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Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1972-04-01 · 4 (4.1972) · p. Seite 16

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Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXXIV (1972)
Issue
4 (4.1972)
Date
1972-04-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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16 ABML 1972 ISRAEL - NACHRICHTEN Hobe Wohmuigskosten beunruhigen potentielle Einwanderer Mehr als zuvor sind potentielle Einwanderer über die ansteigenden Wohnungskosten in Israel beunruhigt. 70 Prozent der Neubauten sind bereits vor der Erstellung verkauft. In Tel Aviv zahlt man für ein Zimmer 40 000 IL. Altwohnungen, die seit 9 bis 10 Jahren stehen, sind um 25 Prozent günstiger, falls zu haben. In Jerusalem ist die Lage noch schwieriger. Günstiger sind die Preise in Aussenbezirken, jedoch sind sie auch dort im vergangenen Jahr um 40 Prozent gestiegen. Sternwarte Im Negew eröffnet In Mizpe Ramon wurde ein nach Florence und George Wise benanntes Observatorium feierlich in Anwesenheit vieler Wissenschaftler erhöffnet. Die Mittel stammen aus verschiedenen Quellen, zu denen das Smithsonian Institute, Dr. und Mrs Wise und die israelische Regierung gehören. Die Lage des Observatoriums auf dem Berge Sin, fast 1100 Meter über dem Meerespiegel, gewährt 250 wolkenfreie Tage im Jahr. Gefahr für Kinneret-See Ein südafrikanischer Experte in Israel, Robert Davies, sieht für den Kinneret- See eine starke Gefährdung. Wenn nicht sofort etwas geschieht, so müsse das Seeleben in nur etwa fünf Jahren an Sauerstoffmangel zugrundegehen. Nicht nur Abwässer gefährden ihn, sondern die Düngemittel und Chemikalien, die von den Feldern des Galil durch die Winterregen in ihn hineingespült werden. Das gesunde Gleichgewicht sei nicht zuletzt durch die Trockenlegung des Hulegebietes gestört worden. Georgische Juden: Jewish Agency gäbt Fehler zu Usi Narkiss, der Leiter der Einwanderungsabteilung der Jewish Agency, gab im Rahmen einer Alija-Veranstaltung in London zu, dass Fehler bei der Ansiedlung von Juden aus Georgien in Israel gemacht worden sind. “Es war uns zu wenig bewusst, dass die Georgier während zweitausend Jahren in eng zusammengeschlossenen Gemeinden gelebt haben, und so glaubten wir, dass wir die Gruppen auf verschiedene Siedlungen verteilen könnten. Ausserdem sind die Georgier orthodox und in den ihnen zugewiesenen Gegenden gab es zu wenig Synagogen”. Zur Behebung des letztgenannten Mangels seien Wohnungen in Gebetsstuben umgewandelt worden. Narkiss erklärte ferner, dass die eingewanderten russischen Juden, von denen etwa 30 Prozent aus Georgien kommen, im Lande feststellen mussten, dass ihr beruflicher Ausbildungsstand tiefer lag als derjenige der Israelis. Dadurch gerieten sie in die Zwangssiutation, zusätzliche berufliche Schulung auf sich zu nehmen, was nicht alle gerne zu tun bereit waren. Dadurch seien gewisse Spannungen entstanden, die aber nur einen sehr geringen Teil der Neueinwanderer beträfen. ELIJAHU-WETTLAUF “Und die Hand des Ewigen kam über Elijahu und er gürtete seine Lenden und lief Ahab voraus bis nach Jesrael”. (1. Könoge 18, 46.) Zur Erinnerung an diesen raschen Lauf des Propheten Elijahu (Elias) vom Karmel bis zur Winterresidenz des Königs Ahab in der Jesraelebene, eine Strecke von 42 Kilometern, die er vor dem Streitwagen des Königs zurücklegte, fand kürzlich der Elijahu-Wettlauf und -Marsch auf der gleichen Strecke statt. Für jüngere Teilnehmer und Familiengruppen wurde der Lauf auf die halbe Distanz fsetgesetzt. STADION IN JERUSALEM Israels grösstes Stadion ist in Jerusalem im Entstehen begriffen. Anfangs soll dieses Sportfeld einer Zu- Schauermenge von 23 000 Menschen Platz bieten, um später bis auf 50000 Sitzplätze ausgebaut zu werden. Dieses