FAJAS Stefan Laskowifz Ropa Interior Fina Joyero ¡ MONÉDA 858 — FONO 716163 Ahumada 254 Local 10, Fono 69464

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