Mannheim
Compact Memory

Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel · 1969-02-01 · 2 (Febrero, 1969) · p. Seite 8

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
Volume
XXXI (1969)
Issue
2 (Febrero, 1969)
Date
1969-02-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
93% known words query
IRI
…/8553624-8554659-9195186--5574-8554667
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

8 BOLETIN INFORMATIVO FEBRERO 1969 DIE TAGUNG DER JUEDISCHEN FUEHRER Die Jerusalemer Tagung der jüdischen Führer wird in den Leitartikeln mehrerer Zeitungen eingehend gewürdigt. Dawar erklaert, Israel habe keinen treueren Bundesgenossen als das jüdische Volk, und die Juden der Diaspora haetten keine bessere Stütze und Zuflucht als den Staat Israel. Aber die Erkenntnis des gemeinsamen Schicksals bedarf der Vertiefung. Wir müssen den Führern der Diaspora erklaeren, dass wir nicht nur an Geldsammlungen interes- Die meisten Zeitungen beschaeftigen sich in ihren Leitartikeln mit dem von General de Gaulle befohlenen Embargo gegen Israel. Sie stellen fest, dass diese Massnahme nicht ganz unerwartet kam, weshalb der Schlag auch nicht so schwer sein wird. Natürlich wird das Embargo Israel einen Schaden verursachen, doch wie Israel in der Vergangenheit politische und militaerische Gefahren zu überbrücken vermochte, wird es dies auch jetzt tun. Dawar stellt fest, dass Praesident de Gaulle eine mutwillige Massnahme ergriffen siert sind, sondern auch an der Staerkung unserer Gemeinschaft durch weitere Einwanderung . Ausserdem müssen wir den Gefahren unsere Aufmerksamkeit zuwen den, die die Judenheit der Gola bedrohen. In diesem Zusammenhang nennt ,Dawar’ die Assimilation, Verfolgu n g e n und Untergang. Haareiz ist der Auffassung, dass die Jerusalemer Tagung Ausdruck des Strebens Israels ist, einen gesamtjüdischen Zu- DE GAULLES EMBARGO hat, die das Kriegsfeuer schürt. Was immer sich auch de Gaulle davon von erhoffte, eines ist sicher: Frankreich wird keinen Nutzen davon ziehen. Hajom findet den Schritt de Gaulles sehr schwerwiegend, weil er zugleich eine schwere Beeintraechtigung Üer ILage im Nahen Osten her auf beschwört. Die Rache- und Erpressungssucht des französischen Staatschefs wird die arabische Aggressionslust erhöhen und sie ermuntern zu einem Rachefeldzug gegen Israel anzutreten. Das Blatt fordert die sofortige Rückgabe der sammenschluss zu erreichen, andererseits soll die Judenheit des Auslandes gestaerkt werden, die eine Stütze an der Aufwaertsentwicklung Israels hat. Die Initiatoren der Tagung in Israel sind im Recht, wenn sie annehmen, dass es wichtiger ist, gemeinsam vorzugehen, als sich in theoretichen programmatischen Formulierungen zu erschöpfen, die nur die unfruchtbaren Debatten der Vergangenheit wieder heraufbesc h w ö r e n würden. Gelder, die Israel in Frankreich für die bestellten Waffen gezahlt hat. Al Hamischmar sieht in dem Embargo einen weiteren Beweis für den blinden und unrationellen Hass de Gaulles gegen Israel. Das Blatt meint, wir müssen zweierlei Schlussfolgerungen daraus ziehen: Zunaechst heisst es die Bemühungen um Erhöhung der Eigenproduktion zu steigern, um unabhaengig zu sein, von der Mutwilligkeit fremder Herrscher vom Typus de Gaulles und wir müssen alles tun, um eine politische Isolierung zu verhindern. Eh AUS DEft ISRAELISCHEN PRESSE Die Sicherheiisanleihe Schearim wendet sich dagegen, dass trotz des Beschlusses der Regierung über den freiwilligen Charakter der Sicherheitsanleihe, die Propaganda für die Umwandlung derselben in eine Zwangsanleihe weiter geht. Dies schadet der Stabilitaet der Wirtschaft, und auf die Dauer werden auch die Interessen der Arbeiter beeintraechtigt. Zugleich muss die Propaganda für die Sicherheitsanleihe wesentlich verstaerkt werden. Zahlung der Wahlkosien Omer begrüsst die Verabschiedung des Gesetzes über die Wahlkosten der Parteien durch die Knesset. Dieses Gesetz kann der Sache der Demokratie grossen Nutzen bringen. Durch dieses Gesetz wird gesichert, dass die Mittel der Hansa antiago Tel Aviv A partir del 1o de Noviembre Lunes Viernes LH 503/614 LH 505/614 Santiago S. 08,00 S. 15,45 Frankfurt LI. Martes 08,45 LI. Sábado 15,25 S. 09,40 S. Domingo 09,40 Tel Aviv LI. 15;25 LI. 15,25 Además salidas a Europa vía Nueva York los días Miércoles, Jueves y Sábados Por más detalles consulte a su Agente de Viajes IATA o a Ultramar, Agencia Marítima Ltda, Agentes Generales para Chile, Agustinas 1080, tel. 81892/3, Santiago, Lufthansa w Parteien aus offenen und gesetzlichen Quellen kommen, ferner müssen sie sich der Rechnungskontrolle durch den Staatsrevisor unterwerfen. Es müssten noch weitere Begrenzungen der Wahlpropaganda eingeführt werden. Pinchas Rosen Scheidei aus Haarez begrüsst den Beschluss von Pinchas Rosen, aus der Knesset auszuscheiden. Dieses Verhalten kann zur Förderung des Generationenwechsels in unserer politischen Führung beitragen. Rosen ist einer derjenigen Maenner, die das Glück hatten, die Verwirklichung ihrer Traeume zu erleben, und er hat viel zur Gestaltung des Bildes des neuen Staates beigetragen. Radio und Fernsehen Dawar ist der Ansicht, dass die Vereinigung von Radio und Fernsehen, so wie sie zur Zeit durch klare Gesetze vorgenommen wird, gut u. nützlich sein wird. Die Zeitung begrüsst diese Massnahmen und gibt der Hoffnung Ausdruck, dass dadurch alle Beamten beider Sender an allen diesen Belangen taetig sein können, sodass die Arbeit vereinfacht werde. Zugleich hofft man, dass neue Arbeiter ausgebildet werden, die sich dieser wichtigen Taetigkeit anschliessen können. 2.841 MILLIONEN EINWOHNER Am 31.12.1968 belief sich die Gesamtbevölkerung Israels auf 2,841 Millionen, wie das Regierungs-Zentralbüro für Statistik mitteilt. Die Anzahl der Juden ist im Laufe des Jahres 1968 um etwa 50.000 Seelen (2,1%) auf 2,435 Millionen gestiegen und die Zahl der Nichtjuden um etwa 12.500 Seelen (3,9%) auf 406.000 gestiegen. Der natürliche Zuwachs belief sich bei der jüdischen Bevölkerung auf etwa Dreiviertel des Zuwachses, waehrend ein Viertel auf Rechnung der Einwanderung kommt. Stefan Lastawih Joyero Ahumada 254 — Local 30 Fono 6 0 4 6 4 Moebliertes Zimmer mit Fruehstueck ab l.Maerz an berufstaetige Dame zu vermieten H. Engel Av. Bustamante 96. Dep. 41 Tel. 490254

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.