Mannheim
Compact Memory

Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1969-10-01 · 10 (Octubre, 1969) · p. Seite 22

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXXI (1969)
Issue
10 (Octubre, 1969)
Date
1969-10-01
Page
Seite 22 (sequence 22)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/8553624-8554659-9195179--5609-8554701
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

22 BOLETIN INFORMATIVO OCTUBRE 1969 DIE REP RAES ENTANZ’ Auszung aus dem Protokoll KURZ BERICHTET Das Protokoll der Sitzung vom 24. Juni wird genehmigt und der Generalsekretär berichtet: a) Seit der letzten Sitzung wurden fünf neue Mitglieder aufgenommen. In derselben Zeit waren keine Todesfälle von Mitgliedern zu beklagen. b) Der Vorstand hat ausserordentliche Subventionen für die Bomba Israel, den Maccabi und den Consejo de Mujeres Judias bewilligt. c) Es wurde der Import von 200 Machsorim für den Gottesdienst an den Hohen Feiertagen beschlossen; des weiteren wurde ein Seminarist aus Buenos Aires verpflichtet, der am vergangenen Freitag einen Modernen Gottesdienst mit Beteiligung von etwa 150 Personen geleitet hat. d) Herr Rabbiner Lubliner wurde beauftragt, an einer Rabbiner-Tagung in Buenos Aires teilzunehmen. e) Der Vorstand hat für den Barcai ein neues Heim in Nunoa, calle Vi- Uaseca N*? 2321, gemietet.. f) In den Morgenstunden des 24. Juli wurde eine Brandbombe durch ein Fenster in die Büroräume des 2. Stockwerkes des Gemeind ehauses geschleudert. Der Brand wurde vom Nachtwächter und ■vom Hausverwalter im Keim erstickt. Es feind unbedeutende Schäden an einem Tisch, einer Türe und den Wänden des Büros entstanden. Es wurde daraufhin neuerlich ein ständiger Polizeischutz des Gebäudes angeordnet. In Namen des Kultur- Ausschusöes berichteit Herr Rab. Loewenstein, dass am Donnerstag, den 31. Juli ein Vortrag des Herrn Botschafters Sattath stattfinden wird und lädt die Anwesenden hierzu ein. Herr Munter berichtet anschliessend über den Keren Kajemeth, Herr Rab. Loewenstein führt aus, dass eine Aktion Eshkol-Wald durchgeführt werde. Herr Michel stellt fest, dass der Ausschuss Zweite Generation der einzige sei, der bisher nicht zusammengetreten wäre. Herr Ernst Munter kündigt eine Sitzung des Ausschusses für die nächste Woche an. Anschliessend kommt es zu einem Meinungsaustausch über die Aenderungen im Gottesdienst am Freitagabend, die von einem Spezial- Ausschuss zusammen mit den Herren Rabbinern und der Kultus - Kommission beschlossen wurden. Es wird der Beschluss gefasst, dass der neue Gottesdienst erstmalig am 28. August stattfinden werde. Schluss der Sitzung: 23.50 Uhr. Liturgische Schallplatte Der Oberkantor Walter Bluhm, dessen klangvolle Stimme in den Gottesdiensten unserer Gemeinde an den Hohen Feiertagen zu hören war, hat auf einer neuen Schallplatte (Marke RCA, Buenos Aires) vertraute Synagogen-Melodien festgehalten. Die Platte bringt den Kiddusch am Freitagabend, Sameach (Hochzeit), das Sch’ma Jisroel, Kaddisch und andere liturgische Gesaenge, begleitet von Chor und Orchester. Israelisch-Deutsche Gesellschaft gegruendet Nach jahrelangen Bemühungen gründete “Die Begegnung” - Verband zur Förderung israelisch - deutscher Kontakte mit dem Hauptsitz in Tel Aviv und der Forum- Kreis in Haifa, der sich bereits seit mehr als Binem