Stadion ist in der Nähe des neuen Stadtteils Ramat Eschkol vorgesehen und wird zugleich den Beginn eines ganzen Sportviertels darstellen, das spätestens bis zum Ende dieses Jahrzehnts fertigstellt werden soll. In diesem Sportzentrum der israelischen Hauptstadt werden ausser dem Riesenfussballplatz Plätze für Tennis, Korbball und andere Sportarten geschaffen werden sowie ein Swimming-pool mit olympischen Ausmassen und ein Sportpalast. An den Kosten für die Anlage dieses Sportzentrums in Jerusalem werden sich ausser der Stadtverwaltung, der staatlichen Sportbehörde, der verschiedenen Sportorganisationen auch freiwillige Spender aus Am°rika beteiligen. MONEDA 1037 VIÑA DEL MAR HELENE MISCH 1 PONIENTE 239 TEL. 882146 - CASILLA 829 Abierto todo el año. Cada pieza con baño exclusivo. Piezas 2 ó 3 camas E* 77.— de 1 cama E9 90.— incl. desayuno e imp. Almuerzo - Comida - Once Marcos Wisch S. Irene Weissmann de Wisch E3NESIOLOGOS Rehabilitación en genera] Consulta: Las Achiras 2960 Pocuro - Amapolas Fonos: 253336 - 289879 BURGER S.A.C.I. Fabricantes de las afamadas Confecciones EAGLE CLOTHES y EYERSMART para Caballeros, Jóvenes, Niños Y Señoras y Niñitas Ñuble 1034 - Casilla 2875 - Teléfono 567061 |KURTSROSMflNN GESTORBEN) Der bekannte Schriftsteller und Journalist Kurt R. Grossmann, dessen geistvolle Kommentare und Artikel seit vielen Jahren in den Spalten dieses Blattes zu finden waren, ist wenige Monate vor Vollendung seines 75. Lebensjahres ln Florida verstorben. Bereits vor 1933 war er als Generalsekretär der Liga für Menschenrechte bekannt, die sich für Humanität und Frieden zwischen den Völkern einsetzte. Nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten gründete Grossmann ein Büro für demokratische Flüchtlingshilfe in Prag. Diese Arbeit setzte er in Paris fort. 1933 wanderte er nach Amerika aus. In der Nachkriegszeit war er für verschiedene jüdische Organisationen tätig, vor allem für den Jüdischen Weltkongress, die Jewish Agency for Israel und die Conference on Jewish Material Claims against Germany. Er setzte sich in zahlreichen Artikeln, die er mit statistischen Unterlagen belegte, für die Wiedergutmachung ein, wobei er sich in den letzten Jahren besonders mit der Situation der Verfolgten in Österreich befasste. Nach dem Kriege war er häufig in der Bundesrepublik, meistens auf Einladung der Bundesregierung. Von ihm stammte das Wort von den “Unbesungen Helden”, die den Verfolgten des Dritten Reiches in der Verfolgungszeit unter Gefahr für Leib und Leben uneigennützig halfen. Diesem Kreis wirdmete er auch ein Buch, wie er überhaupt literarisch sehr produktiv war. Er schrieb eine Biographie über den umgekommenen Friedensnobelpreisträger Carl von Ossietzky, über die Etnigranten und über die Geschichte der Wiedergutmachung. Im “Boletín Informativo” hat Kurt R. Grossmann ständig zu den innen- und aussenpolitischen Ereignissen der USA Stellung genommen und oft auch scharfe Kritik geübt, wobei er mit Mut und Entschlossenheit gegen jede Art von Misständen in der Justiz und Verwaltung der Vereinigten Staaten eintrat. Ebenso erhob er seine viel beachtete Stimme zu allen Begebenheiten in der jüdischen Welt und verstand es immer, die Licht- und Schattenseiten, die Ursachen und Hintergründe deutlich hervorzuheben. Sein plötzliches Anleben bedeutet einen unersetzlichen Verlust für unsere Boletín und viele andere jüdische Presse-Organe in verschiedenen Ländern der Welt. Gl VauanT CONFECCIONES STAMK HNÖS. S. A. C. I. Vicuña Mackenna 587 Fonos 384313-34504 IMACO Articulos para el Hogar En Homenaje del Estado de Israel al 24° Aniversario FIAMBRERIA SUIZA Pasaje Matte 953 Fono 33913 (Ex Fiamb. Picket) Fábrica de Pantalones "LUCKY” Mac Iver N? 430 en homenaje al 249 Aniversario del Estado de Israel

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