Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Journal
- Boletín informativo de la Sociedad Cultural Israelita B'ne Jisroel
- Volume
- XIII (1951)
- Issue
- 12 (Diciembre, 1951)
- Date
- 1951-12-01
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Diciembre, 1951 BOLETIN INFORMATIVO 11 r ÉTMtétíttik Ein friedlicher Sie W assergewinnunfj Eine Episode aus dem Kampf der juedischen Siedler ES Ist den Siedlern von Chanita fast ein wenig zu Kopfe gestiegen, dass sie endlich ihre Wasserleitung haben. — Vor elf Jahren wurde dieser Punkt von strategischer Bedeutung, unweit der libanesischen Grenze im Westen Galilaeas, auf einer Flae. che von 3.550 Dunam gegründet. Der groesste Teil dieses Areals war fuer Auf. forstung' bestimmt, aber solange es existiert, hatte Cha. nita mit zwei feindlichen Faktoren zu rechnen: mit dem Wassermangel und mit den Arabern der Umgebung. Erst jetzt, ein Jahr nachdem der zweite Faktor in Wegfall gekommen ist, konnte Chanita endlich seinen groessten Sieg feiern: den Sieg des menschlichen Geistes und der menschlichen Kraft ueber die Natur. Wasser wurde an einem leicht mäm * PSSiit Blicks ins Galil zugaenglichen Punkt gefun. den. Fuer einen Siedler in Westgalilaea bedeutet freilich der Ausdruck "leicht zugaenglich” nicht das gleiche, was man im allgemeinen darun. ter versteht. Das Wasser muss naemlich ueber eine Entfernung von zwei und einer halben Meile, ueber gebirgiges und oft felsiges Geiaende. zur Siedlung geleitet werden. Der begrenzte Vorrat muss gleich. maessig mit der ebenfalls unter der Trockenheit leidenden Siedlung Mazuba geteilt werden, auf deren Grund und Roden das Wasser gefunden wurde. Doch von nun an werden die jungen Pioniere einen Verbuendeten haben in ihrem titanischen Kämpf, ihren Lebensunterhalt aus dem unfruchtbaren Berglande zu ziehen. Ihre Landwirtschaft wird in einem schwindelerregenden Tempo ausgedehnt werden; sie werden imstande sein, ihre bebaubaren Flae. chen zu verdoppeln, ja zu verdreifachen. Sie koennen Ihr lebendes Inventar vermehren und neue Industriezweige entwickeln. Und —was vielleicht die groesste Ermutigung fuer die kleine Gruppe ist, die bisher allein in ihrer Einsamkeit zu kaempfen hatte— die Zahl der Siedler kann jetzt vergroessert werden. Zu den 70 Familien von Chanita wird bald eine gleiche Anzahl von Chaluzim .kommen, die jetzt in Frankreich ausgebildet werden. Vorlaeufig erhaelt der Ort nur Wasser, das fuer die intensive Bearbeitung von etwa 250 , Dunam ausreicht. Nimmt . man aber die Arbeit, die die Siedler bisher fuer die Obstzucht ohne Wasser und fuer 1 die Waldpflanzungen, die mit , Hilfe aller moeglichen Boden-! gewaechse zur Schaffung von | Humus entwickelt wurden, zu! investieren hatten, als Massi stab, dann kann man die 1 heutige Kultivierung in der i Tat als eine “intensive” bezeichnen. Wir sahen zu, wie das Wasser verschwenderisch aus der Leitung hervorsprudelte, ' waehrend 700 Siedler und ] Gaeste auf den Berghaengen! des natürlichen Amphitheaj ters in Chanita sassen und 1 die Freude der Einwohner : teilten. Wunderbar dekorati-! ve Wasserkruege hingen uej ber dem Eingangstor und wa- . ren zwischen den Bäeumen; aufgehaengt. Der Rhythmus , der Volkstaenze glich Wasserfluten, und ebenso die'Musik, welche die Mutter eines Genossen von Chanita zu dieser Gelegenheit komponiert hatte. Es gab Wasserspiele fuer Kinder — das erstemal, dass sie mit dem kostbaren Element spielen durften. Der Anblick und die reizenden Manieren dieser staemmigen. entzueckenden Kinder zeigten mehr, als Worte beschreiben koennen, welchen Erfolg Chanita darin^gehabt hat, diesen ncerdlichen Vorposten zu einem zivilisierten Ort zu machen, obgleich sie auf alle nur denkbaren