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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1973-04-01 · 4 (Abril, 1973) · p. [Seite]

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXXV (1973)
Issue
4 (Abril, 1973)
Date
1973-04-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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1N FOR At AT IVO DE LA SOCIEDAD CULTURAL ISRAELITA B'NE JISROEL — Av. Portugal 810 — 2? Piso — Casilla 2487 — Santiago de Chile PORTE PAGADO TARIFA REDUCIDA Inscripción N* 28 Impreso* 5094 PUBLICA¬ CIONES PERIO¬ DICAS AÑO XXXV N° 4 SANTIAGO DE CHILE ABRIL 1973 Der Freiheitsbegriff im Juedischen Volk '$e44><ic& 5733 Pessach ist das groesste unserer historischen Feste, denn es erinnert an die Anfaenge des nationalen Lebens unseres Volkes. Wir feiern zu Pessach nicht nur die Geburt des freien Lebens des juedischen Volkes, sondern auch die erhabenste Forderung unserer Philosophie: die individuelle und kollektive Freiheit des Menschen. Die jaehrliche Feier des Festes hebt nicht nur das Symbol unserer eigenen Freiheit hervor, sondern ist auch das Symbol des Freiheitskampfes der ganzen Menschheit. Das juedische Ideal der Freiheit und Gerechtigkeit erhaelt eine besondere Bedeutung in unserer Zeit, in der die Menschen immer mehr bestrebt sind. Ihresgleichen durch Krieg und wirtschaftliche Verschiedenheiten zu versklaven. Wir. die wir heute in Freiheit leben, koennen nicht vergessen, dass es zu jeder Zeit und auch in unseren Tagen Kraefte gibt, die bestrebt sind, die Freiheit des Juden zu beschraenken. Aus diesem Grunde muessen wir den tieferen Sinn dieses Festes immer wieder vor Augen haben und die Feier so gestalten, wie sie unsere alte Tradition vorschreibt Die Geschichte lehrt uns, dass auch andere Voelker zu Sklaven gemacht wurden. Aber die Juden waren die ersten, die sich gegen die Knechtschaft auflehnten und die der Freiheit ein festliches Denkmal gesetzt haben. Die meisten anderen Voelker feiern einen Tag der nationalen Unabhaengigkeit, bei den Juden hingegen ist der Beginn der Freiheit durch seinen tief religioesen Charakter gekennzeichnet Jedes juedische Heim verwandelt sich in eine Staette des Kultes, jeder Tisch in einen Altar, an dem wir Gott danken fuer die Gabe der Freiheit Inmitten von Gebeten und Gesaengen, symbolischen Gebraeuchen und Zeremonien betrachten wir selbst uns als diejenigen, die in der Knechtschaft lebten und aus ihr in die Freiheit gefuehrt worden waren. Dieses Identifizieren mit der Vergangenheit eines Volkes verhilft uns zur richtigen Erkenntnis und Wertschaetzung der Freiheit, die wir selbst gemessen, aber auch zum Verstaendnis fuer das Schicksal unserer Brueder, die noch in Unfreiheit und Bedrueckung leben muessen. Der Seder ist ein Aufruf, damit wir alles tun, was in unserer Macht steht, um sie zu befreien. _Rabbiner Pr. Angel Kreiman El presente número especial de nuestro [ { Boletín está dedicado a los socios y lectoj I res de lengua alemana. I { Otra edición extraordinaria en castellaj ] no aparecerá próximamente con motivo del j [ XXV Aniversario de la fundación del Es- | | tado de Israel conjuntamente con el órga-! { no de la Colectividad Judía "Mundo Judío", j I_ LA REDACCION j Seder (antiker Holzschnitt) •s \ * ‘ SSIf VV Aus der Darmstädter llagada (15. Jahrhundert) iii 'i «¡ÉUS II!; ■ mp

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