Jahrzehnt mit den deutschisraelichen Beziehungen befasst, die “Israelisch-Deutsche Gesellschaft”. Ziel dieser Organisation ist es, als Dachverband für die mindestens 10 Gruppen und Verbaende zu dienen, die sich mit israelisch-deutschen Kontakten bBschaeftigen. Hat es Ihnen im letzten GOLDEN AGE gefallen? Dann versaeumen Sie nicht den naechsten am: Montag November 430 Uhr in Portugal 810 Wie ueblich Once und erstklassiges Programm “Alle, die von uns nach Amman gefahren sind, haben sich geschworen, keinerlei individuelle Erklaerungen abzugeben. Das ganze sollte moeglichst geheim bleiben!” erklaerten die Mitglieder des Sozialistischen Studentenverbandes nach ihrem Besuch in Jordanien. O— Mehrmals aber betonen die SDS-Vertreter und zitieren damit angeblich die Meinung von “El-Fatah”, dass niemand die Juden ins Meer werfen will, sondern ein sozialistisches “rotes Palaestina” aufgebaut werden soll, in dem Platz fuer Juden, Araber und Christen sein werde. —O- Das Staatliche Juedische Museum in Prag eröeffnete kuerzlich eine Ausstellung von Bildern des bekannten Filmregisseurs Frantisek Lukas. Es handelt sich um Bilder aus der Zeit seiner Internierung im Getto Theresienstadt waehrend der Nazizeit. Der damals noch junge Kuenstler hatte etwa 500 Werke geschaffen, von denen nur etwa 30 erhalten geblieben sind. —O— Die Aufnahme der DDR in die Organisation der Vereinten Nationen und ihre gleichberechtigte Mitarbeit in deren Spezialorganisationen wuerde dem Frieden und der Zusammenarbeit aller Staaten, auch beider deutscher Staaten, dienen. Dies wird in einem Weissbuch behauptet, das der stellvertretende Aussenminis t e r Georg Stibi Ende August in Berlin uebergab. —O— Der israelische Rundfunk, bisher “Kol Israel”, traegt nunmehr zusammen mit dem israelischen Fernsehen den Namen “Shidure Israel” (“Sendung Israel”). Dementsprechend heisst das Kol Israel-Symphonieorchester nun¬ DAUMfCKBI mit Wo 11- und Polycronfuellung extra leicht Max Wetzstein 6c Soh» At. M. Montt 265t Fono 43370 Neubeziehen und Umarbeitungen Modernste Importierte Bezugsstoffe n. Inletts Parkas Acolchadas de Nylon Schlafsaecke Komme einmal im Monat nach Viña u. nehme Auftraege entgegen. mehr Shidure Israel-Symphonie-Orchester. Die Gesamteinahmen des Joint Palestine Appeal in Grossbritannien erreichten im Jahre 1968 £ 4,75 Millionen. Die hunderttausend juedischen Familien in Grossbritannien sind damit die groessten Beitragszahler fuer zionistische Fonds in der Welt — nach den Vereingten Staaten. —O— Die monatlichen Ausgaben einer israelischen Familie betrugen im Jahre 1968 etwa IL 1.000 — im Jahre 1963 waren es noch IL 660. Fuer den Erwerb von Autos wurden von staedtischen Arbeitnehmern im Jahre 1968 doppelt soviel wie im Jahre 1963, und fuer Auslandsreisen drei Mal soviel ausgegeben. —O— Im Jahre 1968 gingen der israelischen Wirtschaft durch Streiks 70.000 Arbeitstage verloren — im Jahren 1967 waren es nur 63.000. —O— Nach einer Vereinbarung der Jerusalemer Stadtverwaltung mit dem Religions- und Innenministerium werden in Jerusalem Synagogen und rituelle Badeanstalten fuer IL zwei Millionen errichtet. —O— Ephraim Kischon’s “Zieh” den Stecker ’raus — das Wasser kocht” wird an den Hamburger Kammerspielen zur deutschen Erstauffueh r u n g vorbereitet. —O— Der polnische Kultusminister