Hindernisse fuer ein leidlich normales Leben stiessen. Bezeichnend waren auch die Altersstufen , der Kinder. Die aeltesten wa. ] ren acht Jahre. Gerade so j lange ist es her, dass Chani- : ta seine schwierigste Zeit hat. 1 te: die meisten der ursprueng- 1 liehen Ansiedler fanden es 1 unmoeglich, dieses Leben weiterzufuehren und verliessen den Ort. Drei Jahre spaeter stiess eine andere Gruppe zu der klein gewordenen Zahl der Verbliebenen, und zusammen haben sie das Chanita von heute aufgebaut. Die zweite Kindergruppe, von 5 Jahren abwaerts, sind ihre Nachkommenschaft. neue Haeuser in harmonischer Architektur errichtet worden. Die fuenf Gebaeude des Erholungsheimes, das demnaechst wieder eroeffnet werden soll, sind huebsche Landhaeuschen, und ein schoener Essaal bistet Raum fuer 50 Gaeste. Nachdem jetzt Wasser vorhanden ist, wird man ein Schwimmbassin fuer die Besucher anlegen. , Die drei Siedlungen auf den Berghoehen: Chanita, Elon und Mazuba, haben grosse Plaene, die, wie sie hoffen, in naher Zukunft zur Verwirklichung gelangen werden. Sie moechten ein grosses zentrales Wasserreservoir an einer, der Wasserquellen in diesem Gebieterrichtet sehen. Nur diese grosszuegige Massnahme wird den Kibbuzim all das Wasser zufuehren koennen. das sie fuer ihre Entwicklung brauchen. Allein schon die vergleichsweise kleine Wasserzufuhr, die sie heute erhalten, hat es den Siedlern von Chanita er. moeglicht, sich einen Weg zu wirtschaftlicher Unabhaen. gigbeit zu bahnen. Kein Wunder, dass ihre Feiern kein Ende nehmen wollten! Nach einer Ruhepause in den Nachmittagsfestlichkeiten kamen noch neue Gaeste, und die ei- : gentlichen Feiern begannen um 8 Uhr mit einem reichli- I chen Buffet fuer die Abendmah’zeit. Chanita hat jetzt wirklich seinen Siegestag. Als es 1938 gegruendet wurde, glich es ei- | ner kleinen Kerze, die in ei- | ner feindlichen Wildnis von steinigen Huegeln und von! Arabern bewohnten Taelern ] flackerte. Es ist ein Wunder, dass es in den Ausbruechen von Hass und Schwierigkei- | ten, gegen die es in diesen elf : Jahren zu kaempfen hatte, I nicht unfrerging. Dies ist das I Mysterium des Pioniertums, das man nicht erklaeren kann, dessen Resultat aber ein Galilaea ist, das wieder von Grenze zu Grenze juej disch geworden ist. Nicht nur ein paar wasserarme, mit i Schwierigkeiten g e h a 11 ene! Berghoehen, sondern auch ' fruchtbare bewaesserte Tal. | gruende — weit mehr, als ein 'nach Wasser duerstender Pionier ertraeumen konnte. (“Das Neue Israel”, Zuerich) Chanita ist eine Staette alter Ansiedlung, und ueberail1 kann man die Ueberreste ehemaliger Zivilisation entdekken. Ein arabisches Haus, das in Truemmern lag, als die Siedler hierher kamen, ist als Kulturzentrum neu ausgebaut worden; die Tuere ist | ein antiker Schwebebogen. In die Waende und Fussboeden j sind aehnliche Steine, mit Ver. schnoerkelungen und durch Meissei verziert, eingelassen. Der grosse Hof hat in der Mitte einen Brunnen, eingesetzt in einen riesengrossen Stein, der einst zu einer Oelpresse gehoerte. Antike Steine und Saeulen sind zwischen den Baeumen aufgestellt und verleihen dem Ganzen eine unerwartete Intimitaet und einen besonderen Reiz. Neben i diesen Altertuemern sind Wie wir hoeren... Oberkantor Manfred Lewartdow- 6kl feiert als Kantor der Conoregatlon Emanu-El ln Philadelphia teln 45-Jaietorli^es Berufsjubilaeum. Oberkantcc (LswandTwrky wirkte frueher ln Ko»?nlg3berg und Berlin (Friedenstemipel und Synagoge Llndenstras'se). Professor Jakob Isaacs, der einige Jahre an der Hebraeischen Universitaet in Jorusalem wirkte, uebem'mmt letzt die Professur fuer englische Sprache und Literatur an der UniveTsitaet London. * In Stuttgart wurde das neu errichtete Verwaltung^gebaeudie der leraelltisohen Kultusverelnlguns eintrewelht. ln dem sich bis zur Vollendung des Synagoeenneuhaus der Betraum der Gemeinde befindet. Landesrabbiner Dr. S. J. Neu- Teld hielt die Blnwelhumgsrede. Tit/t/cSa* Concesión británica en el Mar Muerto es cancelada por Israel TEL AVIV. II_El diario “Lavar’del Partido Laborista, Informó <jue Israel ha decidido poner fin a la concesión británica de explotación de potasa en el Mar Muerto y relniciar la producción que está paralizada como un proyecto parcialmente nacionalizado. Los "británicos podrían todavía participar como inversionistas. Demarcación de fronteras JERUSALEN, 1G.— La frontera entre Israel y El Líbano será demarcada finalmente, luego de haberse llegado a un acuerdo por parte del Subcomité de la Comisión Conjunta de Armisticio Israelí-Llbanesa, acerca de una disputada fa?a de terreno divisoria, de 4 kilómetros y 800 metros a lo largo de la frontera. Israel dispuesto a discutir el caso de los refugiados árabes NUEVA YORK (JADLA). — El señor Moshé Sbarrett, Ministro de Relaciones Exteriores de Israel, hablando ante los corresponsales de las Naciones TTnidas en la transmisión, radiofónica llamada “Unidos o no”, d'ó mayores pruebas de la dlsnoslc'ón de Israel para tratar el asunto de los refugia- I dos árabes y buscar una solución final del problema. Respondiendo a una pregunta formu'ada por uno de los coro'sponsa’es. el señor Sharrett di'o ene Tsrael estaba preparado para disentir el a«upto de los refugiarlos árabes fuera de] contexto de un acuerdo general d® paz, pero solamente ri la solución final de este nroblema la tomaban las agencias u órganos anron'a.dos de las Xadones Unidas. Consideró el señor Sharett que el asunto de los refu"fados árabes era de preocupación internacional y uno debían tratarlo las Naciones Unidas, Insistió con énfasis el Canciller, en oue no puede ser un asunto entre los Estados árabes te Israel, sino nn problema de preocupación extrema y urgente para toda la comunidad internacional. Agrego el señor Sharett que en este contexto Israel estaría preparado para discutir con las Naciones Unidas el pago de compensación Justa por las tierras abandonadas por los árabes, a un fondo internacional para la reintegración y restablecimiento de los refugiado». Subrayó el señor Sharett que debe encontrarse un criterio de pago justo, y que cuando se logre tal acuerdo y sé terminen los arreglos para el pago, debe considerarse nue Israel ha satisfecho su responsabilidad hacia los refugiados árabes. Esta es la primera yez que Israel ha Indicado su disposición para discutir el problema fuera de un acuerdo general de paz y es un paso adicional en una larga serle de nasos que ha dado Israel ep los últimos tres años, con el ob’cto de realizar una contribución práctica y positiva al problema dé los refugiados árabes. Agregó el señor Sharett que cualquiera contribución que Israel efectúe a este fondo, no debe considerarse como la única, sino qne otros miembros de las' Naciones ’midas, preocupados por este pro blema humanitario, deberán considerar necesario efectuar sus contribuciones. Chaim Welzmann reele« gido Presidente de Israel JERUSALEM. lfl.