genehmigte einen Vorschlag, dass noch in diesem Jahr1 in Warschau ein Juedisches Museum errichtet werden solle. —O— In der Naehe der Salomonischen Saeulen bei Timma wurden Reste eines aegyptischen Tempels, der der kuhkoepfigen Goettin Charchor, der Goettin des Bergbaus, geweiht war, entdeckt. Man nimmt an, dass der Tempel etwa 1300 v.d.g.Z. erbaut wurde, also z. Zt. der Ereignisse, die im Buche Exodus beschrieben sind. —O— Fuer die am 28. Oktober stattfindenden Knesseth-Wahlen sind 1.741.000 Wahlberechtigte registriert. i—O— “Auslaendische Untergrundkaempfer und Terroristen, wie die Angehoerigen der El Fatah, muessen aus der Bundesrepublik ausgewiesen werden”. Diese Forderung erhob der Bundesvo r s t a n d des “Reichsbanners Schwarz-Rot- Gold” in seiner Sitzung in Frankfurt. Der Reichsbannervorstand betonte, die Aktionen der El Fatah und des SDS erinnerten drastisch an den SA- und SS-Terror in der Zeit der Weimarer Republik. Sofortmassnahmen muessten ergriffen werden, damit die Bundesrepublik nicht dem gleichen Schicksal zusteuere wie die Weimarer Republik. —O— Das “Reichsbanner Schwarz- Rot-Göld” will, wie es bei der Neugruendung hervorhob, als ueberparteiliches Buen d n i s freier Buerger fuer Demokratie und Fortschritt eintreten. —O— Beauftragte der “Palaestina- Befreiungsorganisation (PBO) beginnen am 1. Juli in allen Laendem, in denen Araber palaestinensischer Herku n f t leben, mit der Eintreibung einer “Steuer” fuer den “Palaestina-Nationalfönds” der Organisation. Die Palaestinenser sollen durch diese “Steuer”, die nach Mitteilung der “PBO” zwischen drei und sechs Prozent des Einkommens betraegt, zum “Befreiungskampf fuer Palaestina” beitragen. —O— Die “PBO” hat ausserdem in einer Note an die Mitgliedslaender der Arabischen Liga eine Spende von insgesamt umgerechnet rund 180 Millionen Mark beantragt. —O— Die Meldung des Nachrichtenmagazins “Der Spiegel”, Israel habe fuenf oder sechs Atombomben einsatzbe reit, wurde von Kreisen des israelischen Aussenministeri ums als “reine Spekulation” zurueckgewiesen. Die Kreise bekraeftigten, dass Israel “keine Atommacht” sei und auch nicht der erste Staat sein werde, der im Nahen Osten Atomwaffen besitzt. —O— Zum ersten Mal haben sowohl Israel als auch Aegypten einer Untersuchung ueber die humanitaere Behandlung von Minderheiten in ihren Laendern zugestimmt. Als Delegierte der Menschenrechtskommission wird die amerikanische Rechtsanwaeltin Rita Hauser in Israel die Lage der Araber in den von Israel besetzten Gebieten untersuchen, und in Aegypten wird sie die Lage der dort lebenden Juden pruefen. >—O— Die beruechtigte Villa am Wannsee bei Berlin, in der die "Endloesung der Judenfrage” beschlossen wurde, erhielt den Namen “Janusz-Korczak-Haus” als Ehrung des Andenkens des polnisch-juedischen Erziehers, der im Jahre 1942 die Zoeglinge des von ihm in Warschau geleiteten Waisenhauses freiwillig in das Vernichtungslager von Treblinka begleitete. In dem Hause soll ein Studien- und Dokumentationszentrum errichtet werden. H0MQE0PATHISCHE APOTHEKE Central de Homeopatía Hahnemann Santiago, Sto. Domingo 1022 - Tel. 88290 VoUstaendlges Lager an Homoeopathiachen Medikamenten. Buecher ueber Homooopathle. Importierte und chilenische Heiikraeuter 436890

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.