—Chatm Weltmann fué reelegido Presidente de Israel por el Parlamento. El resultado de la votación fué: 85 a favor, 11 en contra y 3 abstenciones. Israel reforzará su economía y su Ejército JERUSALEM, 4. — El Ministro de Relaciones Exteriores de Israel, Moshe Sharret, dijo ante el Kneseth (Parlamento) que Israel hará lo posible para reforzar su economía y Fuerzas Armadas, con el fin de contribuir a la defensa del Medio Oriente. Expresó ésto al Inaugurar el debate sobre política Internacional y defensa. Manifestó el Canciller que Israel presta una enorme atención a los problemas regionales de defensa, especialmente “en vista del hecho de que las naciones vecina» no se Interesan en ellos”. Agregó que las grandes potencias no han Invitado a Israel a unirse al proyecto del comando supremo de Defensa, pero, agregó, “darán a Israel un sitio especial en la defensa de la región”. Expresó Sharrett qne la Invitación a Egipto para unirse al Comando def Medio Oriente cansó preocupación en Israel, ‘‘debido a que las armas que se entreguen a los árabes deben ser considerada» como armas potenciales contra Israel”. Agregó que el rechazo de Egipto al ofrecimiento de las potencias occidentales no era aún la última palabra respecto de la participación árabe en la proyectada organización. Indirectamente. Sharret indicó que Israel está dispuesto a participar en el Comando Conjunto y, de paso, se refiró a la contribución de Israel a la defensa regional, que sería en forma de fomento de sns recursos Industriales, para ponerlos a disposición de las potencias. Refiriéndose a las Indemnizaciones alemanas para los israelíes, en relación con una declaración hecha por el Canciller Adenauer, de Alemania occidental, el 27 da septiembre, Sharrett dijo que Israel aguarda “una prueba real de 'a disposición del Gobierno de -'.‘nn "'"a expiar los pecados de los nazis”. Adenauer habla ofrecido negociar con Israel y coj* representantes del judaismo para solucionar el problema de las indemnizaciones por los males causados a lea judíos. Refiriéndose a las actuales conversaciones en París, de la Comisión de la NU sobre conciliación en Palestina, Sharret dijo que Israel está dispuesto a negociar con la Comisión sobre las Indemnizaciones a los refugiados árabes. En el debate subsiguiente, los miembros de la extrema Izquierda advirtieron al Gobierno que las perspectivas políticas actuales podrían conducir a una “división entre Israel y la Unión Soviética, por una parte, y a una división Interna, por otra”. Arye Ben Eliezer, miembro del ala izquierda del Partido de la Libertad, dijo que no había paz para el Medio Orlente mientras las fuerzas de Egipto y Jordán ocuparan la región’ de Gaza, el sur do Palestina y las “otras cuatro quintas partes de nuestra patria . El doctor Pérez Bernstein, líder d.el ala derecha del Partido Sionista. dijo qne es natural para Israel abandonar su política de neutralidad e Inclinarse hacia el oes* te. El debate continuará mañana, cuando el Premier Ben Gurion haga —según se espera— una declaración sobre el problema de la» reparaciones alemanas a Israel. Die New-Yorker jiddische Tageszeitung ‘‘Jewish Morning Journal”, die vor einigen Monaten ihr Erscheinen einstellte, konnte nacn Ueberwlndung finanzieller Schwierigkeiten dieser Tage wieder von Neuem erscheinen. 7f In Bielefeld wurde am 16.9.51. eine neue Synagoge eingeweiht, hei der Rabbiner Levtnson (Berlin) die Weiherede hielt. * Der ehemalige Saanbrueckener Rabbiner Dr. Ruelf. der seit vielen Jahre ln Naharia als Schuldirektor wirkt, hat fuer die Dauer eines Jahres das Amt eines Rabbiners lm Saargebiet wieder uebernammen. :o:- Die juedische Leichenhalle auf dem Friedhof ln Koeln-Boecklemund wurde von der Stadt Koeln wieder errichtet und der Synagogengemeinde uebergebem. Der letzte Koelner Gemednderalbbiner Dr. A. Kober, der Jetzt ln USA lebt, wurde von der Stadt Koeln zu einem Besuch als Ehrengast eingeladen. i Eine bisher noch unveroeffemt- Mche Truman-Blograiphle aus der Fedler von André Maurois wurde vor kurzem ln Paris zu Gunsten notleidender Kuenstler versteigert. * Der Professor fuer modern* eurupaelsohe Geschichte am Olty- Oollege ln New York. Dr. Ham» Kohn, wurde am 13.9.51. 60 Jahr* alt.